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Sternenmacht (Young Star Guards 4)

Sternenmacht (Young Star Guards 4)

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Sternenmacht (Young Star Guards 4)

Länge:
52 Seiten
32 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 29, 2019
ISBN:
9783966740630
Format:
Buch

Beschreibung

Ein Komet droht auf die Hauptstadt des Planeten NERRAH zu stürzen. Kosmo greift ein und macht zum ersten Mal Bekanntschaft mit den NE Space Corps . Ihre Mission scheint ihn zu faszinieren. Von nun an setzt er alles daran, um in das NE Space Corps aufgenommen zu werden. Als Seramih, eine Bekannte, entführt wird, nimmt er zusammen mit den Männern des Corps die Verfolgung auf.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 29, 2019
ISBN:
9783966740630
Format:
Buch

Über den Autor

Jens Fitscher war bereits als kleiner Junge begeisterter Leser von Science-Fiction und Fantasy Büchern. Insbesondere liebte er die gängigen Taschenbücher der 70er und 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Ein starkes Interesse zeigte er dabei für die Protagonisten mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Seine Geschichten handeln immer von starken Persönlichkeiten, die durch ungewöhnliche Umstände über sich selbst hinauswachsen und dafür mit übernatürlichen Fähigkeiten belohnt werden.


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Sternenmacht (Young Star Guards 4) - Jens Fitscher

Navigation

Die Weiten des Weltraums

Salaf hatte darauf gewartet, dass Kosmo und Seramih das Landefeld verließen, dann war er zurückgekommen.

Schnell hatte er sich wieder Zutritt in das Schiff verschafft und stand bereits nach wenigen Minuten in der Zentrale.

Er hatte das Schiff früher schon oftmals selber geflogen und wusste genau, wo er anzusetzen hatte. Mit gekonnten Fingergriffen entfernte er die Hauptleitereinheit der Antriebssteuerung.

Das Kristall war sehr kostbar und eine Einzelanfertigung. Salaf lächelte. Sollte Freger jetzt sehen, wie er das Schiff zurückbringen wollte.

Von dem Boden dieses Planeten jedenfalls würde es nicht mehr so schnell abheben. Triumphierend steckte er das zwanzig Zentimeter große Teil in die Jackentasche. So hatte er zumindest weiterhin die Möglichkeit, selbst zurück nach METAPHOBAL zu gelangen, sollten seine Bemühungen hinsichtlich einer anderen Beförderungsmöglichkeit nicht fruchten.

Das Energiegatter war laut Schercks Messung genau 21,53 Meter hoch und hatte eine Dicke von 3,10 Metern.

Dem Individualschutzschirm des Anzugs würde es keine großen Probleme bereiten die dort verwendete Energie abzuleiten, auch nicht, wenn der Schirm sich kurzfristig auf zwei Personen ausdehnen müsste.

Das einzig wirkliche Problem dabei war jedoch, dass die dadurch erfolgte Energieflussunterbrechung einen sofortigen Alarm auslösen würde.

„Kosmo, du enttäuschst deine Lehrmeister", kam die gedankliche Mitteilung aus dem Anzugsinneren.

Kosmo war kurz zusammengezuckt, als sich Flx seit Langem wieder einmal bemerkbar machte.

„Alles in Ordnung?" Seramih blickte von ihm zu dem Energiegatter und wieder zurück.

„Was soll die dumme Bemerkung", gab Kosmo gedanklich die Fragestellung zurück.

 „Hast du schon einmal daran gedacht, einfach über die Sperre zu fliegen?" Die gedankliche Gegenreaktion von Flx ließ Kosmo den Mund vor Staunen halb offen stehen lassen.

Tatsächlich hatte er an diese Möglichkeit überhaupt nicht gedacht. Seramih hatte ihn weiterhin beobachtet.

„Der Anzug redet zu dir, richtig!"

 „Ja oder nein. Das ist etwas kompliziert zu erklären."

Wie sollte er ihr auch klarmachen, dass das quasi intelligente Gespinst von zwei ehemaligen Bio-Hyprid Robotern in die Speicherressource der Anzugspositronik integriert worden war und jetzt als Flx zu ihm sprach.

„Ich habe aber die Lösung. Wir werden einfach über die Sperre fliegen, mein Anzug hat eine steuerbare Antigravitationseinheit."

Kosmos trat ganz nahe an sie heran und umfasste ungeniert ihre Hüfte.

Bevor sie noch reagieren konnte, hob er bereits ab. Seramih schloss schnell ihre Augen. Negritt waren schnelle Höhenwechsel nicht gewöhnt, ihr Kreislauf kollabierte einfach.

Sie überflogen das Energiegatter und Kosmo setzte bereits eine halbe Minute später wieder am Boden auf, trotzdem fing Seramih stark an zu zittern, sodass er es zunächst nicht wagte, sie einfach loszulassen.

„Mach die Augen wieder auf, vielleicht hilft das. Du spürst doch den Boden unter deinen Füßen. Alles ist wieder in Ordnung." Er versuchte sie zu beruhigen.

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