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Naturfotografie mit dem Smartphone
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eBook286 Seiten1 Stunde

Naturfotografie mit dem Smartphone

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Über dieses E-Book

Die Nutzung des Smartphones als Kamera ist immer wieder umstritten. Jana Mänz zeigt mit ihrer Tipp-Sammlung, dass sich die Handy-Kameras natürlich auch für die Landschafts- und Naturfotografie eignen und schreibt anhand ihrer langjährigen Erfahrungen, wie man mit den Schwächen kreativ umgehen kann.

Das Smartphone als Kamera: Für die einen als Immer-dabei-Kamera das Mittel für kreative Fotografie schlechthin, für die anderen ist schon allein die Qualität indiskutabel. Ich habe mich für die kreative Seite entschieden und zeige, wie du dein Smartphone für Natur- und Landschaftsfotografie einsetzen kannst. Die Frage ist, wie wir die Schwächen der Smartphone- Kamera kreativ und mit viel Spaß nutzen können. Es ist fast immer zur Hand und dabei leicht und handlich zu bedienen.
Die einzelnen Kapitel bauen nicht aufeinander auf, sodass du die Inhalte jederzeit querlesen kannst. Anhand vieler Naturbilder gebe ich dir zahlreiche praktische Tipps und Tricks an die Hand.
SpracheDeutsch
HerausgeberXinXii
Erscheinungsdatum15. Apr. 2019
ISBN9783966335416
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    Buchvorschau

    Naturfotografie mit dem Smartphone - Jana Mänz

    1. Auflage 2019

    Alle Rechte vorbehalten.

    Satz & Layout: Jana Mänz

    Coverfoto: Ruslan, everstphoto.com

    Lektorat: Marianne Eppelt www.worte-und-strategie.de

    Korrektorat: Angela Hammer angelahammer-fotografie.de, Stephan Bittokleit, Jessica Schreyer

    ISBN: 978-3-96633-541-6

    Verlag GD Publishing Ltd. & Co KG, Berlin

    E-Book Distribution: XinXii

    www.xinxii.com

    Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung von Jana Mänz.

    Hinweis zu § 52a UrhG: Weder das Werk noch seine Teile dürfen ohne eine solche Einwilligung kopiert oder in ein Netzwerk/Internet/Intranet eingestellt werden.

    © Jana Mänz www.jana-maenz.de Grimma 2019

    »Fotografie aus Leidenschaft« ist das Motto der Fotografin Jana Mänz. Sie zeigt uns die Welt auf ihre einzigartige Weise und lässt die Abbildung der Wirklichkeit dabei gerne hinter sich.

    Sie freut sich auf Unterstützung für ihr neues ökologisches Naturfotografie Sachbuch »Gefühl und Verstand«. http://naturfotografie.jana-maenz.de

    Die Nutzung des Smartphones als Kamera ist immer wieder umstritten. Jana Mänz zeigt mit ihrer Tipp-Sammlung, dass sich die Handy-Kameras natürlich auch für die Landschafts- und Naturfotografie eignen und schreibt anhand ihrer langjährigen Erfahrungen, wie man mit den Schwächen kreativ umgehen kann.

    Vorwort

    »Niemals«, hatte ich mir geschworen. Das wäre Verrat. Niemals würde ich mich in diese »Niederungen« begeben; das hatte nichts mit Fotografie zu tun.

    Von diesem hohen Ross hat mich Jana Mänz, wahrscheinlich ohne es zu wissen und wollen, heruntergeholt. Vor drei Jahren, bei unserer Fotowanderung zwischen Weihnachten und Neujahr rund um den Hintersee und im Zauberwald im Berchtesgadener Land, infizierte sie mich – mit ihrem Smartphone. Nach dem Kurs, beim ungezwungenen Spaziergang mit der Familie kam ich auf den Geschmack, was da Schönes herauskommen kann, zumal inzwischen die Kameraqualität vieler Smartphones auch hohe Bildqualität gewährleistet. Die Infektion bin ich nicht mehr losgeworden, und beim Kauf eines Smartphones orientiere ich mich seitdem an ihrem optischen Potenzial.

