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Der Killer aus dem Eis: Unheimlicher Thriller

Der Killer aus dem Eis: Unheimlicher Thriller

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Der Killer aus dem Eis: Unheimlicher Thriller

Länge:
121 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
13. Mai 2019
ISBN:
9783739646176
Format:
Buch

Beschreibung

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Das englische Expeditions-Team Jody, Peter und Wilbur macht sich auf den Weg nach Tibet, um im Himalaja-Massiv eine Dokumentation über den legendären Yeti zu erarbeiten. Trotz aller Warnungen der Einheimischen gehen sie den Spuren nach und erfahren letztendlich nur noch
Grauen und müssen massiv um ihr Leben fürchten.
Herausgeber:
Freigegeben:
13. Mai 2019
ISBN:
9783739646176
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Buchvorschau

Der Killer aus dem Eis - A. F. Morland

München

Der Killer aus dem Eis

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Das englische Expeditions-Team Jody, Peter und Wilbur macht sich auf den Weg nach Tibet, um im Himalaja-Massiv eine Dokumentation über den legendären Yeti zu erarbeiten. Trotz aller Warnungen der Einheimischen gehen sie den Spuren nach und erfahren letztendlich nur noch

Grauen und müssen massiv um ihr Leben fürchten.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Jody Lay, Peter Merrill und Wilbur Broddack — Sie reisen nach Tibet, um im Himalaja-Massiv Jagd auf den Yeti zu machen, doch der Schneemensch dreht den Spieß um.

Naki — Der Dolmetscher warnt die englischen Bergsteiger vergeblich. Er weiß, dass sie in den sicheren Tod gehen, doch sie wollen es ihm nicht glauben.

Nauma und Tschin — Der Killer aus dem Eis bereitet ihrem Leben ein grausames Ende.

1

Das Grauen kam mit dem Nebel.

Er kroch an der Bergflanke hinunter, schmiegte sich an den schnee- und eisbedeckten Boden. Es hatte den Anschein, als wäre er klebrig und könne die einmal eingegangene Verbindung nicht mehr lösen.

Haushoch wallten die milchigen Schwaden auf. Wie sichtbar gewordenes Unheil flogen sie heran.

Unheil, auf der Suche nach Menschen.

Im milchigen Wechselspiel von dunklen und hellen Schatten waren plötzlich schwere Schritte zu hören. Schnee knirschte. Eis brach. Ein Wesen von ungeheurem Gewicht schien sich durch den Nebel zu bewegen.

Es blieb kurz stehen.

Rasselndes Atmen war zu hören.

Und Augenblicke später tauchte es aus den tanzenden Schlieren auf. Unheimlich.Grauenerregend.

Schrecklich. Ein Wesen, das nicht von dieser Welt zu sein schien. Und doch gehörte es hierher in die Himalaja-Region.

Man nannte es Yeti - den Schneemenschen!

2

6. August.

Tschin war ein genügsamer Nomade. Ein gutmütiger Mensch, von dem man alles haben konnte. Er war mager, schwarzhaarig, hatte sehnige Hände, mit denen er kräftig zupacken konnte und wenn jemand Hilfe brauchte, war Tschin der erste, der half.

Tibet.

Ein Land voller Legenden und Geheimnisse. Unheimliche Geschichten rankten sich vor allem um das Himalaja-Massiv, auf dem schon viele Bergsteiger ihr Leben lassen mussten. Man sagte, sie hätten Gott herausgefordert und er habe sie dafür bestraft. Seit ihrem Tod seien sie gezwungen, jammernd und klagend über die Gletscher zu wandern und sie würden niemals Ruhe finden.

Karstiger Boden.

Schroffes Felsgestein, Schnee, Eis.

Das war Tschins Heimat. Man durfte nicht verwöhnt sein, wenn man hier leben wollte und Tschin war schon mit einer Tomatensuppe und einer Schale tibetischem Salztee zufrieden. Er gehörte hierher wie die Felsen, der Schnee und das Eis. Anderswo wäre er zugrunde gegangen. Er war einer von den Menschen, die man nicht verpflanzen darf, weil sie das nicht verkraften.

Tschin brauchte seine Freiheit.

Er brauchte das strapaziöse Leben unter dem weiten Himmel.

Wind und Wetter vermochten ihm nichts anzuhaben. Er und seine Freunde fanden immer und überall einen Unterschlupf, wo sie halbwegs geschützt die Nacht verbringen konnten.

Sie verkrochen sich in Gletscherspalten. Sie schlüpften in Felsenhöhlen. Und diesmal hatten sie vor, die Nacht im verfallenen Lingbak-Kloster zu verbringen. Früher hatten hier vierhundert Mönche gewohnt.

Heute war das Kloster leer. Geplündert.

