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Paradias Engel 2: Die Königliche Familie

Paradias Engel 2: Die Königliche Familie

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Paradias Engel 2: Die Königliche Familie

Länge:
270 Seiten
3 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 5, 2019
ISBN:
9783749424696
Format:
Buch

Beschreibung

Dies ist der Beginn der Tragödie des Hope-Saze Königshauses! Eine Geschichte von Königen und Königinnen, von Prinzen und Prinzessinnen, von Liebe und Mord.
"Die Königliche Familie" erzählt von den goldenen Zeiten der Familie. Von der Ruhe vor dem Sturm. Euch erwartet in drei Akten eine Reise durch das turbulente Leben der Hope-Saze Familie!
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 5, 2019
ISBN:
9783749424696
Format:
Buch

Über den Autor

Ali Ghulam wurde am 12. November 2000 in Wien geboren. Er ist Autor der Buchserie "Paradias Engel", die die tragische Geschichte der königlichen Familie Hopias erzählt. Ferner veröffentlicht er kleinere Geschichten und Dramen.


Buchvorschau

Paradias Engel 2 - Ali Ghulam

Für Jeden, dessen Liebe unerwidert bleibt

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Eine Legende

Akt 1: Anfänge

Rückkehr in die fremde Welt

König?

Das Artefakt

Das Fest

James Hope

Familienausflug

Trauer

Intermezzo: Die Reisen des Entdeckers Tay

Die erste Reise des Entdeckers Tay

Die zweite Reise des Entdeckers Tay

Akt 2: Kindheit

Licht und Dunkelheit

Tagesausflug

Die Suche nach Stärke

Campen mit James und Licht

Phira im Palast

James’ und Lichts Ausflug in die Stadt

Beschwörung in der Wüste

James und Licht im Dojo

Trubel im Fischerdorf

Gejagt? James und Licht auf der Flucht

Der Vulkan

Thronfolger Richard Hope

Weihnachten bei den Hope-Sazes

James bei Phira zu Besuch

Familienabend bei den Hope-Sazes

Tay und James an der Front

Licht und James beim Neujahrsfest

Licht wird ein Star?

Zufällige Begegnung

James, der Kämpfer

Was möchte ich?

Wiederholung

Rettung

Schlosskampf

Eigene Ziele

Akt 3: Jugend & Krieg

Prinz

Der polarisierende Prinz James Hope

Das Schattenkönigreich

Detektiv Richard

Licht, der Star

Künstler

Auf der Suche nach einem Serienmörder

Eroberung

Die Lage der Nationen

Der Ball der Nationen

Sanna

Kriegsvorbereitungen

Krieg?

Geschichten vom Leben

Brüder

Hinterhalt

Das Ende eines Krieges

Epilog

Zusatz

Kommentar des Autors

Vorwort

Paradia ist eine Welt, die sich ständig wandelt. Eine Revolution folgt der anderen. Nach unzähligen Kriegen wurde die Welt gespalten. Die östliche Welt, die die Demokratie bewahrt, jedoch zurückgeblieben ist und das Engelsreich, das von dem Diktator, dem selbst ernannten Erzengel, geführt wird. Obwohl es in dem Engelsreich keine Demokratie gibt, ist das Land am Florieren.

In der östlichen Welt erzählt man die Geschichte des Helden Kaito Hope und des Mörders, den man als Mann der Mysterien bezeichnet.

Eine Legende

Vor über dreihunderttausend Jahren, gab es viele verschiedene große Königreiche. Die Geschichte spielt im Wüstenkönigreich, dem größten Königreich dieser Zeit. Der Mann an der Spitze dieses Reiches war der grausame Kaiser Torunati. Seine Einwohner waren mit ihm mehr als nur unzufrieden. Man wollte ihn stürzen oder zumindest seinen Machtbereich einschränken. Um das Volk ruhig zu halten, ließ er Massaker durchführen, bei dem unzählige Dörfer ausgelöscht werden. Man sollte ihn fürchten.

Unter den wenigen Überlebenden war ein Junge namens Kal Hope, der unglücklicherweise nicht mit seiner Familie gestorben war. Er versuchte, in der Stadt Rafez zu überleben, wo er als Untermensch, als Niederstes, behandelt wurde und allmählich die Kraft zum Leben verlor.

