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Das magische Amulett #6: Vampir wider Willen: Romantic Thriller
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eBook114 Seiten1 Stunde

Das magische Amulett #6: Vampir wider Willen: Romantic Thriller

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Über dieses E-Book

Das magische Amulett Band 6
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 93 Taschenbuchseiten.

Wie kann Dr. Morbus eine unheilbare Krankheit besiegen? Was hat es mit Scharen unheimlicher Fledermäuse auf sich, die New York heimsuchen? – Die junge Brenda Logan gerät unvermittelt in den Strudel düsterer Ereignisse, die schicksalhaft und unentrinnbar scheinen. Als sich das finstere Geheimnis lüftet, ist nicht nur Brendas Leben in grässlicher Gefahr …
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum9. Juni 2019
ISBN9783739635330
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    Buchvorschau

    Das magische Amulett #6 - Jan Gardemann

    München

    Vampir wider Willen

    Das magische Amulett Band 6

    Roman von Jan Gardemann

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 93 Taschenbuchseiten.

    Wie kann Dr. Morbus eine unheilbare Krankheit besiegen? Was hat es mit Scharen unheimlicher Fledermäuse auf sich, die New York heimsuchen? – Die junge Brenda Logan gerät unvermittelt in den Strudel düsterer Ereignisse, die schicksalhaft und unentrinnbar scheinen. Als sich das finstere Geheimnis lüftet, ist nicht nur Brendas Leben in grässlicher Gefahr …

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

    © by Author

    © Cover by Firuz Askin, 2016

    © dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    © Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Prolog

    Leichter Nieselregen setzte ein. Trotzdem schlug ich nicht den direkten Weg zu meinem Apartment ein, sondern bog in eine Seitenstraße und eilte den Häuserblock entlang. Als ich mich rasch umblickte, fand ich meine Befürchtung bestätigt. Die Fledermaus folgte mir. Ich schritt nun rascher aus. Aber meinem seltsamen Verfolger bereitete es keine Mühe, mir auf den Fersen zu bleiben. Wenn ich verharrte, verschwand die Fledermaus rasch in einer dunklen Nische oder einem Mauervorsprung. Ich wurde zunehmend unruhiger. Das ungewöhnliche Auftreten von Fledermäusen in den vergangenen Tagen ließ mich meinen flatternden Verfolger in einem ganz anderen Licht sehen. Und plötzlich stand mir das Bild von Kamal Smith vor Augen, wie er von Fledermäusen bedeckt auf dem Boden seines muffigen Ladens lag. Vielleicht waren die Fledermäuse aus einem ganz anderen Grund bei Kamal aufgetaucht, als die Polizei annahm. Er hatte mich vor dem geflügelten Tod gewarnt und davor, dass ich mich in großer Gefahr befand ...

    1

    Abenddämmerung senkte sich über den Central Park von New York. Die Schatten zwischen den Bäumen wurden dichter und die Lampen des Parks flammten auf. In der Ferne zeichnete sich über den Baumwipfeln die massige Silhouette der Hochhäuser von Manhattan ab. Die Wolkenkratzer muteten wie ein glitzerndes, irisierendes Gebirge aus Stahl, Glas und Beton an, das den Central Park in seiner Mitte eingeschlossen hatte.

    Der Park schien zu einer anderen Welt zu gehören. Er war voll von entlegenen Wäldern, bleich schimmernden Seen und verwunschenen Orten so jedenfalls kam es mir an diesem Abend vor.

    Ich saß in die weichen, gemütlichen Polster einer offenen Kutsche zurückgelehnt und hatte mich in die Arme meines Begleiters gekuschelt. Das Tappen der Pferdehufe und das Knirschen der großen Speichenräder, die über den Kiesweg rollten, versetzten mich in eine romantische Stimmung.

    Die anheimelnde Atmosphäre konnte auch das ferne Brodeln der Großstadt nicht beeinträchtigen.

    Ich fühlte mich zufrieden. Und das hatte ich nicht zuletzt dem Mann zu verdanken, in dessen Arme ich mich geschmiegt hatte: Daniel Connors, meinen frisch angetrauten Ehemann!

    »Brenda, ein Leben ohne dich kann ich mir gar nicht mehr vorstellen.«

    Ich lächelte geschmeichelt und sah Daniel tief in seine blauen tiefgründigen Augen.

    »Ich liebe dich, Daniel«, flüsterte ich. Langsam beugte er sich zu mir herab und gab mir einen zärtlichen Kuss.

