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Wiedergeburt des Bösen: Das magische Amulett #1

Wiedergeburt des Bösen: Das magische Amulett #1

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Wiedergeburt des Bösen: Das magische Amulett #1

Länge:
117 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 18, 2019
ISBN:
9783739639338
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 1
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

Brenda Logan erwacht in einem Krankenhausbett und leidet an Amnesie, nachdem man sie mit einem Schädeltrauma aus der Themse gefischt hat.
In ihren Träumen wird sie von sonderbaren, sehr real erscheinenden Erinnerungen an ein junges Mädchen namens Mathilda verfolgt, die zur Zeit der Kreuzzüge auf der Burg der McLilians lebte … Im Krankenhaus erscheint der zwielichtige John Mordok und behauptet, ihr Ehemann zu sein. Obwohl Brenda eine Abneigung gegen den Mann verspürt, folgt sie ihm auf seine Burg und erkennt diese aus ihren Träumen wieder. Offensichtlich gibt es eine mysteriöse Verbindung zwischen Mathilda und ihr, zumal Mordok auf der Suche nach einem machtvollen Zauber-Amulett ist, das Brenda auch im Traum bei dem Mädchen sah. Das Amulett könnte Brenda und dem sympathischen Arzt Dr. Daniel Connors zum Verhängnis werden ...
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 18, 2019
ISBN:
9783739639338
Format:
Buch

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München

Wiedergeburt des Bösen

Das magische Amulett Band 1

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

Brenda Logan erwacht in einem Krankenhausbett und leidet an Amnesie, nachdem man sie mit einem Schädeltrauma aus der Themse gefischt hat.

In ihren Träumen wird sie von sonderbaren, sehr real erscheinenden Erinnerungen an ein junges Mädchen namens Mathilda verfolgt, die zur Zeit der Kreuzzüge auf der Burg der McLilians lebte … Im Krankenhaus erscheint der zwielichtige John Mordok und behauptet, ihr Ehemann zu sein. Obwohl Brenda eine Abneigung gegen den Mann verspürt, folgt sie ihm auf seine Burg und erkennt diese aus ihren Träumen wieder. Offensichtlich gibt es eine mysteriöse Verbindung zwischen Mathilda und ihr, zumal Mordok auf der Suche nach einem machtvollen Zauber-Amulett ist, das Brenda auch im Traum bei dem Mädchen sah. Das Amulett könnte Brenda und dem sympathischen Arzt Dr. Daniel Connors zum Verhängnis werden ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Mathilda erreichte den Innenhof. Der Regen prasselte auf das Pflaster. Tiefe Pfützen hatten sich gebildet, in denen sich der Widerschein der Blitze flackernd spiegelte. Mathilda wollte gerade aus dem Kreuzgang hinaustreten, als ihr plötzlich eine schattenhafte Bewegung im Hof auffiel. Sofort drückte sie sich tiefer in die Dunkelheit des Ganges, dessen Dach von reichverzierten Holzsäulen getragen wurde. Bei der Gestalt im Hof handelte es sich um eine Nonne. Ihr Ordensgewand flatterte im stürmischen Wind. In der Mitte des Hofs befand sich ein Ziehbrunnen, auf den die Nonne direkt zuhielt. Als sie den Brunnen erreicht hatte, blieb sie einen Moment stehen und sah sich nach allen Seiten um. Erst dann schwang sie ein Bein über den Brunnenrand und kletterte in den Schacht hinein. Mathilda war verwundert. Noch verwunderter aber war sie, als ein Blitz die Dunkelheit zerriss und für einen kurzen Augenblick das Gesicht der mysteriösen Nonne erhellte. Es war Anglesey! Was mochte sie im Brunnen verloren haben? Und warum kletterte sie ausgerechnet nachts bei diesem Unwetter hinein?

Düster lag der lange Korridor vor ihr. Durch die schmalen Fenster, die in den zahlreichen Nischen auf der linken Seite des Ganges eingebettet waren, fielen dünne Streifen silbernen Mondlichts, das fahle Rechtecke auf die grauen Steine und die großen Ölgemälde der gegenüberliegenden Wand warf. Ein kalter Windhauch wehte durch die Fensteröffnungen herein und ließ das Mädchen frösteln. Sie zog die Seidenjacke enger um ihren Körper und raffte den knöchellangen, weit fallenden Rock zusammen, der sie beim Gehen behinderte. Wieder einmal hatte das Mädchen keinen Schlaf finden können. Quälende Gedanken hatten sie wachgehalten und den Wunsch in ihr erweckt, das Bildnis ihres Vaters zu betrachten.

Rasch schritt sie die Reihe der Gemälde ab, die in dem weitläufigen Korridor hingen. Das Echo ihrer eiligen Tritte hallte schaurig und hohl in dem Gemäuer wider, und das zuckende Licht ihrer Fackel warf gespenstische Schatten an die Wände.