Eines Tages traf er einen Magier, der ihn bei sich aufnahm. Kal lernte die Magie zu beherrschen und wurde fröhlicher. Sein Schicksal war jedoch grau. Nachdem er zurück in die Stadt zog, kamen einerseits die dunklen Gefühle seiner Vergangenheit zurück andererseits verriet er leichtfertig, dass er ein Magier sei. So wurde er überwältigt und am Kreuz aufgehängt, um ihn zu verbrennen. Man sollte aber keinen Magier unterschätzen. Kal konnte sich befreien und floh. Er wurde wahnsinnig und blutrünstig. Man nannte ihn den Mann der Mysterien, da niemand wusste, wer er war und wo er herkam.

Kals einziger lebender Verwandter war sein Cousin Carter Saze, der ein Revolutionär war und versuchte, das Land zu befreien. Als Reaktion auf den Widerstand, ließ der Kaiser Carters Ehefrau umbringen. Der Mann der Mysterien konnte sie jedoch als brennende Eisrose am Leben erhalten.

Kal half seinem Cousin, den grausamen Kaiser zu stürzen und die Macht an sich zu reißen. Unter Carter Sazes Gruppe, der Engels-Vereinigung, blühte Paradia auf.

Ein Happy End, oder? Nicht ganz. Der Mann der Mysterien war ein seltsamer Mensch. Er alterte ab seinem 20. Lebensjahr nicht mehr und war komplett unverwundbar. Langsam ließ sein Wahnsinn nach und Teile seines Bewusstseins kamen zurück. Entsetzt musste er feststellen, dass er zu einem Monster geworden war. Ab da gibt es zwei verschiedene Versionen der Legende.

Eine Version erzählt die Geschichte eines tragischen Magiers. Laut dieser Version der Geschehnisse, versuchte Kal immer wieder als ein normaler Mensch zu leben, jedoch funktionierte das nie. Vor ungefähr 60 Jahren dachte er, dass er endlich einen Ort gefunden hätte, wo er hingehörte und akzeptiert wurde. Nachdem seine Freundin aber ermordet wurde und das Kind, das sie gebären sollte, verstorben war, verlor er endgültig seinen Glauben an die Menschheit. Kal entdeckte, dass Zuj Saze, der Erbe der Engels-Vereinigung, eine unglaubliche Verbindung zur Magie besitzt und manipulierte ihn dazu, die Welt zu zerstören. Das Kind war jedoch nicht tot. Kals Kind kam vor der Ermordung seiner Ehefrau zur Welt. Sie legte es auf die Schwelle eines bekannten Waisenheims, da sie wusste, dass ihr Ende bevorstand. Sie legte zu dem Kind einen Zettel mit einem Namen. Kaito Hope. Es sollte Kals Familiennamen mit Stolz tragen. Das Kind wurde von einer adeligen Familie adoptiert, deren Sohn in einem Unfall umkam.

Eine andere Variante ist die Geschichte des blutrünstigen Monsters. Kal Hope zog von Ort zu Ort, um sich am Leid der anderen zu erfreuen. Er tötete jeden, den er antraf, auf die grausamste Weise, die man sich vorstellen konnte. Mit seinen magischen Fähigkeiten ließ er viele Personen ihre eigenen Familien ermorden. Man nahm ihn an jedem Ort mit Freuden auf, da er ein außergewöhnlich schöner Mensch war. Man sagt, dass er der schönste Mensch der Welt war. Mit seiner Schönheit beeinflusste er alle, die er antraf. Im Untergrund hielt er sich Menschen wie Tiere, die er sich gegenseitig töten ließ und spielte mit ihnen wie mit Puppen. Vor 60 Jahren entführte er Yulia Kuraza, die als Perle der Welt bekannt war. Er zwang sie ein Kind zu gebären. Einen Sohn, der mit seinem Vater die Welt beherrschen sollte. Als Kal eines Tages sein Königreich im Untergrund verließ, wollte Yulia ihren Sohn töten, aber brachte es nicht über ihr Herz. Sie lief mit dem Kind weg und ließ es im Wald nahe einer Stadt zurück, wo das Kind gefunden wurde. Das einzige, das dem Kind von seinen Eltern geblieben war, war ein Zettel mit einem Namen. Kaito Hope. Kals echter Nachname. Er hasste ihn, da er ihn an seine Kindheit erinnerte und er dadurch traurig wurde.

