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Wild Guide Portugal: Magische Porte, versteckte Strände und das süße Leben

Wild Guide Portugal: Magische Porte, versteckte Strände und das süße Leben

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Wild Guide Portugal: Magische Porte, versteckte Strände und das süße Leben

Länge:
658 Seiten
2 Stunden
Freigegeben:
Apr 26, 2019
ISBN:
9783942048613
Format:
Buch

Beschreibung

Portugal ist das Land für Individualreisende, Surfer, Camper, Abenteurer, Familien, Aussteiger und Glückssucher.
"Wild Guide Portugal" ist ihr Reiseführer. Dieses Highlight der preisgekrönten Wild-Guide-Reihe mit über 700 heimlichen Abenteuern, versteckten Paradiesen und wilden Fluchten führt uns an Orte, die kein anderer Reiseführer kennt:

• Wasserfälle, Naturschwimmbecken und blaue Lagunen zum Baden in freier Natur
• Kanutouren zu versteckten Stränden, Meereshöhlen, Felsen und Inseln
• Weingüter, Restaurants, Märkte mit frischem Fisch, Obst und Gemüse aus der Region
• Campingplätze, Urlaub auf dem Bauernhof und Luxusherbergen
• unberührte Wälder und wilde Tiere
• Wanderrouten durch dramatische Berglandschaften und grüne Täler
• prähistorische Kunst und archäologische Funde
• farbenprächtige festas und Märkte
• Bergdörfer und traditionelles Kunsthandwerk
• historische Burgen, Ruinen und Festungen
Freigegeben:
Apr 26, 2019
ISBN:
9783942048613
Format:
Buch

Über den Autor


Buchvorschau

Wild Guide Portugal - Edwina Pitcher

Highlights

Einsame Strände & Küste

Portugal ist bekannt für seine weißen Sandstrände. Die Küste erstreckt sich von Minho im Norden bis Sagres im Süden und dann weiter die Algarve entlang, gespickt mit geheimen Grotten, versteckten Meereshöhlen, windgepeitschten Dünen und hohen Klippen.

Die Küste unterscheidet sich von Ort zu Ort dramatisch. Die Costa Vicentina im Südwesten bietet fantastische Klippenwanderwege mit vielen Abstechern zu einsamen Stränden, wo das Wasser blau und der Sand makellos ist. In Peniche, einem Surferparadies, liegen die Strände versteckt zwischen hohen Klippen. Es gibt Höhlen, in denen man Unterschlupf findet und über den endlosen Horizont sinnieren kann. Andere kann man nur schwimmend oder mit dem Kajak erkunden, die Gewölbe von schillerndem Wasser erleuchtet. Am Praia da Almagreira formen Sanddünen rote Felsen, die wie eine Miniaturversion vom Tal der Könige aussehen.

Am Cabo Espichel haben Dinosaurier ihre Millionen Jahre alten Fußabdrücke hinterlassen, und an der Küste von Sintra kann man seine Hand in einen Fersenabdruck aus der Jurazeit legen. Man kann in Salir do Porto von Portugals höchster Düne springen oder in den versteckten Höhlen an der Küste der Serra da Arrábida nackt baden.

Praia da Senhora da Rocha, S. 225

Highlights

Festas

Die Sommermonate sind in Portugal die Zeit der festas. Diese Straßenfeste beginnen im Juni mit den santos populares in Lissabon und Porto. Im Juli und August hat jedes noch so winzige Dorf in Berg und Tal seine festa popular mit traditioneller pimba-Musik und Tanz in den Straßen. In Pereiro, einer typischen Provinzstadt, streut man Blütenblätter und intensiv duftende Kräuter auf die Straßen.

Diese festas sind eine gute Gelegenheit, die regionale und saisonale Küche kennenzulernen. Ein beliebtes Fest ist vindimas, im Grunde ein Weinfest und auch deshalb sehr beliebt, weil viele der adegas – Winzereibetriebe und Weingüter – Hilfe bei der Weinernte brauchen. Nach dem Traubentreten in traditionellen Granit-lagar wird mit reichlich Wein gefeiert. Probieren Sie Wurstwaren der über 150 Trasmontano-Höfe beim Vinhais Fumeiro festival oder zelebrieren Sie alle möglichen Kirschkuchen und -weine bei der Kirschernte in Resende.

