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Das magische Amulett #66: Insel des Schreckens: Romantic Thriller

Das magische Amulett #66: Insel des Schreckens: Romantic Thriller

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Das magische Amulett #66: Insel des Schreckens: Romantic Thriller

Länge:
111 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
May 29, 2019
ISBN:
9783739677651
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 66
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Als die Amulettforscherin Brenda Logan mit ihrem Mann Daniel nach London fliegt, erscheint ihr im Flugzeug der Passulant. Das Wesen aus der Amulettwelt erteilt ihr einen Auftrag, den es jedoch nicht näher erklärt. Schon kurz nach dem Verschwinden des Passulanten kommt ein Unwetter auf und das Flugzeug muss auf einer kleinen Insel notlanden. Hier geschehen seltsame Dinge und Brenda erfährt ein Geheimnis des Passulanten.
Herausgeber:
Freigegeben:
May 29, 2019
ISBN:
9783739677651
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Buch

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Das magische Amulett #66 - Jan Gardemann

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Insel des Schreckens

Das magische Amulett Band 66

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Als die Amulettforscherin Brenda Logan mit ihrem Mann Daniel nach London fliegt, erscheint ihr im Flugzeug der Passulant. Das Wesen aus der Amulettwelt erteilt ihr einen Auftrag, den es jedoch nicht näher erklärt. Schon kurz nach dem Verschwinden des Passulanten kommt ein Unwetter auf und das Flugzeug muss auf einer kleinen Insel notlanden. Hier geschehen seltsame Dinge und Brenda erfährt ein Geheimnis des Passulanten.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Ich erblickte plötzlich eine Frau, die nur wenige Schritte von mir entfernt stand. Sie hatte ein schmales, blasses Gesicht, das von schwarzem, wallendem Haar umgeben war. Ein goldener Reif krönte ihr Haupt und hielt einen langen weißen Schleier, der der Frau bis weit über die Schultern reichte. Ein stilisiertes Auge schmückte den Haarreif. Es war das gleiche Auge, das auch die Brosche des Passulanten zierte, mit der sein roter Umhang über der Brust zusammengehalten wurde. Langsam und lauernd schlich die geheimnisvolle Frau um den magischen Kreis herum. Ihr weißes Brokatkleid raschelte dabei gespenstisch. »Ich kann sie sehen«, murmelte ich. »Es ist eine schwarzhaarige Frau. Sie schleicht um den Kreis herum und scheint nur darauf zu lauern, dass wir ihn verlassen.« Jack riss mir das Okular aus der Hand und hielt es vor sein linkes Auge. Das hohle Stöhnen, das er kurz darauf ausstieß, verriet, dass er die gespenstische Frau nun ebenfalls sah. »Das ist unglaublich«, ächzte er. »Was sollen wir denn jetzt unternehmen? Wir können doch nicht ewig in diesem magischen Kreis bleiben...«

1

Die Motoren der Chessna, eines kleinen Flugzeuges mit zwanzig Sitzplätzen, liefen ruhig und gleichmäßig. Ihr beständiges Summen wirkte einschläfernd auf mich. Draußen, hinter dem Bullauge, dehnte sich ein sternenklarer Himmel aus. Die vielen glitzernden Punkte, die in dem endlosen schwarzen Nichts schwebten, gaben mir das Gefühl, klein und nichtsbedeutend zu sein.

»Woran denkst du, Brenda?«, fragte mich der Mann, der neben mir saß, flüsternd. Zärtlich legte er einen Arm um meine Schulter und zog mich an sich. Ich sah von den Sternen zu dem Gesicht meines geliebten Mannes empor. Ein vertrauensvolles Lächeln umspielte seine Lippen, und in seinen blauen Augen blitzte es geheimnisvoll. Das lockige hellbraune Haar, das ihm bis in den Nacken reichte, verlieh seinem markanten Gesicht einen weichen, einfühlsamen Zug.

Daniel wirkte entspannt und glücklich. Von dem gefährlichen Abenteuer, das wir vor kurzem in Finnland hatten bestehen müssen, war ihm nichts mehr anzumerken. Kein Wunder, denn wir hatten nach den Strapazen in Helsinki ein paar Tage in der einsamen Wildnis von Finnland ausgespannt. Nun befanden wir uns auf dem Rückflug nach London.

Daniel und ich waren inzwischen seit über zwei Jahren glücklich verheiratet. Wir waren in dieser kurzen Zeit in viele mysteriöse Abenteuer verwickelt worden, die unsere Liebe oft auf eine harte Probe stellten. Doch die Gefühle, die wir füreinander empfanden, hatten die Unbilden des Schicksals überdauert und uns nur noch fester und inniger miteinander verbunden.

