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50 Jahre Apollo 11 Mond-(F)lüge

50 Jahre Apollo 11 Mond-(F)lüge

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50 Jahre Apollo 11 Mond-(F)lüge

Länge:
329 Seiten
3 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
May 2, 2019
ISBN:
9783941956834
Format:
Buch

Beschreibung

Die 60er Jahre sind das Jahrzehnt der Raumfahrt: von Gagarin über Mercury, Gemini und Apollo zur Mondlandung von Apollo 11 im Juli 1969. Der Raumfahrtexperte Andreas Märki mit über 20 Jahren Erfahrung in der Raumfahrtindustrie plaudert aus dem Nähkästchen: er gibt Ihnen einen umfassenden Einblick in die wichtigsten Raumfahrt-Ereignisse dieser Zeit und entlarvt dabei Apollo 11 sowie einige Vorgängermissionen als nur vorgetäuscht:

- Übersicht über die ersten Schritte der Raumfahrt und die vorbereitenden Missionen für Apollo: schon hier entdeckt er mehr Schein als Sein
- Detaillierte Beschreibung der Apollo 11 Mission anhand der NASA Dokumentation inklusive der Indizien, die für eine Inszenierung dieser Mission sprechen
- Überblick über die bemannte Raumfahrt nach Apollo 11Wie hat es NASA geschafft, so viele Leute über 50 Jahre an der Nase herumzuführen? Auch auf diese Frage gibt es Antworten in diesem Buch. Ebenso geht der Autor der Frage nach, ob wir auch andernorts auf die gleiche Art betrogen werden.
Alle Argumentationen sind mit Verweisen auf NASA-Internet/Originalquellen nachvollziehbar dargestellt, so dass Sie sich eine fundierte eigene Meinung bilden können.
Herausgeber:
Freigegeben:
May 2, 2019
ISBN:
9783941956834
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Buch

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50 Jahre Apollo 11 Mond-(F)lüge - Andreas Märki

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Zum Buch:

Die 60er Jahre sind das Jahrzehnt der Raumfahrt: von Gagarin über Mercury, Gemini und Apollo zur Mondlandung von Apollo 11 im Juli 1969. Der Raumfahrtexperte Andreas Märki mit über 20 Jahren Erfahrung in der Raumfahrtindustrie plaudert aus dem Nähkästchen: er gibt Ihnen einen umfassenden Einblick in die wichtigsten Raumfahrt-Ereignisse dieser Zeit und entlarvt dabei Apollo 11 sowie einige Vorgängermissionen als nur vorgetäuscht:

– Übersicht über die ersten Schritte der Raumfahrt und die vorbereitenden Missionen für Apollo: schon hier entdeckt er mehr Schein als Sein

– Detaillierte Beschreibung der Apollo 11 Mission anhand der NASA Dokumentation inklusive der Indizien, die für eine Inszenierung dieser Mission sprechen

– Überblick über die bemannte Raumfahrt nach Apollo 11

Wie hat es NASA geschafft, so viele Leute über 50 Jahre an der Nase herumzuführen? Auch auf diese Frage gibt es Antworten in diesem Buch. Ebenso geht der Autor der Frage nach, ob wir auch andernorts auf die gleiche Art betrogen werden.

Alle Argumentationen sind mit Verweisen auf NASA-Internet/Originalquellen nachvollziehbar dargestellt, so dass Sie sich eine fundierte eigene Meinung bilden können.

Vorwort

von Robert Stein

First Man – Aufbruch zum Mond (2018)

