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Die Agentin #12: Das große Ding mit Libelle

Die Agentin #12: Das große Ding mit Libelle

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Die Agentin #12: Das große Ding mit Libelle

Länge:
158 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
24. Mai 2019
ISBN:
9783739676623
Format:
Buch

Beschreibung

Die Agentin – Heiße Fälle im Kalten Krieg
Band 12
von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 117 Taschenbuchseiten.

Wer mit Staatsgeheimnissen handelt, lebt gefährlich. Hyram Taliferro sollte das eigentlich wissen. Und doch begeht der "Geschäftsmann" auf den Bahamas einen äußerst leichtsinnigen Fehler. Schon bald wird er nicht nur von den Russen, sondern auch von Natalia Ustinov gejagt. Gleich zwei "Libellen" mischen mit im Agenten-Spiel. Wer wird das Rennen machen?
Herausgeber:
Freigegeben:
24. Mai 2019
ISBN:
9783739676623
Format:
Buch

Über den Autor


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Die Agentin #12 - A. F. Morland

München

Das große Ding mit Libelle

Die Agentin – Heiße Fälle im Kalten Krieg

Band 12

von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 117 Taschenbuchseiten.

Wer mit Staatsgeheimnissen handelt, lebt gefährlich. Hyram Taliferro sollte das eigentlich wissen. Und doch begeht der „Geschäftsmann auf den Bahamas einen äußerst leichtsinnigen Fehler. Schon bald wird er nicht nur von den Russen, sondern auch von Natalia Ustinov gejagt. Gleich zwei „Libellen mischen mit im Agenten-Spiel. Wer wird das Rennen machen?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author / Cover by Firuz Askin

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Sie schauten sich kurz an und zogen dann ihre schweren russischen Nagan-Pistolen. Ihre Züge waren hart. Entschlossenheit lag in ihrem finsteren Blick.

Boris Semjon, ein untersetzter Mann mit breiten Schultern, nickte kaum merklich. Oleg Babukin kniff die hellen Augen zusammen. Er überragte Semjon um einen ganzen Kopf, war schlank, sah gut aus, wirkte kräftig und vital.

»Dann mal los!«, zischelte Babukin nervös. »Aber sei vorsichtig, Boris. Wir brauchen Gilbert Brice lebend.«

Semjon lächelte einen Moment.

»Sei unbesorgt. Nicht ein Härchen werde ich ihm krümmen. Es sei denn, ich fühle mich an Leib und Leben bedroht.«

Die Russen standen vor der halb offenen Terrassentür des Hauses, das Sally Paltroni gehörte. Es war später Nachmittag, und die Dämmerung setzte allmählich ein. Babukin streckte die Hand aus und drückte die Tür weiter auf. Dann huschte er als erster ins Haus. Semjon folgte ihm mit fest aufeinander gepressten Lippen. Es würde eine glatte Sache werden. Ohne die geringste Komplikation. Davon waren die beiden KGB-Agenten restlos überzeugt.

2

Sallys Atem ging schwer. Vor zehn Minuten hatte sie geduscht. Nun lag sie nackt auf dem Bett, und ihr sündhaft schöner Körper duftete betörend nach Apfelblüten.

Gilbert beugte sich gerade über sie. Die Vorhöfe ihrer dunklen Brustwarzen zogen ihn in ihren Bann. Er nahm eine der beiden Spitzen zwischen seine samtweichen Lippen und ließ seine Zunge sachte darüber tanzen. Sally erbebte, und das freute ihn. So genau wie er wusste kein anderer Mann über ihre erogenen Zonen Bescheid. Er konnte auf diesem gertenschlanken Mädchenkörper wie auf einem sensiblen Instrument spielen. Er war darauf ein Virtuose. Und er brachte mühelos die verborgensten Saiten in Sallys prachtvollem Leib angenehm zum Schwingen.

Kein Wort redeten sie.