»Ich habe eben daran gedacht, wie klein die Erde doch im Vergleich zum Kosmos ist«, murmelte ich und lehnte meinen Kopf an Daniels Schulter. »Und dennoch nimmt sich jeder so wichtig, als würde sich das ganze Universum nur um ihn drehen.«

»Wenn ich in deine wunderschönen grünen Augen sehe, habe ich auch das Gefühl, dass wir der Mittelpunkt der Welt sind«, meinte Daniel und grinste breit. Er neigte sich zu mir herab und gab mir einen Kuss. »Und wenn ich mit dir zusammen bin«, flüsterte er, »weiß ich, dass es nur die Liebe ist, die dieses Universum zusammenhält. Ohne Liebe würde alles im Chaos versinken...«

»Findest du nicht, dass du ein wenig übertreibst?«, fragte ich lächelnd.

Daniel zuckte mit den Schultern. »Kennst du eine größere Macht als die Liebe?«, fuhr er in seinem romantischen Geflüster fort. »Jeder Mensch hat irgendwie mit ihr zu tun. Und doch ist sie das große Geheimnis auf dieser Welt.«

Mich fröstelte plötzlich. »Wir haben uns schon oft mit Mächten auseinandersetzen müssen, die weitaus geheimnisvoller und mysteriöser waren, als es die Liebe ist«, erwiderte ich ernüchternd. »Und schon mehr als einmal hätten uns diese Mächte beinahe ums Leben gebracht...«

In diesem Moment trat die Stewardess an unsere Sitzreihe. Ihr Name war Iliane Hjordis. Sie hatte ein feingeschnittenes Gesicht, brünettes glattes Haar, das sie zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte, und himmelblaue Augen. Sie war Finnin und hatte den fünfzehn Passagieren beim Betreten der Maschine vor einer Stunde einen sehr herzlichen Empfang bereitet.

»Mr. Connors«, sagte sie mit gedämpfter Stimme und neigte sich zu uns herab. »Sie sind doch Arzt, wenn ich mich recht erinnere?«

Daniel nickte.

»Entsinnen Sie sich noch an Alina Russ? Ich stellte sie Ihnen beim Einchecken vor.«

»Natürlich erinnere ich mich noch an Alina Russ«, erwiderte Daniel. »Sie ist im siebten Monat schwanger. Gibt es etwa Komplikationen bei ihr?«

»Ich fürchte, ja«, meinte die Stewardess. »Seit einigen Minuten klagt sie über Unwohlsein. Sie sind der einzige Arzt an Bord, Mr. Connors. Vielleicht könnten Sie nach Alina Russ sehen?«

»Selbstverständlich!« Daniel hauchte mir einen Kuss auf die Wangen und flüsterte: »Ich bin gleich wieder bei dir. Lauf also bitte nicht weg.«

Dann erhob er sich und verschwand zusammen mit der Stewardess in den hinteren Teil der Maschine.

Im Passagierraum herrschte trübes Halbdunkel. Die meisten Fluggäste schliefen oder dösten friedlich vor sich hin. Niemand sprach ein Wort. Nur das allgegenwärtige Summen der Flugzeugmotoren war zu hören.

Ich seufzte innerlich. Daniel und mir war es leider nur sehr selten vergönnt, unsere Zweisamkeit ungestört zu genießen. Daniel war ein bekannter Arzt und Neurologe. Er arbeitete im St. Thomas Hospital in London. Der Schichtdienst machte einen geordneten Tagesablauf fast unmöglich.

Hinzu kam, dass mein Job im British Museum auch sehr zeitaufwendig war. Als Archäologin musste ich häufig an Expeditionen des Museums teilnehmen, so dass ich manchmal wochenlang nicht zu Hause war.

Aber Daniel und ich liebten unsere Jobs. Und wir hatten gelernt mit den Unannehmlichkeiten zu leben, die unsere Arbeit mit sich brachte.

Verträumt schaute ich aus dem Fenster und betrachtete die im schwarzen Dunkel schwebenden blinkenden Sterne.

Da bemerkte ich plötzlich, dass jemand neben mir saß. War Daniel so schnell wieder zurück gekehrt?

Ich drehte mich um, und erstarrte.

Auf Daniels Platz saß eine unheimliche Gestalt. Sie trug einen roten Umhang, der mit Goldstickereien besetzt war und über der Brust von einem goldenen handtellergroßen Amulett zusammengehalten wurde, das wie ein großes Auge aussah. Der Umhang hatte einen hohen steifen Kragen. Er hüllte den haarlosen markanten Kopf seines Trägers in tiefen Schatten.

Ich kannte die unheimliche Gestalt, da

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