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Das magische Amulett #39: Brenda und der Mammutfriedhof
Das magische Amulett #39: Brenda und der Mammutfriedhof
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eBook109 Seiten1 Stunde

Das magische Amulett #39: Brenda und der Mammutfriedhof

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Über dieses E-Book

Das magische Amulett Band 39
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

Brenda Logan wird in die Highlands geschickt, um ein Archäologenteam bei den Ausgrabungsarbeiten einer alten Burg zu unterstützen. Sie hat es sich besonders zur Aufgabe gemacht, magische Amulette aufzuspüren und diese unschädlich zu machen.
Erst wenige Stunden in den alten Gemäuern, macht sie bereits ihre erste Entdeckung: ein Geheimgang. Und dann geschieht der erste Mord …
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum3. Juni 2019
ISBN9783739658865
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    Buchvorschau

    Das magische Amulett #39 - Jan Gardemann

    München

    Der Mammutfriedhof

    Das magische Amulett Band 39

    Roman von Jan Gardemann

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

    Brenda Logan wird in die Highlands geschickt, um ein Archäologenteam bei den Ausgrabungsarbeiten einer alten Burg zu unterstützen. Sie hat es sich besonders zur Aufgabe gemacht, magische Amulette aufzuspüren und diese unschädlich zu machen.

    Erst wenige Stunden in den alten Gemäuern, macht sie bereits ihre erste Entdeckung: ein Geheimgang. Und dann geschieht der erste Mord …

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing

    sind Imprints von Alfred Bekker.

    © by Author

    © Cover by Firuz Askin, 2016

    © dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement

    mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    © Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Prolog

    Ich hatte es geschafft, den uralten Mechanismus der Geheimtür mit meiner Kreditkarte zu blockieren. Nun durfte es mir und den anderen eigentlich keine großen Schwierigkeiten mehr bereiten, die Geheimtür zu öffnen. Zufrieden erhob ich mich. Ich wollte die anderen rasch wecken, damit wir gleich mit der Arbeit beginnen konnten. Ich brannte darauf zu erfahren, wer der Unbekannte war, der sich in den Ruinen der Burg herumtrieb. Sicher würde ich es gleich wissen. Ich wandte mich ab. Dabei fiel mein Blick in die Zeltkabine, die einen Spalt offenstand - und ich erstarrte. Ein schwarzer Haarschopf war in dem Spalt zu sehen. Matt schimmerte er im hereinfallenden Mondlicht.

    »Hallo, ist da jemand?«, fragte ich mit krächzender Stimme. Aber ich erhielt keine Antwort. Auch der Haarschopf bewegte sich nicht. Mit einem unbehaglichen Gefühl trat ich auf die Kabine zu. Meine Finger zitterten, als ich nach der dünnen Plane griff und sie aufzog. Auf dem Boden der Kabine lag ein Mann. Es war der Student Peter Sherman. Er war vollständig angezogen. Seine Augen waren weit aufgerissen. Sie starrten blicklos und tot in weite Ferne ...

    1

    Eiskalter Wind heulte um den Landrover und ließ ihn auf der schmalen Landstraße bedenklich hin und her schaukeln. Seit er mich vor drei Stunden in Glasgow vom Flughafen abgeholt hatte, hatten wir kaum drei Sätze miteinander gesprochen.

    »Brenda Logan?«, hatte er mich gefragt, nachdem er zielstrebig in der Wandelhalle auf mich zugeschritten war. Ich hatte lächelnd genickt, woraufhin er meine Hand ergriff und sie kräftig schüttelte. Sein Griff war so hart und erbarmungslos, dass ich einen kurzen Schmerzenslaut nicht unterdrücken konnte.

    »Mein Name ist Robin Fisher«, stellte er sich ungerührt vor. »Ich soll Sie zur Ausgrabungsstelle bringen.«

    Robin Fisher war mir vom ersten Augenblick an unheimlich. Und seine unbesonnene Art, Auto zu fahren, trug auch nicht gerade dazu bei, dass er mir während der langen beschwerlichen Fahrt, die nun schon hinter uns lag, vertrauenerweckender geworden wäre. Aber das war für Robin Fisher, als Fahrer des Wagens, absolut kein Grund, die Geschwindigkeit zu drosseln.

    Das graue Asphaltband schlängelte sich an den kargen braungrünen Hügeln der Highlands vorbei. Hier und da tauchte ein kleines Kiefernwäldchen hinter einem Hügel auf, oder aber es leuchtete der graue Stein einer Geröllhalde zwischen den moosbewachsenen Hängen auf.