Bei diesen Festen werden uralte Traditionen und manchmal auch Aberglaube lebendig gehalten. In Constância segeln Dutzende bunter, mit Fahnen geschmückter Boote über den Fluss. In Trás-os-Montes wirbelt der careto, eine Karnevalsfigur mit bunten Fransen, wild herum und jagt Schaulustige, und in Montalegre wird an jedem Freitag, den 13., die sagenumwobene Hexe (bruxa) gefeiert.

Highlights

Nacktbaden

Die Kleider abzustreifen und in einen See, einen schäumenden Fluss oder einen tiefen klaren Felstümpel zu springen, ist so ziemlich die unmittelbarste Art, sich mit der Natur zu verbinden. Lassen Sie sich unter klarstem Himmel auf den Kraterseen der Lagoa Azul auf dem Rücken treiben, ausgestreckt wie ein Stern, oder von der sanften Strömung des Rio Coura stromabwärts treiben, während Libellen auf Ihrem Körper zwischenlanden. Lassen Sie sich an versteckten Stränden von den Wellen umspülen. Spüren Sie Ihren Puls, wenn Sie in Gerês in einen Felstümpel springen oder mutig unter einen tosenden Wasserfall schwimmen. Wasser schenkt uns ungehinderte Bewegungsfreiheit, und viele der portugiesischen Flüsse, Wasserfälle und Seen – und eine ganze Reihe Strände, wo FKK geduldet wird – liegen abgeschieden genug, um dieser ungehinderten Freiheit durch Nacktbaden noch eins draufzusetzen.

1 Nie allein schwimmen und stets ein Auge auf unsichere Schwimmer haben.

2 Die eigenen Grenzen kennen und in Ufernähe bleiben. Kaltes Wasser schränkt die Kräfte ein und kann zu Krämpfen führen. Menschen mit Herzproblemen sollten sich beim Einstieg langsam an das kalte Wasser gewöhnen.

3 Nur ins Wasser springen, wenn man es vorher auf Tiefe und eventuelle Hindernisse geprüft hat.

4 Starke Strömung wie z. B. unter großen Wasserfällen, Stromschnellen und Stauwehren meiden, da sie einen unter Wasser ziehen kann.

5 Immer vergewissern, wie man wieder rauskommt, bevor man ins Wasser geht.

6 Wenn möglich, Schuhe tragen.

7 Auf befahrenen Gewässern auf Boote achten. Am besten eine farbige Kopfbedeckung tragen, um gesehen zu werden.

8 Den direkten Kontakt mit Blaualgen meiden und in Niederungen bei Dürre und starkem Regen auf die Wasserqualität achten. Verletzungen vorsichtshalber mit Pflaster abdecken und den Arzt bei grippeähnlichen Symptomen informieren, dass man in freier Natur schwimmen war.

Ponte de São João, S. 40

Highlights

Übernachten

Portugals Hügel und Berge sind mit kleinen vergessenen Dörfern durchsetzt, deren zeitlose Steinmauern und gepflasterte Straßen in völliger Harmonie mit der Natur existieren. Übernachten Sie hoch oben in den Bergen in einer der rustikalen Unterkünfte in Comareira oder Pena, und sehen Sie, wie über der Serra da Lousã ein neuer Tag anbricht. Wie im Märchen nächtigt man in der Festung aus dem 16. Jahrhundert auf den wilden Berlengas.

Unter den Sternen zu schlafen ist eine magische Erfahrung, und diverse Campingplätze machen diese Erfahrung noch romantischer. Schlafen Sie direkt am Fluss in luxuriösen Tipis auf Seide und bestickten Kissen oder in einem versteckten Baumhaus hoch oben in den Pinien. Übernachten Sie in einer mongolischen Jurte inmitten schneebedeckter Gipfel. Oder sagen Sie in einer Holzhütte Rehen, Schweinen und Ziegen gute Nacht, um gleich nach dem Aufwachen in freier Natur zu baden.

Wild muss nicht unbequem bedeuten – genießen Sie die sinnliche Seite der Natur auf komfortablen Betten in verzauberten Gärten, oder übernachten Sie in eleganten Bauernhäusern, wo es frisches Brot, Honig, Marmelade, Obst und Gebäck zum Frühstück gibt.

Lima Escape, S. 53

Highlights

Historisch & heilig

Schon lange vor Ankunft der Römer im Jahr 218 v. Chr. war Portugal von diversen Volksstämmen besiedelt. Die Landschaft ist reich an Felsritzungen, Hinkelsteinen und Höhlenmalereien, Wallburgen und Stammeskultstätten, und man verspürt an diesen geschichtsträchtigen Orte unweigerlich eine Mischung aus Ehrfurcht und Zauber.

