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Das magische Amulett #23: Der gefallene Schutzengel

Das magische Amulett #23: Der gefallene Schutzengel

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Das magische Amulett #23: Der gefallene Schutzengel

Länge:
116 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 6, 2019
ISBN:
9783739642611
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 23
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

Als die Amulettforscherin Brenda Logan das Grab ihrer Großmutter besuchen will, eilt sie einer alten Frau zu Hilfe, die am offenen Grab ihres Mannes zusammenbricht. Als die gleiche Frau am nächsten Tag zu ihr kommt, um sie um Hilfe zu bitten, sieht Brenda überrascht, dass die Frau deutlich jünger ist, als am Tag zuvor. Um den Grund dafür zu erfahren, muss Brenda erst die Identität der Fremden heraus finden, denn seit die einen Unfall hatte, kann sie sich nicht mehr daran erinnern, wer sie wirklich ist.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 6, 2019
ISBN:
9783739642611
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Buch

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Das magische Amulett #23 - Jan Gardemann

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Der gefallene Schutzengel

Das magische Amulett Band 23

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

Als die Amulettforscherin Brenda Logan das Grab ihrer Großmutter besuchen will, eilt sie einer alten Frau zu Hilfe, die am offenen Grab ihres Mannes zusammenbricht. Als die gleiche Frau am nächsten Tag zu ihr kommt, um sie um Hilfe zu bitten, sieht Brenda überrascht, dass die Frau deutlich jünger ist, als am Tag zuvor. Um den Grund dafür zu erfahren, muss Brenda erst die Identität der Fremden heraus finden, denn seit die einen Unfall hatte, kann sie sich nicht mehr daran erinnern, wer sie wirklich ist.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Im nächsten Moment vernahm ich ein meckerndes, diabolisches Gelächter. Erschrocken sah ich auf. Draußen vor dem Fenster stand eine düstere Gestalt, die sich schemenhaft gegen den nächtlichen, verregneten Himmel abhob. Der altmodische Umhang, den die Gestalt trug, flatterte gespenstisch im Wind, so dass es aussah, als seien dem Geisterhaften dunkle Flügel gewachsen. Am unheimlichsten aber war das Paar grün leuchtender Augen. »Aigolf«, flüsterte ich mit versagender Stimme. Wieder stieß der Unheimliche sein meckerndes Gelächter aus. Ein Blitz fuhr hinter ihm nieder, und der Widerschein flackerte über sein bleiches, hageres Gesicht. Donner grollten über die Dächer der Stadt. Im gleichen Moment ließ Aigolf sich nach hinten fallen und verschwand in der Tiefe. Wie unter fremdem Einfluss stehend, erhob ich mich und starrte durch das Fenster. Von der unheimlichen Gestalt war nichts mehr zu sehen.

1

Das Gewitter, das die ganze Nacht Unheil verkündend und drohend über der Stadt gehangen hatte, brach in den frühen Morgenstunden wie eine Naturkatastrophe über die englische Metropole herein. Es war ein wahrer Sturzbach, der da vom düsteren, wolkenverhangenen Himmel niederkam. Die dicken, schweren Regentropfen rauschten in den Blättern der Trauerweiden und der struppigen Büsche, die auf dem kleinen Friedhof vom Woodfield Park wuchsen. Er trommelte auf den großen, schwarzen Schirm, den Daniel über uns gebreitet hatte. Zärtlich legte er einen Arm um mich, während ich gedankenversunken an seiner Schulter lehnte und auf das Grab vor mir hinab starrte.

Aimi Statson, lautete der Name, der in den grauen, regennassen Grabstein gemeißelt war. Die bunten Blumen, die auf dem Grab wuchsen, bogen sich unter dem prasselnden Regen und neigten ihre Köpfe, als wären auch sie in tiefsinnige Gedanken verfallen.

»Schade, dass ich deine Großmutter nicht mehr kennengelernt habe, Brenda«, merkte Daniel leise an. Seine Worte übertönten kaum das Prasseln des Regens und das Rauschen der Großstadt, das durch die dichte Hecke, die den Friedhof wie eine hohe Mauer umgab, zu uns drang. Am Ende des Friedhofs zeichneten sich die Umrisse der alten St. Mathias Kirche ab, in die meine Großmutter zu ihren Lebzeiten immer so gerne gegangen war.

»Aimi muss eine wundervolle Frau gewesen sein«, fügte Daniel noch hinzu.

Ich nickte traurig. »Das war sie auch«, sagte ich mit schwankender Stimme. »Und es hätte sie sicher sehr gefreut, dass ich einen so charmanten und liebevollen Mann geheiratet habe.«

Ich schmiegte mich noch dichter in Daniels Arme. Er lächelte geschmeichelt.

