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Nachts, wenn der Sensenmann kommt: Unheimlicher Thriller

Nachts, wenn der Sensenmann kommt: Unheimlicher Thriller

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Nachts, wenn der Sensenmann kommt: Unheimlicher Thriller

Länge:
135 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
23. Juni 2019
ISBN:
9783739648750
Format:
Buch

Beschreibung

Der Umfang dieses Buchs entspricht 111 Taschenbuchseiten.

Zufällig werden die Privatdetektive Budd Corson und Reed Witney Zeugen eines übernatürlichen Geschehens: Die kopflose Leiche von Greg Strudwick, schwarzes Schaf des Strudwick-Clans, verschwindet vor ihren Augen. Zuvor war der Strudwick-Spross von einer grauenerregenden Knochengestalt mit einer Sense niedergemetzelt worden. Scott F. Strudwick, das Familienoberhaupt, erteilt Budd Corson daraufhin den Auftrag, den Sensen-Mörder seines Sohnes zu vernichten. Kann der Detektiv den nächsten schaurigen Mord verhindern? Denn offensichtlich hat es der Sensenmann mit der Totenfratze auf die schwerreiche Familie abgesehen ...
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Herausgeber:
Freigegeben:
23. Juni 2019
ISBN:
9783739648750
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Buchvorschau

Nachts, wenn der Sensenmann kommt - A. F. Morland

Nachts, wenn der Sensenmann kommt

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 111 Taschenbuchseiten.

Zufällig werden die Privatdetektive Budd Corson und Reed Witney Zeugen eines übernatürlichen Geschehens: Die kopflose Leiche von Greg Strudwick, schwarzes Schaf des Strudwick-Clans, verschwindet vor ihren Augen. Zuvor war der Strudwick-Spross von einer grauenerregenden Knochengestalt mit einer Sense niedergemetzelt worden. Scott F. Strudwick, das Familienoberhaupt, erteilt Budd Corson daraufhin den Auftrag, den Sensen-Mörder seines Sohnes zu vernichten. Kann der Detektiv den nächsten schaurigen Mord verhindern? Denn offensichtlich hat es der Sensenmann mit der Totenfratze auf die schwerreiche Familie abgesehen ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Zwischen Hibiskussträuchern verharrte die Gestalt. Gehüllt in eine weiße Kutte, die Kapuze hochgeschlagen, schimmerte in der Nacht ein grinsender Totenschädel, in dessen leeren Augenhöhlen ein milchiges Licht leuchtete.

In den Knochenhänden hielt der Unheimliche eine alte Sense, deren geschwungenes Schneideblatt das fahle Licht des Mondes reflektierte. Die grauenerregende Erscheinung löste sich lautlos von den Sträuchern und machte sich auf den Weg, um sich das nächste Opfer zu holen ...

2

Der Strudwick-Clan war in New York so etwas wie eine Institution. Bei allem, was mit Geld zu tun hatte, hatten die Strudwicks ihre Hand im Spiel. Entweder traten sie offen in Erscheinung oder sie standen hinter Strohmännern. Es gab so gut wie kein lukratives Geschäft, an dem Scott F. Strudwick und seine Söhne nicht beteiligt waren.

Scott F. war stolz auf seine Jungs. Lewis, der Erstgeborene, hatte sich zu einem harten, raffinierten Geschäftsmann entwickelt. Er verstand es vortrefflich, zu intrigieren und Gegner des Strudwick-Clans auszuschalten, ohne sich selbst dabei kalte Füße zu holen.

Joe Don hingegen versuchte, im Geschäftsalltag fair zu bleiben und erreichte auf diese Weise fast immer das gesteckte Ziel.

Nur Greg Strudwick war ein Sorgenkind, denn er interessierte sich eher für Frauenbeine als fürs Geschäft, und schon mehr als einmal hatten ihm Lewis und Joe Don aus der Patsche geholfen.

In Scott F. Strudwicks Augen war Greg das schwarze Schaf der Familie. Ein Angeber und Playboy, der von Arbeit nicht viel hielt und ihm übertragene Aufgaben nur widerwillig erledigte. Dafür pochte er umso lauter auf seine Rechte als Mitglied des Strudwick-Clans. Die Vorteile, die ihm die Zugehörigkeit zu dieser einflussreichen Familie bot, wollte er nicht missen. Er parkte seinen Wagen prinzipiell im Halteverbot und warf die Strafzettel weg. Er schlug in aller Öffentlichkeit Rivalen zusammen, die es wagten, ihm - einem Strudwick - die Freundin abspenstig zu machen. Er legte sich mit jedem an, und die Rechtsanwälte des Clans hatten alle Hände voll zu tun, hochschlagende Wogen hinterher wieder zu glätten.

Greg Strudwick konnte aber auch anders. Besonders wenn ihm ein Mädchen gefiel. Dann war er liebenswürdig, zuvorkommend und unterhaltsam, und er brauchte sich dazu nicht mal zu verstellen.

Dena Burgess hatte es ihm besonders angetan. Sie war seine Traumfrau.

Groß, schlank, blond und sehr sexy. Ihre Ausstrahlung war enorm und brachte die Männer ins Schwitzen.

Greg hatte Dena im Studio 45 kennengelernt. Er war mit Freunden dort gewesen und hatte sich gelangweilt. Denas Erscheinen aber hatte ihn elektrisiert.

Er hatte seinen Namen genannt in der Hoffnung, damit Eindruck zu schinden, aber die junge Frau hatte ihn recht desinteressiert gemustert als hätte sie den Namen Strudwick noch nie gehört. Daraufhin versuchte er ihr mit Geld zu imponieren, bestellte Sekt und warf mit den Dollars nur so um sich, doch auch dies machte Dena Burgess nicht schwach.