Ryan Reynolds

Schon seit ihrer Gründung zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Filmindustrie in Hollywood bekannt für ihren unermüdlichen Durst nach neuen Geschichten und Filmen. Ganze Heerscharen von Drehbuchautoren zermartern sich tagtäglich ihr Hirn auf der Suche nach dem neusten Filmhelden, dem nächsten Blockbuster. Nicht nur im fiktionalen Bereich, sondern auch in der Verfilmung historischer Ereignisse gibt es so gut wie jedes Thema auch als Spielfilm, oft sogar in verschiedenen Versionen. So sollte man eigentlich meinen, dass die mit Abstand bedeutendste und technisch herausragendste Tat in der Geschichte der Menschheit mindestens genauso oft auf die Leinwand kam. Aber wenn man seit 1969 gefragt hatte, welcher große Hollywood- Schauspieler den Apollo-Astronauten Neil Armstrong gespielt hat, dann bekam man darauf keine Antwort, weil rätselhafterweise bis zum Jahr 2018 niemand einen großartigen Film über ihn gemacht hat, obwohl er es doch sicher mehr verdient hätte als viele andere. Sicher, es gab schon einige Filme über die Mondlandung, aber keiner war auch nur ansatzweise in der ersten Liga der Filmkunst anzusiedeln, was sowohl die Auswahl der Schauspieler als auch die technische Umsetzung betraf. Es waren eher B- oder sogar C-Movies, also Filme mit geringerem finanziellen Aufwand und entsprechend waren dann auch die Ergebnisse an den Kinokassen. Erst ganze 26 Jahre nach dem großen Ereignis der ersten Mondlandung am 21. Juli 1969 durfte Tom Hanks 1995 als einer der besten Schauspieler unserer Zeit den Raumanzug anlegen und sich auf die große Reise machen. Doch spielte er dabei nicht Neil Armstrong, sondern den Kommandanten der Apollo-13-Mission Jim Lovell, also ausgerechnet jene Mission, die durch den legendären Fehlschlag eben nicht auf dem Mond landete und nur einmal um ihn kreiste, um dann sicher wieder auf der Erde zu landen. Jetzt, wo sich das große Ereignis zum fünfzigsten Mal jährt, also ein ganzes halbes Jahrhundert später, hat es aber doch noch stattgefunden: Ein Film über einen der bedeutendsten Männer in unserer Geschichte mit bedeutender Besetzung. In „First Man- (auf Deutsch: Aufbruch zum Mond)", der am 29. August 2018 seine Premiere feierte, durfte nun endlich die große Hollywood-Prominenz im Cockpit der legendären Saturn-V-Rakete Platz nehmen. Armstrong wird gespielt von Ryan Gosling, einem äußerst talentierter Charakterdarsteller, der durch sein charismatisches Aussehen auch bei Frauen sehr beliebt ist. Doch genützt hat es ihm nichts, denn der Film floppte an allen Kinokassen weltweit. Filmexperten schätzen, dass der Film mindestens 200 Millionen Dollar einspielen müsste, um Produktionskosten und Werbung auch nur annähernd wieder einzuspielen. Heute, März 2019, stehen die Einnahmen bei 104 Millionen Dollar, also ein finanzielles Desaster. Obwohl man mit Regisseur Damian Chazelle und Ryan Gosling zwei Oscar-Preisträger verpflichtet hatte, wollte der Film beim Publikum einfach nicht zünden.

Hier stellen sich gleich mehrere Fragen: Zum einen, warum es überhaupt so lange gedauert hat, bis dieses unvergleichliche Ereignis verfilmt wurde und zum anderen, warum so ein großer Film dann doch nicht so groß wird?

Für mich gab es früher kein Ereignis, das auch nur annähernd an die Mondlandung herangereicht hätte. Die Faszination der Technik als auch die epochale Bedeutung der ersten Reise des Menschen hinaus ins All, der erste Schritt auf einem anderen Himmelskörper, konnten in meiner Vorstellung nicht überboten werden. Geboren im März 1970, also neun Monate nach der großen Aufregung und Begeisterung kurz vor der ersten Mondlandung, hatte ich dieses Ereignis schon in meiner eigenen DNA verankert und meine früheste Erinnerung ist ein DIN-A3-Atlas der Apollo-Missionen, mit großartigen Illustrationen und Bildern. Sieben silberne Gedenkmünzen von Apollo 11 bis Apollo 17 waren der größte Schatz meines Luft- und Raumfahrt begeisterten Vaters und ich durfte sie als Kind manchmal mit einem seidenen Tuch zum Glänzen bringen. Und mit dieser Heldenvorstellung lebte ich viele Jahre ungetrübt, bis das Jahr 2001 begann.

