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Weltuntergang (ALIEN ESCALATION 2)
Weltuntergang (ALIEN ESCALATION 2)
Weltuntergang (ALIEN ESCALATION 2)
eBook60 Seiten37 Minuten

Weltuntergang (ALIEN ESCALATION 2)

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Über dieses E-Book

10,5 Milliarden Menschen starben, nur fünf blieben am Leben. Sie fielen in eine Metamorphose Starre. Ihre Organe begannen sich umzuformen und die gesamte Körperchemie passte sich den neuen Umweltbedingungen an. Sie verlassen unbemerkt in einem Raumtransporter der Invasoren die Erde. Die Veränderungen betreffen auch ihre Psyche und ihren Intellekt.
SpracheDeutsch
HerausgeberS. Verlag JG
Erscheinungsdatum10. Juni 2019
ISBN9783966740470
Weltuntergang (ALIEN ESCALATION 2)
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Autor

Jens Fitscher

Jens Fitscher war bereits als kleiner Junge begeisterter Leser von Science-Fiction und Fantasy Büchern. Insbesondere liebte er die gängigen Taschenbücher der 70er und 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Ein starkes Interesse zeigte er dabei für die Protagonisten mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Seine Geschichten handeln immer von starken Persönlichkeiten, die durch ungewöhnliche Umstände über sich selbst hinauswachsen und dafür mit übernatürlichen Fähigkeiten belohnt werden.

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    Buchvorschau

    Weltuntergang (ALIEN ESCALATION 2) - Jens Fitscher

    Navigation

    Samuel Kricket

    Es war früher morgen im Frühsommer des Jahres 2048, acht Tage nach der Invasion. Auf dem europäischen Kontinent begann der Tag mit dem Sonnenaufgang um 7.12 Uhr.

    Eine grellroter mit phosphoreszierenden Wolken behangener Himmel präsentierte sich in seiner neuen Schönheit, jedenfalls für nichtmenschliche Augen.

    Die Farben der neuen Natur wirkten abgestumpft und die Konturen der von Menschen geschaffenen Bauwerke verschwanden mehr und mehr und wurden durch die insektenähnliche Infrastruktur der neuen beherrschenden Spezies dieses Planeten bestimmt.

    Das Schwimmbecken, das sich vor Samuel Kricket ausbreitete, strahlte in einem koboldblau, obwohl die Sonnenstrahlen dieses Morgens es noch nicht erreicht hatten.

    Samuel lag immer noch auf der Decke, auf die er sich vor über acht Tagen gelegt hatte.

    Irritiert und noch etwas benommen versuchte er sich zunächst zu erinnern. Er hatte sich unter einen kräftigen, hohen und sehr dichten Laubbaum gelegt, um dem grellen Sonnenlicht zu entgegen.

    Er blickte nach oben und erschrak.

    Da war kein Baum mehr, jedenfalls hatte er keine Äste noch grüne Blätter. Lediglich der Stamm stand noch bis auf eine Höhe von wenigen Metern. Er fühlte sich wie nasses Gummi an.

    Schnell zog er die Hand wieder zurück und hielt inne, als sein Blick auf sie fiel.

    Nicht nur die Haut an seinen Händen, sondern die Haut am gesamten Körper war stark abgedunkelt und fühlte sich an wie Leder.

    „Was ist mit mir geschehen?"

    Er erinnerte sich noch an einen strahlend blauen Himmel, als er sich entschloss, an diesem Samstag in das hiesige Schwimmband zu gehen, um etwas Farbe zu bekommen und um einfach nur zu relaxen.

    Das Bad lag etwas außerhalb der Stadt in der Nähe eines Waldgebietes.

    Als er das letzte Mal bewusst zum Schwimmbecken geblickt hatte, war dieses voll von Menschen gewesen. Jetzt glitzerte die Wasseroberfläche tückisch blau. Samuel stand langsam vom Boden auf.

    Es war still um ihn herum, absolut still. Es wehte kein Lüftchen, keine Tierstimmen waren zu hören.

    „Seltsam, dachte er. „Ich komme mir vor, als befände ich mich in einem Traum.

    Mit kleinen Schritten bewegte er sich den leichten Abhang hinunter auf das Becken zu. Der grüne Rasen, auf dem sich die vielen Besucher ausgebreitet hatten, war zu einer dunklen, lederartigen Masse verquollen.

    Sie fühlte sich an, wie sein eigener Körper.

    Samuel fühlte den Boden an den Fußsohlen und fragte sich zum wiederholten Mal, was um alles in der Welt nur geschehen war.

    Als er am Rand des Beckens ankam, glaubte er zuerst seinen Augen nicht mehr trauen zu können.

    Auf der glitzernden, kobaltblauen Oberfläche des Wassers schwammen Knochen. Es mussten Hunderte sein, das ganze Becken war angefüllt von menschlichen Knochen.

    Nur Schädelknochen konnte er nicht erkennen. Seine Augen wanderten von einem Ende des Beckens hinüber zum anderen Ende.

    Die Röhrenknochen schienen auf der Wasseroberfläche wie festgeklebt zu sein, jedenfalls bewegten sie sich um keinen Millimeter.

    Es war gespenstig. Samuel beobachtete das makabre Bild noch ein paar Minuten. Er konnte seinen Blick einfach nicht abwenden.

    Dann riss er sich gewaltsam zusammen und ging auf die Umkleidekabinen zu. Er wusste zwar nicht genau, was er da sollte, aber es war wie ein innerer Zwang.

    Er hatte den Eingang gerade erreicht und

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