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Tony Ballard #316: Crossos, der achtbeinige Tod: Horror-Roman
Tony Ballard #316: Crossos, der achtbeinige Tod: Horror-Roman
Tony Ballard #316: Crossos, der achtbeinige Tod: Horror-Roman
eBook125 Seiten1 Stunde

Tony Ballard #316: Crossos, der achtbeinige Tod: Horror-Roman

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Tony Ballard Band 316
von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 112 Taschenbuchseiten.

Er ist ein schwarzes Wesen. Ein gefährlicher Dämon. Eine grausame Monsterspinne, die auf der Prä-Welt Coor Angst und Schrecken verbreitet. Auf ihrem Weg zum Tunnel der Kraft, in dem der geschwächte Mr. Silver wieder erstarken möchte, geraten Tony Ballard und seine Begleiter an diesen Teufel in Spinnengestalt und es ist mehr als fraglich, ob sie diese bedrohliche Begegnung überleben werden.
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum7. Juli 2019
ISBN9783739650210
Tony Ballard #316: Crossos, der achtbeinige Tod: Horror-Roman
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Autor

A. F. Morland

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.

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    Buchvorschau

    Tony Ballard #316 - A. F. Morland

    München

    CROSSOS, DER ACHTBEINIGE TOD

    Tony Ballard Band 316

    von A. F. Morland

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 112 Taschenbuchseiten.

    Er ist ein schwarzes Wesen. Ein gefährlicher Dämon. Eine grausame Monsterspinne, die auf der Prä-Welt Coor Angst und Schrecken verbreitet. Auf ihrem Weg zum Tunnel der Kraft, in dem der geschwächte Mr. Silver wieder erstarken möchte, geraten Tony Ballard und seine Begleiter an diesen Teufel in Spinnengestalt und es ist mehr als fraglich, ob sie diese bedrohliche Begegnung überleben werden.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © by Author

    © dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Was bisher geschah:

    Loxagon, der Sohn des Teufels und nach dessen Tod neuer Herrscher im Reich der Finsternis, erschafft Zeeneth, den Höllenrichter, der die größten Feinde der schwarzen Macht vorsorglich exekutieren soll. Doch das Vorhaben scheitert: Der Dämonenhasser Tony Ballard und seine Familie, die ganz oben auf Zeeneths Todesliste standen, überleben – mit Müh und Not allerdings nur, und die Sache ist damit auch längst noch nicht ausgestanden …

    Seinen Sohn musste Tony aus einem schwarzmagischen Schnellbrüter befreien, in den er gesteckt worden war, um unter der Einwirkung finsterer Kräfte binnen kürzester Zeit heranzuwachsen und zu einem Feind seines Vaters zu werden. Zwar geht auch dieser Plan der Hölle nicht vollends auf, aber Andrew Ballard ist nun nicht mehr der kleine Junge, der er bei seinem Verschwinden war, sondern ein junger Mann, der nur langsam wieder zu sich und ins Leben findet.

    Der Riss, der durch diese Entwicklung in der Beziehung seiner Eltern entstand, ist nicht mehr zu kitten. Vicky Ballard ist das gefahrvolle Leben an der Seite ihres Dämonen jagenden Ehemannes nach Jahren endlich leid und lässt sich scheiden. Andrew, ihr gemeinsamer Sohn, ist durch magische Einwirkung binnen kurzer Zeit zum jungen Mann geworden und will nun in die Fußstapfen seines Vaters treten.

    Um Loxagon, der den toten Zeeneth unbedingt in der Hölle haben will, zu täuschen, wird dessen Leichnam in einem Londoner Krematorium verbrannt, und Tony, Mr. Silver und Cruv begeben sich mit dem Kopf des Höllenrichters in die Prä-Welt Coor, um ihn von einem Magier klonen zu lassen. Sie lernen dort Menschen – Erdlinge genannt – kennen, die in Pfahlbauten leben und immer wieder von schwarzen Druiden überfallen und grausam dezimiert werden, und stehen ihnen in ihrem Kampf, der bisher stets aussichtslos war, erfolgreich bei. Ihrem Ziel allerdings kommen sie damit nicht näher, denn Zeeneth lässt sich nicht so einfach klonen. Tony und seine Begleiter müssen zur Kenntnis nehmen, dass das Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre dauern kann. Sie sind gezwungen, den Kopf bei dem Magier zu lassen und ohne den neu geschaffenen Höllenrichter auf die Erde zurückzukehren.

