Erfreu Dich an Millionen von E-Books, Hörbüchern, Magazinen und mehr

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 40: Verrat an König Richard

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 40: Verrat an König Richard

Vorschau lesen

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 40: Verrat an König Richard

Länge:
106 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
7. Juni 2019
ISBN:
9781393792338
Format:
Buch

Beschreibung

Endlich ist für Sir Morgan of Launceston und Sir Baldwin of Dartmoor die Zeit gekommen, den Aufständischen, die sich um sie versammelt haben, die Geschichte zu erzählen, wie sie sich einst zusammen mit Johel de Vaufort, dem Ritter und Minnesänger, König Richard I., der später nur noch Richard Löwenherz genannt wurde, auf dem Kreuzzug ins Morgenland angeschlossen haben, um mit ihm sowie einem riesigen Heer an Rittern und deren Soldaten die heiligen Stätten zu befreien.

Und wie es nicht anders zu erwarten war, wurde bereits ihr Weg bis zum Treffpunk mit König Richard von zahlreichen Abenteuern gesäumt, die durch Wetterkapriolen, Intrigen und Verrat bestimmt waren und nicht minder eine Gefahr für Leib und Leben darstellten, denen sie zum Teil nur mit knapper Not entkommen konnten. Für einige ihrer Begleiter kam jedoch jede Hilfe zu spät …

Herausgeber:
Freigegeben:
7. Juni 2019
ISBN:
9781393792338
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 40

Mehr lesen von Tomos Forrest

Buchvorschau

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 40 - Tomos Forrest

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 40: Verrat an König Richard

––––––––

von Tomos Forrest

––––––––

Der Richard-Löwenherz-Zyklus Band 1

––––––––

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

© Titelbild: Howard Pyle mit Steve Mayer, 2019

Lektorat: Kerstin Peschel

Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

© dieser Ausgabe 2019 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

***

Klappentext:

Endlich ist für Sir Morgan of Launceston und Sir Baldwin of Dartmoor die Zeit gekommen, den Aufständischen, die sich um sie versammelt haben, die Geschichte zu erzählen, wie sie sich einst zusammen mit Johel de Vaufort, dem Ritter und Minnesänger, König Richard I., der später nur noch Richard Löwenherz genannt wurde, auf dem Kreuzzug ins Morgenland angeschlossen haben, um mit ihm sowie einem riesigen Heer an Rittern und deren Soldaten die heiligen Stätten zu befreien.

Und wie es nicht anders zu erwarten war, wurde bereits ihr Weg bis zum Treffpunk mit König Richard von zahlreichen Abenteuern gesäumt, die durch Wetterkapriolen, Intrigen und Verrat bestimmt waren und nicht minder eine Gefahr für Leib und Leben darstellten, denen sie zum Teil nur mit knapper Not entkommen konnten. Für einige ihrer Begleiter kam jedoch jede Hilfe zu spät ...

***

Prolog

1.

„Das darf doch wohl nicht wahr sein! Kannst du uns nicht einfach mal mit deinen unmelodischen Liedern verschonen?"

Sir Ainsley Urquhart, der hünenhafte Schotte, stellte sich breitbeinig vor den Minnesänger und hob seinen Becher mit Wein. Johel reagierte nicht und sah auch nicht zu ihm auf, sondern stimmte sein Instrument noch ein wenig, bevor er mit wohltönender Stimme sein Lied anstimmte.

„Wer ist der Ritter hochgeehrt, der hin gegen Osten zieht,

wer ist’s, vor dessen Flammenschwert

der Muselmann entflieht?

Wer ist’s, der dort im Siegesglanz

auf Ptolemais steht?

Wer, dessen Stirn der Lorbeerkranz

bei Askalon umweht?

Du stolzes England, freue dich,

dein Richard, hoch und ritterlich

dein König, der tapfere Löwenherz!"

„Ja, und kein Wort über seinen besten Mann?", ließ sich erneut Sir Ainsley hören, während alle anderen im Lager von Dartmoor ihre Tätigkeiten eingestellt hatten und nähertraten, um den Worten Johels zu lauschen. Der Minnesänger war, wie auch Sir Baldwin, ein alter Freund von Morgan of Launceston, auf den der Schotte mit seiner Bemerkung anspielte. Die beiden Ritter saßen neben Johel de Vautort und hatten gerade ihre Schüsseln mit dem Gerstenbrei geleert, der heute ihr Frühstück bildete. Morgan runzelte bei den Worten des Schotten die Stirn und zeigte eine finstere Miene. Wer ihn aber genau betrachtete, erkannte rasch, dass er sich nur verstellte, um auf die Neckerei des Schotten einzugehen.

„Ruhe doch, Schotte!", rief von hinten jemand aus dem Kreis der Rebellen, die in teilweise abenteuerlichen Gewändern und Ausrüstungen das Lager füllten. In den vergangenen Monaten hatten sich wohl gut einhundert Männer aller Altersstufen bei den Rebellen eingefunden, um den Kampf gegen Prinz John ohne Land und seinem Sheriff, Sir Struan of Rosenannon, weiterzuführen.

