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Das magische Amulett #34: Tödliche Schattengestalten: Romantic Thriller

Das magische Amulett #34: Tödliche Schattengestalten: Romantic Thriller

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Das magische Amulett #34: Tödliche Schattengestalten: Romantic Thriller

Länge:
110 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 6, 2019
ISBN:
9783739654386
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 34
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

Von einer mysteriösen Organisation, die sich Geheimer Zusammenschluss nennt, erhält die Archäologin und Amulettforscherin Brenda Logan eine CD-Rom mit der Bitte herauszufinden, was mit dem ehemaligen Theaterstar Teresa Hadley, die vor über einem Jahr spurlos verschwand, passiert ist. Brenda und ihr Mann Dr. Daniel Connors erfahren, dass einige Männer, die sich auf die Suche nach der Schauspielerin gemacht hatten, ebenfalls vermisst werden. Um das rätselhafte Geheimnis zu lüften, machen sich Brenda und Daniel auf den Weg nach Wales in die Black Mountains. Doch bevor sie die Vermisste finden können, werden sie im Wald von schaurigen schwarzen Schattengestalten verfolgt ...
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 6, 2019
ISBN:
9783739654386
Format:
Buch

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Das magische Amulett #34 - Jan Gardemann

München

Tödliche Schattengestalten

Das magische Amulett Band 34

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

Von einer mysteriösen Organisation, die sich Geheimer Zusammenschluss nennt, erhält die Archäologin und Amulettforscherin Brenda Logan eine CD-Rom mit der Bitte herauszufinden, was mit dem ehemaligen Theaterstar Teresa Hadley, die vor über einem Jahr spurlos verschwand, passiert ist. Brenda und ihr Mann Dr. Daniel Connors erfahren, dass einige Männer, die sich auf die Suche nach der Schauspielerin gemacht hatten, ebenfalls vermisst werden. Um das rätselhafte Geheimnis zu lüften, machen sich Brenda und Daniel auf den Weg nach Wales in die Black Mountains. Doch bevor sie die Vermisste finden können, werden sie im Wald von schaurigen schwarzen Schattengestalten verfolgt ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

»Ein verstecktes Tal«, wunderte Daniel sich. »Und dort ist Rauch«, ergänzte ich und deutete in das Tal hinab. Der neblige Dunst, der wie eine Glocke über den Baumwipfeln des Tales schwebte, hatte sich an einer Stelle bräunlich verfärbt, weil er dort mit dem Rauch eines Feuers durchsetzt wurde. »Gleich werden wir wissen, woran wir sind«, meinte Daniel gefasst und schickte sich an, den Hang hinabzuklettern. Da gewahrte ich links von mir plötzlich eine schattenhafte Bewegung.

Alarmiert wirbelte ich herum - und erstarrte. Ein nachtschwarzer Schatten huschte lautlos zwischen den mächtigen Baumriesen auf uns zu. Die Gestalt mutete wie ein Scherenschnitt an, und die Dunkelheit, die sie ausfüllte, war so tief, dass der Eindruck entstand, es mit einem Loch zu tun zu haben, das mitten ins Nichts hineinführte. Nur, dass dieses Loch die Konturen eines Mannes besaß und sich flink auf uns zu bewegte!

1

»Warum muss es ausgerechnet heute wie aus Eimern schütten«, fluchte Bill Penfold halblaut vor sich hin. Schwer atmend blieb er stehen und stützte sich mit der Hand an dem rauen regennassen Stamm einer Eiche ab.

Der Wald, in dem der Zeitungsjournalist sich aufhielt, war dicht mit uralten Eichen, Birken und Buchen bestanden. Ein fast undurchdringliches Dickicht aus Farnkraut und Blaubeersträuchern bedeckte den Boden; wie die Säulenbeine urzeitlicher Ungetüme ragten die Baumstämme daraus empor und verloren sich hoch oben in einem gewaltigen Blätterdach, das kaum etwas von dem trüben Tageslicht hindurchsickern ließ.

Der Regen prasselte über dem einsamen Wanderer rauschend und platschend auf das weit verzweigte Geflecht aus Ästen, Zweigen und Laub nieder, floss zu dicken Tropfen zusammen und ergoss sich schließlich in langen glitzernden Rinnsalen hinab auf den Waldboden.

Das beständige Plätschern, Rauschen und Rascheln, das den Wald erfüllte, trug nicht gerade dazu bei, dass Bill Penfold sich in seiner Haut wohler fühlte.

Ganz im Gegenteil, Bill konnte sich nicht erinnern, sich je so unbehaglich und eingeschüchtert gefühlt zu haben, wie in diesem Augenblick.

Dabei hatte der Reporter aus London schon viel gefährlichere und beunruhigendere Situationen überstanden, als diesen anstrengenden Spaziergang durch einen unwegsamen, bergischen Wald mitten in Wales.

Missmutig blickte er in die Richtung zurück, aus der er gekommen war.

