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Homo Faber - Lektürehilfe und Interpretationshilfe. Interpretationen und Vorbereitungen für den Deutschunterricht.

Homo Faber - Lektürehilfe und Interpretationshilfe. Interpretationen und Vorbereitungen für den Deutschunterricht.

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Homo Faber - Lektürehilfe und Interpretationshilfe. Interpretationen und Vorbereitungen für den Deutschunterricht.

Länge:
77 Seiten
56 Minuten
Freigegeben:
7. März 2013
ISBN:
9783944257150
Format:
Buch

Beschreibung

Diese Interpretationshilfe für Max Frischs „Homo Faber“ unterstützt Sie bei der Lektüre und der Vorbereitung auf den Unterricht und die Klausur.

Zunächst erfolgt eine Inhaltsangabe, bevor dann auf die Erzählform und auf wichtige Strukturen des Romans eingegangen wird. Insbesondere der Aspekt „Bericht“ wird näher erörtert.

Dann werden die Hauptfigur, Walter Faber, und ihr Weltbild intensiv analysiert.

Anschließend werden die beiden Frauen, Elisabeth und Hanna, analysiert und die Beziehung zu Walter Faber untersucht.

Natürlich werden wir auch die Räume bzw. Orte, an denen die Handlung spielt, genauer untersucht, da auch sie und ihre Bewertung durch die einzelnen Figuren Aussagen über die jeweilige Weltsicht zulassen.

Zwei Themen spielen in dem „Bericht“ eine ganz besondere Rolle: Da ist einmal der Tod, der dem Homo Faber in verschiedensten Gestalten begegnet, und da ist dann die Frage nach Schicksal, Fügung oder Zufall. Auch dies wird ausführlich besprochen.

Abschließend folgt ein Beispiel für eine Klausur mit einer ausführlichen Musterlösung.



Mit dieser Lektürehilfe gehen Sie optimal vorbereitet in den Unterricht und die Klausur und nutzen Ihre Zeit optimal!

Freigegeben:
7. März 2013
ISBN:
9783944257150
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Homo Faber - Lektürehilfe und Interpretationshilfe. Interpretationen und Vorbereitungen für den Deutschunterricht. - Friedel Schardt

Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie haben sich vorgenommen, sich mit Max Frischs „Homo Faber" zu beschäftigen, vielleicht sogar, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Ich möchte Sie dabei ein wenig unterstützen.

Zunächst rufe ich Ihnen den Inhalt im Überblick in Erinnerung, ehe ich auf die Erzählform und auf wichtige Strukturen des Romans eingehe. Vor allem der Aspekt „Bericht" wird da wohl von Bedeutung werden.

Dann wollen wir uns mit der Hauptfigur, mit Walter Faber beschäftigen, dessen Weltbild das des Technikers ist, der glaubt, alles bewegen und beherrschen zu können.

Frauen spielen für ihn eine – wie er glaubt – nur untergeordnete Rolle. Das trifft aber wohl nicht in jedem Fall zu, wie wir sehen werden. Mit zwei Frauen werden wir uns intensiver beschäftigen: Mit Sabeth, der -wie sich für Walter später herausstellt- Tochter, und mit deren Mutter Hanna, einer Frau, die so ganz anders ist als die übrigen Frauen, mit denen Faber zu tun hat.

Natürlich werden wir auch die Räume bzw. Orte, an denen die Handlung spielt, genauer untersuchen, da auch sie und ihre Bewertung durch die einzelnen Figuren Aussagen über die jeweilige Weltsicht (vielleicht auch über deren Veränderung) zulassen.

Zwei Themen spielen in dem „Bericht" eine ganz besondere Rolle. Beide Themen werden vom Techniker Walter in ganz besonderer Weise betrachtet. Da ist einmal der Tod, der dem Homo Faber in verschiedensten Gestalten begegnet, und da ist dann die Frage nach Schicksal, Fügung oder Zufall. Auch auf diese Frage hat der Techniker Walter eine ganz spezielle Antwort. Wir werden zu untersuchen haben, was es mit den verschiedenen Antworten auf sich hat.

