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Heliosphere 2265 - Band 50: Das letzte Fragment

Heliosphere 2265 - Band 50: Das letzte Fragment

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Heliosphere 2265 - Band 50: Das letzte Fragment

Länge:
203 Seiten
3 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
May 2, 2019
ISBN:
9783958343412
Format:
Buch

Beschreibung

Das Ende ist gekommen!
Die Flotte von Isa Jansen nähert sich Terra, um Diktator Sjöberg zu stürzen. Doch dieser klammert sich an die Macht. Ein letztes Kräftemessen der einstigen Freunde beginnt.
Unterdessen erreichen die HYPERION und die JAYDEN CROSS II das letzte Fragment. Doch kann der Plan der Ash'Gul'Kon noch vereitelt werden?

Die große Abschlusstrilogie für den Diktatur-Zyklus (Bände 1-50)
Dies ist der 50. Roman aus der Reihe "Heliosphere 2265".
Herausgeber:
Freigegeben:
May 2, 2019
ISBN:
9783958343412
Format:
Buch

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Heliosphere 2265 - Band 50 - Andreas Suchanek

Table of Contents

»Das letzte Fragment«

Was bisher geschah

Wo der Anfang …

Prolog

1. Die Trümmer eines Lebens

2. Nur ein Ausweg

3. Sprung in die Vergangenheit

4. Terra

5. Hallo, Isa

6. Verhandlungen

7. Tausend Arme und mehr

8. Ikarus

9. Körper wechsel dich

10. Erwachen mit Schrecken

11. Erste Schritte

12. Der Assassine

13. Ein alter Plan

14. Lange nicht gesehen

15. Verfolgungsjagd

16. LEVIATHAN

17. Der Sturz

18. Gegen die Zeit

19. Lagebesprechung

… auf das Ende trifft.

20. Das letzte Ziel

21. Spiel, Satz, Sieg

22. Der Sonne entgegen

23. Die nächsten Schritte

24. Das letzte Gefecht

25. Atem aus Feuer

26. Gespräch mit einer Toten

27. Riskanter Einsatz

28. Die Rückkehr

29. Kampf um die Zukunft

30. Opfergang

31. Der letzte Flug der HYPERION

32. Abschiede

33. Fixpunkt

34. Leben und Sterben im Licht der Sterne

35. Es ist vorbei

36. Paris

Epilog

Seriennews

Die Crew der HYPERION

Impressum

Heliosphere 2265

Band 50

»Das letzte Fragment«

von Andreas Suchanek

Was bisher geschah

Der Kampf um Terra beginnt.

Die Interstellare Allianz konnte ihren Plan vollenden und befindet sich auf dem Weg zur Wiege der Menschheit. Auf SOL-1 enthüllt Kevin Rosenbaum seine Identität und zündet im Körper von Abigail Rosen die Nanokiller. Zwar kann die Crew der HYPERION den Merkur infiltrieren und anschließend SOL-1 zerstören, doch die tödlichen Naniten sind aktiviert. Um auch jene Menschen zu erwischen, die mit TEMPUS immunisiert wurden, lässt Rosenbaum die Verteidigungssatelliten auf die Oberfläche der Kolonien feuern. Admiralin North teilt die Flotte, um den Orbit der betroffenen Welten zu säubern. Trotzdem gehen die Opferzahlen in die Millionen. Auf SOL-1 trifft Jayden auf Lukas Akoskin, der aus jenem Zwischenraum zurückgekehrt ist, in den auch Präsidentin Kartess und Santana Pendergast übergegangen sind. Er ist hier, um zu helfen und warnt vor einer noch größeren Gefahr.

Unterdessen wird die NOVA-Station von LEVIATHAN angegriffen. Sjöbergs Kriegsprojekt ist ein gewaltiges Kampfschiff, in das die Technologie der Ash’Gul’Kon geflossen ist. Jede Gegenwehr scheitert. Das Alzir-System und Hope scheinen dem Untergang geweiht.

Admiral Juri Michalew, der sich über viele Monate als der »Rote Vater« ausgab, flieht von Bord der JAYDEN CROSS II, bevor diese dem HYPERION-Verband zugeteilt wird. Zusammen mit der APOLLO sollen die Schiffe ins Heimatsystem der Ash’Gul’Kon vordringen.

Diese haben aus temporalen Blasen Fragmente aus anderen Zeitlinien geborgen und damit ein weiteres TRION-Artefakt geschaffen. Mit diesem Zeittunnel wollen sie in die Vergangenheit reisen und Jayden Cross töten. Damit würden all seine Siege neutralisiert. In der Folge würde eine neue Zeitlinie entstehen, in der die Ash’Gul’Kon triumphieren. Der Plan von Stimme, Hand und Geist scheint aufzugehen.

Der HYPERION-Verband erreicht sein Ziel …

… und droht mit einem unbekannten Objekt zu kollidieren.

I

Wo der Anfang …

Nach ewigen, ehernen,

Großen Gesetzen

Müssen wir alle

Unseres Daseins

Kreise vollenden.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Prolog

Sein bewusstes Denken kehrte schlagartig zurück.

Der Körper um ihn herum, erschaffen aus dunklem Metall und ungebändigter Zerstörungskraft, umhüllte ihn wie ein schützender Panzer. Er war nicht länger gebunden an die fragilen Gebilde, in denen seine winzigen Geschöpfe ihr Dasein fristeten – die Archen.

Sein Geist tastete hinaus in die Dunkelheit.

Ja, er konnte die Kriegshand spüren. Gebunden an einen menschlichen Körper wie es auch die Stimme war. Sie, der Hybrid der zwischen zwei Welten wanderte, hatte die Flammen über die Galaxis gebracht.

Bis hierher hatten sie das Ziel erreicht, doch es war nicht annähernd genug. Ein einziger Fehler hätte alles zunichte gemacht, wenn die Schöpfer nicht auch für diesen Fall einen Ausweg vorgesehen hätten.

Sein neuer Körper war bereit.

Würfelförmige Schächte, die einen Würfel durchzogen. Metall, dazu gedacht, temporale Energie zu kanalisieren und Risse im Gewebe von Raum und Zeit zu erzeugen.

Die Menschen nannten es: Menger-Schwamm der vierten Iterationsstufe.

Oh ja, er kannte den Inhalt ihrer Datenbanken. Mit einem winzigen dunklen Fragment hatte alles begonnen. Er würde dafür sorgen, dass es mit einem letzten Fragment endete. Mit dem Tod von Jayden Cross. Seine Siege würden ausradiert, umgeformt zu Niederlagen für die Menschheit.

Was normalerweise eine Unmöglichkeit war, wurde durch den Fehler einer Frau erst möglich. Yuna Ishida hatte zwei Fixpunkte erschaffen, weshalb einer ausgelöscht werden konnte. Genau das würde er tun.

Das Ende zog herauf.

Sein Körper nahm die Arbeit auf. Energiekerne gingen an den Start, die vorbereitete Schaltung wurde aktiviert.

Dies war der Tag, an dem Captain Jayden Cross starb, sterben würde und gestorben war.

1. Die Trümmer eines Lebens

HYPERION-Verband, IL-HYPERION, 10. Oktober 2270, 16:08 Uhr

»Ausweichmanöver!«

Jayden starrte auf die Holosphäre, in der die Trümmerstücke aufgetaucht waren. Mehrere hundert Kilometer lagen zwischen diesen und dem Verband, was einer Flugdauer von wenigen Sekunden entsprach.

Einzig den Reflexen von Peter Task war es zu verdanken, dass die HYPERION den Vektor ausreichend änderte. Das größte Trümmerteil glitt an ihnen vorbei.

»Trümmerfeld geortet«, erklärte Commander Jane Winton von der Sensorkonsole. »Auswertung geht an die Navigation. Es handelt sich um Wrackteile mit Stealth-Legierung.«

»Die Beobachter.« Captain Ishida nahm Eingaben auf ihrer Kommandokonsole vor. »Signatur wird berechnet.«

Während die Sensoren die Trümmerteile ringsum soweit möglich erfassten, steuerte Peter Task das Schiff virtuos zwischen den treibenden Wrackteilen hindurch. Wo er Hilfe benötigte, aktivierte Commander Tess Kensington die Laser und zerstörte das Material.

Lukas Akoskin trug wie alle einen Skinsuit, doch Jayden konnte sehen, dass es in dem Assassinen arbeitete. Er wollte helfen und war dank seiner Inserts sogar problemlos dazu in der Lage.