Viele Kriegsknechte befanden sich unter den Rebellen, kampferprobte Soldaten und Veteranen vergangener Schlachten. Sie hatten sich für die Seite der Rebellen in Cornwall entschieden, weil sie sich von ihren bisherigen Herren schlecht behandelt fühlten oder ihnen über eine längere Zeit kein Sold gezahlt wurde.

Morgan und Baldwin musterten häufig die hier Versammelten mit kritischem Blick. Wer in diese harten, oft von Wind und Sonne gebräunten und gefurchten Gesichter schaute, konnte sich eines leisen Schauers nicht erwehren. Das waren kampferprobte und auch brutale Männer, die ihre Narben aus den überstandenen Kämpfen mit einem trotzigen Stolz trugen. Die beiden Anführer dieser Rebellenschar waren sich darüber im Klaren, dass bei einer längeren Rastzeit die Gefahr von Schlägereien und anderen Gewalttaten unter ihnen wuchs.

Ein weiterer Schwachpunkt im Rebellenlager waren die anwesenden Frauen. Auch deren Anzahl hatte sich ständig gemehrt, viele von ihnen hatten die Arbeiten einer Marketenderin übernommen, andere, wie Meraud und Blejan, waren Kriegerinnen, denen man besser nicht zu nahe kam. Wieder andere widmeten sich der Heilkunst. Sie waren hoch geachtet, denn viele der Rebellen hatten schon eine Probe ihres Könnens erhalten, wenn sie mit ihren Verletzungen in das Versteck im Sumpf zurückkehrten.

Tägliche Schwertkämpfe, Übungsstunden mit dem Langbogen und der Armbrust, Kämpfe zu Pferd und zu Fuß in allen möglichen Situationen wurden deshalb täglich zum wichtigen Bestandteil des Tagesablaufes. Auch für den heutigen Tag waren diese Kämpfe vorgesehen, und Reiterhauptmann Jory wartete bereits ungeduldig auf das Zeichen der Anführer, um damit beginnen zu können.

Doch jetzt sang Johel von den Taten Richard Löwenherz’ und alle lauschten ihm aufmerksam. Nach dem dritten Kreuzzug, den König Richard aufgrund der schlechten Nachrichten aus der Heimat vorzeitig abgebrochen hatte, war er gefangen genommen worden und saß nun auf Burg Trifels fest, während man verzweifelt in ganz Britannien versuchte, genügend Geld für das unverschämt hohe Lösegeld zusammenzubringen, das für seine Freilassung gefordert wurde. Noch nie hatte jemand von einer solch hohen Summe gehört, die insgesamt hunderttausend Mark in Silber betrug, was einer Menge von rund dreiundzwanzig Tonnen Silber entsprach.

Sein Bruder Johann nutzte die Gelegenheit zur Machtergreifung, obwohl er seinem Bruder geschworen hatte, Frankreich nicht zu verlassen und auch nicht nach England zurückzukehren.

„Wer ist es, dessen Tapferkeit

Jerusalem uns gab?

Wer bahnte kühn der Christenheit

den Weg zum heil’gen Grab?",

setzte Johel sein Lied fort, aber jetzt räusperte sich Sir Ainsley vernehmbar und sagte mitten in den Gesang hinein:

„Na, nun wollen wir aber nicht übertreiben! Richard beendete den Kreuzzug durch den Vertrag mit Saladin bei Ramla. Jerusalem hat keiner der Rittern betreten."

Plötzlich herrschte eine geradezu unheimliche Stille auf dem Platz.

Selbst das geschäftige Treiben der Frauen an den Kochstellen schien zum Erliegen gekommen zu sein.

Als dann eine Vogelschar aus einem nahen Gebüsch aufflog, vernahmen alle das Flügelschlagen wie ein Zeichen, aus der Erstarrung aufzuwachen.

Doch bevor noch Sir Baldwin aufspringen und den Schotten zurechtweisen konnte, legte ihm Morgan die Hand auf den Unterarm.

„Lass, Baldwin, Ainsley hat doch recht! Aufgrund der Ereignisse, von denen wir nun alle unterrichtet sind, ist Richard auf dem Heimweg in Gefangenschaft geraten. Aber das Lied gefällt mir, und Johel hat ebenfalls recht – denn mit der Einnahme der Küstenstädte wurde der Weg nach Jerusalem frei gemacht. Sultan Saladin hat seinen Frieden mit uns geschlossen, alles andere wird sich zu einer späteren Zeit ergeben."

„Aye!, antwortete Sir Ainsley und verzog den Mund zu einem breiten Lachen. „Auf König Richard – für immer! Damit hob er seinen Becher, und die Rebellen sprangen begeistert auf und wiederholten den Ruf aus vielen rauen Kehlen.

„Aber meine Freunde", fuhr der Schotte fort, „heute ist ein so schöner und sonniger

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. , um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 40 denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen