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Tony Ballard Extra #1: Der Plan des Geächteten: Die Chroniken des Weißen Kreises

Tony Ballard Extra #1: Der Plan des Geächteten: Die Chroniken des Weißen Kreises

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Tony Ballard Extra #1: Der Plan des Geächteten: Die Chroniken des Weißen Kreises

Länge:
155 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 11, 2019
ISBN:
9783739639253
Format:
Buch

Beschreibung

Die Chroniken des 'Weißen Kreises'
von Stefan Albertsen

Der Umfang dieses Buchs entspricht 124 Taschenbuchseiten.

Als der Höllenfürst Asmodis starb, vergiftet von seinem Sohn Loxagon, brach großes Unheil über das Reich der Verdammnis herein. Weite Teile der Hölle hörten auf zu existieren, zerfielen, stürzten in sich zusammen und rissen unzählige Schwarzblüter mit ins Verderben. Erst als Loxagon, als neuer Anführer der Hölle, den voranschreitenden Untergang beenden konnte, begannen er und all jene, die in seiner Gunst standen einen Nutzen aus den neuen Verhältnissen zu ziehen.
Die Macht der Hölle fiel ihnen in den Schoss und sie brannten darauf, sie in ihrem Sinne einzusetzen. Aber es gab noch andere, die von Asmodis' Tod profitieren wollten.
Einer von ihnen war der einst so mächtige Dämon Tarancur.
Der Geächtete der Hölle!
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 11, 2019
ISBN:
9783739639253
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Tony Ballard Extra #1 - Stefan Albertsen

München

Der Plan des Geächteten

Die Chroniken des 'Weißen Kreises'

von Stefan Albertsen

Der Umfang dieses Buchs entspricht 124 Taschenbuchseiten.

Als der Höllenfürst Asmodis starb, vergiftet von seinem Sohn Loxagon, brach großes Unheil über das Reich der Verdammnis herein. Weite Teile der Hölle hörten auf zu existieren, zerfielen, stürzten in sich zusammen und rissen unzählige Schwarzblüter mit ins Verderben. Erst als Loxagon, als neuer Anführer der Hölle, den voranschreitenden Untergang beenden konnte, begannen er und all jene, die in seiner Gunst standen einen Nutzen aus den neuen Verhältnissen zu ziehen.

Die Macht der Hölle fiel ihnen in den Schoss und sie brannten darauf, sie in ihrem Sinne einzusetzen. Aber es gab noch andere, die von Asmodis‘ Tod profitieren wollten.

Einer von ihnen war der einst so mächtige Dämon Tarancur.

Der Geächtete der Hölle!

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author / Cover by Edition Bärenklau/Michael Sagenhorn, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Sie kamen zusammen aus verschiedenen Zeiten und Welten, um als machtvolles Bollwerk gegen die Vasallen der Hölle und die Kräfte der Verdammnis anzukämpfen. Unerbittlich gehen sie gegen all jene vor, die die Unschuldigen und Schwachen bedrohen und Leid und Verderben mit sich bringen.

Ihre Feinde sind übermächtig und von schier endloser Anzahl. Unerschrocken stellen sie sich jeder Gefahr.

Dies sind ihre Geschichten.

Dies ist sind die Chroniken des 'Weißen Kreises'.

1

In einem weit abgelegenen Teil der Hölle, kurz nach dem Tode von Asmodis (nach irdischer Zeitrechnung vor einigen Jahren):

Tarancur erreichte sein Ziel, indem er es über einen seiner hier eingeschleusten Teleport-Zirkel betrat. Das kreisförmige Gebilde mit den in sich verschlungenen und verdrehten Linien, die ein in sich geschlossenes Muster darstellten, entließ den Dämon in eine Welt, die dem Untergang geweiht war.

Angesichts der ihn umgebenden Szenerie aus Vernichtung und Zerstörung vergaß Tarancur seinen Groll darüber, dass er auf die Nutzung der Teleport-Zirkel angewiesen war. Er konnte schon lange nicht mehr durch eigene Kraft zwischen den Welten umherreisen.

Heftige Beben erschütterten die von Schwefelgestank erfüllte Welt, Flammen brandeten in gigantischen Lohen aus dem porösen Untergrund, gewaltige Felsbrocken krachten donnernd von gezackten Bergrücken herab und verschütteten gewundene Schluchten und Täler im Nu.

