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Die Goldbarren: Erzählung

Die Goldbarren: Erzählung

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Die Goldbarren: Erzählung

Länge:
32 Seiten
25 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
25. Apr. 2019
ISBN:
9783730923474
Format:
Buch

Beschreibung

Es sind jetzt etwa sechs oder sieben Jahre verflossen, dass das Schiff "Isegrimm", von Kanton kommend, nach Batavia segelte. In der Nähe der Küste schwärmte die See ordentlich von einer wahren Unmasse kleinerer und größerer Dschunken, die mit ihren wunderlich geformten Segeln bald vor, bald dicht am Wind ihre verschiedenen Bahnen verfolgten. Weiter im Chinesischen Meere wurden aber diese seltener und seltener, und zuletzt tauchte nur noch dann und wann einmal ein einzelnes Segel am Horizont auf ...

Coverbild: © mollicart / Shutterstock.com
Herausgeber:
Freigegeben:
25. Apr. 2019
ISBN:
9783730923474
Format:
Buch

Über den Autor

Friedrich Gerstäcker (geb. 1816 in Hamburg, gest. 1872 in Braunschweig) war ein deutscher Schriftsteller, der vor allem durch seine Reiseerzählungen aus Nord- und Südamerika, Australien und der Inselwelt des indischen Ozeans bekannt war. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Die Regulatoren von Arkansas“ (1846) und „Die Flußpiraten des Mississippi“ (1847). Daneben veröffentlichte er eine Vielzahl von spannenden Abenteuerromanen und -erzählungen, aber auch Dorfgeschichten aus der deutschen Heimat. In seinen Erzählungen verstand er es die Landschaften und kulturelle Verhältnisse anschaulich darzustellen, so dass noch heute ein überwiegend jugendliches Publikum seine bekannten Romane liest. Seine Erzählungen und Romane regten im Nachgang zahlreiche Nachahmer an, zu denen auch Karl May zählte. Er profitierte sehr stark von den Schilderungen Gerstäckers, da er weniger in der Welt herumgekommen war und aus eigenen Erlebnissen zu berichten hatte. Insgesamt hinterließ Friedrich Gerstäcker ein monumentales 44-bändiges Gesamtwerk. (Amazon)


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Die Goldbarren - Friedrich Gerstäcker

Friedrich Gerstäcker

Die Goldbarren

Erzählung

BookRix GmbH & Co. KG

80331 München

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Friedrich Gerstäcker

Die Goldbarren

Coverbild: © mollicart / Shutterstock.com

Die Goldbarren

Es sind jetzt etwa sechs oder sieben Jahre verflossen, dass das Schiff „Isegrimm", von Kanton kommend, nach Batavia segelte.

In der Nähe der Küste schwärmte die See ordentlich von einer wahren Unmasse kleinerer und größerer Dschunken, die mit ihren wunderlich geformten Segeln bald vor, bald dicht am Wind ihre verschiedenen Bahnen verfolgten. Weiter im Chinesischen Meere wurden aber diese seltener und seltener, und zuletzt tauchte nur noch dann und wann einmal ein einzelnes Segel am Horizont auf.

Der Morgen brach wieder an, und die Sonne stieg glühend am wolkenlosen Himmel empor. Die Leute, die das Deck wuschen, hatten gerade voraus wieder ein Fahrzeug entdeckt, aber nicht ausmachen können, was es eigentlich sei – auch wirklich nicht besonders darauf geachtet. Desto aufmerksamer betrachtete es der Obersteuermann, der mit dem Fernrohr auf dem Hinterdeck stand und nur manchmal das Glas vom Auge nahm und mit dem Kopfe schüttelte.

Endlich schien er aber doch mit sich im Reinen, denn er schob das Glas zusammen und stieg die Treppe hinunter, wo er an des Kapitäns Kajüte klopfte.

„Hallo, Kaptän. – Kaptän!"

„Ja, Störmann – was gibt’s?"

„Grad’ vor uns etwa einen halben Strich vom Landbordbug liegt ein Wrack – sieht aus wie eine Dschunke. Sollen wir drauf zu halten?"

„Ein Wrack!, sagte der Kapitän, mit beiden Beinen aus seiner Koje springend. „Hm, Stürmann, da müssen wir doch wohl sehen, was drauf ist. Nur einen halben Strich?

„Nicht weiter."

„Gut – dann lasst uns gerade drauf zu halten, wie ist der Wind?"

„Schwach."

„Desto besser. Ich bin gleich oben."

Es dauerte wirklich nur wenige Minuten, und der Kapitän war in seine vor der Koje liegenden Kleider gefahren und an Deck, wo er freilich, nach echter Seemannsart, den ersten Blick nach Wind, Segeln und Kompass warf.

Dann aber trat er an die Seite seines Steuermanns, der ihm das Fernrohr schon wieder gerichtet hatte und die Stelle mit dem ausgestreckten Arm

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