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Das magische Amulett #54: Der Fluch der schönen Myrna: Romantic Thriller

Das magische Amulett #54: Der Fluch der schönen Myrna: Romantic Thriller

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Das magische Amulett #54: Der Fluch der schönen Myrna: Romantic Thriller

Länge:
113 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 6, 2019
ISBN:
9783739664323
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 54
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

Als Sir Andrew stirbt, erweist seine Haushälterin ihm einen letzten Dienst: Sie übergibt der Amulettforscherin Brenda Logen ein Liebesamulett und bittet sie, sich um die beiden Söhne des Verstorbenen zu kümmern. Maud glaubt, dass die jungen Männer in Lebensgefahr sind, und so macht sich Brenda auf den Weg, um nach dem Rechten zu sehen. Als sie das Castle von Sir Andrew erreicht, sind die Brüder jedoch keineswegs erfreut sie zu sehen..
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 6, 2019
ISBN:
9783739664323
Format:
Buch

Über den Autor


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Das magische Amulett #54 - Jan Gardemann

München

DER FLUCH DER SCHÖNEN MYRNA

Das magische Amulett Band 54

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

Als Sir Andrew stirbt, erweist seine Haushälterin ihm einen letzten Dienst: Sie übergibt der Amulettforscherin Brenda Logen ein Liebesamulett und bittet sie, sich um die beiden Söhne des Verstorbenen zu kümmern. Maud glaubt, dass die jungen Männer in Lebensgefahr sind, und so macht sich Brenda auf den Weg, um nach dem Rechten zu sehen. Als sie das Castle von Sir Andrew erreicht, sind die Brüder jedoch keineswegs erfreut sie zu sehen..

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing

sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement

mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

»Sie müssen den Kerzenschein gesehen haben, als mein Bruder und ich uns im Arbeitszimmer unseres Vaters aufhielten«, erklärte Dennis völlig hingerissen von der Schönheit der fremden Frau. Henry stieß ihm den Ellenbogen in die Seite und warf ihm einen warnenden Blick zu. Offenbar fand er, dass es die Frau nichts anging, was sie in dem Castle machten. Myrna wirkte nun sichtlich erleichtert. »Wie dem auch sei. Dieses Licht hat mich durch die Nacht und das Unwetter geleitet bis vor die Tür dieses Castles.« Sie lächelte verunglückt. »Ehrlich gesagt, hatte ich beim Anblick dieses düsteren Kastens erst mit dem Gedanken gespielt, wieder zu meinem Wagen zurückzukehren. Dieses Gemäuer sieht aber auch zu unheimlich aus. Bis auf das eine schwach erhellte Fenster war dieses Schloss dunkel...«

1

»Brenda Logan - was für eine Freude, Sie bei uns zu sehen!«

Ich blieb stehen und blickte mich in der Halle des >Victoria and Albert Museums< um.

Ein junger Mann in einem senfgelben Anzug und mit bordeauxroter Krawatte um den Hals kam mir freudestrahlend entgegen. Sein Haar war schütter und von einer undefinierbaren hellen Farbe. Hell waren auch seine Augen, blass sein Teint. Man hätte Jocey Therpia auf den ersten Blick für einen unscheinbaren, nichtssagenden Mann halten können. Doch wenn man genau hinsah, bemerkt man, wie gut sein Anzug saß, wie perfekt dessen Farbe mit der Farbe seines Haars harmonierte. Die Krawatte setzte einen auffälligen Akzent und verlieh dem durchscheinenden Erscheinungsbild des jungen Mannes einen extravaganten Touch.

Die Sohlen von Joceys schwarzen Designerschuhen gaben ein hallendes Klacken von sich, während er mit ausgebreiteten Armen auf mich zustrebte.

»Hallo, Jocey«, begrüßte ich den Mann. Er umarmte mich und drückte mir einen Kuss auf jede Wange. Dann umfasste er meine Schultern, streckte die Arme und musterte mich anerkennend.

»Du siehst fabelhaft aus, Brenda«, schwärmte er. »Dein weizenblondes Haar korrespondiert hervorragend mit deinem schwarzen Kostüm. Es lässt dein Haar förmlich erstrahlen und verleiht deinen grünen Augen ein geheimnisvolles Aussehen.« Er zwinkerte mir zu. »Und es betont deine Figur ungemein.«

»Du siehst auch klasse aus, Jocey«, erwiderte ich und lächelte gewinnend.

Jocey Iherpia hatte in London Kunstgeschichte studiert und arbeitete als Historiker im >Victoria and Albert Museum<. Das weltgrößte Museum für angewandte und dekorative Kunst hatte Jocey eine Menge zu verdanken, denn mit der Neugestaltung der Ausstellungsräume hatte er viele neugierige Besucher in das Museum gelockt.