    Was mich begeistert? Die Leichtigkeit und das Unkomplizierte. Nach Jahren der Schlepperei schwerer Ausrüstung und Ischiasproblemen war es das naheliegendste Argument, dieser Fotografie Wertigkeit zu verschaffen. Nicht, dass die große Spiegelreflexkamera nun dauerhaft im Schrank bliebe. Aber lässt man sich mit dem Smartphone auf das ein, was grundsätzlich für Motivsuche und Bildaufbau gilt, und erschließt sich die nötigen und verfügbaren technischen Mittel, steht stimmungsvollen und aussagekräftigen Bildern nichts mehr im Weg.

    Und an Janas Buch begeistert mich – ihre Begeisterung! Gut strukturiert, technisch ausreichend detailliert, liebevoll und mit viel Gefühl beschreibt sie den Weg zu einer kontemplativen Art der Fotografie in der Natur. Mit unglaublich vielen Facetten, und vor allem mit ihren Bildern, die Appetit und Mut machen, selber diesen Weg zu beschreiten und sich auszuprobieren.

    Angela Hammer

    Januar 2019

    www.angelahammer-fotografie.de

    Inhaltsverzeichnis

    Vorwort

    1. Einleitung

    2. In nur drei Schritten – die grundsätzlichen Einstellungen

    3. Inspirations-Collage

    4. Langzeitbelichtungen

    5. Makro, Bokeh, Gegenlicht, Perspektive

    6. Magischer Fokus

    7. Seitenlicht einfangen

    8. Texturen für einen besonderen Look

    9. Surrealistische Bildgestaltung

    10. Aus dem Auto heraus: Makromodus Bewegung

    11. Aus dem Auto heraus: Tiefenschärfe und Bokehs

    12. Belichtungsprobleme umschiffen

    13. Mystische Nebelstimmungen

    14. Bokehs fotografieren

    15. Sonnensterne und Gegenlicht

    16. Silhouetten fotografieren

    17. Bildrauschen für mystische Stimmungen

    18. Streiflichter im Wald

    19. Weißabgleich: Schnee und Eis fotografieren

    20. Ein Ort immer wieder anders

    21. Kreativ mit Panning

    22. Durchs Schlüsselloch geschaut

    23. Wolkenträume – richtig belichtet

    24. Spaß am Fotografieren

    25. Dein Haustier in der Natur

    26. Stimmungsträger: Farbe

    27. Sternenzauber

    28. Spiel mit dem Licht

    29. Little Planets

    30. Get closer

    31. Die Magie des Kaleidoskops

    32. Minimalismus: Schwarz-Weiß

    33. Leuchttisch-Effekt

    34. Licht und Schatten

    35. »Godbeams« – Verheißung und Göttlichkeit

    36. Bitte kein Blitzlicht!

    37. Bitte keinen Zoom!

    38. Der Orton-Effekt

    39. Künstliche Lichtquellen

    40. Gebirgslandschaften fotografieren

    41. Spiegelungen

    42. Symmetrie

    43. Belichtungszeit und Fokus deaktivieren

    44. Ein Panorama fotografieren

    45. Eine Geschichte erzählen

    46. Viel mehr als nur Naturfotografie

    47. Blumen: Von oben nach unten

    48. Blüten: Von unten nach oben

    49. Eine Collage erstellen

    50. Über die Leichtigkeit in der Fotografie

    51. Insektopia

    52. Die Sprachsteuerung aktivieren

    53. Magical Moments: Die Glaskugel

    54. Seifenblasen-Fotokunst

    55. Urlaubsfotografie spezial

    56. Eiskristalle

    57. Mit dem Kopf durch die Wand

    58. In der Blauen Stunde

    59. Im glitzernden Morgenlicht