Er sah einen steilen Hang hinab, der mit Bäumen dicht bestanden war. Farnkraut und Blaubeerbüsche bildeten einen dicken Teppich über dem Waldboden. Nach wenigen Metern wurde die Sicht jedoch durch die mächtigen Baumstämme und dichte Dunst verstellt. Es war August, und der Wald von der Hitze des Tages wie ein Backofen aufgeheizt. Das Regenwasser verdampfte fast ebenso schnell wieder, wie es in den Wald hinabströmte. Nebelige Schwaden wallten wie wesenlose Gespenster zwischen den Bäumen umher.

Von seinem Wagen, den er irgendwo mitten auf einem verschlungenen Waldpfad abgestellt hatte, war schon lange nichts mehr zu sehen.

Doch das kümmerte Bill Penfold nur wenig.

Viel beunruhigender fand er, dass er seinen Weg durch das Dickicht des Waldes nicht zurückverfolgen konnte. Das Farn hatte sich hinter ihm nämlich wieder zu dichten Stauden zusammengeschlossen, sodass es aussah, als hätte nie eine Menschenseele den Fuß in diesen Wald gesetzt.

Auch Tierpfade schien es in diesem Waldabschnitt nicht zu geben, jedenfalls war Bill noch auf keine Tierspuren gestoßen.

Mit einer unwirschen Geste wischte der Reporter das Gemisch aus Regenwasser und Schweiß fort, das sein Gesicht hinabrann und in den Augen brannte. Dann strich er sich die Strähnen seines schwarzen tropfnassen Haares aus der Stirn.

Der Rucksack mit der Profikamera, dem Tonbandgerät und dem Laptop, an dem er unterwegs seine Artikel zu schreiben pflegte, hing schwer an seinen Schultern. Seine Hosenbeine waren durchfeuchtet, und er verspürte einen unbändigen Durst.

»Hoffentlich lohnen sich diese Strapazen auch«, murrte er missmutig.

Wie, um sich den Grund seiner Wanderung noch einmal vor Augen zu führen, griff er in die Innentasche seiner Sommerjacke und holte ein zerknittertes Foto hervor.

Auf dem Foto war eine junge dunkelhaarige Frau zu sehen. Sie trug ein schillerndes, eng anliegendes Kleid, das ihre schlanke Taille besonders hervorhob. Die Frau hatte keck eine Hand auf ihre Hüfte gelegt. Der andere Arm hing schlank und grazil an der Seite herab. Die Hände steckten in schwarzen Spitzenhandschuhen, die der Frau bis knapp über die Ellenbogen reichten. Sie hatte den Kopf schief gelegt und schaute mit einem verwegen anmutenden, aber dennoch unnahbar erscheinenden Ausdruck dem Betrachter entgegen.

Unten war das Foto mit einem schwungvollen Namenszug versehen, der nahezu unleserlich war.

Bill lächelte versonnen, als er daran zurückdachte, wie er dieses Foto Teresa Hadley nach einem ihrer Auftritte im Royal National Theatre in London überreichte und sie atemlos um ein Autogramm bat. Er hatte sich zu diesem Zweck rücksichtslos einen Weg durch einen Pulk von Theaterfans gebahnt, die eine Menschentraube um die junge Schauspielerin gebildet hatten und sich von seinem Presseausweis nicht hatten beeindrucken lassen.

Mit einem milden, nachsichtigen Lächeln auf den Lippen hatte Theresa ihm das Foto aus der Hand genommen. Ihre Finger hatten dabei seinen Handrücken berührt und ein angenehmes Prickeln durch Bills Körper geschickt. Hastig überreichte er ihr dann noch einen schwarzen Filzstift, mit dem sie das Foto schließlich schwungvoll unterschrieb.

»Ich ... ich verehre Sie über alles, Teresa!« Mehr hatte er in seiner Aufregung nicht über die Lippen gebracht, obwohl er ihr doch etwas viel Charmanteres, Spitzfindigeres hatte sagen wollen.

Doch die Ehrfurcht vor dieser talentierten, wunderschönen Schauspielerin hatte ihm die Sprache verschlagen und sein Gehirn so leer werden lassen, wie eine Kathedrale.

Teresa Hadley hatte nur wissend genickt, als verstünde sie ganz genau, welche verwirrenden Gedanken und Gefühle in diesem Moment in ihrem jungen Verehrer tobten.

»Es freut mich, dass Ihnen meine Arbeit gefällt«, hatte sie lächelnd erwidert und ihm das unterschriebene Foto in die Tasche seines Jacketts gesteckt, da er keine Anstalten traf, es wieder entgegen zu nehmen.

Dann wandte sie sich ihrem nächsten Fan zu und schrieb ihm mit Bills Filzstift ein Autogramm auf den Kragen seines gestärkten weißen Gucci-Hemdes ...

Schwere Regentropfen fielen platschend auf das ramponierte Foto

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