Die Schreie all jener, die hier lebten und sich vor den Auswirkungen dieser schieren Vernichtung nicht in Sicherheit hatten bringen können, erfüllten die dunstige Luft und ein neuerlicher Stoß riss Tarancur fast von den Beinen.

Der hochgewachsene Dämon, der einst zur absoluten Elite der Verdammnis gehört hatte, sicherte sich einen festen Stand, indem er magische Ströme in seine Fußsohlen fließen ließ, wodurch er förmlich mit dem Boden verwuchs.

Früher war er ein kraftstrotzender, muskelbepackter Krieger gewesen, mit langem wehendem Haar und einem scharfgeschnittenen Gesicht. Jetzt präsentierte er sich als dürres, faltiges Männchen mit blankem Schädel, grauer Haut und eingefallenen Wangen. Lediglich Tarancurs rote Glutaugen vermittelten noch einen Eindruck der Gefährlichkeit, die in ihm schlummerte.

Auf seiner Stirn prangte ein Mal. Das Mal eines Geächteten der Hölle.

Asmodis selber hatte es ihm mittels eines machtvollen Bannstrahls aufgebrannt. Dies hatte Tarancur einen Großteil seiner Kraft gekostet und sein beeindruckendes Äußeres in jenes Zerrbild seiner Selbst verwandelt. Das Mal war pechschwarz und erinnerte entfernt an ein V mit leicht gebogenen Linien. Ein stilisiertes Abbild der Hörner des nun verstorbenen Fürsten der Finsternis.

Funken regneten auf ihn nieder, doch das spürte der ehemalige Dämonenfürst nicht. Er hatte seine grellrot leuchtenden Glutaugen auf sein vor ihm liegendes Ziel fixiert und rechnete sich seine Chancen aus, es noch rechtzeitig erreichen zu können, ehe dieser Teil der Hölle auf ewig vernichtet wurde.

Er hatte einen gefährlichen Zeitpunkt gewählt, um sein Vorhaben in die Tat umzusetzen, nein, er hatte diesen Zeitpunkt wählen müssen. Erst jetzt, unmittelbar nach Asmodis' Tod, war die erste und einzige Gelegenheit für den Geächteten gekommen aktiv zu werden.

Über Äonen hinweg hatte Tarancur sich verborgen gehalten. Er hatte unzählige Pläne entworfen und ausgearbeitet, aber keinen hätte er jemals Wirklichkeit werden lassen können.

Bis auf einen. Diesen einen Plan, dem er folgte, als er jenen, dem Untergang geweihten Teil der Hölle betrat.

Tarancur kam beim Durchrechnen seiner Chancen zu keinem günstigen Ergebnis. Allerdings gehörte er zu jener seltenen Art von Schwarzblütern, die auch bereit waren Wagnisse einzugehen.

Und so zögerte er nicht länger. Er rannte los!

Kraftvoll katapultierten ihn seine dürren Beine voran. Er stob wie ein dahin rasender Schemen über die vor ihm liegende Weite. Niemand hätte wohl für möglich gehalten, dass ein derartig kraftlos erscheinendes Wesen so schnell voranzukommen in der Lage war.

Schon nach kurzer Zeit (obwohl Zeit in dieser Dimension kaum eine Rolle spielen mochte) erhob sich vor ihm eine gewaltige schwarze Felskuppel.

Sein Ziel!

In jener Kuppel hatte Asmodis während seiner beinahe endlos erscheinenden Existenz unzählige Trophäen und Beutestücke untergebracht. Die Häupter seiner ärgsten Feinde waren darin ausgestellt und an die Wände genagelt, ebenso wie die Innereien vorlauter Zweifler oder übler Verräter am Höllenfürsten. Es gab ebenfalls wertvolle Edelsteine, Gold und anderes Geschmeide aus den verschiedensten abgelegenen Welten und Dimensionen.

Die Kuppel war Asmodis geheime Schatzkammer. Oft war er hierher gekommen, um sich am Anblick all dieser Errungenschaften zu weiden. Besondere Aufmerksamkeit hatte er dabei den sogenannten Seelen-Sphären geschenkt. Das hatten Tarancur zahlreiche verlässliche Quellen versichert.

In diesen Kugeln aus gefestigtem Licht, hatte Asmodis die Seelen besiegter Feinde eingesperrt.