Wandern Sie durch magische Wälder nach Penedo do Encanto, einen walförmigen Stein, übersät mit prähistorischen Verzierungen. Krabbeln Sie unter einen Dolmen, um zu den Steinen aufzublicken, die vor 5000 Jahren zu Ehren der Toten zusammengetragen wurden. Betrachten Sie bei den Höhlen in Esperança die umliegenden Hügel mit neolithischen Augen, und zeichnen Sie die ockerfarbenen Malereien mit Jagdszenen und Drachen nach. Folgen Sie dem Ocreza, um Hunderte von Steinritzungen zu entdecken, oder klettern Sie über in Felsen gemeißelte Stufen zu prähistorischen Kultstätten. Manche sind Jahrtausende alten Gottheiten geweiht: der Rocha da Mina, versteckt im tiefsten Wald, ist dem Gott der Heilung Endovélico gewidmet; der römische Tempel bei Panóias, in dessen Steinaltare Blutrinnen gemeißelt sind, dem Gott der Unterwelt Serapis.

Templerkapelle, Monsanto, S. 145

Highlights

Slow Food & Wein

Slow Food ist in Portugal die Regel. Die Mahlzeiten werden nach uralten Rezepten zubereitet, die Zutaten kommen frisch vom Bauernhof auf den Tisch, und es wird mit Liebe gekocht. Und wie ließe sich das Essen besser genießen als bei einem Glas Wein? Egal ob es ein spritziger Vinho Verde aus Minho ist oder ein tiefroter Douro, die Auswahl ist üppig und vielfältig.

Die Portugiesen lieben Fisch über alles. An der Küste bekommt man Tintenfische, gegrillt oder gefüllt, Doraden, Garnelen, Muscheln, Sardinen. Doch nichts übertrifft das schlichte Vergnügen, am Meer zu einem Glas Wein frischen Krebs zu essen. Kosten Sie caldeirada de peixe, einen Fischeintopf, in Peniche oder Reis mit Muscheln in der Küstenregion des Sado.

Im Landesinnern bieten die Flüsse Süßwasserfisch: Probieren Sie in Ribatejo gegrillten Aal oder Forelle aus Côa. Im Alentejo tummeln sich Iberische Schweine unter Korkeichen. Besuchen Sie Berghütten, in denen Wurstspezialitäten – farinheira, morcela oder chouriço – über offenen Kaminen reifen.

Viele kleine Bauernhöfe züchten Bienen, und ihr Honig schmeckt nach Rosmarin, Heidekraut und Esskastanien. Jede Region hat ihren eigenen Käse, ihr eigenes Brot, ihren eigenen Klosterkuchen mit Zitrone, Zucker und Ei. Gönnen Sie sich eine cristas de galo aus Vila Real, wie ein Hahnenkamm geformt und mit einer Paste aus Mandeln und Ei gefüllt.

Miradouro do Castelo, S. 52

Highlights

Festungen & Sonnenuntergänge

Portugals zahlreiche Berge und Anhöhen sind gespickt mit Wallburgen und Hinkelsteinen. Klettern Sie zur goldenen Stunde auf den höchsten Hügel, um die Umgebung zu überblicken, so wie einst unsere Vorfahren es getan hatten. Die Berge beim Mosteiro de São João d’Arga werden in tiefes Orangerot getaucht, während die Felsen die Sonne einfangen und ihre Umrisse lange Schatten werfen.

Anta das Pias, ein prähistorischer Dolmen, liegt perfekt, um den Sonnenuntergang zu genießen. Portugals Norden krönen zahlreiche keltische Wallburgen, die später romanisiert wurden. In Castro de Monte Mozinho kann man durch die Ruinen einer römischen Wallburg schlendern, oder man setzt sich auf die abgenutzten Stufen des Castelium Marnelis, einst die römische Hauptstadt der Region.

Die Ruinen alter Burgen und Festungen eignen sich ideal, um die Arme auszubreiten, sich in den Wind zu lehnen und die Lungen mit frischer Luft zu füllen. Fühlen Sie in Citânia de Santa Luzia den rauen Wind des Atlantiks im Haar und nehmen Sie die Aussicht vom Castelo de Castro Laboreiro in sich auf, eine maurische Burg, die der Wildnis überlassen wurde.

