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Blutzoll für Vampire: A. F. Morlands Alpengrauen #2

Blutzoll für Vampire: A. F. Morlands Alpengrauen #2

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Blutzoll für Vampire: A. F. Morlands Alpengrauen #2

Länge:
120 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
2. Juni 2019
ISBN:
9783739620190
Format:
Buch

Beschreibung

A.F. MORLANDS ALPENGRAUEN
Nr. 2
von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

"Es wird behauptet, es gäbe nichts Besseres, als mit einem Blutsauger Sex zu haben", sagte Susanne zu ihrem bleichen Gegenüber. "Das wäre der totale Hammer. Das absolute Nonplusultra. Der ultimative Lustkick." Er zeigte ungeduldig auf die Türschwelle, die er ohne ihre Einladung nicht überschreiten konnte. "Komm herein", sagte sie...
"Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als in deinen starken Armen tausend Tode zu sterben." Sie zog sich aus und legte sich nackt auf die große schwarze Ledercouch. "Ich bin bereit, Meister."
Er ging zu ihr, und sie küsste ihn gierig. Ihre Zungen tanzten einen wilden Reigen. Susanne verging fast vor Wollust und Wonne. Sie presste ihren lustgepeitschten Leib herausfordernd gegen einen Körper, in dem sich schon seit vierhundert Jahren kein Leben mehr befand, und hatte wenig später tatsächlich den besten Sex ihres Lebens – mit einem Monster. Lüstern und lasterhaft. Schmutzig und verdorben.
Herausgeber:
Freigegeben:
2. Juni 2019
ISBN:
9783739620190
Format:
Buch

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Blutzoll für Vampire - A. F. Morland

München

BLUTZOLL FÜR VAMPIRE

A.F. MORLANDS ALPENGRAUEN

Nr. 2

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Es wird behauptet, es gäbe nichts Besseres, als mit einem Blutsauger Sex zu haben, sagte Susanne zu ihrem bleichen Gegenüber. Das wäre der totale Hammer. Das absolute Nonplusultra. Der ultimative Lustkick. Er zeigte ungeduldig auf die Türschwelle, die er ohne ihre Einladung nicht überschreiten konnte. Komm herein, sagte sie...

Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als in deinen starken Armen tausend Tode zu sterben. Sie zog sich aus und legte sich nackt auf die große schwarze Ledercouch. Ich bin bereit, Meister.

Er ging zu ihr, und sie küsste ihn gierig. Ihre Zungen tanzten einen wilden Reigen. Susanne verging fast vor Wollust und Wonne. Sie presste ihren lustgepeitschten Leib herausfordernd gegen einen Körper, in dem sich schon seit vierhundert Jahren kein Leben mehr befand, und hatte wenig später tatsächlich den besten Sex ihres Lebens – mit einem Monster. Lüstern und lasterhaft. Schmutzig und verdorben.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

EDITION BÄRENKLAU, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius

Roman © by A.F. MORLAND und Edition Bärenklau, 2015

Cover © by Steve Mayer & Firuz Askin 2015

1

Er war hungrig, wollte Blut, brauchte Blut. Nur das, sonst nichts. Menschen essen, wenn sie Hunger haben, und trinken, wenn sie durstig sind, aber er war kein Mensch. Schon lange nicht mehr. Er sah nur noch so aus. Er war schnell, gefährlich, stark und alterte seit mehr als vierhundert Jahren nicht. Er lebte allein, hatte keine Freunde und blieb nie lange an einem Ort, weil man ihn sonst entlarvt, gejagt und vernichtet hätte. Er war ein grausames Wesen, ein herzloses Monster, für das es das Wort Mitleid nicht gab. Er hatte schon vielen Menschen den Tod gebracht, doch er hatte keinen von ihnen jemals verwandelt, weil er nicht wollte, dass sie so wurden wie er. Sein Name war Orbovar, und er kam, wie der legendäre Graf Dracula, aus Transsylvanien.

Leichen, Leichen, Leichen, wenn er zurückschaute. Sein Weg war mit Toten gepflastert, und ein Ende war nicht abzusehen. Er musste töten, um nicht selbst sterben zu müssen, und er hielt sich an Menschen, weil er das Blut von Tieren nicht mochte. Auch das von Männern schmeckte ihm nicht so sehr wie das von Frauen. Ganz besonders köstlich fand er den angstheißen Lebenssaft junger Mädchen. Davon würde er niemals genug kriegen.

Ein gieriges Knurren entrang sich seiner trockenen Kehle. Er lief lautlos durch den nächtlichen Wald, verschmolz so sehr mit der Dunkelheit, dass er kaum zu sehen war – eine Bestie auf der Jagd. Irgendwo rief ein Käuzchen, als wollte es die Menschen vor dem hungrigen Blutsauger warnen, doch wenn Orbovar erst mal ein Opfer ins Auge gefasst hatte, konnte diesem niemand mehr helfen. Sein Ziel war das Haus des deutschen Schrottkönigs Wigald Brammer, der sich vor zwei Jahren in Feldachs überwältigende Bergkulisse verliebt und hier ein prächtiges Anwesen, das der ortsansässige Makler gerade im Angebot gehabt hatte, erworben hatte. Seitdem verbrachte Brammer mit seiner zweiten Frau Sonya und den beiden noch nicht schulpflichtigen Töchtern Elvira und Lisa-Marie so viel Zeit wie möglich in dieser Traumgegend.