Er soll es sehr oft genossen haben, die darin Gefangenen mittels peinigender Energien über den Tod hinaus zu foltern. Unzählige dieser Kugeln oder Sphären ruhten in einer Kammer und waren das eigentliche Ziel Tarancurs.

Tarancur sprintete weiter. Er lief schnell, sehr schnell sogar. Rasend wie ein Gepard schoss er auf eine hohe, bogenförmige Öffnung in der Kuppel zu. Hier lag der Eingang.

Ein neuerlicher Stoß brachte Tarancur aus dem Schritt. Er strauchelte, fiel vornüber, überschlug sich und kam inmitten einer Wolke aus Staub und Schwefel zu Liegen. Er fluchte wild und federte wieder auf die Beine.

Sein Blick richtete sich auf die Kuppel. Er vermochte den aufgewirbelten Dunst kaum zu durchdringen, konnte aber die Umrisse unzähliger Gestalten vor sich ausmachen, die immer näherkamen.

Die Wächter der Schatzkammer!

Tarancurs rechte Hand verschwand unter dem weiten, schwarzen Gewand und umfasste den Griff seines Schwertes. Er vermochte zwar immer noch starke Schwarze Magie einzusetzen und konnte unzählige Zauber und Flüche bewirken, zu seinem Unglück jedoch stellte das alles nur einen Bruchteil dessen dar, wozu er damals - vor seiner schmählichen Niederlage - fähig gewesen war.

Tarancur war sich sicher, dass keiner der Wächter, die laut brüllend auf ihn zuhielten, einzeln in der Lage gewesen wäre ihn zu besiegen. Auch vier, fünf oder gar sechs dieser echsenartigen Gestalten, die von dicken braungrünen Hornpanzern umgeben waren, über fingerlange Reißzähne verfügten und denen peitschende Tentakel aus dem gesamten Körper wuchsen, hätte er besiegen können.

Aber leider drangen mindestens zwanzig oder gar dreißig dieser ekelerregenden Geschöpfe auf ihn ein.

Sie waren schnell. Mindestens genauso schnell wie er eben noch gewesen war und daher sah Tarancur keine Chance zur Flucht. Nein, er musste sich den Angreifern stellen und gegen sie kämpfen.

Die Klinge seines Schwertes blitzte auf, als er es aus der Scheide zog und anhob.

„Kommt nur, ich warte auf euch", knurrte Tarancur.

Er bleckte die braunen kümmerlichen Zähnestümpfe, die wie verrottete Überbleibsel seines einst so prächtigen Gebisses aus dem ungesunden Zahnfleisch emporragten. Seine Glutaugen leuchteten nun in einem dunklen Rot. Ein Zeichen dafür, dass es sich auf die bevorstehende Auseinandersetzung freute. Zu lange schon lag sein letzter Kampf zurück. Zu lange schon hatte er sich versteckt halten müssen. Doch er war davon überzeugt, dass er nichts von seinem Kampfgeschick eingebüsst hatte.

Im Gegenteil. Er brannte darauf Köpfe rollen zu lassen und Leiber aufzuschlitzen.

Der erste der Wächter erreichte ihn.

Das Echsenwesen mit den vielen Tentakeln, die es irgendwie „gespickt aussehen ließen, riss sein riesiges Maul auf. Es überragte Tarancur um mindestens eine Leibeslänge. Der augenlose Schädel ruckte in die Höhe. Tarancur spannte seine verkümmert aussehenden Muskeln, bereit das Schwert „sprechen zu lassen.

Doch der Wächter raste an Tarancur vorbei.

Der ehemalige Dämonenfürst hob erstaunt seine buschigen Augenbrauen und starrte dem Wesen hinterher, wie es so haltlos an ihm vorbei jagte, als hätte es ihn überhaupt nicht wahrgenommen.

Was ging hier vor? Wieso ignorierte der Wächter ihn? Er war immerhin ein Eindringling.

Tarancur wandte sich wieder um. Der nächste Wächter schon sehr nah. Wiederum hob er das Schwert. Bereit zum Schlag.

Und abermals erwies sich diese Maßnahme als überflüssig, denn auch dieses Wächterwesen schoss an Tarancur vorbei, ohne sich um ihn zu kümmern. Bei den nächsten Wächtern war es dasselbe. Sie passierten ihn einfach, kümmerten sich nicht um ihn und stoben über die weite

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