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Der Bergpfarrer 469 – Heimatroman: Mit dem Erbe kam die Liebe

Bewertung:
106 Seiten1 Stunde

Zusammenfassung

Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor.

Sein größtes Lebenswerk ist die Romanserie, die er geschaffen hat. Seit Jahrzehnten entwickelt er die Romanfigur, die ihm ans Herz gewachsen ist, kontinuierlich weiter. "Der Bergpfarrer" wurde nicht von ungefähr in zwei erfolgreichen TV-Spielfilmen im ZDF zur Hauptsendezeit ausgestrahlt mit jeweils 6 Millionen erreichten Zuschauern. Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. In Spannungsreihen wie "Irrlicht" und "Gaslicht" erzählt er von überrealen Phänomenen, markiert er als Suchender Diesseits und Jenseits mit bewundernswerter Eleganz.

Als Pfarrer Trenker am Mittwochnachmittag von seinem Besuch im Altenheim in Waldeck zurückkehrte, erwartete ihn Sophie Tappert schon ziemlich ungeduldig. Sie öffnete ihm die Haustür und empfing ihn mit den Worten: "Das sind S' ja endlich, Hochwürden. Der Herr Deininger war vor zwei Stunden da und hat mir was für Sie gegeben. Er war ziemlich von der Rolle, der arme Mann. Erst wollt' ich Sie anrufen. Das hab' ich aber unterlassen, weil ich Sie net stören wollt' bei den alten Leutl'n." Sophie war ziemlich aufgeregt. "Was ist denn los, Frau Tappert?" Sebastian schwante wenig Erfreuliches. "Es ist ein Flyer, Hochwürden", antwortete Sophie. "Ich hab' ihn auf Ihren Schreibtisch gelegt. Verfasst hat ihn der Stangassinger. Er hat heut' Vormittag dem Reisinger Sepp einen solchen Zettel vorbeigebracht, und der hat ihm dem Herrn Deininger gegeben, als er ihm zufällig begegnet ist. Der Stangassinger hat dem Reisinger gegenüber geäußert, dass auch dessen Hotelbetrieb ziemlich hart betroffen sein wird, wenn die Brauerei den schönen Achsteinsee ruiniert und die Urlauber deswegen ausbleiben." Sebastian ging schnell in sein Büro. ›Der Stangassinger hat also net nur mit dem Säbel gerasselt‹, schoss es ihm durch den Kopf. Dann las er das Flugblatt. Darin hatte der letzte Fischer von Achsteinsee all seine Bedenken, die er gegenüber dem Bürgermeister geäußert hatte, recht drastisch ausgemalt. Es hörte sich an, als wäre die Existenz des Achsteinsees gefährdet.

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