Im Nachhinein betrachtet waren meine Augen in der Zeit davor von einem pechschwarzen und undurchsichtigen Schleier bedeckt, der die wahren Ereignisse auf dieser Welt vor mir verborgen hielt. Durch verschiedene, teils verbotene Bücher, Begegnungen und Ereignisse des Jahres 2001 wurde dieser Schleier gelüftet und es ergab sich daraus ein vollkommen neuer Werte- und Wissenshorizont. Vielleicht war es ein Omen, den tiefgründigen Film von Stanley Kubrick zum ersten Mal genau in diesem Jahr in voller Länge im Kino zu sehen. „2001-A Space Odyssey- Eine Odyssey im Weltraum".

Nach all diesen neuen Informationen und den daraus folgenden Erkenntnissen musste alles neu erkannt und justiert werden, totale geistige Metamorphose. Oben ist unten und unten wurde oben, weiß ist schwarz und schwarz wurde weiß.

Vor diesem Hintergrund war die Ankündigung des Films über Neil Armstrong eine große Nachricht und am 8. November 2018, am Tag der Premiere in Deutschland, saß ich mit großen Augen und einer noch größeren Tüte Popcorn im Kino in München und fragte mich:

Wie haben sie es gemacht?

Wie wird sie aussehen, die große Landung im „Meer der Ruhe" in Cinemascope? Wie wird etwas dargestellt werden, dass fast 50 Jahre lang undarstellbar war?

Doch schon nach wenigen Sekunden war klar, wie dieser Film ablaufen würde.

Der Film startet mit einer Mission von Neil Armstrong als Pilot des Experimentalflugzeugs X-15, das bis auf 100 Kilometer Höhe aufsteigen konnte. Die Leinwand zeigt Ryan Gosling in Großaufnahme, Details seines Gesichts hinter dem Helm des Druckanzugs. Dann Schnitt, Blick auf das Armaturenbrett, Detail und Großaufnahme, Schnitt, Großaufnahme Gesicht, Schnitt, wieder Subjektive, der Blick aus Sicht des Protagonisten, usw. Die gesamte Eingangssequenz wird ohne Aufnahme außerhalb des Flugzeugs gezeigt. Nichts, was die Situation im Ganzen darstellt. Mein spontaner Gedanke: „Genau so wird die Mondlandung gezeigt werden, nur von Innen, nur subjektive Sicht."

Nach endlosen und langatmigen Szenen eines tatsächlich unspektakulären Films, der sich zu sehr im Drama der familiären Zerrissenheit eines sprichwörtlichen Himmelfahrtskommandos verliert, nähert sich endlich die Kommandokapsel der Mondoberfläche. Und tatsächlich: Blick auf das Armaturenbrett, Blick aus dem Fenster auf den Mondboden, Schnitt auf die Gesichter, Nahaufnahmen, immer im Wechsel. Dann: „Contact Light, Engine Stop: Tranquility Base here, the Eagle has landed".

War es also nur ein stilistisches Mittel, das der Regisseur sich ausgesucht hatte, um die Dramaturgie des Moments besser einzufangen? Wollte er uns die Sicht der Astronauten zeigen, wie sie alles erlebt haben? Oder mussten die Macher des Films eine Lösung finden, wie man etwas zeigen kann, das gar nicht zeigbar ist?

Nach dem Apollo-Programm, welches im Jahr 1972 mit Apollo-17 endete, versuchte die NASA in den neunziger Jahren eine senkrecht landende Rakete zu bauen, den Delta-Clipper. Das Projekt wurde 1996 erfolglos eingestellt, weil bei der Landung der Abgasstrahl immer wieder vom Boden abprallte und dabei die Landebeine der Rakete beschädigte, was sie zum Umkippen mit darauf folgender Explosion brachte. Es dauerte schließlich bis zum Jahr 2015, also noch einmal fast zwanzig Jahre Entwicklung in Sachen Computertechnik und Steuerelektronik, bis der Wunderknabe und Milliardär Elon Musk seine erste Rakete erfolgreich senkrecht landen konnte. Der Abgasstrahl, das einzige Hilfsmittel zum Abbremsen der Rakete, hinterlässt dabei einen mächtigen Brandfleck auf dem Landedeck, obwohl er innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde nach dem Aufsetzen sofort abgeschaltet wird.