»Was für eine Ehre, eine Archäologin aus dem British Museum in diesen Hallen begrüßen zu dürfen.« Jocey wurde wegen seiner überschwänglichen Art oft für homosexuell gehalten. Doch das war er nicht. Frauen, die sich auf Jocey eingelassen hatten, schwärmten von seinem mitfühlenden, herben Charakter, und von der Leidenschaft, die er an den Tag zu legen imstande war.

Nur eignete Jocey sich anscheinend leider nicht für eine dauerhafte Beziehung. Er wechselte seine Freundinnen, wie andere die Schnittblumen in ihren Vasen.

Dieser Spruch stammte von Jocey selbst. »Frauen verwelken leider viel zu schnell, wenn man sie einmal erobert hat«, gestand er mir einmal, als er mich zum Essen ausgeführt hatte. Wenig später versuchte er sein Glück bei mir. Doch ich gab diesem unscheinbaren Paradiesvogel einen Laufpass. Daniel Connors, mein Ehemann, ließ es mir nämlich an nichts fehlen. Ich war glücklich mit ihm und liebte ihn über alles. Es wäre mir im Traum nicht eingefallen, diesem Glück durch ein kurzes Techtelmechtel einen Spritzer Gift beizumischen.

»Ich bin nicht gekommen, um mir deine neugestaltete Abteilung „Kleidung im Wandel der Zeit" anzusehen«, musste ich Jocey schon wieder enttäuschen. »Ich habe eine Verabredung im Pirelli Garten.«

Dieser Garten befand sich im Innenhof des >Victoria and Albert Museums<. Ich war gerade im Begriff gewesen, ihn zu betreten. Die Glastür, hinter der die üppigen Gewächse im Sonnenlicht leuchteten, war nur wenige Schritte entfernt.

Jocey ließ mich los und machte einen Schmollmund. Doch er war kein Mann, der sich durch eine Abfuhr die gute Laune verderben ließ.

»Dass du ein Rendezvous im Pirelli Garten hast, beweist deinen vorzüglichen Geschmack«, sagte er anerkennend.

»Es ist kein Rendezvous«, stellte ich richtig. »Ich treffe mich mit einer Frau. Sie will mir irgendwelche Informationen über ein Amulett zukommen lassen.«

»Du bist also sozusagen dienstlich hier«, stellte Jocey schmunzelnd fest. Er wusste, mein Steckenpferd ist die Amulettforschung.

»Kann schon sein«, erwiderte ich ausweichend. »Die Frau tat am Telefon sehr geheimnisvoll. Sie scheint aber wirklich etwas auf dem Herzen zu haben.«

»Klingt mysteriös«, merkte Jocey an und schüttelte sich übertrieben.

»Ich verstehe gar nicht, wie sich eine so liebreizende Frau wie du, mit so unheimlichen Dingen wie Magie und Zauberei beschäftigen kann.«

Ich zuckte die Achseln. Manchmal war es mir selber unheimlich, dass ich immer wieder in den Bann der magischen Amulette geriet.

»Muss wohl Schicksal sein«, gab ich leichthin zurück, weil ich dieses Thema nicht vertiefen wollte. Jocey glaubte ohnehin nicht an die Existenz von Magie. Seine Bemerkung war nicht halb so ernst gemeint, wie sie klang.

»So, wie es dein Schicksal ist, sich mit schönen Dingen wie Mode und Kunst zu befassen, ist es meines, böse Amulette aufzuspüren und unschädlich zu machen«, erklärte ich mit gruseliger Stimme. dass meine scherzhaft klingende Bemerkung genau der Wahrheit entsprach, wusste Jocey natürlich nicht.

»Dann will ich dich mal nicht länger von deinem Schicksalsweg abhalten, Brenda«, sagte er und lächelte charmant. »Falls du und diese mysteriöse Frau aber eine Führung durch das Museum wünschst, könnt ihr gerne auf mich zurückgreifen.«

»Das werden wir ganz bestimmt.« Ich hauchte Jocey einen Kuss auf die Wange und wandte mich ab. »Und falls du mal einen Tipp brauchst, wie du dein Outfit durch Magie noch verbessern kannst, scheue dich nicht, mich anzusprechen!«, warf ich ihm scherzend über die Schulter zu.

»Das habe ich ganz gewiss nicht nötig«, rief Jocey in gespielter Empörung hinter mir her.

2

Ich drückte die Tür zum Pirelli Garten auf und trat in den umfriedeten Hof des Museums. Warme Luft und der schwere süßliche Duft von Jasminblüten und Oleander wehte mir entgegen.

Der Garten war im Stil einer italienischen Piazza angelegt. In der Mitte plätscherte fröhlich und unbeschwert ein Brunnen. Dieser Brunnen war es, dem meine Aufmerksamkeit galt. Maud Hamilton und ich hatten ihn als Treffpunkt ausgewählt.

Ein junges Pärchen wandte sich in diesem Moment von dem Brunnen ab und schlenderte Arm in Arm davon. Ich erblickte eine einfach gekleidete

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