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Das magische Amulett #18: Brenda Logan und der Wüstengeist

Das magische Amulett #18: Brenda Logan und der Wüstengeist

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Das magische Amulett #18: Brenda Logan und der Wüstengeist

Länge:
115 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 17, 2019
ISBN:
9783739641096
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 18
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Die Archäologin Brenda Logan verschlägt es zusammen mit dem jungen Kollegen Samuel Lington und der Studentin Ruth Soredge nach Timbuktu. In der Gruppe gibt es von Anfang an Spannungen, und bereits auf dem Weg in die Wüstenstadt lauern Gefahren. In Timbuktu gilt es einen Schatz zu bergen – und nicht nur geheimnisvolle Tuareg sorgen für Rätsel und blutige Zwischenfälle. Wie sieht die Zukunft der uralten Stadt aus? Wer kann sie retten? – Am Ende steht Brenda Logan vor einer schweren Entscheidung. Doch dann kommt es zu einer vollkommen unerwarteten Wendung …
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Freigegeben:
Jun 17, 2019
ISBN:
9783739641096
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Buch

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Das magische Amulett #18 - Jan Gardemann

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Brenda Logan und der Wüstengeist

Das magische Amulett Band 18

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Die Archäologin Brenda Logan verschlägt es zusammen mit dem jungen Kollegen Samuel Lington und der Studentin Ruth Soredge nach Timbuktu. In der Gruppe gibt es von Anfang an Spannungen, und bereits auf dem Weg in die Wüstenstadt lauern Gefahren. In Timbuktu gilt es einen Schatz zu bergen – und nicht nur geheimnisvolle Tuareg sorgen für Rätsel und blutige Zwischenfälle. Wie sieht die Zukunft der uralten Stadt aus? Wer kann sie retten? – Am Ende steht Brenda Logan vor einer schweren Entscheidung. Doch dann kommt es zu einer vollkommen unerwarteten Wendung …

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Ibn Rahman deutete mit zitternden Fingern nach vorn. »Dort, sehen Sie nur …«, krächzte er. Ich sah eine Gruppe von schwarzen Reitern. Es war unheimlich anzusehen, wie sich ihre dunklen Konturen langsam aus der Wolke aus Sand und Staub schälten. Es waren Tuaregs. Ihre Gesichter waren von dunklen Tüchern verhüllt. Darunter leuchteten gespenstische rotglühende Augen hervor. Ibn Rahman schüttelte gehetzt den Kopf. »Der Fluch von El Rais wird uns treffen ...«, rief er. Die schwarzen Pferde rückten näher. Die Hufe der Tiere schienen den Boden nicht zu berühren sondern über der Erde hinwegzuschweben. Hatten wir es etwa mit Geistern zu tun?

1

Als ich die Maschine der British Airlines verließ, schlug mir die brütige Hitze wie eine Mauer entgegen. Über dem Rollfeld des Flughafens von Niamey schwirrte die Luft. Ein blauer, blendend heller Himmel wölbte sich von Horizont zu Horizont. Nur hier und da wurde das stechende Blau von grauen Schlieren aus aufgewirbeltem Staub und Wüstensand verdeckt.

Die wenigen kargen Gewächse bei der Abfertigungshalle sahen aus, als würden sie an permanentem Wassermangel leiden – was wohl auch zutreffend war.

Zögernd blieb ich auf den Stufen der Gangway stehen und blickte mich um. Die flachen Bungalowbauten in der Ferne wirkten spartanisch. Mit ihren erdfarbenen Fassaden hoben sich die Gebäude kaum von der von Staub und Sand bedeckten, flachen Landschaft ab. Nur hier und da ragte eine verkümmerte Dattelpalme über die Dächer empor.

Ich atmete einmal tief durch und dachte sehnsuchtsvoll an London, meine Heimat, zurück.

Ich dachte an die üppigen Gärten und Parks, an die vielen Pflanzen und Bäume, die gerade aus ihrem Winterschlaf erwachten und die ersten zarten Knospen und Blüten trieben – und ich dachte an Daniel Connors, meinen Mann, der mich leider nicht auf dieser Expedition begleiten konnte. Er war ein bekannter Arzt und Neurologe und arbeitete im St. Thomas Hospital.

Aber Daniel und ich hatten uns bereits daran gewöhnt, dass unsere verschiedenen Berufe es dann und wann mit sich brachten, dass wir für einige Zeit lang getrennt voneinander waren.

Ich arbeitete als Archäologin im British Museum und hatte mir einen Namen als Amulettforscherin gemacht. Der Direktor des Museums, Professor Salomon Sloane, hielt große Stücke auf mich. Daher betraute er mich auch gern mit besonders kniffligen Aufgaben.

So wie auch jetzt.

»Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Expedition nach Afrika«, hatte Daniel gesagt, als wir uns am Flughafen voneinander verabschiedeten. Wir umarmten uns ein letztes Mal, und Daniel gab mir einen langen, leidenschaftlichen Kuss ...

Hupen und laute Rufe rissen mich aus meinen Gedanken.

Ein kleiner Bus wartete bei der Gangway neben der rissigen Rollbahn, um die Passagiere zur Abfertigungshalle zu bringen. Meine Mitreisenden befanden sich bereits alle im Fahrzeug. Nur ich stand noch selbstvergessen auf der Gangway und dachte an meinen geliebten Mann.

Der Busfahrer winkte ungeduldig. Er war ein dunkelhäutiger muskulöser Mann mit einem feingeschnittenen Gesicht, auf dem Schweißperlen glänzten.

»Kommen Sie, Madame!«, rief er und grinste breit. »Wenn Sie noch länger in der prallen Wüstensonne stehenbleiben, werden Sie einen Hitzeschlag erleiden. Und falls Sie vorhatten, Ihr Haar in der Sonne zu bleichen, kann ich Sie beruhigen. So hell, wie es jetzt ist, sieht es wunderschön aus!«

Der Mann spielte auf mein weizenblondes Haar an, das unter meiner Schirmmütze keck hervorschaute. Offenbar hatte ich sein Wohlgefallen erregt. Aber die abschätzenden Blicke, mit denen er mich bedachte, behagten mir nicht. Ich mochte es nicht, wenn Männer mich auf diese Art anschauten.

Daniel war da ganz anders. In seinen Blicken lag stets Liebe und Zuneigung – und mich überkam jedes Mal ein wohliger Schauer, wenn er mir tief in die Augen schaute ...

Ich beeilte mich, die Gangway zu verlassen, und betrat den Bus, der sich kurz darauf ruckelnd in Bewegung setzte.

In diesem Moment bemerkte ich eine düstere Windhose, die am Horizont dahinzog und eine Menge Staub und Sand in die Atmosphäre schleuderte.

Ein unbehagliches Gefühl beschlich mich. Das düstere Zentrum des Wirbelsturms wirkte auf befremdliche Weise wie eine Drohung.

Doch dann war die Windhose aus meinem Blickfeld verschwunden. Ich vergaß das seltsame Naturphänomen wieder.

2

In der gut klimatisierten Abfertigungshalle erhielt ich meinen Koffer und musste die umfangreichen Zollformalitäten über mich ergehen lassen.

Dann erst betrat ich die kleine Wandelhalle, die mit wartenden Menschen hoffnungslos überfüllt war.

Suchend sah ich mich unter den bunt gekleideten, zumeist dunkelhäutigen Leuten um.

Ich hielt nach einem jungen dunkelhaarigen Engländer Ausschau, der mich vom Flughafen abholen sollte. Sein Name war Samuel Lington. Er war ebenfalls Archäologe, arbeitete aber für kein Museum oder eine Institution. Er liebte seine Freiheit und Ungebundenheit und hielt es daher nie lange bei einem Arbeitgeber aus.

Ich hatte bereits schon einmal mit Samuel Lington zu tun gehabt. Damals begaben wir uns zusammen auf eine Expedition in die peruanischen Anden.

Ich dachte allerdings nicht allzu gerne an dieses Unternehmen zurück. Mysteriöse Ereignisse hatten unsere Reise begleitet. Sie führten uns direkt in ein gefährliches und unheimliches Abenteuer, das wir nur knapp überlebten.

Darum war ich zuerst auch wenig begeistert, als Professor Sloane mir vor einer Woche in seinem Büro erklärte, ich sollte an einer Expedition teilnehmen, die Samuel Lington leiten würde.

»Sie wissen, dass meine letzte Zusammenarbeit mit Samuel Lington in einer Katastrophe endete«, sagte ich zurückhaltend, nachdem der Museumsdirektor mir sein Anliegen vorgetragen hatte.

»Ich erinnere mich leider nur zu gut daran«, meinte Professor Sloane freudlos und strich sich mit einer fahrigen Handbewegung über den gepflegten weißen Vollbart.

Sein Schreibtisch war übersät mit vergilbten Pergamenten, wuchtigen Folianten und in brüchiges Leder gebundenen Büchern. Wie immer trug er einen farbenfrohen Anzug, der in dem eher düsteren Büro einen angenehmen Kontrast bildete.

»Ich möchte trotzdem, dass Sie es noch einmal mit Samuel Lington versuchen«, sagte er gedehnt. »Er hat mir einen langen Brief geschrieben und mich gebeten, sein Vorhaben zu unterstützen.«

»Worum genau geht es denn?«

»Samuel Lington behauptet in

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