Wer sich nun die Mühe macht und die Bilder der Apollo-Landemodule auf dem Mond anschaut, wird erkennen müssen, dass auf keinem einzigen Bild auch nur die Spur eines Brandflecks auf dem Mondboden zu sehen ist. Alle Bilder zeigen eine vollkommen unberührte Oberfläche, die sogar noch zentimeterdick mit Staub bedeckt ist. Auf den Landebeinen liegt nicht das kleinste Staubkorn, keine einzige Spur eines gewaltigen Triebwerks mit einem Meter Durchmesser, das nur einen Meter über dem Mondboden zum Stehen gekommen sein soll. Auf den Bildern der NASA sieht es so aus als hätte ein Kran dieses Gefährt dort abgestellt.

Hätte man diese Szene im Film realistisch nachstellen wollen, hätte man in den bewegten Bildern zeigen müssen, wie sehr so ein gewaltiger Abgasstrahl einer Raketenstufe mit Flüssigtreibstoff am Boden seine Spuren hinterlässt. Aufgewirbelter Staub, wegfliegende Steine, glühender Mondboden, all das beobachten wir bei einer Rakete, die senkrecht landet. Sogar der Erfinder der Mondrakete Wernher von Braun selbst hat in seinen Skizzen die Landung auf dem Mond so dargestellt. Doch jeder technisch auch nur halbwegs gebildete Mensch könnte dann ohne große Mühe erkennen, dass es offensichtlich einen großen Widerspruch gibt zwischen den Bewegtbildern und den Mondfotos, die eine gänzlich andere Geschichte erzählen.

Ist dies der wirkliche Grund, warum in Hollywood nie jemand ein echtes Interesse daran haben konnte, diesen Film zu drehen?

Diese und hunderte andere legitime Fragen werden seit dem Beginn des Apollo-Programms auf der ganzen Welt von Millionen Menschen gestellt, doch niemand nimmt deren Fragen ernst. Wie kann man auch nur so verwirrt sein und glauben, dass so viele Menschen gleichzeitig an so einer monströsen Lüge beteiligt sein könnten?

Je mehr kritische Stimmen aufkommen, desto energischer schlägt das Imperium zurück und alleine im deutschen Fernsehen gibt es mittlerweile wöchentlich mehrere Sendungen, die die „Wahrheit über die Mondlandung verkünden. Alle Zweifel am offiziellen Narrativ werden von Wissenschaftlern und NASA-Leuten als lächerlich dargestellt. „Gehen Sie bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen!

Gerhard Wisnewski, der bekannte investigative Journalist, der nach seinem kritischen Film über den 11. September 2001 selbst drastische Erfahrungen mit dem System machen musste, beschreibt diese Dokumentationen als Wartungsarbeiten. Wartungen am gesetzten Narrativ, welches unbedingt erhalten bleiben muss, weil die Enthüllung der Realität das System selbst entlarven und damit entmachten würde. Immer und immer wieder werden uns die Bilder der tapferen Mondfahrer gezeigt, im Bayerischen Fernsehen sogar in fast jeder Nacht seit 1994 in der „Space-Night. Der neudeutsche Begriff dafür wäre „framing, den Deutungsrahmen setzen.

Wenn die Mondlandungen nichts anderes waren als ein großer Schwindel, dann hätten die Astronauten ihr ganzes Leben diese Lüge mit sich herumtragen müssen. Welche unglaubliche Last das gewesen sein muss. Neil Armstrong lebte sein ganzes Leben jenseits der Scheinwerfer einer großen Öffentlichkeit und er mied Auftritte so gut es nur irgendwie ging. Anlässlich des 25. Jahrestags der ersten Landung machte er bei einer seiner seltenen Reden vor Studenten eine Aussage, die vielen noch immer Rätsel aufgibt.