Yulia erzählte Kal, dass sie das Kind getötet habe, woraufhin Kal sie erwürgte. Sein Zorn war unaufhaltsam. Mit der Kraft von Zuj Saze, eines Nachfahren seines Cousins, der eine unglaubliche Verbindung zur Magie besaß, wollte er die Welt vernichten, damit er das größte Massaker der Weltgeschichte veranstalten könnte. Er war nämlich gelangweilt. Deshalb wollte er eigentlich einen Sohn. Zusammen könnte er vielleicht wieder Spaß haben.

Kals Kind wurde nach einer Weile halbtot und fast verhungert im Wald gefunden und in ein Waisenhaus gebracht, wo es von einer adeligen Familie adoptiert wurde, deren Sohn in einem Unfall umgekommen war.

Der nächste Teil ist nicht nur Annahme, sondern durch die Geschichtsbücher der östlichen Welt bestätigt. Zuj Saze ließ alte Gegenstände seines Ahnens Carter Saze ausstellen. Diese Ausstellung wurde von unzähligen Schulklassen besucht. Darunter war auch die Klasse Kaito Hopes.

Kaito wurde als normaler Adeliger großgezogen. Als seine Klasse die neueste Ausstellung Zuj Sazes besuchte, berührte er die brennende Eisrose, die Ehefrau Carter Sazes, um sie mit seiner genetisch veranlagten Magie seines Vaters zu erlösen. Dafür erhielt Kaito Eis- und Feuerkräfte.

Kaito wurde zum Staatsball, dem Ball der Engel und Dämonen eingeladen. Dort überhörte er ein Gespräch zwischen Zuj Saze und einem Mitglied des Vorstands der Vereinigung. Mit der Kraft eines Amuletts wollten sie ein Portal zu einer anderen Welt öffnen, was jedoch bloß eine Lüge des Mannes der Mysterien gewesen war. Mit dem Amulett würden sie den Planeten zerstören. Kaito stahl das Amulett und floh vor der Vereinigung. Seine Adoptivfamilie wurde ermordet und er, der nun nichts mehr hatte, das ihn auf diesem Kontinent hielt, floh auf den nächsten Kontinent. Dort erfuhr er von einem Zauberer, den Mann der Mysterien, der ihm helfen könnte, das Amulett zu zerstören. Auf seiner Reise erlangte Kaito die mysteriöse dunkle Magie, die eine Schuppe des Drachens der Schöpfung sein soll. Nach einigen Abenteuern traf Kaito endlich auf den Mann der Mysterien, der ihm jedoch kaum weiterhelfen konnte. Kaito musste selbst gegen Zuj kämpfen. In einem schweren Kampf erlangte Kaito schlussendlich die Überhand und tötete Zuj.

Kaito spricht zu der sich nach seinem Sieg ansammelnden Menschenmenge, jedoch war sein Körper durch die starke Erschöpfung verwundbar geworden. Joshua, der Erzengel und ein Mitglied der Engels-Vereinigung, schoss zwei Pfeile nach Kaito. Der erste wurde aufs Herz gezielt, der zweite auf Kaitos rechtes Auge. Kaito stürzte und das Armband, das er umgebunden hatte, explodierte.

Das Armband war ein gescheiterter Apparat, der das Zeitreisen ermöglichen sollte. Jedoch begann es anscheinend zu spinnen und verbrannte Kaito zu Asche, sodass man seinen Körper niemals fand. Wäre das Armband nicht gewesen, dann hätte er den Erzengel nach einer kurzen Verschnaufpause mit Leichtigkeit besiegen können. Das Leben sieht jedoch oft nicht den einfachen Weg für einen vor. Wir beten für eine Wiederauferstehung. Für ein Wunder Gottes.

