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Erfahrung und Gewissheit: Orientierungen in den Wissenschaften und im Alltag

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268 Seiten3 Stunden

Zusammenfassung

In einer Wissensgesellschaft erwartet man für den privaten und gesellschaftlichen Alltag von Wissenschaftlern Orientierung, um gute Entscheidungen treffen zu können. Da Wissenschaften der Objektivität und der Wahrheit verpflichtet sind, erhofft man sich Gewissheit über die Richtigkeit einer Entscheidung. Eine solche Gewissheit ist aber in der Vielfalt wissenschaftlicher Auffassungen nicht so einfach zu haben. So stellt man sich früher oder später die Frage: Wem soll ich nun glauben? Die Suche nach Antworten auf diese Frage führt wiederum über die Wissenschaften hinaus in andere Bereiche der persönlichen Wirklichkeitserfahrung im persönlichen und gesellschaftlichen Alltag und in eine Vielfalt von Aspekten, Begriffsbedeutungen und Positionen.
Was meint man eigentlich mit den Begriffen Erfahrung und Gewissheit? Welcher Anspruch wird mit der Größe Erfahrung und einer darauf beruhenden oder ihr widersprechenden Gewissheit geltend gemacht?
Das vierte transdisziplinäre Regensburger Symposium erörterte diese Fragen im Blick auf verschiedene Wissenschaften, auf Domänen der religiösen und areligiösen Alltags- und Lebenserfahrung sowie schließlich auch im Blick auf ein Fallbeispiel eines gesellschaftlich kontroversen Themas, die Klimawandel-Diskussion. Der Tagungsband dokumentiert Vorträge aus Sprachwissenschaft, Theologie, Philosophie, Physik, Informatik und Theoretischer Chemie und fasst Diskussionen zwischen Vortragenden und geladenen Diskutanten aus Soziologie, Physik, Germanistischer Mediävistik, Philosophie, Wissenschaftsgeschichte, Mathematik und Sprachwissenschaft zusammen.

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