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Illusion of Terra: Ein Fantasy-Roman im Drehbuchstil

Illusion of Terra: Ein Fantasy-Roman im Drehbuchstil

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Illusion of Terra: Ein Fantasy-Roman im Drehbuchstil

Länge:
218 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
May 29, 2019
ISBN:
9783962299262
Format:
Buch

Beschreibung

Der 16-jährige Derek Votak. Derek ist ein netter, ruhiger und hilfsbereiter Junge, aber sein Leben ist alles andere als schön. Er wächst bei seinem Pflegevater Jonathan auf, der ihn sehr schlecht behandelt und manchmal sogar schlägt. In der Schule findet er zu seinen Mitschülern keinen Anschluss, somit zieht er sich immer mehr in die Welt der Mythologie und magischen Wesen zurück. Sein Wunsch ist es, fremde Länder zu sehen, Abenteuer zu erleben und Leuten zu helfen.

Eines Tages trifft er auf eine Person, die ihm eine andere Welt aufzeigt und zwar eine völlig neue Welt:
Er zeigt ihm, dass es noch so viel mehr als nur Menschen und Tiere da draußen gibt. Gnome, Trolle, Zwerge, Zombies, Elfen und sogar Drachen. Jedes Fabelwesen, von dem Derek glaubte, bloß reine Erfindung zu sein, existiert wirklich. In die Welt, in die Derek von ihm eingeführt wird, gibt es eine Organisation, die Jagd auf das Böse macht und die Menschen und anderen Lebewesen in Not hilft. Mit großer Begeisterung wird Derek sein neuer Schüler und tritt der Organisation bei. Aber völlig unwissend, welche Prüfungen, Geheimnisse und Gefahren noch auf ihn warten.
Herausgeber:
Freigegeben:
May 29, 2019
ISBN:
9783962299262
Format:
Buch

Über den Autor


Buchvorschau

Illusion of Terra - Samuel Veling

Drehbuchcharakter

Kapitel 1

NEUES LICHT ERWACHT

24. April. Wir schreiben das Jahr 2014. Im Stadtbezirk Brooklyn lebt ein 16 Jahre alter Junge namens Derek Votak gemeinsam mit seinem Pflegevater Jonathan in einer kleinen Wohnung. Derek ist eigentlich ein sehr ruhiger und gelassener Typ, und seine schulischen Noten sind recht mittelmäßig. Wenn er gerade keine Fantasy Rollenspiele spielt, liest er in irgendeinem Buch über Werwölfe oder Geistergeschichten.

Das Leben draußen mit irgendwelchen Freunden interessiert ihn nicht wirklich. Er träumt davon, mehr von der Welt zu sehen. Abenteuer zu erleben und Leuten in Not zu helfen. Aber sein derzeitiges Leben macht ihm sehr zu schaffen. Sein Pflegevater Jonathan behandelt ihn nicht sehr gut. Nicht selten muss er spät raus, um ihm irgendwo noch für seine bereits betrunkenen Freunde Bier zu holen, ansonsten lässt Jonathan gerne mal seine Faust sprechen. Aber jemand anderen hat er auch nicht. Sein Vater war angeblich schon vor seiner Geburt verstorben, und seine Mutter kennt er nicht. Und in der Schule geht es ihm nicht anders. Mit seinen Mitschülern kommt er auch nicht gut aus. Seine ständige Stille ist für manche Grund genug, ihm ein paar Mal was auf den Deckel zu geben. Und stark ist er auch nicht gerade und kann sich deshalb nicht gegen seine Mobber zur Wehr setzen. Freunde hat er auch keine.

Er ist ein Einzelgänger, wie er immer behauptet. Er meint, dass er niemanden brauche. Schon gar nicht jemanden, der ihn jeden zweiten Tag verprügelt, weil kein Bier mehr zu Hause war. Er will einfach nur raus. Aber seine derzeitige Lebenssituation lässt das auch nicht wirklich zu. Geld hat er auch kaum. Ihm bleibt also nichts weiter übrig, als in die Schule zu gehen, die Prügel einzustecken und irgendwann einen Job zu bekommen, auf dass er endlich von alldem entfliehen kann. Das Abenteuer bleibt somit auch nur ein leerer Traum. Am nächsten Morgen stand er schwer aus seinem Bett auf, weil er ja ahnte, was ihn heute wieder alles erwarten würde. Müde ging er in die Küche.

DEREK:

Morgen, Sir……

JONATHAN:

Wo warst du letzte Nacht um 9?

DEREK:

Ich war in der Schulbibliothek. Für einen Test lernen.

JONATHAN:

Interessiert mich nicht, was du gemacht hast. Wie oft eigentlich noch, häh? Das Bier hat jeden Abend um 9 hier zu sein, verstanden?

DEREK:

Ich war aber in….

JONATHAN:

(klatsch) Ich sagte, hast du verstanden?

DEREK:

Ja, Sir.

JONATHAN:

Wenn es heute wieder nicht da ist, schläfst du draußen.

DEREK:

Ja, Sir.

Derek gab keinen einzigen Laut von sich. Er war ja schon daran gewöhnt, Prügel einzustecken. Ob zu Hause oder in der Schule. Und verschlafen hatte er auch noch. Er wusste, heute würde ein richtig mieser Tag. Er packte das Nötigste zusammen und lief Richtung Schule. Es war 7:20 Uhr, und die Schule fing um 7:30 Uhr an. Aber alleine für den Weg brauchte er schon 15 Minuten. Er rannte so schnell er konnte und als er um eine Ecke lief, stieß er mit einem Mann zusammen. Derek fiel zu Boden.

DEREK:

Aua!

MANN:

Oh, verdammt. Tut mir echt leid. Wollte ich nicht.

DEREK:

Oh, nein. Ist schon gut. War meine Schuld.

MANN:

Nein, nein. War mein Feh...

DEREK:

...Was ist?

MANN:

Äh...Tut mir leid, aber kenne ich dich nicht von irgendwoher? Du kommst mir nämlich ziemlich bekannt vor.

DEREK:

Ähm...tut mir leid, aber ich habe keine Ahnung, wer Sie sind.

MANN:

Oh, ach so. Nein, ist schon gut. Und hier. Das hast du fallen lassen. (Der Mann drückte Derek ein kaputtes Handy in seine Hand)

DEREK:

Verdammt...hat mir gerade noch gefehlt.

MANN:

Tut mir echt leid. Also, bis dann.

Als der Mann bei Derek vorbeiging, bekam er so ein komisches Gefühl. Als würde er ihn wirklich kennen. Derek schaute auf seine Armbanduhr, und es war fast halb 8. Er wusste, dass er es nicht mehr rechtzeitig schaffen würde. Um 7:34 Uhr war er vor der Klassentür. Als er hineinging, saß bereits sein Lehrer Mr. Tomisch neben seinem Schreibtisch und blickte zur Tür.

MR.TOMISCH:

Votak. Sie sind zu spät, mal wieder.

DEREK:

Ja, ich weiß, tut mir sehr leid. Wird nicht wieder vorkommen.

MR.TOMISCH:

Das hast du beim letzten Mal auch schon gesagt. Da du dich anscheinend nicht sehr darum bemühst, rechtzeitig zum Unterricht zu erscheinen, wirst du heute eine Stunde länger hierbleiben.

DEREK:

Aber ich wollte doch...

MR.TOMISCH:

Willst du zwei Stunden?

DEREK:

Nein. Habe verstanden, Sir.

Derek ging in die hintere Ecke des Klassenzimmers und setzte sich auf seinen Platz. Ihm war es jetzt schon genug für heute. Sein Handy war kaputt, und Lust zu lernen hatte er auch nicht. Deshalb versteckte er sein neustes Buch über paranormale Geistergeschichten in einem Lehrbuch.

MR.TOMISCH:

Derek, kannst du uns die Antwort von Frage 4 nennen?

DEREK:

Äh, wie? Was?

MR.TOMISCH:

...Votak. Her mit dem Buch.

DEREK:

Wie bitte?

MR.TOMISCH:

Du weißt, was ich meine. Her damit. (Derek gab dem Lehrer das Buch über Geistergeschichten)

MR.TOMISCH:

Sehr interessant, Derek. Du stehst also auf Monster- und Geistergeschichten.

Im Klassenzimmer machte sich Gelächter von seinen Mitschülern breit. Aber Derek sah nur zu seinem Lehrer und sagte:

DEREK:

Ja. Haben Sie ein Problem damit?

MR.TOMISCH:

...Das Buch kriegst du am Ende des Tages zurück, und jetzt melde dich beim Direktor, SOFORT.