AKT 1

ANFÄNGE

PERSONEN

KAITO HOPE

STELLA

RICHARD

JAMES

KAL HOPE

Rückkehr in die fremde Welt

Einige Kilometer von der Grenzmauer entfernt, brannte ein kleiner Teil des Urwaldes aufgrund einer Explosion ab. Die hohe Mauer trennte das nordwestliche Engelsreich von der „östlichen Welt. Jeden Monat versuchten einige Personen, diese Mauer zu überwinden und aus dem Engelsreich zu fliehen. Dieses Unterfangen endete meist tödlich. Ebenfalls versuchten Spione oft, die „östliche Welt zu infiltrieren. Der Anführer des Engelsreiches Joshua, der Erzengel, der seit 45 Jahren an der Macht war, vertraute der „östlichen Welt" nicht. Um die Grenze zu schützen, wurden auf beiden Seiten Grenzsoldaten eingesetzt, die regelmäßig patrouillierten. Nachdem die Explosion erfolgte, liefen beide Soldaten, die sich in der Nähe befanden, zu der besagten Stelle, um nachzusehen, was denn passiert sei. Inmitten der verbrannten Erde lag ein bewusstloser Mann. Seine Kleidung war zerrissen und sein Körper versehen mit offenen Wunden. Sein langes schwarzes Haar verdeckte sein Gesicht. Um ihn herum stiegen Rauchwolken in die Luft. Hat er sich selbst gesprengt? An verschiedenen Stellen auf dem Boden sah man grünes Licht aufblitzen, das sogleich wieder verschwand. Überall in der Gegend waren kleinste, meist zerbrochene, Einzelteile einer Apparatur verstreut. War es eine Bombe?

Die zwei Soldaten standen über dem Mann und dachten nach, was zu tun sei.

„Hilf mir, seine Wunden zu versorgen, Henry", sagte der linke Soldat und nahm medizinische Mittel aus seiner Umhängetasche hervor.

„Natürlich. Aber…, erwiderte Henry, der neben dem Verletzten kniete, „Seine Wunden verschließen sich von selbst, Tom!

Tom ging nun ebenfalls nah an den Mann heran, um die Regeneration zu beobachten. Just in diesem Moment, bewegte sich der Körper leicht. Der Mann kam langsam zu Bewusstsein.

„Wer sind Sie?", fragten die Soldaten den seltsamen Mann. War er vom Engelsreich geflohen? War er ein Attentäter? Er wirkte nicht wie ein Spion, aber auch nicht wie ein Flüchtling. Der Mann erhob sich langsam. Seine lilafarbenen Augen wurden grün und strahlten vor Leben.

„Ich heiße Kaito Hope. Ah, mein Kopf tut mir weh! Ich bin ein Junge… Sein Körper war gealtert. Er war nun 22. „…ein Mann aus Neu-Paradia. Wo bin ich eigentlich hier?

„Sie sind im Urwald. Erinnern Sie sich nicht, was passiert ist? Das hier ist der zweite Kontinent von Neu-Paradia aus. Sie nennen ja ihren Kontinent den ersten und zählen ihn aus irgendeinem Grund mit. Aber…Sie können nicht Kaito Hope sein. Er ist vor 45 Jahren gestorben!", sagte Tom.

Der zweite Kontinent war ein riesiger Urwald? War hier nicht ein Wüstenplateau? Ich bin hier doch wochenlang hindurch gewandert. Und ich…tot? Was ist denn hier los? Ist das ein Scherz? Ich bin gerade nicht in der Stimmung für Scherze. Mein Kopf schmerzt zu stark. Sie meinen, dass ich vor 45 Jahren gestorben wäre. Vielleicht gibt es einen Grund dafür, dass sie das denken. Was ist denn passiert?

Kaito erinnerte sich zurück. Ich hielt eine Rede, da alle auf etwas warteten. Meine Kräfte waren auf Lebenserhaltung umgestellt und die schwarze Magie habe ich bis auf eine kleine, jedoch nicht schädliche Menge freigelassen. Dann wurde ich neben meinem Herzen mit einem Pfeil getroffen, der in meiner Brust stecken blieb. Bevor ich reagieren konnte, traf mich ein Pfeil durch das rechte Auge. Ich konnte nicht mehr sehen und taumelte herum, bis ich letztendlich von der Plattform, auf der ich stand, stürzte. Was passierte als Nächstes? Da war…Das Armband! Nach den unzähligen Erschütterungen, die es abbekam, begann es, zu spinnen. Als ich von der Plattform auf den Boden stürzte, begann es, Töne von sich zu geben. Ich konnte nicht klar sehen, aber ich habe ein grünes Licht wahrgenommen. Naja, wahrscheinlich. So ganz klar sind meine Erinnerungen nicht. Dann…Ich war in einem pechschwarzen Raum. Es war, als würde ich außerhalb von Zeit und Raum existieren. Als hätte ich ein Tabu gebrochen und dies als Strafe bekommen. Wie lange war ich da? Anscheinend eine Ewigkeit. Für mich waren es mehrere Jahre. Vielleicht fünf, vielleicht auch sieben. Irgendwann habe ich aufgehört, die Tage zu zählen. Ich erinnere mich nicht wirklich an diese Zeit. Die Erinnerung ist verschwommen. Ich weiß, dass es passiert ist, aber kann mich nicht wirklich erinnern. Nur ein Gefühl der Einsamkeit ist übriggeblieben.