Gilberts Mund liebkoste Sally überall und unermüdlich. Das bildhübsche Mädchen warf den Kopf erregt hin und her. Ihre vollen, wunderbaren Brüste hoben und senkten sich rasch.

Gilberts Hände massierten ihre schwellenden Schenkel, die Finger glitten langsam über ihren Bauchnabel hinweg. Die darauffolgende Berührung elektrisierte Sally so sehr, dass sie einen heiseren Schrei ausstieß.

Leidenschaftlich schlang sie ihre Arme um Gilberts Nacken. Sie presste den kräftigen Männerkörper fest an sich und drängte ihm ihren brennenden Leib verlangend entgegen.

Er nahm sie voller Leidenschaft und doch auch behutsam. Sally brach der Schweiß aus. Das anschwellende Wohlbehagen verzerrte ihr schönes Gesicht zu einem maskenhaften Lächeln. Ein erregtes Zucken umtanzte ihre vollen Lippen. Nun öffnete sie den Mund. Keuchende Laute kamen heraus. Ihre Nasenflügel blähten sich.

Beide Körper bewegten sich immer schneller in einem ekstatisch dem Höhepunkt entgegenstrebenden Rhythmus.

Im Augenblick der höchsten Wonne grub Sally ohne es zu wissen ihre dolchartigen Fingernägel tief in Gilberts Fleisch. Das schmerzte zwar, aber er schien es gar nicht zu registrieren, weil er wie berauscht war.

Seufzend glitten sie danach auseinander.

Da flog die Schlafzimmertür mit einem jähen Knall auf. Sally schnellte bestürzt hoch.

Gilbert Brice rollte mit verstörtem Blick auf dem Bett herum.

Auf der Schwelle standen zwei unterschiedlich große Männer. Jeder hatte eine sowjetische Nagan-Pistole in der Faust. Brice blieb schlagartig die Luft weg, als ihm bewusstwurde, dass beide Waffenmündungen auf seine nackte Brust gerichtet waren.

3

Manche Menschen sind der Meinung, dass Nichtstun eine der schönsten Beschäftigungen im Leben ist. Und dann gibt es wieder welche, die sagen: Rast’ ich, so rost’ ich.

Zu dieser Gruppe gehörte die schöne Agentin Natalia Ustinov. Sie lag träge auf der Couch und blätterte in einer Illustrierten. Das Radio war an. Aus den Stereoboxen schwirrte in angenehmer Lautstärke der Gesang von Shirley Bassey. Auf dem Boden neben dem Sofa in Natalias Reichweite stand ein Highball. Ab und zu nippte die kohleäugige Frau daran.

Ihr letzter Auftrag lag erst vier Tage zurück. Sie hatte sich wahrhaftig geschunden, um Erfolg zu haben, und hatte ihr Ziel schließlich auch erreicht. Daraufhin hatte ihr Charles Newton, der Mann, für den sie arbeitete, gönnerhaft eine kurze Verschnaufpause zugebilligt: vier Tage. Natalia kamen sie wie eine kleine Ewigkeit vor. Die Langeweile ergriff mehr und mehr von ihr Besitz.

Sie äugte zum Telefon. Ob sie den dicken Newton anrufen und ihm sagen sollte, er möge sie nicht mehr länger schonen? Vier Tage reichten zum Erholen. Natalia wollte nicht mehr länger auf dem toten Gleis stehen.

Entschlossen federte sie vom Sofa hoch.

Der Hausanzug, den sie trug, war aus dunkelbraunem Samt nach Maß gefertigt. Die junge Frau sah darin hinreißend aus. Er umschmeichelte ihre makellose Figur und brachte ihre Formen überall auf eine dezente Weise hervorragend zur Geltung.

Natalia streifte mit einem kurzen Blick die mondäne Einrichtung ihres Penthouse Wohnzimmers.

Kaum jemand wusste um ihren Job als Geheimagentin. Und nur die Auserwählten meinten, sie wäre ein Callgirl der Luxusklasse. Es war ihr Tarnberuf, und sie übte ihn, wenn Newton es wollte, so zuverlässig und aufopfernd aus, als wäre sie vor fünfundzwanzig Jahren schon als Callgirl auf die Welt gekommen.

