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Das magische Amulett #67: Ein Toter erwacht: Romantic Thriller

Das magische Amulett #67: Ein Toter erwacht: Romantic Thriller

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Das magische Amulett #67: Ein Toter erwacht: Romantic Thriller

Länge:
106 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 17, 2019
ISBN:
9783739677170
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 67
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Während der Eröffnung der Ausstellung über das Mittelalter im British Museum kommt es zu einem Zwischenfall. Die junge Mitarbeiterin Oktavia Soka bricht vor einer Vitrine, in der ein goldenes Amulett ausgestellt ist, bewusstlos zusammen und fällt ins Koma. Kurze Zeit später geschieht genau das Gleiche mit der Putzfrau.
Brenda Logan, die Amulettforscherin, setzt nun alles daran, um den Frauen zu helfen. Doch wo soll sie mit ihrer Nachforschung beginnen?
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 17, 2019
ISBN:
9783739677170
Format:
Buch

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Das magische Amulett #67 - Jan Gardemann

München

Ein Toter erwacht

Das magische Amulett Band 67

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Während der Eröffnung der Ausstellung über das Mittelalter im British Museum kommt es zu einem Zwischenfall. Die junge Mitarbeiterin Oktavia Soka bricht vor einer Vitrine, in der ein goldenes Amulett ausgestellt ist, bewusstlos zusammen und fällt ins Koma. Kurze Zeit später geschieht genau das Gleiche mit der Putzfrau.

Brenda Logan, die Amulettforscherin, setzt nun alles daran, um den Frauen zu helfen. Doch wo soll sie mit ihrer Nachforschung beginnen?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Ein eisiger Lufthauch streifte meinen Nacken, und im nächsten Augenblick war ich hellwach. Entsetzt fuhr ich hoch und blickte mich benommen um. Wie es Oktavia wohl inzwischen ging? Da gellte ein markdurchdringender Schrei durch das Museum. Ich erstarrte. Ähnlich hatte es sich angehört, als Oktavia in den Bann des Amuletts geraten war. Ich rannte in den Saal, wo die Exponate zum Thema Hexenverfolgung ausgestellt waren. Die Tür stand offen, und ich befürchtete das Schlimmste. Ich stürmte in den düsteren Saal. Vor der Vitrine mit dem Mantel und dem Amulett des Hexenjägers lag eine korpulente Frau. Ein Mann kniete neben ihr. Es war Raymond Gahnadi. Sein Gesicht war leichenblass. Mit vor Entsetzen weit aufgerissenen Augen schaute er zu mir auf. »Du ... du wirst nicht glauben, was ich soeben gesehen habe«, stammelte er. »Das Amulett hatte grün geleuchtet, und ein goldenes Licht trat aus Nadines Stirn und schoss auf das Amulett zu ...«

1

»Hiermit erkläre ich die Ausstellung über das Mittelalter für eröffnet!«

Professor Salomon Sloane, der Direktor des British Museum, stand in feierlicher Pose auf einem kleinen Podest, das neben dem Zugang zu den Räumen aufgebaut war, in denen die Wanderausstellung über das Mittelalter gezeigt wurde. Gedämpftes Murmeln hob unter den Gästen des British Museum an. Die Ausstellung war mit Spannung erwartet worden, denn die Vorbereitungen hatten sich fast zwei Jahre hingestreckt. Die Exponate sollten mehrere Monate lang im British Museum gezeigt werden. Dann erst würden sie ihre lange Wanderung über die Kontinente antreten, wo sie in fast jedem namhaften Museum gezeigt werden sollte. Viele der Ausstellungsstücke waren einzigartig und wurden das erste Mal einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Bevor sich die Besucher den Ausstellungsräumen zuwenden konnten, hob der Professor noch einmal beide Arme und bat um Aufmerksamkeit. Er trug einen hellen fliederfarbenen Anzug, der ganz seinem Hang zu farbenfroher unkonventioneller Kleidung entsprach. Ein blütenweißes Hemd leuchtete zwischen den Aufschlägen der Anzugjacke hervor. Die Körnung aber war eine lila Krawatte, die mit großen blauen und fliederfarbenen Blüten geziert war. Das Haar und der gepflegte Vollbart des Professors waren schlohweiß und bildeten einen heiteren Kontrast zu den bunten Kleidern, die er für gewöhnlich bevorzugte.

Professor Sloane ließ seinen Blick über die Versammelten schweifen und vergewisserte sich, dass er wieder die ungeteilte Aufmerksamkeit der Gäste genoss. Dann erst fuhr er mit seiner Ansprache fort:

»Wenn Sie jetzt durch die Ausstellungsräume gehen und die Exponate bewundern, vergessen Sie bitte nicht, wie viel Arbeit, Mühe und Geld es dem Museum und seinen Mitarbeitern gekostet hat, diese Wanderausstellung zusammenzutragen.«

Mit einer galanten Armbewegung deutete er in meine Richtung.