    Genießend schloss ich die Augen. Unsere Hochzeitsreise hatte uns von London nach New York geführt. Diese romantische Kutschfahrt durch den Central Park, sollte der Abschluss unserer Flitterwochen sein. Denn am nächsten Tag warteten bereits wieder einige Aufgaben auf uns, die wir hier in New York zu erledigen hatten.

    Daniel Connors war ein bekannter Arzt und Neurologe und arbeitete im St. Thomas Hospital in London. Morgen begann in New York ein mehrtägiger internationaler Ärztekongress, den Daniel zusammen mit seinem Freund und Kollegen Cliff Parker besuchen wollte.

    Auch für mich gab es in New York einiges zu erledigen.

    Professor Salomon Sloane, der Direktor des British Museum, für das ich als Archäologin arbeitete, hatte mir den Auftrag gegeben, in Harlem einen Mann zu kontaktieren, der hin und wieder seltene Ausstellungsstücke für das Museum beschaffte.

    Plötzlich gab Daniel meine Lippen wieder frei und sah mich schmunzelnd an.

    »Du bist mit deinen Gedanken bereits bei deiner Arbeit«, stellte er fest.

    Ich seufzte auf und lehnte den Kopf gegen seine kräftige Schulter. »Du hast recht«, gestand ich. »Ich versuche, mich damit abzufinden, dass unser unbeschwertes Zusammensein ab morgen wieder ein Ende haben soll. Ich werde unsere Flitterwochen niemals vergessen.«

    »Das sollst du ja auch gar nicht.«

    Daniel drückte mir einen Kuss in mein weizenblondes duftendes Haar.

    Verträumt ließ ich meine Blicke schweifen. Vor uns, auf dem Kutscherbock kauerte ein Mann in Frack und Zylinder, der die Zügel locker in den Händen hielt und ab und zu beruhigend auf das Pferd einsprach. Die Gaslampen zu seinen beiden Seiten hüllten das altertümliche Fahrzeug in eine mystisch anmutende Aura aus gelbem Licht.

    Soeben tauchten wir in einen dichten Birkenwald ein. Links und rechts des Weges ragten die schmalen, schwarzweiß gesprenkelten Baumstämme grazil in die Höhe und breiteten ihr dichtes Blätterdach wie schützend über uns aus. Dazwischen blitzten immer wieder vereinzelte Sterne, die sich blass am sommerlichen Abendhimmel abzeichneten.

    Selbstvergessen schaute ich nach oben und genoss Daniels wohltuende, prickelnde Nähe.

    Da plötzlich glitt ein nachtschwarzer Schatten über die Wipfel hinweg. Ich vernahm ein leises, gespenstisches Rauschen.

    Unwillkürlich schrak ich zusammen. Der Schatten war sehr groß. Viel zu groß für einen Vögel!

    »Was hast du?«, erkundigte sich Daniel, dem mein kurzer Schrecken nicht entgangen war.

    Aber ich kam nicht mehr dazu zu antworten. Denn in diesem Augenblick spielte das Pferd plötzlich verrückt!

    2

    Laut wiehernd stellte sich der braune Hengst auf seine Hinterläufe. Zischend schnitten die Vorderhufe durch die Luft.

    Dann machte das Pferd plötzlich einen Satz nach vorn und Daniel und ich wurden unsanft in die Polster der Kutsche geworfen.

    Der Kutscher versuchte verzweifelt, das Pferd unter Kontrolle zu bringen. Er schrie und brüllte und riss an den Zügeln.

    Aber das Pferd reagierte nicht.

    Immer wieder bäumte es sich auf und schlug mit den Vorderläufen aus.

    Dann plötzlich schoss es wieder nach vorn und verfiel in einen rasenden Galopp.

    Entsetzt klammerte ich mich an Daniel fest. Der Fahrtwind zerzauste mein Haar.

    Wir wurden auf unserem Sitz hin und her geschleudert. Der Kutscher verlor seinen Zylinder. Er fluchte und wetterte. Aber das Pferd ließ sich dadurch nicht beeindrucken.

    In halsbrecherischem Tempo rannte es den Kiesweg entlang. Ein Pärchen, das eng umschlungen über den Pfad schlenderte, sprang erschrocken beiseite.

    Im nächsten Moment donnerte die Kutsche an ihnen vorbei.

    »Passen Sie doch auf!«, schrie der Mann uns hinterher, der sich schützend vor seine Freundin gestellt hatte.

    Dann schossen wir aus dem Birkenwald hinaus. Eine große Rasenfläche und ein dunkler Teich, in dem sich die Lichter der Hochhäuser zuckend spiegelten, lagen plötzlich vor uns.

    Der Weg machte eine scharfe Biegung.

    Ohne das Tempo

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