Wie bin ich hierhergekommen? Das Armband war noch nicht explodiert, aber war die ganze Zeit über instabil. Eines Tages war es dem Explodieren nahe und ist tatsächlich explodiert. Jetzt bin ich hier.

„Ich bin wirklich Kaito Hope", sagte Kaito ermüdet.

Er streckte seinen Arm aus und entfachte ihn.

„Es gibt jede Fähigkeit nur einmal. Er muss es sein!", sagte Henry hoffnungsvoll zu Tom.

„Er könnte aber auch nach Kaitos Tod von dessen schwarzen Blitz getroffen worden sein", erwiderte Tom skeptisch.

„Da hast du recht!", antwortete Henry enttäuscht.

Kaitos Eisarmband, das trotz der Explosion noch an seinem Arm hing, leuchtete. Aus dem Wald lief ein Leopard zu ihnen. Der Leopard trug ein Halsband aus Eis, das ebenfalls stark leuchtete.

„Ich habe dich vermisst, mein Freund!", rief Kaito und umarmte sein Tierchen.

Kaito war überglücklich, seinen alten Freund wieder zu sehen. Der Leopard schleckte ihn ab. Kaito ließ sein Eisarmband und das Halsband schmelzen.

„Ich habe schlussendlich doch mein Versprechen gehalten!", sagte Kaito lachend, während er den Leoparden streichelte.

Er drehte sich zu den Soldaten um, die ihn und das Tier beobachteten.

„Ihr müsst mir nicht glauben! Ich werde schon alleine zurechtfinden!", teilte er ihnen mit. Wenn er seinen Leoparden hat, wird er schon zurechtkommen. Sie waren ja auch vorher nur zu zweit. Kaito fühlte sich endlich nicht mehr alleine. Nur das Gefühl der Erschöpfung, konnte er nicht verlieren.

„Es ist Kaitos Leopard! Er muss es sein! Der Leopard hat all die Jahre auf ihn gewartet. Erinnerst du dich nicht?", fragte Henry.

„Ja, er ist es!", verkündete Tom voller Freude.

Sie sprachen untereinander. Was sollten sie jetzt tun? Der totgeglaubte Retter ist zurück. Die Bewohner Paradias haben ihn aus Ehre zu seinen Taten post mortum zum König ernannt. Sie drehten sich zu Kaito um und verneigten sich.

„Guten Tag, unser König! Wir sind Ihnen mit Freude zu Diensten. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, dann richten Sie diese bitte an uns!", sagte Henry.

König? Nun ja, ich habe Zuj Saze besiegt. Bin ich jetzt wirklich König geworden? Will ich überhaupt König sein? Eigentlich würde ich lieber weiter herumziehen und ein ruhiges Leben führen. Ich bin von meiner Reise einfach zu erschöpft und die Welt ist gerettet. Was würde denn ein Relikt aus den alten Zeiten wie ich, den Menschen bringen können?

„War hier nicht ein Wüstenplateau?", fragte Kaito, der sich orientieren wollte.

„Bis vor zwei Jahren, ja. Zwei Flüchtlinge aus dem Engelsreich wurden auf ihrem Weg über die Mauer erschossen. Ihr Kind, ein Säugling, hatte eine Kraft. Diese hat es genutzt, um sich zu schützen und aus Angst erzeugte es einen kompletten Urwald!", erwiderte Tom.

Das arme Kind! Was ist nur aus der Welt geworden? Ist das meine Schuld? Früher lebten zwar die Reichen und die Diener, aber niemand brachte die anderen um. Es gab keinen der

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