Castelo de Castro Laboreiro, S. 50

Highlights

Bergdörfer

Wer die Bergdörfer Portugals besucht, unternimmt eine Reise in die Vergangenheit. Viele Dörfer sind inzwischen verlassen, doch es gibt noch immer welche, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Übernachten Sie in einem Dorf mitten in den Bergen von Coimbra, in das die Kühe – braun, beige und cremefarben – am Ende des Tages im satten Abendlicht heimkehren.

In den Bergen von Peneda-Gerês verstreut liegen mittelalterliche Sommerstädte namens brandas. Sie sind inzwischen ausgestorben, ihre Ruinen werden nur noch für das Vieh benutzt. In Montalegre sieht man alte Wolfsfallen, von deren trockenen Steinmauern das Echo widerhallt. In Soajo stehen Dutzende kleine espigueiros, Getreidespeicher, auf einem mächtigen Felsen Wache.

Entdecken Sie Piódão, ein ganz aus Schiefer erbautes Bergdorf, oder Meitriz, dessen Schieferhäuschen die grasbewachsenen Hügel am Ufer des Paiva säumen. Es gibt exzentrische Dörfer wie Monsanto, das auf einem felsigen Gipfel hockt, dessen große Felsbrocken als Hauswände, Stützbogen und sogar Dächer dienen. In Ermelo blickt man durch kleine Fenster auf den breiten Lima, und über die Klostermauern purzeln reife Orangen.

Achten Sie auch auf die von Menschenhand geschaffenen Strukturen, wie Steinhaufen auf Berggipfeln und Wegmarkierungen an den obskursten und abgelegensten Orten, für alle, die es dorthin verschlägt.

Highlights

Picknicken & plündern

Gute, frische Erzeugnisse aus der Region sind nicht nur das Highlight eines jeden Picknicks, sondern bieten auch faszinierende Einblicke in Kultur und Geschichte. Dank sonnendurchtränkter Felder und fruchtbarer Erde bietet Portugal herrliches Obst und Gemüse. Besuchen Sie zur Kirsch- und Holunderblütenzeit Ende Mai die Douro-Region oder im April den Alentejo, um wilden Spargel zu stechen. Im Juli kann man überall im Land am Straßenrand kleine wilde Schnecken sammeln, die mit Butter und Knoblauch zubereitet werden.

Suchen Sie auf den Azoren in den Felsen von Santo Cristo nach wilden Muscheln, pflücken Sie im Ribatejo am Wegesrand wilde Feigen und Brombeeren, oder sammeln Sie in der Serra do Alvão Pilze. Gönnen Sie sich frisches Obst von Straßenständen und Hofläden. Wenn Sie Pilze sammeln, achten Sie darauf, die Wurzeln im Boden zu lassen (oder besuchen Sie die Pilzfarm in Serra da Lua).

Portugal hat außerdem eine ausgeprägte Picknickkultur mit vielen altarähnlichen Picknicktischen aus Stein unter alten Bäumen. Diese parques de merendas sind meistens ausgeschildert und liegen oft in der Nähe von Badestellen oder Wasserfällen. Kühlen Sie im Fluss eine Flasche Vinho Verde und garen Sie Ihr mitgebrachtes Essen auf dem Gemeinschaftsgrill.

Soajo, S. 52

VIANA DO CASTELO

Das perfekte Wochenende

Treiben Sie, begleitet von Libellen, bei Paredes do Taboão auf dem Coura stromabwärts.

Atmen Sie hoch oben auf der Burg von Santa Luzia den Atlantikwind ein.

Tafeln Sie am Strand mit pão de Deus, Gottesbrot, ein himmlisches Milchbrötchen mit einer Kruste aus Kokos und Puderzucker.

Spielen Sie am einsamen Strand beim Forte de Paço Pirat.

Genießen Sie den Blick vom O Cervo, eine dramatische Hirschskulptur und Symbol von Vila Nova de Cerveira.

Picknicken Sie beim Anta da Barrosa, einem prähistorischen Dolmen.

Knacken Sie einen köstliche ouriço do mar (Seeigel), den Sie bei den Fischfrauen in Viana gekauft haben.

Kühlen Sie im Fluss beim Cascata do Pincho eine Flasche Vinho Verde.

Baden Sie nackt im saphirblauen Wasser bei der Ponte de São João und tauchen Sie unter den Strahlen der untergehenden Sonne hindurch.