»Commander Akoskin«, sprach Jayden den ehemaligen Taktik- und Waffenoffizier an, der von den Toten zurückgekehrt war. »Unterstützen Sie Commander Kensington bitte an der Sekundärstation.«

»Aye, Sir.« Zufrieden eilte der breitschultrige Hüne zur Konsole.

»Falls sich jemand für die anderen Schiffe interessiert, denen geht es gut«, meldete sich Sarah McCall zu Wort. Sie saß an einer der Wissenschaftsstationen im rückwärtigen Teil der Kommandobrücke. »Die APOLLO ist zwar nicht wendig, hat aber eine dicke Haut. Was die JAYDEN CROSS II angeht, der dortige Navigator ist auf Zack.«

Die HYPERION ließ die letzten Ausläufer des Trümmerfelds hinter sich. »Ist unser Stealth aktiv?«

»Positiv«, meldete Ishida sofort. »Inwieweit er uns nutzt, ist die andere Frage. Scheinbar hat er den armen Seelen an Bord der Beobachterschiffe nicht geholfen.«

»Haben diese nicht weiter Anfragen der Admiralität beantwortet und behauptet, alles hier entspräche den Erwartungen?«, wollte Michael Larik wissen.

Der Marsianer wirkte energiegeladen und strotzte vor Kraft. Dass sein bester Freund wieder unter den Lebenden weilte, hatte die Düsternis in seinem Blick zurückgedrängt.

»Ich nehme an, dass eine entsprechende Simulation inklusive Hologramm kein Problem darstellt«, überlegte Jayden.

»Mit ausreichend Input bekomme ich das auch hin«, drang CARAS hilfsbereite Stimme aus dem Interkom. »Ich habe in verschiedenen Situationen auf das Hologramm von Jayden zurückgegriffen. Aus Autoritätsgründen.«

»Du hast was?!«, fragte er entsetzt.

»Ich habe ein sehr schönes Hologramm von dir entwickelt«, erklärte CARA stolz. »Möchtest du es sehen?«

»Nein«, erwiderte Jayden nachdrücklich. »Und ich möchte, dass du es auch nicht mehr einsetzt. Weitere Diskussionen verschieben wir auf später. Commander Winton, ich brauche einen Bericht.«

Die Mundwinkel der Sensoroffizierin zuckten, doch es gelang ihr, das Lachen zu unterdrücken. »Aye, Sir. Die Kiesel sind ausgeschleust, aber auf breiten gestreuten Vektoren, minimiert in der Anzahl. Auf diese Art wird das Entdeckungsrisiko auf ein Mindestmaß reduziert. Allerdings denke ich, dass die Ash’Gul’Kon uns derzeit selbst dann nicht entdecken würden, wenn wir in unmittelbarer Nähe an ihnen vorbeifliegen.« Sie berührte ein Icon, worauf die zentrale Holosphäre aktualisiert wurde. »Ich kann bestätigen, dass ein Menger-Schwamm geschaffen wurde. Soweit ich das beurteilen kann, wächst der Energiepegel im Inneren aktuell massiv an.«

»Er wurde noch nicht aktiviert«, stellte Lukas Akoskin fest. »Andernfalls gäbe es uns alle bereits nicht mehr. Der Tunnel würde in die Vergangenheit führen, wo die Ash’Gul’Kon Jayden Cross töten. Damit würde eine neue Zeitlinie entstehen. Sobald das Artefakt dann deaktiviert wird, überschreibt die alte die neue Zeitlinie. Alles hier würde aufhören zu existieren.«

»Aber solange das Artefakt noch aktiv ist, wären wir hier im Inneren einer geschützten Blase. Selbst wenn unsere Zeitlinie stirbt, bliebe uns genug Zeit, es zu bemerken. Danach würden wir sterben«, merkte McCall an.