Schließlich werden Sie mit einem Beispiel für eine Klausur bekannt gemacht. Das Thema, das da zu behandeln ist, unterscheidet das Weltkonzept Walters von dem Hannas grundlegend.

Als Textgrundlage verwende ich die Ausgabe der Suhrkamp BasisBibliothek Bd.3, die ich Ihnen ebenfalls empfehle, da Sie dort neben dem Originaltext auch gute Kommentartexte sowie Texte zum Zeithintergrund finden. Meine Seitenangaben beziehen sich auf diesen Band.

Ich hoffe, ich kann Sie beim Verstehen des „Klassikers der Moderne ein wenig unterstützen und wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Auseinandersetzung mit Frischs „Homo Faber.

Friedel Schardt

Einleitung

Schon kurz nach seinem Erscheinen wurde der Roman Frischs als der Roman der Technik gefeiert und tatsächlich: Wir können feststellen, Walter Faber, der „homo faber", repräsentiert wichtige Elemente des modernen Menschen. Seine Position wird bestimmt durch eine technische Weltdeutung. Das genau stellt dann am Ende für Frisch eine Verfehlung der Welt dar. In der Auseinandersetzung mit Hanna, Walters früherer Geliebten und Mutter seiner Tochter, tritt die grundlegende Opposition von Mythos und Logos in Erscheinung. Allerdings: Der Logos ist nun ersetzt durch die Technik.

Es wäre nun wohl nicht ganz gerechtfertigt, in Walter Faber nur einen oberflächlichen Technikfreak zu sehen. Zwar steht er für den „American way of life", doch ist er gleichzeitig eben auch Europäer. Er versucht das Leben wissenschaftlich zu konzipieren und in den Griff zu bekommen. Dabei gerät ihm dann einiges daneben.

Mit wissenschaftlicher Exaktheit führt er den Beweis, dass er eben nicht schuldig ist am Inzest mit seiner Tochter wie an deren Tod. Gerade die Berechnungen aber, in die er sich mehr und mehr verstrickt, machen deutlich, dass sich Walter irrt und wie weit er abweicht von einem wahren Menschentum.

Wenn auch manche der Perspektiven, die der Roman offen legt, heute etwas abgedroschen, vielleicht auch überholt erscheinen, so vermag er doch wichtige Positionen, die auch heute noch das öffentliche Leben und die – sofern überhaupt noch vorhanden – öffentliche Diskussion bestimmen, zu markieren und vielleicht sogar zur Disposition zu stellen. Gerade die Brüche, die immer wieder deutlich werden, vermögen zu dokumentieren, wo von Schuld gesprochen werden kann. Walter gelingt der Nachweis, dass er in den bearbeiteten Bereichen unschuldig ist. Gleichzeitig wird aber erkennbar, dass er in den Bereichen, die er gezielt ausklammert oder sogar negiert, schuldig wird. Damit gelangen wir über Walter hinaus in den Bereich des modernen Menschen überhaupt und zu seinen Problemen und Möglichkeiten, schuldig zu werden.

Gerade in der heutigen Zeit, wo Altern, alt Werden, mehr und mehr aus dem Bewusstsein der Gesellschaft verdrängt wird, wiewohl es in der Realität immer mehr an Bedeutung gewinnt (Altersstruktur der Bevölkerung usw.), wird es wichtig, von verantwortetem Altern, von Problemen der menschlichen Natur und dergleichen zu sprechen.

Der Roman entstand Mitte der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts, in einer Phase also, in der eine „Aufbaueuphorie" das öffentliche Bewusstsein beherrschte. Der Glaube an die Technik war unerschütterlich. Heute ist dieser Glaube zwar etwas erschüttert, die Auswirkungen der zugrunde liegenden Haltung aber bestimmen immer noch das öffentliche Bewusstsein: Alles ist machbar, sofern man die entsprechende Technik besitzt.

So wird man auf einen zentralen Gegensatz verwiesen, der auch das Denken im Roman bestimmt. Es geht um die Frage: „Was soll unter 'Zeit' verstanden werden?"

Hier prallen die beiden Konzepte deutlich

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