Tausende von kunstvollen Wandmalereien bröckelten von den Wänden, seit die morschen Dächer der Tempel eingestürzt waren, Lingbak war kein heiliger Ort mehr.

Das Kloster war nur noch eine Ruine, die die Natur eines Tages aufgefressen haben würde.

Doch zur Zeit boten die Mauern den Nomaden noch Schutz.

Tschin trat an eines der Fenster. Er blickte hinaus. Vier Achttausender umgaben die Nomaden: Der Makalu, der Lhotse, der Mount Everest und der Gho Oyu. Majestätische Bergriesen. Einzigartig auf der ganzen Erde. Es gibt keine höheren. Hier befindet sich das Dach der Welt.

Eine Stunde fehlte noch bis zur Dämmerung.

Tschin kräuselte die Nase. Nebel kroch an der Bergflanke herunter.

„Nebel, brummte er. „Ich mag ihn nicht. Man kann nichts sehen. Er macht einen blind. Er legt sich wie ein schweres Tier auf deine Brust, lässt dich nicht richtig durchatmen. Er raubt dir das Gefühl, frei zu sein.

Nauma lächelte. „Er wird vergehen. Sobald Wind aufkommt, werden die Nebelschwaden zerreißen und du wirst deinen geliebten blauen Himmel wiedersehen."

Nauma war ein zartes Mädchen. Zerbrechlich sah sie aus, aber der Schein trog. Sie konnte genauso hart arbeiten wie ein Mann, das hatte sie nicht erst einmal bewiesen.

Ihr langes schwarzes Haar umrahmte ein apartes Gesicht mit Mandelaugen, in denen ein gütiger Schimmer zu erkennen war. Nauma liebte Tschin seit einem halben Jahr. Vielleicht würde sie eines Tages mit ihm eine ständige Lebensgemeinschaft eingehen. Doch darüber zu sprechen wäre jetzt noch verfrüht gewesen. Außerdem musste der Vorschlag von Tschin kommen und der ließ sich - ohne jeden Hintergedanken - damit Zeit.

Hier in dieser unwegsamen Wildnis galten eherne Gesetze, an die man sich halten musste. So wie Generationen vor ihnen gelebt hatten, so lebten die Nomaden heute.

Atombomben, Düsenflugzeuge, Erdölkrisen, das war nicht die Welt von Tschin und Nauma. Davon wussten sie kaum etwas. Damit wollten sie auch nichts zu tun haben.

Nauma klopfte mit der flachen Hand auf die Decke, die sie für sich und Tschin auf dem Steinboden ausgebreitet hatte. „Komm, setz dich zu mir."

Tschin beobachtete immer noch den träge näher kommenden Nebel.

„Er ist wie ein riesiges Tier. Er kriecht lauernd auf uns zu und wir können nicht verhindern, dass er uns verschlingt."

„Es tut nicht weh, wenn der Nebel uns frisst", sagte Nauma.

„Er ist mir unheimlich. Tausend Gefahren kann er in sich bergen, ohne dass du sie siehst."

Nauma lachte. „Jetzt hör aber auf. Willst du mir Angst machen?"

„Bestimmt nicht."

„Warum redest du dann so dummes Zeug, Tschin?"

„Ich weiß nicht..."

„Wie oft warst du schon von solch einem Nebel eingeschlossen. Er hat dich immer unversehrt wieder freigegeben. Warum sollte es diesmal anders sein?"

Tschin zuckte mit den schmalen Schultern. „Ich kann es nicht sagen. Dieser Nebel kommt mir anders vor."

„Wie denn?"

„Bedrohlich."

„Du willst mir also doch Angst machen!"

Die dunkelgraue Wand rückte unaufhörlich näher. Sie hatte das verfallene Kloster schon fast erreicht. In Tschin wuchs eine Unruhe, wie er sie nie zuvor verspürt hatte. Sein Instinkt warnte ihn. Er nahm sich vor, auf der Hut zu sein, wenn die Nebelgeister die Ruine erst einmal eingehüllt hatten und ihre gespenstischen Tänze zwischen den Mauern aufführten.

„Beeindruckt dich dieser Nebel mehr als ich, Tschin?", fragte Nauma. Sie legte ihre Hand auf seine Wade. Er zuckte zusammen.

„Was ist denn nur mit dir?", fragte das Mädchen erstaunt.

Sie erhob sich, um sich den Nebel ebenfalls anzusehen. Aber an den kriechenden Schlieren war nichts Außergewöhnliches. Es war ein Nebel, wie er in diesem Gebiet immer wieder einfiel. Nauma konnte ihm nichts Unheimliches abgewinnen und darüber war sie ehrlich froh.

Sie lehnte sich gegen Tschin.

„Du beachtest ihn am besten nicht", riet sie ihm.

Er legte seinen Arm um sie und

drückte sie fest

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