To you we say:

We´ve only completed a beginning. We leave you much, which is undone. There are great ideas undiscovered. Breakthroughs available to those who can remove one of truths protective layers.

Zu Euch sagen wir:

Wir haben nur einen Anfang vollendet.

Wir hinterlassen Euch vieles, was noch unerledigt ist. Es gibt große Ideen, die noch nicht entdeckt sind. Durchbrüche, die für diejenigen verfügbar sein werden, die jene Schicht entfernen können, die die Wahrheit beschützt.

Als er diese Worte sprach musste er erkennbar mit den Tränen kämpfen. Es erinnerte stark an die erste Pressekonferenz nach der Landung, als alle drei Apollo-11-Astronauten, Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins auf der Bühne saßen, so als wären da drei Lausbuben beim Klauen erwischt worden. Die Körpersprache der drei Männer steht im krassesten Gegensatz zum angeblich gerade Erlebten. Den erfolgreichen Abschluss einer Unternehmung, die nicht nur fast zehn Jahre an Vorbereitung erfordert hatte, sondern auch ein immenses Risiko des Scheiterns in sich trug. Erleichterung, Stolz, Freude, Übermut, all das wären die logischen Reaktionen auf so eine Extremsituation gewesen, die zu so einem grandiosen Erfolg geführt haben soll.

Dies und noch viele andere Aspekte füllen eine lange Liste von Ungereimtheiten, und auch wenn vielleicht die ein oder andere Unstimmigkeit logisch erklärt werden kann, es gibt große Zweifel und es gibt berechtigte Fragen zum Mondlandeprogramm der USA vor 50 Jahren.

In diesem Buch werden Sie viele dieser Fragen finden. Fragen, die aber dann noch viel mehr neue Fragen aufwerfen.

Doch es lohnt sich …

1 Einleitung

Liebe Leserinnen und Leser, es freut mich, mit Ihnen zusammen auf den Anfang des Raumfahrtzeitalters zurückzublicken und speziell die legendäre Reise zum Mond nochmals mitzuerleben – und diesmal mit der nötigen Distanz auch ganz genau hinzuschauen.

Mit der Apollo 11-Mondlandung haben die USA 1969 Geschichte geschrieben. Diese Mondlandung wird auch heute immer wieder gerne herangezogen um zu zeigen, dass nichts unmöglich ist und dass wir zu viel mehr fähig sind, als wir uns im ersten Moment zutrauen. Trotzdem scheint ein Flug zum Mond oder gar zum Mars in heutiger Zeit, 50 Jahre nachdem sogar 6 Mondflüge fast routinemässig und in kurzer Folge durchgeführt wurden, ein schwieriges Unternehmen zu sein. Da ist es sicher spannend, einmal genau hinzuschauen, wie ein Mondflug abläuft, was es dazu braucht, welche Schwierigkeiten zu überwinden sind und was uns die Mondflüge alles gebracht haben.

Ich selbst habe diese Mondflüge als Zeitzeuge erlebt. Ich war 14 Jahre alt, als Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuss auf den Mond setzte. Die Mondlandung ist ein Ereignis, woran sich fast jeder Zeitzeuge so genau erinnert, dass er heute noch weiss, wo er sich am 21. Juli 1969 frühmorgens aufgehalten hat. In meinem Leben gab es erst zwei solche Ereignisse: die Apollo 11-Mondlandung und die Anschläge vom 11. September 2001 in New York.

Viele haben die Direktübertragung der Apollo 11-Mondlandung mitverfolgt, auch wenn diese in Europa in der Nacht stattfand. Ich war mit meiner Familie auf dem Col des Mosses, einem Passübergang auf 1400 m über Meer in der französisch sprechenden Schweiz in den Sommerferien in einem Ferienhaus ohne Fernseher. Meine Eltern und meine Geschwister gingen zur Direktübertragung am frühen Morgen in ein Restaurant, um bei diesem historischen Ereignis live dabei zu sein, während ich in dieser Nacht mit Bauchkrämpfen das Bett hüten musste. Ich habe die Sequenz des Ausstieges und ersten Mondspazierganges dann später im Kino in einer Schweizer Filmwochenschau gesehen, die wöchentlich das Weltgeschehen in etwa 10 Minuten prägnant zusammenfasste.