Derek verließ das Klassenzimmer und knallte dabei die Tür heftig zu. Am liebsten würde er die Schule jetzt einfach verlassen und irgendwohin gehen, wo ihm niemand mehr auf die Nerven gehen würde. Aber Derek wusste, wenn er jetzt einfach verschwinden würde, hätte sein Lehrer gewonnen. Und das wollte er nicht. Also ging er zum Büro des Direktors. Er wusste schon, wie das alles ablaufen würde. Es war nicht das erste Mal, dass er zu Direktor Steeds zitiert wurde, weil er sein Mundwerk einmal zu weit aufgerissen hatte.

DEREK:

(klopf, klopf)

DIR.STEEDS:

Herein.

DEREK:

Guten Morgen, Direktor Steeds.

DIR.STEEDS:

Ah. Guten Morgen, Derek. Was verschafft mir die Ehre?

DEREK:

Ich wurde zu Ihnen geschickt.

DIR.STEEDS:

...Mr. Tomisch mal wieder?

DEREK:

Yep.

DIR.STEEDS:

Bitte, setz dich.

Derek nahm auf dem Stuhl Platz. Er hatte eigentlich nichts gegen Direktor Steeds. Ganz im Gegenteil. Er war einer der wenigen, die verstanden, was Derek alles durchmachen musste. Er sorgte sich mehr um ihn als sein Pflegevater.

DIR.STEEDS:

Wie geht es dir heute, Derek?

DEREK:

...Ganz gut.

DIR.STEEDS:

Zu Hause ist alles in Ordnung?

DEREK:

...Geht so.

DIR.STEEDS:

...Habe gehört, Jonathan hat kürzlich seinen Job im Stahlwerk verloren. Seitdem arbeitest du Teilzeit in einem Zeitungsstand. Und du musst auch noch für die Schule lernen. Ziemlich viel auf einmal. Findest du nicht?

DEREK:

Ich kriege das schon hin. Ist ja nicht das erste Mal, dass er gefeuert wurde. Das wissen Sie doch.

DIR.STEEDS:

Ja, ich weiß. Seit seiner dritten Jobkündigung wurde er zunehmend schwieriger. Aber das heißt nicht, dass du nichts unternehmen kannst. Es gibt Leute, die dir helfen können.

DEREK:

Danke. Aber ich schaffe das schon. Ich brauche niemanden, der auf mich aufpasst.

DIR.STEEDS:

Wie du meinst. Ich kann dir meine Hilfe schließlich nicht aufzwingen. Ich bitte dich nur, mit Mr. Tomisch etwas nachsichtiger zu sein. Er macht ebenfalls gerade eine schwere Zeit durch. Und noch etwas,….wenn du wirklich einmal Hilfe benötigen solltest, weißt du, wo du mich findest, OK?

DEREK:

Da wäre tatsächlich etwas. Mr. Tomisch sagte, ich solle heute nachsitzen. Wenn ich nicht rechtzeitig beim Zeitungsstand bin, glaube ich, dass ich gefeuert werde.

DIR.STEEDS:

Kein Problem, Derek. Das geht schon in Ordnung.

DEREK:

Danke.

Derek verließ schweigend das Zimmer des Direktors und war auf dem Weg zurück zur Klasse. Er setzte sich auf seinen Platz und beteiligte sich wieder am Unterricht. Als Schulschluss war, machte er sich auf den Weg zum Zeitungsstand. Es war 15:30 Uhr, und er musste um 16:00 Uhr da sein. Er nahm den Bus, um sich nicht zu verspäten. Er wollte auf Nummer sicher gehen. Einmal kam er schon Mal zu spät, weil ein paar seiner Mitschüler vor dem Eingang der Schule auf ihn gewartet haben und ihn dann verprügelten. An dem Tag hatte sein Stiefvater ihm den rechten Arm ausgekugelt, weil er sich weigerte, ihm und seinen Freunden Bier zu holen. Aber dennoch. Trotz der Schläge, die sein Stiefvater und seine Mitschüler ihm zugefügt hatten, ging er trotzdem arbeiten. Als er aus dem Bus ausstieg, war es 15:50 Uhr. Er war schon fast da.

KENNY:

Hey, was geht ab, Derek?

DEREK:

Hey, Kenny, nicht viel. Wie sieht´s heute aus? Was muss alles gemacht werden?

KENNY:

Na ja. Wir haben eine ganze Palette mit neuen Modezeitschriften für Männer und Frauen bekommen. Die müsstest du nach hinten verstauen. Hoffe, du hast noch Kraft heute.

