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N.Y.D. - Ein Sarg für Davie Dorn: New York Detectives

N.Y.D. - Ein Sarg für Davie Dorn: New York Detectives

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N.Y.D. - Ein Sarg für Davie Dorn: New York Detectives

Länge:
120 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
22. Mai 2019
ISBN:
9783739640914
Format:
Buch

Beschreibung

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Dustin Bottoms ist der Boss einer nach ihm benannten Gang. Ein Unbekannter tötet nach und nach Gangmitglieder und Bottoms weiß genau, wer dieser Unbekannte ist. Zur selben Zeit erhält Bount Reiniger den Auftrag einer Versicherung, gestohlene Ware wiederzubeschaffen – ein Coup, den Bottoms und seine Leute gelandet haben. Als Bottoms zwei Schläger beauftragt, June March einzuschüchtern, reizt er den gefährlichsten Privatdetektiv New Yorks: Bount Reiniger, mit dem sich Bottoms besser nicht angelegt hätte...
Herausgeber:
Freigegeben:
22. Mai 2019
ISBN:
9783739640914
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

N.Y.D. - Ein Sarg für Davie Dorn - A. F. Morland

München

Ein Sarg für Davie Dorn

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Dustin Bottoms ist der Boss einer nach ihm benannte Gang. Ein Unbekannter tötet nach und nach Gangmitglieder und Bottoms weiß genau, wer dieser Unbekannte ist. Zur selben Zeit erhält Bount Reiniger den Auftrag einer Versicherung, gestohlene Ware wiederzubeschaffen – ein Coup, den Bottoms und seine Leuten gelandet haben. Als Bottoms zwei Schläger beauftragt, June March einzuschüchtern, reizt er den gefährlichsten Privatdetektiv New Yorks: Bount Reiniger, mit dem sich Bottoms besser nicht angelegt hätte...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Davie Dorn — Er möchte der Polizei ein Geschäft vorschlagen — aber das wird ihm zum Verhängnis.

Dustin Bottoms — Er hält sich für verdammt clever, aber Bount Reiniger zeigt ihm, was eine Harke ist.

Lieutenant Lance, J. Stoule — Er will alles allein machen, aber er kann auf Bounts Hilfe nicht verzichten.

Butch Domasin — Er will nur eins: Rache.

Bount Reiniger ist Privatdetektiv.

June March ist seine Sekretärin, Assistentin und manchmal hilft sie Bount beim Lösen der Fälle.

1

Der alternde Ganove wollte nicht schon wieder hinter Gitter und diesmal auch noch unschuldig. Er bat Bount Reiniger um Hilfe - und von da ab stand ein Sarg für ihn bereit...

Lautlos wie körperlose Schatten huschten die Männer durch die Dunkelheit. Der Nachthimmel war bewölkt. Nur ab und zu kam die silbrige Scheibe des Mondes zum Vorschein und verlieh der Szene ein unheimliches Aussehen.

Die Gangster hatten an der Gowanus Bay 'zu tun'. Ihr Ziel war das kleine Lagerhaus eines bekannten New Yorker Teppichhändlers.

Wenn ihre Informationen richtig waren, dann war das Lager nicht nur randvoll mit wertvollen Teppichen, sondern es befanden sich auch etwa achtzigtausend Dollar im Safe.

Dustin Bottoms, der Boss der Gang, blieb kurz stehen. Er war nach Möglichkeit bei jedem Coup dabei, damit ihn seine Freunde nicht übers Ohr hauen konnten. Den meisten von ihnen traute er zwar, aber nicht allen. Deshalb war es besser, den Leuten bei der Arbeit auf die Finger zu sehen.

Bottoms war ein stämmiger Mann mit finsteren Zügen. Er trug mit Vorliebe schwarze Kleidung und hatte in dieser Nacht schwarze Jeans und einen gleichfarbigen Rollkragenpullover an.

In seiner Rechten hielt er eine Stablampe. Am Gürtel war ein Holster festgemacht, in dem eine Colt Government-Pistole steckte.

„Schneller, Jungs, flüsterte Dustin Bottoms. „Schneller!

Seine Männer erreichten den Lagerhauseingang.

„Wann macht der Nachtwächter seine Runde?", wollte Bottoms wissen.

„In zwei Minuten", antwortete Larry Thorpe, ein Bursche, der wie ein Windhund aussah. Ganz schmal war sein Kopf.

Bottoms schnippte mit dem Finger. Er nickte zwei gleich großen Kerlen zu und sagte: „Ihr kümmert euch um den Mann, verstanden? Sobald ihr ihn ausgeschaltet habt, gebt ihr Chuck Bescheid, damit er mit dem Transporter hierherkommt."

Inzwischen hatte der Experte für Alarmanlagen damit begonnen, die empfindliche Elektronik zu überlisten.

Dustin Bottoms warf einen Blick auf seine Uhr. Es war gleich eins. Er trat hinter den Elektronikspezialisten.

„Wie sieht’s aus?"