    60. Tausend Regentropfen

    61. Wie finde ich spannende Motive?

    62. Details, Details, Details

    63. Frosch- und Ameisenperspektive

    64. Dunkler Hintergrund

    65. Dark & Moody

    66. Die Horizontlinie

    67. Ruhiger Hintergrund

    68. Selektive Schärfe

    69. Bildebenen

    70. Miniatureffekte

    71. Linienführung

    72. Natürlicher Rahmen

    73. Quer- oder Hochformat?

    74. Gerader Horizont

    75. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang

    76. Weniger ist mehr

    77. Finde deine eigenen Motive

    78. High-Key

    79. Dunst erzeugen

    80. Unscharf!

    81. Blumenliebe

    82. Welcher Ausschnitt?

    83. Intuition oder Bauchgefühl?

    84. Formatfüllend und Anschneiden

    85. Kleine, unscheinbare Motive

    86. Was macht den Herbst aus?

    88. Raureif fotografieren

    89. Pflanzenstillleben

    90. Einzigartigkeiten in der Natur

    91. Bewegungsunschärfe

    92. Das Alltägliche in der Natur

    93. Wetterkapriolen

    94. Besondere Phänomene

    95. Alles Gelb!

    96. Feiertagsmotive

    97. Urbane Naturfotografie

    98. Auf den Spuren großer Landschaftsmaler

    99. Inspiration?!

    Gedanken zum Schluss

    UNTERSTÜTZE MEIN ÖKOLOGISCHES

    NATURFOTOGRAFIE-BUCH!

    Über die Autorin

    Bisher erschienen

    1. Einleitung

    Abb.: Hochuferweg bei Sellin mit Blick auf die Selliner Seebrücke. LG G3, ISO 50, f/2.4, 1/710s

    Dass die Verwendung des Smartphones als Kameraersatz die Fotografenwelt spaltet, ist bereits ein alter Hut. Für die einen ist die Immer-dabei-Kamera das Mittel für kreative Fotografie schlechthin, für die anderen ist schon allein die erzielbare Qualität indiskutabel. Ich habe mich für die kreative Seite entschieden und zeige dir, wie du dein Smartphone für die Natur- und Landschaftsfotografie einsetzen kannst. Alle gezeigten Aufnahmen sind mit dem älteren LG G3 oder dem Samsung S4 entstanden.

    Es spielt wirklich keine Rolle, wie neu oder wie teuer dein Mobiltelefon ist. Daher möchte ich in diesem Buch auch nicht auf Smartphone-Modelle, ihre Technik und die dazugehörigen Gadgets eingehen. Jedes Smartphone, das in den letzten fünf Jahren auf den Markt gekommen ist, besitzt eine Kamera-Funktion, die völlig ausreichend für Natur- und Landschaftsfotografien ist. Unterschiede machen sich erst in den Funktionen der Kamera-App bemerkbar. Leider besitzen nicht alle Modelle eine Sprachfunktion zum Auslösen, eine HDR-Funktion oder einen magischen Fokus. Das ist oft schade, aber vor dem Kauf achtet man kaum darauf, ob diese Funktionen vorhanden sind. Allerdings sind diese nicht ausschlaggebend dafür, wie gut oder schlecht deine Naturfotos werden.

    Grundsätzlich habe ich mit der Standard-Kamera-App des Smartphones fotografiert. Das hat vor allem den Grund, dass für die Weiterverarbeitung die volle Auflösung zur Verfügung steht. Einige Apps, wie Instagram, nutzen nämlich nur 600x600 Pixel – das ist für eine weitere Bearbeitung zu wenig. Besser ist es, das hochauflösende Bild in eine andere Foto-App zu laden und dort weiterzubearbeiten.