Wälder, Strände, Flüsse und Meer: Portugals nordwestliche Region bietet alles in einem. Der Berg Santa Luzia – oberhalb der Bezirkshauptstadt, die ebenfalls Viana do Castelo heißt – ist nach der Schutzheiligen der Blinden benannt. Vom Aussichtspunkt sieht man die Landschaft vor sich ausgebreitet: Der Lima schlängelt sich in weiten Kurven zum Meer, die Sandstrände bilden einen gelben Rand.

Einst waren diese Berge voller keltischer Siedlungen. Man kann die Fundamente der Dörfer noch sehen, ebenso wie die Kerben, die unsere Vorfahren hinterlassen haben, als sie ihre Messer an den Felsen geschliffen haben. In den Ruinen aus der Eisenzeit auf dem Berg Santa Luzia hausen jetzt nur noch Schafe. Heftiger Wind zerrt an den Kleidern. Man nennt ihn nortada, da er direkt vom Nordatlantik kommt. Nördlich der Lima-Mündung wird das Meer bewegter. Hier findet man ouriço do mar, stachelige kleine Seeigel, eine Delikatesse, die von den Fischfrauen auf dem Markt in Viana verkauft wird.

Folgen Sie der Küste in Richtung Süden, wo es zwischen Dünen und Höhlen viele versteckte Strände zu entdecken gibt. Die Gegend landeinwärts ist von Flüssen und Bächen durchwoben. Angeblich dachten die Römer bei ihrer Ankunft in Viana, sie hätten elysische Gefilde erreicht, und die Truppen hatten Angst, den Lima zu überqueren, weil sie ihn für die Lethe hielten, den Fluss des Vergessens. Passenderweise ist die Region heute berühmt für ihren Vinho Verde, ein „grüner" bzw. junger Wein mit frischer, blumiger Note. In Solar do Alvarinho kann man die Weine kosten, die aus der heimischen Alvarinho-Traube hergestellt werden, und auch auf den zahlreichen Weingütern gibt es reichlich Gelegenheit, Vinho Verde zu trinken. Fürs Picknick kühlt man den Wein im nächsten Bach.

Um sechs Uhr abends kommen die Kühe nach Hause, also seien Sie nicht überrascht, wenn das Vieh Ihren Weg blockiert. Grüßen Sie die Hirtin mit ihrer schwarzen Filzkapuze und den goldenen Ohrringen mit einem freundlichen boa tarde, dann wünscht sie Ihnen vielleicht Glück.

FLÜSSE & SEEN

1 PRAIA FLUVIAL, PAREDES DO TABOÃO

Im August findet am moosbedeckten Ufer des Rio Coura eines der größten Rockfestivals Portugals statt. Den Rest des Jahres tanzen nur Libellen unter den schattigen Bäumen. Kühler, tiefer, aber schmaler Fluss mit Kiesbett.

Von Paredes de Coura den Schildern zum Praia Fluvial folgen. Parkplatz.

2 COVAS

Klarste Gebirgstümpel, saftiges Gras und plätschernder Bach. Perfekt zum Planschen oder Schwimmen in flachem Wasser.

Von der N302 in Covas (Coura-Brücke) auf die N301, nach 150 m hinter der Hofeinfahrt parken und der gepflasterten Straße rechts bis zum Ende folgen.

3 RIO VEZ, ARCOS DE VALDEVEZ

Versuchen Sie sich beim Netz unter der alten Bücke an einem Wasser-Basketballspiel oder fahren Sie mit dem Kanu Slalom. Der Fluss schlängelt sich hier um die Altstadt: Man kann es sich am Ufer gemütlich machen, baden oder in der Bar in der Sonne sitzen. Wassersport wird hier großgeschrieben.

An der N101 nördlich der Stadt am Fluss parken. Den Fluss entlang zum Strand gehen.

4 ESTORÃOS

Kieselstrand und flaches Wasser an der alten Kirche unter der verschlafenen Stadt.

Von Ponte de Lima über den Fluss und die N202 Richtung Westen. Nach 2 km rechts auf die M524 nach Moreira do Lima und auf der M525 weiter bis Estorãos.

5 PRAIA FLUVIAL DE PONTE DA BARCA

Hier schwimmt man mit den Forellen im Lima. Kieselsteine, klares Wasser und ein Steg zum Springen.

In Ponte da Barca in der Nähe der Brücke parken, von dort stromaufwärts durch den Jardim das Poetas.

6 BARRAGEM DE COVAS

Ruhiger, friedlicher Staudamm mit Wildblumen und Wald. Schattiger, beliebter Angelplatz.

Von Covas (Coura-Brücke) auf der N301 Richtung Caminha. Nach 2 km rechts über die Brücke

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