„Prima. Ich bin gleich soweit."

„Na, wunderbar", sagte Bottoms und schlug dem Mann zufrieden auf die Schulter. Augenblicke später war die Alarmanlage ausgeschaltet.

Die Männer öffneten das eiserne Schiebetor, das dumpf knurrend auf gut gefetteten Rollen zur Seite wanderte. Rasch betraten die Gangster das Lagerhaus. Dustin Bottoms ließ die Stablampe kurz aufflammen. Die Gangster orientierten sich.

„Zuerst den Safe!", sagte Bottoms.

Sie eilten auf einen Glaskasten zu, dessen Inneres als Büro ausgestattet war. Und während sie sich um den Safe kümmerten, tauchte draußen der Nachtwächter mit schlurfenden Schritten auf.

Sein Name war Timothy Beckel. Ein einfältiger, aber äußerst zuverlässiger Mann, der sich in seinem ganzen Leben noch keine Unregelmäßigkeit zuschulden kommen ließ.

Beckel nahm die Mütze ab und kratzte sich am Hinterkopf. Er war grauhaarig, und das Alter hatte sein Gesicht bereits ziemlich zerfurcht.

Gelangweilt blickte sich Timothy Beckel um. Es war Nacht für Nacht dasselbe. Bei diesem Job gab es keine Höhepunkte. Nur gähnende Langeweile. Dennoch war Beckel froh darüber, dass es so war.

Er hasste jede Art von Aufregung. Er liebte den einfachen, ungestörten Trott. Mit unliebsamen Überraschungen konnte er nur sehr schlecht fertigwerden, deshalb hoffte er, dass sie ihm - wie bisher - bis zu seinem Ruhestand, der nicht mehr lange auf sich warten ließ, erspart bleiben würden.

Der Nachtwächter sah sich um. Die Nacht war so ruhig wie immer. Kein Geräusch störte die Stille...

Oder doch?

Was war das eben gewesen?

Timothy Beckels Kopf ruckte herum. Ein kurzes Klappern! Im Lagerhaus! Möglicherweise war eines der Fenster... Doch nein, das konnte nicht sein. Bei Beckels vorhergegangenem Rundgang waren sämtliche Fenster geschlossen gewesen. Er hatte sich davon überzeugt. Wenn jetzt also eines dieser Fenster offen war, dann musste es jemand auf gemacht haben.

Timothy Beckel griff nach seiner Dienstwaffe. Sein Herz schlug schneller.

Teufel noch mal, so viele Jahre waren an ihm ereignislos vorübergezogen. Er hatte immer von Einbrüchen in Lagerhäuser gelesen und hatte gehofft, dass ihm das erspart bleiben würde.

Jahrelang war ihm diese Hoffnung erfüllt worden. Doch nun...

Beckel nahm all seinen Mut zusammen. Gern wäre er weggelaufen, doch sein Gewissen sagte ihm, dass er nicht kneifen durfte. Es war sein Job, hier für Ordnung zu sorgen. Man verließ sich auf ihn. Also durfte er die Leute, die ihm vertrauten, nicht enttäuschen.

Timothy Beckel hastete los. Aber er kam nicht weit. Nachdem er acht Yards zurückgelegt hatte, passierte es.

Aus der Dunkelheit sprangen plötzlich zwei große Schatten auf ihn zu. Der Nachtwächter stieß einen erschrockenen Schrei aus.

Er sah keine Gesichter. Nur Silhouetten. Und einen Totschläger, der blitzartig auf seine Stirn zuraste.

Unwillkürlich schloss er die Augen. Es war ein Reflex. Und dann traf ihn das harte Ding.

Ihm war, als würde vor seinen Augen eine grelle Sonne explodieren. Er verlor nicht nur das Gleichgewicht, sondern auch die Besinnung.

Dass er aufgefangen wurde als er fiel, merkte er schon nicht mehr. Die Gangster legten ihn beiseite.

Einer der beiden holte ein Walkie Talkie hervor und setzte sich mit Chuck Cardenas, dem Mann im Transporter, in Verbindung.

„Chuck! He, Chuck!"

„Yeah."

„Du kannst kommen. Die Luft ist rein."

„Bin schon unterwegs", erwiderte Chuck Cardenas. Augenblicke später fuhr der Transporter aus der Dunkelheit heraus.

Und dann lief der Coup genau nach Zeitplan ab. Safe und Lager wurden systematisch geplündert.

Die Aktion dauerte keine fünfundvierzig Minuten. Dustin Bottoms und seine Männer arbeiteten schnell und konzentriert. Sie verdienten sich im Schweiße ihres Angesichts eine Menge Geld. Und während sie dies taten, wachte einer von ihnen über den Schlaf von Timothy Beckel.

Der Nachtwächter kam erst wieder zu sich, als bereits alles gelaufen war und an der Gowanus Bay wieder der übliche Frieden herrschte.

Kopfschmerzen peinigten ihn. Ächzend setzte er sich auf. Er brauchte eine Weile, bis er sich wieder an die

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