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Sie floh vor der Liebe: Cassiopeiapress Arztroman

Sie floh vor der Liebe: Cassiopeiapress Arztroman

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Sie floh vor der Liebe: Cassiopeiapress Arztroman

Länge:
135 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
26. Mai 2019
ISBN:
9783739658506
Format:
Buch

Beschreibung

Der Millionär Claus Henning Teegel ist sehr erfolgreich in der Musikbranche tätig. Aber privat, bei seinem Sohn Cornelius, versagt er. Als der alte Teegel in die Wiesen-Klinik eingeliefert wird, lernt sein Sohn Dr. Charlotte Berends kennen und lieben. Er wettet, dass die verheiratete Ärztin bald zu ihm gehören wird...
Herausgeber:
Freigegeben:
26. Mai 2019
ISBN:
9783739658506
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Buchvorschau

Sie floh vor der Liebe - A. F. Morland

Sie floh vor der Liebe

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 109 Taschenbuchseiten.

Der Millionär Claus Henning Teegel ist sehr erfolgreich in der Musikbranche tätig. Aber privat, bei seinem Sohn Cornelius, versagt er. Als der alte Teegel in die Wiesen-Klinik eingeliefert wird, lernt sein Sohn Dr. Charlotte Berends kennen und lieben. Er wettet, dass die verheiratete Ärztin bald zu ihm gehören wird...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing

sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement

mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Cornelius Teegel war von Beruf Sohn, das genügte, schließlich war sein Vater Millionär. Geldsorgen kannte Cornelius nicht, und auch sonst hatte er keine Sorgen. Er sah gut aus, war schwarzhaarig, schlank und stets sonnengebräunt. Im Winter traf man ihn in St. Moritz oder auf den Seychellen. Er nahm das Leben von der heiteren Seite und war fast immer in Begleitung einer hübschen Frau.

Erfolg und Glück verwöhnten ihn so sehr, dass er meinte, nur mal mit den Fingern schnippen zu brauchen, und schon gehörte jede Frau ihm, ob sie nun verheiratet war oder nicht. Immerhin war er nicht irgend jemand, sondern Cornelius Teegel. Das bedeutete, dass sich jede Frau glücklich preisen und geschmeichelt fühlen musste, wenn er sich für sie interessierte.

Papas Geld erlaubte es ihm, ein flottes Leben zu führen, sich teuer zu kleiden und einen schicken Wagen zu fahren. Wenn ihm sein Vater Verschwendungssucht vorwarf, pflegte er zu sagen, dass ein Teegel repräsentieren müsse. Es sei seine Pflicht, der Welt zu zeigen, dass sich die Teegels alles leisten konnten.

Claus Henning Teegel hatte seine liebe Not mit seinem Sohn. Er wurde ihm einfach nicht Herr. Cornelius ließ sich von ihm nichts sagen. Er sorgte ständig für Aufregung. Mal hatte er eine Vaterschaftsklage am Hals, mal verklagte ihn ein erboster Ehemann wegen Ehestörung, hin und wieder machte er Radau in vornehmen Nachtlokalen oder Restaurants ... Er war ein Enfant terrible, ein Plagegeist für Claus Henning Teegel, der in der internationalen Musikbranche sehr erfolgreich war. Er kaufte von renommierten Künstlern für renommierte Künstler gute Kompositionen und Texte, produzierte eine Reihe von Stars und partizipierte an deren Erfolgen mit.

Cornelius hatte in der Firma seines Vaters zwar ein eigenes Büro, aber das bekam ihn nur sehr selten zu sehen. Ein Plus für die Firma, denn das, was Cornelius anordnete, musste zu 90 Prozent von Claus Henning Teegel wieder rückgängig gemacht werden. Einmal, weil die Entscheidung nicht ins Firmenkonzept passte, ein andermal, weil die Anordnung den ethischen Grundsätzen des Unternehmens widersprach, oder der Firma enorme Verluste beschert hätte.

Wenn Cornelius nicht arbeitete, war das das kleinere Übel.

Babsy Sommer saß neben ihm im Wagen. Sie bildete sich ein, singen zu können, und hoffte, dass ihr Cornelius helfen würde. Das hatte er ihr auch versprochen. Im Versprechen war er immer ganz groß, aber in den meisten Fällen vergaß er das gegebene Wort bereits im nächsten Augenblick. Wer sich auf ihn verließ, war verlassen, doch das wusste die hübsche Babsy nicht.

»Stellst du mich heute deinem Vater vor?«, fragte sie hoffnungsvoll und strich sich eine weißblonde Strähne aus dem puppenhaften Gesicht.

Sie wölbte den Brustkorb vor, blies ihn auf, damit ihre attraktiven Rundungen effektvoll zur Geltung kamen.

»Ich habe dir doch gesagt, wir müssen den richtigen Zeitpunkt abwarten«, erwiderte Cornelius.

»Wann kommt der denn endlich?«, fragte sie schnippisch.

»Schätzchen, du musst dich in Geduld fassen können, wenn du ein Star werden willst. Mein Vater wird dich ganz groß raus bringen, aber darauf muss ich ihn langsam vorbereiten, und dann müssen wir die richtigen Songs für dich aussuchen.«

»Ich will doch nur mal Claus Henning Teegels Bekanntschaft machen«, sagte Babsy.

»Mein Vater hat viel um die Ohren. Jede Minute ist bei dem genau eingeteilt. Da gibt es keine Leerläufe, deshalb kann ich dich auch nicht so einfach einschieben. Für ein kurzes >Hallo!< wäre natürlich schon Zeit, aber damit wäre dir nicht gedient. Du brauchst einen echten Termin. Darauf musst du dich gut vorbereiten. Dann kannst du meinem Vater etwas vorsingen und ihm deinen Lebenslauf erzählen. Apropos Lebenslauf. Erinnere mich daran, dass wir da ein paar Korrekturen anbringen.«

»Was stört dich denn an meinem Lebenslauf?«, fragte Babsy eingeschnappt.

»Im Prinzip nichts. Er passt nur nicht so ganz zu einem zukünftigen Star, deshalb werden wir ein paar Retuschen vornehmen.«

»Ich bin für absolute Ehrlichkeit.«

»Ich doch auch, Schätzchen«, sagte Cornelius.

»Ich habe nichts zu verbergen«, entgegnete sie.

»Das weiß ich. Du bist sauber wie ein Engel. Aber braucht jeder zu wissen, dass ich dich in einer Bar kennengelernt habe, die, sagen wir mal, einen etwas zweifelhaften Ruf hat?«

»Ich habe dort nur gearbeitet, sonst nichts.«

»Als Sängerin. Eine ehrbare Sache, Babsy, aber nicht alle Barsängerinnen sind so sauber wie du. Manche kann man nach dem Auftritt an seinen Tisch holen, das habe ich doch auch getan, nicht wahr?«

»Bei dir machte ich eine Ausnahme«, antwortete die junge Frau.

»Ich finde trotzdem, dass es nicht gut fürs Image wäre, das zu erwähnen«, sagte Cornelius und tätschelte ihr Knie. »Lass mich nur machen, Kleines, bei mir bist du in guten Händen.«

»Eine Audienz beim Papst könnte ich eher kriegen«, meinte sie.

»Wozu etwas überstürzen? Es ist etwas dran an den alten Sprichwörtern, und eines davon lautet: Gut Ding braucht Weile. Ich fixiere einen Termin bei meinem Vater für dich, okay? Und zwar zum genau richtigen Zeitpunkt, aber du darfst mich nicht drängen. Ich muss meinen alten Herrn erst präparieren.«

»Ich dachte, du wärst von meinem Gesangstalent überzeugt«, sagte Babsy.

»Aber das bin ich doch. Als ich dich zum ersten Mal singen hörte, lief es mir kalt über den Rücken. Ich bekam eine Gänsehaut, ehrlich. Das passiert mir selten. Du bist etwas Besonderes, wirst einmal viel Geld verdienen, und die Menschen werden dich lieben. Lohnt es sich bei diesen Aussichten nicht, ein, zwei Monate zu warten?«

»Ein, zwei Monate?«, fragte Babsy schrill. So sang sie auch.

»Im ungünstigsten Fall«, sagte Cornelius abschwächend.

Er fuhr auf den firmeneigenen Parkplatz und wies auf ein kleines Espresso. Er bat seine Begleiterin, dort auf ihn zu warten.

»In ein paar Minuten bin ich wieder bei dir. Nun mache nicht so ein unzufriedenes Gesicht, Babsy. Du weißt doch, dass ich mich für dich zerfranse, und du weißt auch, dass ich dich liebe.«

Sie musterte ihn überrascht. »Ach ja? Das hast du mir bisher noch nicht gesagt.«

»Aber gezeigt«, entgegnete er.

»Ach, das meinst du. Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass Sex nicht unbedingt etwas mit Liebe zu tun haben muss«, sagte Babsy.

»Bei mir geht das Hand in Hand. Sonst wäre ich zur körperlichen Liebe gar nicht fähig«, log Cornelius. »Nun sei ein braves Mädchen und steige aus.«

»Mach deinem Vater gegenüber wenigstens eine Andeutung.«

»Sowie sich die Gelegenheit ergibt«, versprach Cornelius und verließ den Wagen. Sobald Babsy ausgestiegen war, ließ er die Zentralverriegelung schnappen. »Du bist mein ganz großer Schwarm«, sagte er über das Autodach hinweg und eilte davon.

2

»Hallo, Max!«, rief er dem Portier im Vorbeigehen leutselig zu.

»Guten Tag, Herr Teegel.«

»Menschenskind, nennen Sie mich doch nicht immer Herr Teegel. Ich bin Cornelius, Herr Teegel ist mein Vater.«

Der junge Mann betrachtete sich im Fahrstuhlspiegel, während er zur Chefetage hinauf gondelte. Nachdem er die Krawatte zurechtgerückt hatte, zupfte er das gleichfarbige Stecktuch etwas mehr heraus; dann war es Zeit, die Kabine zu verlassen.

In seinem walnussgetäfelten Büro lag kaum Post auf dem Schreibtisch. Er sah sich die wenigen an ihn adressierten Briefe kurz an und warf sie dann alle in den Papierkorb. Ein Druck auf die Sprechanlage genügte, und er war mit der Sekretärin seines Vaters verbunden.

»Hallo, Sonnenscheinchen«, sagte er aufgekratzt.

»Cornelius. Auch wieder einmal da?«

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