Als sie ging, fragte er: »Darf ich Sie nach Hause bringen?«

»Nein«, erwiderte sie kühl. »Ich nehme ein Taxi.«

»Darf ich Sie wiedersehen?«

»Vielleicht bin ich morgen wieder hier.«

Dieses Vielleicht machte ihn halb verrückt. Ihre abweisende Haltung stachelte ihn an. Eine nie da gewesene Leidenschaft entflammte in ihm für das Mädchen. Von Freunden erfuhr er, wer sie war: die Tochter wohlhabender Leute mit einer geplatzten Verlobung hinter sich und deshalb im Umgang mit Männern vorsichtig.

Greg Strudwick wollte so viel wie möglich über Dena herausfinden. Wo sie wohnte, wo sie arbeitete, welches ihre Lieblingsblumen waren. Er überfiel sie zwei Wochen lang mit roten Rosen und Anrufen.

Nach vierzehn Tagen war die Festung sturmreif. Sie gingen zum ersten Mal zusammen aus, aber es dauerte noch mal zwei Wochen, bis Dena ihm erlaubte, sie zu küssen. Von da an hatte Greg das Gefühl, er würde im siebten Himmel schweben. Er vernachlässigte seinen Job noch mehr und verschlampte Termine. Wichtige Geschäftsabschlüsse fielen durch seine Schuld ins Wasser. Aber das kümmerte ihn nicht. Er wollte nur noch für Dena da sein.

Trotz immer massiverer Vorwürfe vonseiten Scott F. Strudwicks, Lewis’ und Joe Dons fühlte Greg sich großartig, ohne zu ahnen, dass er nur noch kurze Zeit zu leben hatte.

Das grausame Schicksal hatte schon die Weichen gestellt.

Dena saß in einem bequemen Ledersessel. Sie trug ein atemberaubendes Kleid mit Spaghettiträgern, das viel von ihren vollen, festen Brüsten sehen ließ. Greg Strudwick stand bei der Hausbar und mixte lächelnd zwei Drinks. Er sah gut aus, ein bisschen wie Cary Grant in jungen Jahren, hatte dunkles Haar und dunkle, sensible Augen.

»Warum lächelst du?«, fragte Dena. »Woran denkst du, Greg?«

»An den Abend, als wir uns zum ersten Mal begegneten. Ich dachte, mich haut es um. Ich war überwältigt.«

»Davon habe ich nichts bemerkt. Du schienst mir sehr selbstsicher zu sein. Zu selbstsicher.«

»Und du warst so verdammt abweisend.«

»Weil ich das Gefühl hatte, du wärst dir meiner bereits absolut sicher.«

»Als du meine Bitte, dich nach Hause bringen zu dürfen, abgelehnt hast, war das für mich ein Schlag ins Gesicht.«

»Das hatte ich beabsichtigt. Ich wollte deiner zur Schau getragenen Eitelkeit einen Tiefschlag versetzen.«

»Das ist dir gelungen. Ich begann, an mir zu zweifeln.«

»Du meinst, an deiner Wirkung auf Frauen.«

»Ja.«

»Heute kann ich es dir ja verraten: Du hast mir auf Anhieb gefallen, aber ich wollte es dir nicht zu leicht machen.«

»Ich habe aber nicht lockergelassen, und es hat sich gelohnt.« Greg Strudwick brachte die Drinks. Er reichte Dena ihr Glas, hob das seine und sagte: »Ich trinke auf diesen schicksalsträchtigen Abend im Studio 45, und ich danke dem Schicksal dafür, dass es uns beide zusammengeführt hat.« Er leerte sein Glas auf einen Zug und beugte sich dann zu Dena hinunter, um sie zu küssen.

Sie setzte ihm ihren Zeigefinger an die Brust und ließ ihn nicht an sich heran. »Du hast keinen guten Ruf, Greg Strudwick. Eigentlich sollte ein anständiges Mädchen wie ich die Finger von dir lassen.«

»Ich werde mich ändern«, versprach der junge Mann. »Sag’ mir, was dir an mir nicht passt, und ich werde es abstellen.«

»Du arbeitest kaum noch, seit wir uns kennen.«

»Ab morgen werde ich wie ein Tier schuften.«

»Es gibt zu viele Affären in deinem Leben.«

»Ich schwöre dir, es werden keine neuen hinzukommen. Von nun an gibt es für mich nur dich. Glaubst du nicht, dass ein Mensch sich grundlegend ändern kann?«

Dena Burgess lachte. »Du kannst es mir ja beweisen.«

»Das werde ich«, sagte Greg. Es klang wie ein Versprechen.

»Ich werde alles tun, was du von mir verlangst. Aus mir wird der ideale Partner, du wirst es erleben.« Er überwand den Druck des Zeigefingers und presste seine Lippen leidenschaftlich auf Denas kirschroten Mund.

Plötzlich klirrte Glas.

*

Greg Strudwick schnellte hoch und drehte sich überrascht um. Was er zu sehen bekam, ließ ihn an seinem Verstand zweifeln. Eine grauenerregende Gestalt hatte mit einer Sense das Fenster eingeschlagen. Glasscherben flirrten durch die Luft und landeten klirrend auf dem Fliesenboden. Wie ein Gebilde aus einem Horrorfilm brach der Sensenmann durch die Terrassentür.

Der Schock lähmte Greg Strudwick.

Fassungslos stierte er den Unheimlichen an, dessen Kutte geisterhaft raschelte, als er den Livingroom betrat. Unter der weißen Kapuze grinste die bleiche Totenfratze, in deren Augenhöhlen ein gespenstisches Licht zu brennen schien.

Greg spürte, wie es ihm eiskalt über den Rücken rieselte. Noch nie im Leben war er

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