Orbovar blieb stehen. Er sah, roch und hörte besser als jeder Mensch. Vor ihm lag das graue Band einer buckeligen Straße, die den Wald teilte, und darauf näherte sich ein kaffeebrauner Mazda 3. Mal waren die Scheinwerfer zu sehen, mal nicht, dann wieder schon... Schließlich tauchte der Wagen aus der letzten Senke auf und das Licht verschwand nicht mehr. Die Lippen des Blutsaugers wurden hart. Sollte er umdisponieren, Wigald Brammers Haus vergessen und den Wagen anhalten? Vielleicht saß eine junge, lebenslustige Frau am Steuer, die hübsch geschminkt im offenherzigen Dirndl erwartungsvoll nach Feldach unterwegs war, wo heute der Blasmusikverein ein großes Fest veranstaltete.

2

Ich war spät dran. Eigentlich hätte ich schon viel früher nach Feldach fahren wollen, aber meine Eltern hatten mich in der rappelvollen Gaststube gebraucht, und so hatte ich mitgeholfen, die vielen Gäste zu bedienen, die aus einem Ausflugsbus wie ein Heuschreckenschwarm hungrig und durstig bei uns eingefallen waren. Sie hatten ihre Fahrt in die Berge ursprünglich beim Springerwirt ausklingen lassen wollen, aber der hatte ihnen aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen müssen, und so waren sie bei uns in der Pension Alpenblick gelandet.

Nachdem wir alle Gäste vollgestopft und abgefüllt hatten, hatte mein Vater gesagt: Danke, Toni. Ohne dich wären wir mit fliegenden Fahnen untergegangen.

Ich hatte grinsend Haltung angenommen, salutiert und erwidert: Immer zu Diensten, Chef.

Du wolltest nach Feldach.

Wenn ich hier nicht mehr gebraucht werde, bin ich schon unterwegs.

Mein Vater runzelte die Stirn. Tut mir leid, dass du hier...

Ich winkte großzügig ab. Vergiss es.

Er nickte zufrieden. Bist ein guter Junge.

Ich feixte. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Ich verließ die Pension, stieg in meinen Mazda 3, startete den Motor und fuhr los. Feldach, ich komme, dachte ich gut gelaunt. Es war nicht weit. In zwanzig Minuten würde ich mich im Festzelt der Feldacher Blasmusik ins Getümmel schmeißen und eventuell Versäumtes nachholen. Es gab da ein paar Bräute... Heiß, scharf, lebensfroh und überhaupt nicht prüde. Ich schnalzte grinsend mit der Zunge und witzelte: Man gönnt sich ja sonst nichts.

Mein Mazda schnurrte die buckelige Straße entlang. Links und rechts war dichter Mischwald. Ich hatte die neueste CD von Rod Stewart laufen. Der Typ war einfach nicht unterzukriegen. Das imponierte mir. Nach seinem wenig gelungenen Nostalgie-Ausflug in die Swing- und Soul-Ecke hatte er mit dieser Scheibe erfreulicherweise zu seinen Wurzeln zurückgefunden und eroberte damit gerade die Charts. Ich sang mit ihm im Duett. Okay, ich gebe zu, es gibt bessere Sänger als mich, aber ich war allein im Auto, konnte mich vor niemandem blamieren und schmetterte den griffigen Refrain aus voller Brust gegen die Windschutzscheibe.

Plötzlich...

Was zum Teufel...

Ich riss die Augen auf.

Da war etwas.

Da stand jemand.

Mitten auf der Fahrbahn.

Ein Mann. Groß, schlank, drahtig.

Regungslos. Als drohte ihm überhaupt keine Gefahr.

Ich bremste wie verrückt, trat gleichzeitig aufs Kupplungspedal, stemmte mich gegen das Lenkrad, umklammerte es so fest, dass meine Knöchel weiß durch die Haut schimmerten, und hoffte, dass der Wagen rechtzeitig stehen blieb. Wenn nicht... Oh, Scheiße. Daran wollte ich lieber nicht denken. Ich hatte noch nie einen Unfall gehabt. Nicht einmal ein Reh hatte ich jemals angefahren. In meinem Kopf überschlugen sich die Gedanken wie die Schmutzwäsche in einer Waschmaschine. Es ist unglaublich, was man in so kurzer Zeit alles denken kann. Gleich würde der Kerl durch die Luft fliegen. Ich presste die Kiefer zusammen, schloss wohl auch für den Bruchteil einer Sekunde die Augen und wartete auf den Bums.

Doch er blieb aus.

Ich machte die Augen wieder auf.

Mein Mazda stand, der Motor lief so leise, dass ich ihn kaum hörte. Meine Kniescheiben vibrierten. Ich drückte den Schalthebel in die Leerlaufposition, zog die Handbremse hoch

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