Dank meiner Begeisterung für Technik habe ich an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich Elektrotechnik studiert und war dann stolz, wahrscheinlich auch dank der Apollo-Mondlandungen, als ich 1995 in der Schweizer Raumfahrtindustrie eine Stelle antreten konnte. Wir entwickelten dort Messgeräte und optische Instrumente für Satelliten, so dass ich einen guten Einblick ins europäische Raumfahrtprogramm erhielt und auch lernte, worauf es bei der Raumfahrt ankommt. Ein Kollege hat mir dann einmal erzählt, er befasse sich intensiv mit den Apollo-Mondlandungen und wolle nun genau wissen, ob dies wirklich alles so geschehen sei wie beschrieben. Beinahe hätte ich ihm nicht weiter zugehört und ihn ins Reich der Verschwörungstheoretiker abgeschoben, doch irgendwie bin ich doch stehen geblieben und habe mich auf eine längere Diskussion eingelassen. Er hatte schon diverse kritische Bücher über die Mondlandung gelesen, Bücher in denen explizit nach Beweisen gesucht wurde, die aber offenbar nicht zu finden waren. Dazu wandte ich ein, dass historische Ereignisse eben grundsätzlich kaum zu beweisen seien, und dass eine Fälschung eines solchen Ereignisses schon längst aufgeflogen wäre. Doch er fügte weiter an, dass zum Beispiel die veröffentlichten Bilder keine echte Mondlandschaft darstellten. Das war für mich ein Auslöser, mich intensiv mit Apollo auseinanderzusetzen. Ich vertiefte mich ins Bildmaterial, suchte Quellen und ging an Vorträge über die Mondlandung, die es ums Jahr 2009 anlässlich des 40-jährigen Jubiläums zahlreich gab. Bei einem Vortrag an der Universität Bern hat ein Professor, der 1969 in Amerika bei der NASA arbeitete, erwähnt, dass seinerzeit in den USA 30% der Leute die Mondlandungen für eine Fälschung hielten. Auf meine Frage, ob er sich dies erklären könne, wusste er keine Antwort.

Selbst beim deutschen Astronauten Ulrich Walter fand ich auf seiner Webseite Umfrageresultate bezüglich der ersten Mondlandung. Die Frage war: „Hat die erste Mondlandung überhaupt stattgefunden? Im Jahre 2002 sagten 36% nein, im Jahre 2004 waren es schon 44%, die mit Nein stimmten. Bei diesen Resultaten frage ich mich schon, wieso so viele Leute ein historisches Ereignis infrage stellen, das von unseren Massenmedien als Fakt dargestellt wird. Auch Wikipedia und alle „seriösen Zeitungen lassen an der Echtheit der Apollo Mondlandungen keine Zweifel aufkommen. Neid kann nicht der Grund sein zu glauben, die Mondlandung sei nur gefälscht. Ganz im Gegenteil, viele wären sicher enttäuscht, wenn sich herausstellte, dass Neil Armstrong seinen Fuss gar nie auf den Mond gesetzt hätte und all die positiven Affirmationen auf einer Fälschung beruhten. Aber was ist es dann, das so viele Leute zweifeln lässt?

Interessant bei obiger Umfrage ist übrigens auch, dass spezifisch nach der ersten Mondlandung gefragt wird. Insgesamt waren es ja 6 erfolgreiche Mondlandungen in den Jahren 1969-1972. Wenn nun Spiegel Online, von dort stammt die Umfrage, nur nach der ersten fragt, suggeriert er dann nicht, dass man es mit den 5 folgenden allenfalls weniger genau nehmen könnte? Und wenn dem so wäre, wenn also Nummer 2 bis 6 gefälscht wären, ja wieso sollte man dann glauben, die erste wäre echt?

Also werde ich in diesem Buch die NASA-Dokumentation genau unter die Lupe nehmen und

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