»Ebenso stolz hätte sie es aber auch gemacht, zu sehen, dass aus ihrer Enkeltochter eine bekannte Archäologin geworden ist, die in dem angesehenen Britisch Museum arbeitet und eine renommierte Amulettforscherin geworden ist. Ich glaube, nicht zuletzt deiner Großmutter hast du es zu verdanken, was aus dir geworden ist.«

Ich seufzte. Daniel hatte recht. Nach dem Tod meiner Eltern Jack und Elisa hatte Granny mich bei sich aufgenommen. Meine geliebten Eltern starben bei einem Busunglück in Irland. Ich war damals erst sechzehn Jahre alt. Für mich stürzte eine Welt in sich zusammen, als ich von dem tödlichen Unfall erfuhr. Von einem Tag auf den anderen veränderte sich mein Leben von Grund auf, und ich hatte das Gefühl, als hätte mir jemand den Boden unter den Füßen weggerissen. Ich wusste damals nicht, was ich tun sollte. Mein Leben erschien mir plötzlich sinnlos und wertlos.

Doch dann tauchte plötzlich meine Großmutter Aimi Statson im Haus meiner Eltern auf, das mir nun verwaist und ein wenig unheimlich vorkam. Sie war die einzige Verwandte, die mir geblieben war. Aber Aimi lebte ein einsames, zurückgezogenes Leben, seit ihr Mann verstorben war. Irgendwie war sie nicht über den Tod ihres geliebten Chuck hinweggekommen.

Doch als sie mir an jenem Tag einen Besuch abstattete, war sie wie ausgewechselt. Ihr Gang war nicht länger gebeugt. Und die Spuren ewiger Trauer, die sich tief in ihr altes Gesicht gegraben hatten, waren nahezu verschwunden.

Granny trat auf mich zu und schloss mich ganz fest in ihre Arme.

»Es ist schrecklich, was mit deinen Eltern passiert ist«, sagte sie mit ungewohnt fester Stimme. »Ich weiß, wie du dich jetzt fühlst, mir erging es genauso, als dein Grandpa plötzlich entschlummerte. Das Leben hatte plötzlich keinen Sinn mehr für mich.«

Sie straffte sich, fasste mich am Kinn und sah mir entschlossen in die Augen.

»Aber das hat sich nun geändert«, sagte sie und lächelte milde. »Ich habe eine neue Aufgabe gefunden. Du wirst bei mir wohnen, und ich werde alles tun, um dir deine Eltern zu ersetzen.«

Zweifelnd sah ich meine Großmutter an. Ich erkannte sie gar nicht wieder, so selbstsicher und stark wirkte sie plötzlich auf mich.

Als ich das erkannte, konnte ich endlich all meiner Trauer und Verzweiflung freien Lauf Tassen. Ich weinte und schluchzte mich an Grannys Schulter aus. Und als ich mich wieder ein wenig beruhigt hatte, erhob Aimi sich und strich mir eine Strähne aus meinem tränenfeuchten Gesicht.

»Schau nach vorn, Brenda«, sagte sie mit zuversichtlicher Stimme. »Deine ganze Zukunft liegt noch vor dir. Du wirst über den schmerzlichen Verlust, den der Tod deiner Eltern bedeutet, hinweg kommen. Denn die Zeit heilt alle Wunden. Jack und Elisa werden in deinen Erinnerungen weiterleben. Komm zu mir in meine alte Villa. Nimm alles mit, was dir aus deinem alten Leben erhaltenswert erscheint. Dann werden wir das Haus deiner Eltern verkaufen, denn für dich beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt...«

Und genauso machten wir es auch. Ich zog zu Aimi in ihre Villa in der Lynton Avenue, nicht weit vom Woodfield Park entfernt.

Granny blühte sichtlich wieder auf, und sie steckte mich mit ihrer neu erwachten Lebensfreude an, so dass ich schließlich über den Tod meiner Eltern hinwegkam.

Früh erkannte Granny mein Interesse für Archäologie. Sie unterstützte meine Neigungen und besuchte mit mir zusammen Museen und Archäologie Vorträge. Schließlich ermöglichte sie mir sogar das Studium.

Doch dann kam der Tag, wo auch Aimi von mir gehen musste. Sie starb im Winter und ich steckte mitten in den Diplomarbeiten; Es war eine hektische, sorgenvolle Zeit. Und um rasch über meine Trauer hinwegzukommen, verfuhr ich genauso, wie Granny mir es damals nach dem Tod meiner Eltern empfohlen hatte. Ich kaufte mir ein kleines Apartment in der City und nahm nur sehr wenige Sachen mit, die mich an meine Vergangenheit

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