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Der fette Sack: Erfolgreiche, nachhaltige Gewichtsreduktion - Schritt für Schritt

Der fette Sack: Erfolgreiche, nachhaltige Gewichtsreduktion - Schritt für Schritt

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Der fette Sack: Erfolgreiche, nachhaltige Gewichtsreduktion - Schritt für Schritt

Länge:
92 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 24, 2019
ISBN:
9783744863902
Format:
Buch

Beschreibung

Der fette Sack
Erfolgreiche, nachhaltige Gewichtsreduktion - Schritt für Schritt

Die meisten Bücher zum Thema «Abnehmen» werden von schlanken oder normalgewichtigen Menschen geschrieben. Viele von Ihnen kennen das Thema «Abnehmen» aus Literatur und Weiterbildung.
Können solche Menschen wirklich verstehen, was eine Diät für den Betroffenen bedeutet? Haben diese Menschen je die Demütigungen, Enttäuschungen und die vielen verletzenden Bemerkungen erlebt? - Trotzdem halten sie sich für Experten für das Thema «Gewichtsreduktion».
«Der fette Sack» ist das Buch eines Betroffenen, der aus eigener Erfahrung schreibt und Probleme, Herausforderungen und schliesslich auch den Erfolg aus eigenem Erleben schildert.
«Der fette Sack» - Ein Buch von einem Betroffenen für Betroffene.
Auch Sie können wie der Autor abnehmen und Ihr Wunschgewicht erreichen!
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 24, 2019
ISBN:
9783744863902
Format:
Buch

Über den Autor


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Der fette Sack - Markus Steiner

Der fette Sack

Der fette Sack

Copyright

Vorwort

Abnehmen beginnt im Kopf

Gewichts-Coaching

Die Diät beginnt

Meine persönlichen Erfolge

Die kleinen Helferlein

Bezugsquellen

Literaturliste

Fragern und Antworten

Impressum

Der fette Sack

Der fette Sack

Erfolgreiche, nachhaltige Gewichtsreduktion - Schritt für Schritt

Markus Steiner

Copyright

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Vorwort

Ich war schon immer ein fetter Sack. Ganz unabhängig davon, was ich darüber dachte, sah ich es in den Augen meiner Mitmenschen.

Die Bestätigung dazu erhielt ich dann, als vor etwa einem halben Jahrzehnt eine gute Kollegin, welche ich noch aus Studienzeiten kannte, erzählte: »Wenn du damals nur etwas mehr meinen ästhetischen Vorstellungen entsprochen hättest, wäre bestimmt mehr gelaufen.«

Damals konnte ich das gut annehmen. Die Kollegin war inzwischen glücklich verheiratet und hatte ein Kind und ich war emotionell anderweitig gebunden. Aber zu Studienzeiten, da hätte ich für »mehr gelaufen« wahrscheinlich »alles« getan. Das Schlimme dabei: Ich hatte es schon damals gewusst. Aber abzunehmen schaffte ich trotzdem nicht in einem Maß, das in irgendeiner Weise optisch sichtbar gewesen wäre. Damals zeigte meine Waage – welche ich nur äußerst selten benutzte – ein etwas höheres Gewicht an, als es meine jetzige heute tut. Dazwischen liegen Gewichtsschwankungen bis über 50 Kilo – natürlich nach oben. Ebenfalls dazwischen liegen Operationen. Der Mediziner nennt sie »Gastric Banding« (Magenband) und »Gastric Bypass« (Magenbypass). Ebenso gab es etliche Diätversuche und Selbstversuche mit Bewegung. Das Resultat war immer dasselbe: Frust, Gewichtszunahme, Jojo-Effekt, Schmerzen und Unwohlsein.

Das Jahr 2014 begann ich mit einem Gewicht von 141.3 kg. Mein maximales »Kampfgewicht« erreichte ich mit über 160 kg vor über einem Jahrzehnt. Dazwischen die bereits erwähnten Operationen, eine davon mit Komplikationen, welche das Problem beinahe auf finale Art gelöst hätten. Doch das letzte halbe Jahrzehnt war die Tendenz wieder ganz klar steigend gewesen.

Nachdem der Magenbypass mich wegen einer aufgebrochenen Naht mit nachfolgender Bauchfellentzündung einen Teil meines Darmes gekostet hatte und mich fast »von meinem irdischen Leiden erlöst hätte« (wobei ich ehrlich gesagt immer ganz gern gelebt habe), ließ er mein Gewicht auch (hauptsächlich, weil mein geschwächter Körper damals kaum mehr Nahrung aufnehmen konnte) bis auf etwa 110 kg schrumpfen.

Sobald ich die Operation aber überstanden hatte, holte sich mein Körper langsam, aber beharrlich die verlorenen Kilos weitgehend wieder, bis ich dann Anfang 2014 beschloss, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich wollte nicht zurück auf die 160 kg. Ich glaube, ich weiß so ziemlich alles übers »fett sein«, was man in irgendwelchen Büchern lesen, als Betroffener erleben und durch Beispiele im Freundes- und Bekanntenkreis miterleben kann.

In jedem Fall genug, um zu wissen, dass es keinen Spaß macht, als fetter Sack durchs Leben zu laufen. Das mögen zwar andere übergewichtige Menschen bestreiten, genauso wie ich das auch tue, wenn's drauf ankommt. Aber seien wir doch ehrlich und einigen wir uns darauf, dass die Zahl der Vorteile des Dickseins doch eher beschränkt sind.

Inzwischen bin ich etwas unter 110 kg schwer. Dieses Gewicht zeigte meine Waage das letzte Mal vor mehr als zwei Jahrzehnten. Ob ich nun immer noch ein fetter Sack bin? Ich denke objektiv gesehen: Ja – mein BMI (Body Maß Index) liegt immer noch in einer Region, die als krankhaft bezeichnet wird. Wenn ich nun aber subjektiv auf meine Gewichtsentwicklung schaue, komme ich mir regelrecht schlank vor. Auch Gewicht scheint also relativ zu sein.

Die Diät habe ich inzwischen beendet. Nicht, weil sie nichts gebracht hätte, wie ganz viele andere davor, sondern einfach, weil ich meinem Körper und auch meinem Kopf etwas Zeit geben möchte, sich an die neuen Dimensionen zu gewöhnen und neue Kraft und Motivation zu tanken, um die nächsten Kilos in Angriff zu nehmen.

Und nun habe ich mich also entschieden, ein Buch zu schreiben, weil ich weniger als 110 kg wiege. Weil ich über 30 kg abgenommen habe. Haben das nicht tausende Menschen vor mir getan?

Ganz bestimmt haben sie das, und ich würde mir wünschen, mehr davon hätten ihre

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