    Die unwirtliche Landschaft mit seinen weiten, öden Tälern und den schrundigen, urtümlichen Hügeln, war typisch für den Norden der schottischen Highlands. Immer wieder erschien ein neuer See oder ein Fluss hinter einer Kurve, so als könnte dieser Landstrich mit seinen endlosen Lochs, Tümpeln und Flüssen es gar nicht abwarten, sie dem Reisenden vorzuführen. Auf der bewegten Oberfläche der Gewässer spiegelte sich der wolkenverhangene, düstere Nachmittagshimmel. Er ließ das Wasser wie kalten grauen Stahl aussehen, der tief in die Landschaft eingebettet war.

    Zu allem Überfluss fing es jetzt noch an zu schneien. Der eisige Wind trieb die dicken, vereinzelten Flocken wie Blütenpollen vor sich her. Sie verfingen sich in den strohigen, unansehnlichen Gräsern oder lösten sich in den Flüssen und Seen auf.

    »Jetzt wird die Reise gleich ungemütlich, Mrs. Logan«, erklärte Robin Fisher, und seine raue männliche Stimme klang in meinen Ohren richtig bedrohlich.

    Robin Fisher hatte schwarzes, unordentlich aussehendes Haar und trug eine Brille, die seinem kantigen ausdrucksstarken Gesicht ein eigenwilliges, weltfremdes Aussehen verlieh. In den grauen Augen, die hinter den Brillengläsern unstet hin und her blickten, lag ein seltsamer, entrückter Schimmer, der mich ganz nervös machte.

    Kaum hatte er die Worte ausgesprochen, verlangsamte er das Tempo des Landrovers. Ich wollte schon aufatmen, da ich annahm, er hätte endlich Vernunft angenommen und eingesehen, dass er bei diesen Wetterbedingungen lieber vorsichtiger fahren sollte. Aber da riss Robin Fisher plötzlich das Steuer herum. Ich wurde unsanft gegen die Beifahrertür geschleudert. Der Landrover kam von der Straße ab und holperte die steile Böschung hinab, die zu einer weiten, mit braungrünen Gräsern überwucherten Ebene führte, die von hohen buckligen Hügeln umgeben war.

    Unbehaglich blickte ich mich um. Weit und breit waren kein Haus und kein Auto zu sehen. Es war schon eine Weile her, seit wir die letzte Ortschaft passiert hatten. Danach waren mir nur noch ein paar einsam gelegene Gehöfte aufgefallen, die in der Einöde mit ihren rauchenden Schornsteinen wie Fremdkörper gewirkt hatten.

    »Sind Sie sicher, dass dies der richtige Weg ist?«, erkundigte ich mich vorsichtig, da ich vor mir weder einen Pfad noch sonst irgendwelche Spuren entdecken konnte, die darauf hindeuteten, dass vor uns schon jemand diese Route gefahren war.

    Robin Fisher lachte rau. »Das habe ich mich auch gefragt, als ich das erste Mal hier entlangfuhr«, stellte er freudlos fest. »Aber was haben Sie eigentlich erwartet, Mrs. Logan? Wir sind auf dem Weg zu einer längst vergessenen Burgruine, die seit über hundert Jahren völlig sich selbst überlassen in der Einöde vor sich hingammelt. In diese Gegend verirrt sich nicht einmal ein Schäfer mit seiner Herde. Die einzigen Pfade, die es hier gibt, wurden von wilden Tieren geschaffen, die...«

    »Aber die Archäologencrew, die sich bei der Ruine aufhält, muss doch Spuren hinterlassen haben«, unterbrach ich seinen plötzlichen Redefluss.

    Robin Fisher sah mich merkwürdig von der Seite an. »Die Ausgrabungen bei der Burgruine dauern erst eine Woche an«, erklärte er. »Wir verplempern unsere Zeit nicht damit, ständig hin und herzufahren, um mit dem Landrover einen Weg in die Landschaft zu graben. Wir versorgen uns auf der Burg selbst. Was glauben Sie, warum ich die ganzen Lebensmittel eingekauft habe.«

    Er deutete mit dem Daumen über die Schulter. Hinter uns, im Fond des Rovers, stapelten sich mehrere Kisten mit Konserven und Säcke mit Mehl und Brot. Auch der Rucksack mit meinen Sachen und meinem Schlafsack befand sich darunter.

    »Wie weit ist die Ruine denn noch entfernt?«, erkundigte ich mich unbehaglich.

    »Noch mehrere Kilometer«,, antwortete Robin Fisher lapidar. »Halten Sie sich gut fest. Ich möchte nicht, dass Ihr entzückender Kopf Beulen bekommt, wenn der Wagen durch eine Mulde kracht.«

    Missmutig schaute ich nach draußen. Als Professor Saloman Sloane, der Direktor des British Museums, wo ich als Archäologin arbeitete, mir eröffnete, dass er mich zu einer Ausgrabungsstelle nach Schottland schicken wolle, hatte er zwar angedeutet, dass die Ruine, um die es ging, ziemlich einsam gelegen sei. Aber dass sie sich irgendwo mitten in der Wildnis, weitab von jeglicher Zivilisation befand, darüber hätte er wohlweislich geschwiegen.

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