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Die Verführerin: Cassiopeiapress Arztroman

Die Verführerin: Cassiopeiapress Arztroman

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Die Verführerin: Cassiopeiapress Arztroman

Länge:
130 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
14. Juni 2019
ISBN:
9783739670263
Format:
Buch

Beschreibung

Arztroman von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 106 Taschenbuchseiten.

Die hübsche Sekretärin Tilla Deltgen kann sich nicht entscheiden. Sie trifft sich abwechselnd mit zwei Männern und geht mit ihnen aus. Welcher der beiden wird Tilla zum Altar führen dürfen? Die Frau weiß nicht, dass das Schicksal ihr die Wahl auf grausame Weise abnehmen wird …
Herausgeber:
Freigegeben:
14. Juni 2019
ISBN:
9783739670263
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Die Verführerin - A. F. Morland

München

Die Verführerin

Arztroman von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 106 Taschenbuchseiten.

Die hübsche Sekretärin Tilla Deltgen kann sich nicht entscheiden. Sie trifft sich abwechselnd mit zwei Männern und geht mit ihnen aus. Welcher der beiden wird Tilla zum Altar führen dürfen? Die Frau weiß nicht, dass das Schicksal ihr die Wahl auf grausame Weise abnehmen wird …

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author/ Cover by pixabay, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Tilla Deltgen - Sie ist mit zwei Männern befreundet und weiß nicht, für welchen sie sich entscheiden soll. Da kommt ihr das Schicksal zu Hilfe.

Elmar Spira - Der junge Aushilfslehrer ist bis über beide Ohren verliebt. Er tut alles für die Frau.

Volker Ahlert - Auch er liebt Tilla, doch er wird bei einem Überfall schwer verletzt. Sein Leben hängt an einem seidenen Faden.

Alfons Eppler - Wird er die Wiesen-Klinik als glücklicher Mann verlassen?

Sowie Chefarzt Dr. Richard Berends, seine Frau Charlotte und das Team der Wiesen-Klinik.

1

Der Film hieß „Lippenbekenntnisse", und das hätte Tilla Deltgen eigentlich zu denken geben müssen. Es war ein moderner, sehr freizügiger Streifen, und Tilla ärgerte sich darüber, dass die Regisseurin die Wirklichkeit so sehr verzerrt hatte.

Nach Aussage des Films war es nicht nur nicht unmoralisch, wenn jeder mit jedem schlief, sondern es musste sogar so sein, sonst galt man als verklemmt.

Natürlich war jede Frau in diesem Streifen willig und zierte sich nicht lange. Wenn eine vage Bedenken anmeldete und fragte, ob ihr Tun richtig wäre, machte sich der Hauptdarsteller, ein attraktiver Schönling, mit seichten Witzen darüber lustig.

Tilla hätte ihn am liebsten geohrfeigt. Soeben nahm er wieder ein Mädchen in die Arme und legte sie mit einem triumphierenden Erobererlächeln aufs Bett.

„Hans, flüsterte das Mädchen leidenschaftlich und glücklich. Natürlich hatte sie, laut Drehbuch, auch glücklich zu sein, obwohl sie wusste, dass er mit ihren beiden besten Freundinnen ein festes Verhältnis hatte. „Oh, Hans...

Und er streichelte sie mit seinen erfahrenen Händen, liebkoste sie mit den männlichen Lippen und fing an sie zu entkleiden. Langsam öffnete er die Knöpfe ihrer weißen Bluse, und dann glitten seine gepflegten Hände hinein, berührten die nackte Haut, und die Frau verging vor Verzücken.

„Oh, Hans ..."

Das verleitete Elmar Spira dazu, bei Tilla einen ähnlichen Annäherungsversuch zu unternehmen. Auf der Leinwand wurde ihm vorgezeigt, wie einfach das war.

Wenn Elmar dem Film glauben durfte, wartete Tilla sogar darauf und wäre ihm böse gewesen, wenn er es nicht versucht hätte.

Tilla spürte seine warme Hand auf ihrem Knie. Sie zuckte wie elektrisiert zusammen. Elmar hatte sich noch nie vergessen, deshalb ging sie gern mit ihm aus.

Sie hatte ihm von allem Anfang an klar gemacht, dass er warten müsse, und er hatte sich mit ihren Bedingungen einverstanden erklärt und sich bis heute Abend auch daran gehalten.

Die junge Frau war ärgerlich, dass er sich nun vom Film inspirieren ließ. Es empörte sie, dass Elmar meinte, sie wäre so leicht zu haben wie die Mädchen in den „Lippenbekenntnissen".

Elmar konnte anscheinend Film und Realität nicht mehr auseinanderhalten. Sein Atem ging schnell. Der Streifen stimulierte, erregte ihn.

Tilla war über seinen Annäherungsversuch zunächst so verblüfft, dass sie nicht sofort reagierte. Elmar legte das als Einverständnis aus.

Er rückte näher, und der Druck seiner Hand wurde fester, fordernder.

Auf der Leinwand keuchte das Mädchen heftig, und ihr Liebhaber flüsterte: „Ich liebe dich."

„Ich liebe dich", sagte auch Elmar.