Bei den Bildern handelte es sich überwiegend um Porträts. Sie zeigten die zahlreichen Ahnen der McLilians, die diese Burg erbaut hatten und Herrscher über die Ländereien westlich von London waren. Gemälde von grimmig dreinschauenden Rittern in glitzernden Kettenhemden hingen neben denen von zierlichen Frauen mit bunten Schleierhauben und aufwendigen Kleidern.

Das Mädchen kannte all die Namen, die zu den abgebildeten Menschen gehörten; und sie kannte die Geschichten und Legenden, die sich um sie rankten. Ihr Vater hatte immer viel Zeit darauf verwendet, ihr von den Ahnen und ihrem Leben zu erzählen.

Am Ende der Galerie hing ein ganz frisches Gemälde. Es wurde direkt von einem Mondstrahl getroffen, sodass es aussah, als wäre es von einer mystischen Aura umgeben. Es verströmte den Geruch von Ölfarbe und Firnis.

Als das Mädchen dieses Bildnis erreichte, steckte sie die Fackel in eine Halterung in der Wand und versank in den Anblick, den das frische Gemälde ihr bot.

Es zeigte einen stattlich aussehenden Mann. Ein kurzer Bart zierte sein markantes, männliches Kinn. Seine blauen Augen schauten stolz und würdevoll auf den Betrachter hinab. Er trug ein fein gearbeitetes Kettenhemd, das seinen ganzen Körper bedeckte. An seinem Arm lehnte ein großes Schild, das die Form eines Blütenblattes hatte. Der weiße Stoffkittel, den der Ritter über dem Kettenhemd trug, und das Schild wiesen das gleiche Symbol auf: ein rotes Kreuz auf weißem Grund. Das Zeichen der Kreuzritter!

Das Mädchen seufzte auf. Sie konnte ihren Blick nicht von dem Bildnis abwenden, das der Maler erst kurz vor der Abreise ihres Vaters angefertigt hatte. Sinnierend starrte sie dem Mann ins Gesicht und schien ihre Umgebung völlig vergessen zu haben.

»Wenn ich einmal groß bin, werde ich auch so ein mutiger Ritter wie dein Vater sein«, erklang plötzlich die helle Stimme eines Jungen hinter ihr.

Das Mädchen zuckte zusammen und wirbelte herum. Ein Junge in einem langen, wollenen Wams stand hinter ihr. Sein blondes, lockiges Haar wirkte unordentlich. Verwegen grinste er das Mädchen an.

»Habe ich dich etwa erschreckt, Mathilda?«, fragte er schadenfroh. »Du musst zugeben, dass ich mich meisterhaft anschleichen kann.«

Mathilda funkelte ihn wütend an. »Mein Vater sollte seinem Knappen aber auch beigebracht haben, höflich zu einer jungen Dame zu sein«, versetzte sie schnippisch. »Oder hast du seine Lehren schon wieder vergessen, Phillip?«

Der Seitenhieb saß.

Der Junge wurde rot und senkte beschämt den Blick. Mathilda wusste, wie sehr Phillip ihren Vater verehrte. Und sie wusste auch, wie sehr es Phillip schmerzte, dass er seinem Herrn nicht auf den Kreuzzug nach Palästina hatte folgen dürfen. Phillip war noch zu jung. Er zählte erst sechzehn Jahre. Mathildas Vater hatte ihn erst vor zwei Jahren in seine Dienste aufgenommen. Phillip war eine Waise, deren Eltern ums Leben kamen, als das kleine Dorf, in dem die Familie lebte, von Räubern überfallen wurde.

»Ich hätte alles dafür gegeben, wenn dein Vater mich als Knappen mit nach Jerusalem genommen hätte«, sagte Phillip traurig. »Aber er ließ mich zurück. Und wie stehe ich jetzt da? Alle werden mich für genauso feige halten wie deinen Onkel John.«

Als Mathilda sah, welche Wirkung ihre Worte auf Phillip ausübten, bereute sie ihre harte Bemerkung.

»Ich weiß, dass du kein Feigling bist«, erklärte sie ruhig. »Du bist für manche Dinge nur noch zu jung. So wie ich.«

Phillip schaute mit einem scheuen Blick zu ihr auf. Als Mathilda ihn anlächelte, errötete er wieder. Mathilda war es nicht entgangen, dass Phillip ihr häufig verstohlen nachschaute, wenn sie sich in der Burg begegneten. Er war der Erste, bei dem ihr aufgefallen war, welche Wirkung ihr erblühender Körper auf ein männliches Wesen ausüben konnte.

Verlegen schaute sie zur Seite.

»Du solltest nicht so schlecht über Onkel John reden«, sagte sie rasch, um das Thema zu wechseln. »Als die Ritter sich auf den langen, beschwerlichen Weg nach Palästina machten, war Onkel John schwer krank.«

»Pah!«, stieß Phillip verächtlich aus. »Jetzt macht er aber einen ganz munteren Eindruck. Er hat sich wie eine Made in der Burg eingenistet und spielt sich auf, als wäre er der Herr des Hauses. Wenn dein Vater hier wäre, würde er

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