    Abb.: Elbsandsteingebirge, LG G3, ISO 50, f/2.4, 1/200s

    Eine kleine Auswahl an Foto-Apps reicht aus, um Fotos kreativ aufzuwerten. Wenn du dir unsicher bist, welche App zu deinen Vorlieben passt, dann probiere einfach mehrere aus. Anschließend kannst du die Apps wieder deinstallieren, wenn sie dir nicht gefallen. Beim Aufräumen und Deinstallieren hilft die »Smart Cleaning App«, die genau anzeigt, seit wie vielen Wochen du bestimmte Apps nicht mehr verwendet hast. Für dieses Buch wurden die Bilder ausschließlich mit den Apps »Instagram«, »Lightroom«, »CameraMX« und »VSCO« sowie für die Texturen mit der kostenpflichtigen App »Afterlight« bearbeitet. Du siehst, viele Apps sind nicht nötig, zumal sie oft viel Speicherplatz benötigen.

    Mir geht es in diesem Buch allerdings nicht um die Bearbeitung der Fotos mit verschiedenen Apps, sondern darum wie du mit den Schwächen und Problemen der Smartphone-Kamera umgehen kannst. Aktuell sind das Einstellen der manuellen Blende und das Ändern der Verschlusszeit- bzw. ISO-Einstellungen über spezielle Foto-Apps nicht wirklich ausgereift. Trotz der Einschränkungen macht das Fotografieren mit dem Smartphone viel Spaß. Ein Handy ist stets zur Hand und dabei leicht und handlich zu bedienen.

    Wie kannst du mit den Möglichkeiten des Smartphones wunderbare Natur- und Landschaftsfotos machen? Wie können dabei die Schwächen der Kamera bei Blende, Belichtungszeit und Rauschen kreativ genutzt – und vielleicht auch in Stärken verwandelt werden? Auf diese Fragen gebe ich in den folgenden Kapiteln Antworten. 

    Die einzelnen Kapitel bauen nicht aufeinander auf, sodass du die Inhalte jederzeit querlesen kannst.

    Ein Hinweis in eigener Sache: Ich nutze die für ein Sachbuch unübliche Anrede mit »du«. So unterrichte ich auch meine Schüler*innen bei Workshops und Fotospaziergängen. Ich schaffe so eine lockere Atmosphäre, die das Fotografieren zu einem persönlichen Moment macht. Ohne die Barriere des sperrigen »Sie«, fällt es leichter die Inhalte mit Liebe und Freude zu vermitteln.

    2. In nur drei Schritten – die grundsätzlichen Einstellungen

    Abb.: Getreidefeld, LG G3, ISO 50, f/2.4, 1/1000s

    Bevor ich mit meinen Tipps zur Fotografie starte, möchte ich kurz auf die Grundeinstellungen deines Smartphones eingehen.

    1. Schritt

    Im ersten Schritt solltest du die Auflösung deiner Bilder einstellen. Gehe dazu in die Einstellungen innerhalb der Kamera-App und dort auf die Funktion »Auflösung« bzw. »Bildgröße«. Stelle die größte Auflösung ein, die deine Kamera dir bietet. Bei mir sind das 13MP (4.160x3.120), wobei neuere Modelle schon eine weitaus größere Auflösung haben. Die Auflösung gibt an, wie viele Bildpunkte (Pixel) sich in vertikaler und horizontaler Richtung auf einem Bild befinden. Als Beispiel denke dir ein Bild mit einer Auflösung von 2.000x1.000 Pixeln: In die eine Richtung ist das Bild 2.000 Pixel »breit«, in die andere Richtung ist es 1000 Pixel »lang«. Insgesamt befinden sich auf diesem Foto also 2.000x1.000 = 2.000.000 Pixel. Sollte dein Handy mit einer großen Speicherkarte die Möglichkeit bieten, die Fotos im RAW- statt im JPG-Format aufzunehmen, dann würde ich grundsätzlich das RAW-Format aus Qualitätsgründen bevorzugen. Bedenke die Speicherkapazität! Speicherst du viele große Bilddateien, vor allem als RAW, lädst sie in die Cloud hoch oder verschickst sie per Mail, benötigst du mehr davon.

    Mein Tipp: Überlege dir, wo du deine Fotos archivieren möchtest. Viele speichern ihre Fotos nur auf dem Smartphone ab. Aber wenn das mal kaputt geht oder geklaut wird, sind alle Bilder weg. Ich archiviere meine Bilddateien auf einem

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