Wie einfallslos, dachte Tilla. Er braucht sogar einen Souffleur. Und jemand muss ihm vorzeigen, was er tun soll.

„Gefällt dir das?", fragte der Filmliebhaber.

„Jaaa, hauchte die Frau voller Wonne. Das Ja kam mit vielen „aaa aus ihrem halb offenen Mund, und sie ließ ihre Zungenspitze über die kirschroten Lippen gleiten.

Elmar stellte nicht die gleiche Frage.

Und Tilla forderte ihn leise, aber bestimmt auf, die Hand wegzunehmen. Elmar dachte, sie würde das nicht wirklich wollen. In Filmen und Büchern sagen die Frauen immer zuerst nein, und dabei meinen sie ja.

„Oh, Hans, mein lieber, lieber Hans, deine Hände sind so wunderbar", sagte die Schauspielerin im Film gerade.

Elmars Hand blieb nicht auf Tillas Knie liegen, sondern wanderte, zitternd vor Aufregung, hoch. Sie nahm den Saum von Tillas Kleid mit, schob ihn hoch.

„Lass das!", befahl Tilla wütend.

„Tilla ..."

„Nimm sofort deine Hand weg, Elmar", verlangte sie.

Auf der Leinwand war die Frau bereits nackt. Ihr Liebhaber verlor keine Zeit, und Elmar fühlte sich bemüßigt, ebenfalls weiterzumachen. Er glaubte, nur einen dünnen Alibiwiderstand brechen zu müssen, danach würde für Tilla und ihn alles himmlisch sein. Anständige Frauen haben sich ein wenig zu zieren, um den Schein zu wahren.

Wie sie wirklich dachten und fühlten, zeigte dieser aus dem Leben gegriffene Film. Man brauchte nur ein bisschen hartnäckig zu sein, und schon hing der Himmel voller Geigen.

Ach ja, im Film spielten sie schon die Geigen.

„Zum letzten mal, Elmar! Nimm dich zusammen!", sagte Tilla drohend.

Er begriff nicht, wie ernst es ihr damit war. Der Film verwirrte ihn. Immer noch versuchte er seine Finger zwischen Tillas weiche, warme Schenkel zu schieben.

Sie presste die Knie wütend zusammen. Habe ich das nötig?, fragte sie sich. Muss ich mir diese stumpfsinnigen „Lippenbekenntnisse" bis zum Schluss ansehen und riskieren, dass mir Elmar in seiner Verrücktheit Gewalt antut?

Sie gab ihm eine Ohrfeige, die stärker ausfiel, als sie es eigentlich beabsichtigt hatte. Im ganzen Kinosaal war sie zu hören, und die Zuschauer drehten sich um.

Tilla war das egal. Sie sprang auf, tänzelte seitwärts gehend durch die Reihe und eilte zum Ausgang.

Zornig stieß sie die gepolsterte Tür auf, lief einen schwach beleuchteten Gang entlang und ein paar Stufen hoch. Wieder musste sie eine Tür öffnen.

Diesmal war sie aus Glas, und dann wehte ihr eine kühle Abendbrise ins erhitzte Gesicht. Sie sah die ausgestellten Kinobilder und las, was auf dem Filmplakat stand.

Wo andere Filme aufhören, fängt ,Lippenbekenntnisse' an!

Erotisch! Frech! Beeindruckend! Dieser Film geht unter die Haut! Er regt zum Nachahmen an! Deshalb sollten Sie ihn sich auf keinen Fall allein ansehen!

Gott, warum hatte sie das alles nicht vorher gelesen? Dann wäre ihr einiges an Ärger erspart geblieben.

Wahrscheinlich tat es Elmar jetzt schon leid, dass er sich nicht hatte beherrschen können. Er würde das Kino ebenfalls verlassen und ihr nachlaufen wollen.

Welche Richtung sie einschlagen musste, um nach Hause zu kommen, wusste er. Da Tilla sich von ihm aber nicht einholen lassen wollte, ging sie in die andere Richtung.

Kurz bevor sie um die Ecke bog, sah sie sich um und erblickte Elmar. Er wirkte schuldbewusst und eilte die Straße hinunter. Tilla versuchte vorherzusehen, was Elmar weiter tun würde. .

Er würde versuchen, mit ihr zu reden, ihr alles zu erklären, doch sie wollte nichts hören. Wenn er sie zu Hause nicht antraf, würde er vor dem Haus, in dem sie wohnte, warten.

Die junge Frau suchte ein Lokal auf, das man auch allein betreten konnte, ohne dass gleich angenommen wurde, man wäre darauf aus, eine Bekanntschaft zu machen.

Sie trank Tee mit Zitrone, blätterte mehrere Illustrierte durch, und als zwei Stunden um waren, machte sie sich auf den Heimweg. Wenn sie Glück hatte, stand Elmar nun nicht mehr vor ihrem Haus.

Vorsichtig lugte sie um die Ecke und atmete erleichtert auf, als sie feststellte, dass die Luft rein war. Rasch überquerte sie die Straße, schloss das Haustor auf und trat ein.

In ihrer kleinen Wohnung legte sie die Handtasche auf die Garderobenablage

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