Mit schwingenden Hüften begab sich die ausnehmend schöne Frau zum Telefon. Als sie nach dem Hörer greifen wollte, schrillte der Apparat.

Natalia schmunzelte. Wenn der Anrufer Charles Newton war, dann war die Existenz von Telepathie nicht mehr wegzuleugnen.

Er war es.

Natalia vernahm seine dumpfdüstere Stimme, nachdem sie abgehoben und sich mit ihrer Rufnummer gemeldet hatte: »2000.«

»Nat«, sagte der Dicke. Es klang so freundlich, dass sie sofort wusste: Er will etwas von dir. »Wie geht’s?«, fragte er, obgleich ihm etwas ganz anderes auf den Fingernägeln brannte.

»So, so la la«, gab Natalia lächelnd zurück.

Ein Räuspern war zu hören.

»Tut Ihnen die Ruhepause gut?«

»Ich weiß nicht, Mr. Newton. Ich hatte schon den Verdacht, mein Telefon wäre gestört. Niemand hat mich in den letzten vier Tagen angerufen. So was von Frieden habe ich in meiner ganzen Laufbahn noch nicht erlebt.«

»Ich habe allen gesagt, sie mögen Sie in Ruhe lassen, Nat.«

»Wenigstens meinen Freunden hätten Sie gestatten können, mich anzurufen«, wandte sie vorwurfsvoll ein.

»Sie sollten sich von den letzten Strapazen erholen.«

»Manch einer ist schon von zuviel Erholung sauer geworden, Mr. Newton.«

Der Dicke lachte. Es klang erfreut.

»Das hört sich beinahe so an, als hätten Sie vom Faulenzen die Nase gründlich voll.«

»Sie sind der einzige Mensch, der mich wirklich versteht«, frotzelte Natalia amüsiert. »Und nun lassen Sie den Hund endlich von der Leine. Ich weiß, dass Sie ein Problem haben, über das Sie mit mir sprechen wollen. Warum reden Sie so lange um den heißen Brei herum?«

Wieder ein Räuspern.

»Ich wollte zunächst mal sondieren …«

»Das Ergebnis liegt bereits vor«, unterbrach Natalia ihren Auftraggeber. »Ich bin durch und durch erholt. Ich langweile mich daheim zu Tode. Und ich brenne förmlich darauf, von Ihnen einen neuen, interessanten Job übertragen zu bekommen.«

»Oh«, rief Newton begeistert aus, »das trifft sich großartig! Ich habe Ihnen tatsächlich etwas recht Interessantes anzubieten.«

»Heraus damit!«, verlangte die junge Agentin eifrig.

»Nicht am Telefon, Nat«, entgegnete der Dicke rasch. »Sie selbst wissen doch am besten, wie problemlos man eine Telefonleitung anzapfen kann.«

»Okay. Wann soll ich mich in Ihrem Büro einfinden?«

»Ich erwarte Sie in dreißig Minuten.«

»Das schaffe ich«, sagte Natalia und legte den Hörer hastig in die Gabel.

4

Sally Paltroni war Allroundkünstlerin. Ihre Eltern hatten ein riesiges Gut auf Sizilien gehabt. Eines Tages hatte sich die Mafia für dieses Anwesen interessiert. Giovanni Paltroni, Sallys Vater, hatte sich anfangs energisch geweigert zu verkaufen. Aber die Mafia fand Mittel und Wege, um sich den entschlossenen Mann gefügig zu machen.

Zunächst verendeten ein paar Tiere auf qualvolle Weise. Dann wurde Giovanni Paltronis Lieblingspferd vor seinen Augen von zwei fremden Männern abgeschlachtet. Und kurz darauf kam ein Brief ins Haus, dass man sich nun nicht mehr an die Tiere, sondern an die auf dem Gut

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