»Wie beruhigend. Dann sollten wir doch optimalerweise dafür sorgen, dass ich nicht sterbe«, schlug Jayden vor. »Oder genauer: Dass ich nicht bereits vor vielen Jahren gestorben bin.«

»Was die Frage aufwirft, wie wir den Menger-Schwamm zerstören«, überlegte Ishida laut. »Ideen?«

»Ich habe die Pläne studiert, die wir auf Grundlage aller Sensoraufzeichnungen vom alten Artefakt gemacht haben«, erklärte Commander Giulia Lorencia. Sie hatte den Maschinenraum verlassen, um beim Einflug in das System der Ash’Gul’Kon auf der Kommandobrücke zu sein. »So einfach wird das nicht möglich sein. Schon gar nicht, bevor die Energie vollständig zur Verfügung steht.«

»Im Augenblick der vollständigen Aktivierung werden die Spikos umgehend ein Shuttle durch den Vortex schicken«, merkte McCall an. Ihre Augen wirkten müde. »Dann ist es vorbei.«

In diesen Augenblicken konnte Jayden ganz deutlich Annika Magnus erkennen. Die Frau, die vor vielen Jahrhunderten ein ganz normales Leben als Wissenschaftlerin geführt hatte. Ihre Entdeckung war es gewesen, die alles veränderte. Seitdem war sie eine Getriebene. Jägerin und Beute. Freundin und Feindin.

»Können wir das Shuttle aufhalten?«, fragte Jayden. »Mister Task, synchronisieren Sie unseren Kurs mit der APOLLO und der JAYDEN CROSS II. Ich will so nahe wie möglich an den Vortex heran, damit wir ein Shuttle gegebenenfalls abschießen können.«

»Aye, Sir. Kurs liegt an. Wir sind auf dem Weg.«

»Selbst wenn wir nur wenige hundert Meter von einem feindlichen Shuttle entfernt Position halten, werden wir nicht feuern können«, merkte Tess Kensington an. »Die Fraktalstrahlung würde das unmöglich machen. Der Torpedo würde partiell aus dem Raum-Zeit-Kontinuum verschwinden, im Torpedowerfer detonieren oder auf uns selbst zufliegen. Das ist keine Option.«

»Damit hätten wir abgehandelt, was wir alles nicht können. Rammen ist vermutlich auch keine Option?«, hakte Jayden nach.

»Nein!«, blaffte Lorencia. »Was haben Sie nur immer wieder damit, das Schiff zu beschädigen? Wir werden das Shuttle auf keinen Fall rammen, das wäre zu gefährlich. Falls wichtige Systeme der HYPERION beschädigt werden, würde das nur dafür sorgen, dass ein zweites Shuttle problemlos in den Vortex fliegen könnte. Wir benötigen eine dauerhafte Lösung.«

Vermutlich bemerkte Giulia gar nicht, dass sie eine der Konsolen streichelte.

Glücklicherweise konnte Jayden sein Schmunzeln als Räuspern maskieren. Andernfalls hätte die L.I. ihn wohl angebrüllt. Vor Autoritätspersonen hatte sie noch nie Diplomatie bewiesen, was er gleichzeitig sehr an ihr schätzte. Was auch geschah, Lorencia würde niemals Lügen, um einen Konflikt zu vermeiden. Zudem war sie im Maschinenraum ein Genie.

»Möglicherweise kann ich etwas beitragen«, erklärte Alpha 365, der sich bisher ruhig verhalten hatte.

Alle Blicke richteten sich auf den Sicherheitschef.

»Nur zu«, bat Ishida.

»Ich habe keine Lösung«, erklärte der Sicherheitschef wie immer völlig emotionslos. »Aber er.« Damit deutete er auf Lukas Akoskin. »Commander Akoskin verschweigt uns etwas.«

Köpfe ruckten herum.

Augen fixierten den ehemaligen Assassinen.

»Das ist richtig«, gab dieser zu. »Ich wollte mich jedoch erst von den aktuellen Parametern am Zielort überzeugen. Ich möchte Sie, Commodore Cross, Captain Ishida und Captain Belflair um ein privates Gespräch bitten. Unter acht Augen.«

»Der Sicherheitschef des Schiffes -«, setzte Alpha 365 an.

»Als eine der Zeitreisenden -«, haspelte Sarah McCall.

»Bevor Sie wieder auf zerstörerische Ideen kommen -«, warf Giulia Lorencia ein.

»Ruhe!«, verschaffte Jayden sich gehör. »Bitte gewährt, Commander Akoskin. Captain Ishida, Holokonferenzraum. Commander Kensington, Sie haben die Kommandobrücke.«

Mit wenigen Schritte erreichte er das Schott, das mit einem pneumatischen Zischen zur Seite fuhr.

Was hatte

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