»Besonderen Lob verdient Brenda Logan, die dank ihres enormen Fachwissens und Forscherdrangs einige besonders schöne Exponate aufgespürt, restauriert und der Ausstellung eingegliedert hat. Ohne Brenda Logans unermüdlichen Tatendrang wäre diese Ausstellung nicht das geworden, was sie jetzt ist: Eine Bereicherung für den Museumsbetrieb, und wert, auch in anderen Städten Europas und der ganzen Welt gezeigt zu werden!«

Applaus brandete auf, und ich spürte die Blicke der Gäste auf mir ruhen. Jemand legte einen Arm um meine Schultern. Es war Daniel Connors, mein Mann. Stolz sah er mich mit seinen strahlenden blauen Augen an.

»Der Professor hat recht«, meinte er mit gedämpfter Stimme. »Ohne dich wäre diese Ausstellung kaum zustande gekommen.«

Ich zuckte mit den Schultern.

»Der Professor tut ja geradeso, als hätte ich allein die Lorbeeren verdient. Dabei hätte ich es ohne die Unterstützung meiner Kollegen nicht geschafft. Er hätte sie in seiner Ansprache auch erwähnen sollen. Besonders Oktavia Soka hätte es gut getan, von dem Professor etwas Anerkennung zu erhalten.«

Mit einem Kopfnicken deutete ich zu einer jungen dunkelhaarigen Frau hinüber. Sie stand etwas abseits in der Nähe der anderen Kollegen des Museums und blickte starr und ausdruckslos vor sich hin.

Oktavia Soka studierte Archäologie und absolvierte im British Museum ein Praktikum. Mit ihren fünfundzwanzig Jahren war sie nur zwei Jahre jünger als ich. Sie bewunderte mich insgeheim, das konnte ich deutlich spüren. Aber sie beneidete mich auch, weil ich eine angesehene und sehr erfolgreiche Archäologin war. Mein Fachgebiet war die Amulettforschung. Auf diesem Gebiet konnte mir keiner so leicht das Wasser reichen.

Das Lob des Professors war mir nicht so wichtig. Oktavia Soka, die ebenfalls bei der Zusammenstellung der Wanderausstellung geholfen hatte, hätte dieses Lob viel dringender benötigt. Sie traute sich nur wenig zu und stellte sich oft in den Hintergrund, was zur Folge hatte, dass sie von den anderen Kollegen übergangen und kaum wahrgenommen wurde.

Während die Gäste nun in die Räume strömten, in denen die Mittelalter-Ausstellung untergebracht war, nahm ich Daniel bei der Hand und ging auf Oktavia zu. Mit vor der Brust verschränkten Armen stand sie da und starrte den Besuchern missmutig nach. Ihr dunkles langes Haar hatte sie im Nacken locker zusammengebunden. Sie trug ein einfaches weißes Sweatshirt und eine schwarze Cordhose. Oktavia hatte ein ebenmäßiges, schön geschnittenes Gesicht. Die braunen Augen waren sehr ausdrucksstark. Ein Eindruck, der durch die geraden dünnen Brauen noch bestärkt wurde, die mich entfernt an die Schwingen von Schwalben erinnerten.

Oktavia machte einen Schmollmund, als sie mich kommen sah.

»Ich wollte mich bei Ihnen für Ihre tatkräftige Unterstützung bedanken«, erklärte ich und lächelte Oktavia aufmunternd zu. Die junge Frau tat, als hätte sie mich und Daniel soeben erst bemerkt. Abschätzend zog sie eine Augenbraue in die Höhe. Dann zuckte sie gleichmütig mit den Achseln.

»Ich habe doch nur Handlangerdienste verrichtet«, meinte sie schnippisch. »Kein Wunder, dass Professor Sloane es nicht für nötig hielt, mich in seiner Ansprache zu erwähnen.«

»Wenn Sie erst eine so bekannte Archäologin sind wie Brenda«, meinte Daniel, ehe ich etwas erwidern konnte, »dann werden Ihnen die Lobpreisungen Ihrer Vorgesetzten irgendwann egal sein. Was zählt, ist, dass Sie selbst von ihrer Arbeit überzeugt und mit Leidenschaft bei der Sache sind. Sie können mir glauben. Ich weiß, wovon ich spreche. Ich bin Arzt und arbeite im St. Thomas Hospital. Meine Aufgabe ist es, Menschenleben zu retten. Manche meiner Patienten nehmen dies als

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