DEREK:

(schnauf) Klar, wieso nicht.

Derek begann, die Zeitungsstapel langsam in das hintere Eck des Standes zu befördern. Nach ein paar Stapeln fing sein Rücken an zu schmerzen, aber er versuchte die Schmerzen zu ignorieren. Plötzlich sah er auf der anderen Seite der Straße einen Bettler, der in einer kleinen Gosse schlief. Ein paar Leute, die er aus der Schule kannte, durchsuchten eine Dose des Bettlers, in der sich Geld befand. Sie waren zu dritt. Derek konnte es nicht fassen, dass keiner der Passanten versuchte, die drei aufzuhalten. Er konnte sich das nicht mehr länger mit ansehen. Er stürmte aus dem Zeitungsstand Richtung Gosse und stellte sie zur Rede.

DEREK:

Hey, was denkt ihr, was ihr da macht?

JUNGE 1:

Schnauze. Sieh zu, dass du wegkommst, sonst steche ich dich ab.

DEREK:

Lasst ihn gefälligst in Ruhe, verstanden?

JUNGE 2:

...Ha, ha, ha...hey sag mal, bist du bescheuert oder lebensmüde?

DEREK:

Ihr wollt echt einen Bettler ausrauben? Ich glaube, die Bescheuerten seid eher ihr.

JUNGE 2:

Halt dein blödes Maul!!

Durch das Geschrei des Jungen wurde der Bettler munter und versuchte, die Flucht zu ergreifen. Als er die Dose mit Münzen zu greifen versuchte, packte der dritte Junge ihn an seinem Arm. Derek schubste ihn, und er ließ den Bettler los. Dieser nahm seine Dose, rannte an Derek vorbei und sagte mit leiser Stimme: danke.

JUNGE 3:

Bleib stehen, du Penner.

JUNGE 2:

Vergiss diesen Clown. Wir knöpfen uns jetzt den da vor. Wir haben dich gewarnt. Jetzt stirbst du, du Saftsack.

Der zweite Junge zog ein Springmesser aus seiner Hosentasche. Derek drehte sich um, doch der erste Junge versperrte ihm den Fluchtweg. Derek bekam Angst. Er wusste, hier kommt er nicht mehr so einfach raus. Das hatte er nun davon, dass er unbedingt den Helden spielen musste. Plötzlich wurde der erste Junge gegen die Mauer geschleudert. Derek drehte sich um und erkannte den Mann, mit dem er heute Morgen zusammengestoßen war. Er schaute Derek an.

MANN:

Hab keine Angst. Komm hinter mich.

Derek wusste nicht einmal, wer er genau war oder ob er ihm überhaupt vertrauen konnte. Aber er tat, was er ihm sagte. Als sich Derek hinter ihm befand, richtete der Mann seinen Blick auf den zweiten Jungen.

MANN:

...Verschwindet, SOFORT.

JUNGE 2:

Schaut euch den an. Der will wohl auch abkratzen. Na schön, du stirbst als Erster.

Als der Junge mit dem Messer auf den Mann losrannte, packte der Mann blitzschnell seinen Arm, mit dem er das Messer festhielt, entwaffnete ihn und stieß ihn zur Seite.

JUNGE 2:

?????

MANN:

Was ist denn los, Kumpel? War das schon alles? Verschwindet lieber, bevor ich euch ernsthaft wehtun muss.

JUNGE 2:

Das meinst du doch wohl nicht ernst, du Idiot?

MANN:

Soll ich es dir vielleicht mal zeigen?

Der Mann schaute dem zweiten Jungen in die Augen, ohne auch nur einmal zu blinzeln. Als wäre er bereit, sofort auf ihn loszugehen. Der Junge bekam plötzlich zittrige Knie und steckte das Messer wieder ein.

JUNGE 2:

Los Jungs, wir hauen ab.

Die drei verließen die Gosse und rannten panisch die Straße hinunter. Derek richtete sich langsam auf.

DEREK:

Danke. Wenn Sie nicht gewesen wären, hätten die drei sicher Hackfleisch aus mir gemacht.

MANN:

Ich habe alles genau beobachtet. Du hast wirklich kein bisschen Angst gezeigt, als du aus dem Zeitungsstand gerannt bist, um dem Bettler zu helfen. Du hast ziemlich viel Mut.

DEREK:

Ich weiß nicht... Sie haben

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