    Und dann wird der exzentrische holländische Millionär Jan van Vermeer von Sir Aldous Wellington in England zum schwarzen Ritter geschlagen und nimmt aus dessen Händen das Buch des Schreckens entgegen. Als Tony ihm das Buch abjagt, kommt es in Moskau zu einer mörderischen Auseinandersetzung zwischen van Vermeer und dem Dämonenhasser, die Tony Ballard, Mr. Silver und Aristea Manakis, die griechische Geisterjägerin und Tonys neue Kampfgefährtin, zwar für sich entscheiden können – es gelingt ihnen aber nicht, den gefährlichen Feind zu stellen und unschädlich zu machen, so dass dieser erbitterte Kampf wohl schon sehr bald in die nächste Runde gehen wird. Aristea Manakis kehrt nach Griechenland zurück. Sie und Tony gehen wieder getrennte Wege. In Paris, Rotterdam und London laufen plötzlich Menschen Amok. Man steht vor einem Rätsel, dessen Lösung Tony Ballard, Mr. Silver und Boram im nördlichen Polarkreis finden …

    Und dann kommt es in Tony Ballards Leben zu einem erfreulichen Paukenschlag: Vicky, seine Ex-Frau, kehrt zu ihm zurück. Sie wurde in New York von Shaolin-Mönchen zu einer hervorragenden Schwertkämpferin ausgebildet. Tony gibt ihr das Höllenschwert Shavenaar, und sie kann in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, erstmals im Kampf gegen den Hexer Yadav zeigen, was sie gelernt hat …

    Der völlig apathische Zeeneth ist in einem kleinen Kloster untergebracht. Wann sein Geist wieder funktionieren wird, weiß niemand. Vicky und Tony besuchen Aidan Cox-Ballard in Australien. Sie lernen in dessen Haus Steven M. Frazer, einen ganz und gar außergewöhnlichen Geisterjäger, kennen, und es dauert nicht lange, bis sie in ein sehr gefährliches Abenteuer verstrickt werden. Kaum sind sie wieder in London, wird Cruv entführt. Aber sie können sich an der Suche nach dem sympathischen Gnom nicht beteiligen, weil sie in Sibirien gebraucht werden, wo ein Werwolfrudel – genannt die »Taiga-Teufel« – sein Unwesen treibt.

    Jan van Vermeer, der schwarze Ritter, macht in Russland mit den Taiga-Teufeln gemeinsame Sache. Sie sollen ihm helfen, ein gewinnträchtiges IT-Projekt auf den Weg zu bringen, doch Vicky und Tony gelingt es, dem geldgierigen holländischen Millionär einen dicken Strich durch die Rechnung zu machen und die gefährlichen Wolfs-Monster zu vernichten ...

    1. Kapitel

    Rethea, die junge Schamanin, war fast nackt. Ihre zarte kupferfarbene Haut glänzte wie kostbare Seide. Gold schmückte ihren schlanken Hals und ihre Unterarme. Über ihre nackten Brüste wölbte sich ein ganz und gar ungewöhnlicher »Schmuck« – dürre Knochenhände, die irgendwie nicht so recht zu ihr passten, und ihren Schoß »zierte« ein goldener Totenkopf mit langen goldenen Riemen dran.

    Die obere Hälfte ihres glatten Gesichts, das von fingerdicken Zig Zag Braids – oder Rastalocken – umrahmt wurde, befand sich hinter einer Art Spinnenmaske, durch die das Weiß ihrer Augäpfel zu leuchten schien.

    Ihre wulstigen Lippen bebten. Sie hatte sich in Trance versetzt, kniete auf dem Boden, ihre Handflächen waren nach oben gekehrt, und türkisfarbener Rauch stieg davon hoch, ein sichtbares Zeichen dafür, dass Magie im Spiel war.

    Retheas biegsamer Körper schwankte hin und her wie ein Halm im Wind, und sie flüsterte immer wieder einen Namen: »Crossos … Crossos … Crossos …«

    Es klang sowohl ehrfürchtig als auch ängstlich, und es war in der Tat höchst gefährlich, Crossos zu beschwören. Rethea pokerte sehr hoch.

    Sie wusste das, und sie hätte es bestimmt nicht getan, wenn es sich hätte vermeiden lassen. Denn Crossos war ein absolut unberechenbarer Dämon, mit dem man sich besser nicht einließ. Arglistig und gemein. Böse und grausam.

    Jemand, mit dem man höchstens dann ein Bündnis ins Auge fasste, wenn man verzweifelt war und keinen anderen Ausweg mehr sah.

    Denn Crossos war kein richtiger Ausweg. Keine echte Alternative. Kein Garant für eine befreiende Hoffnung. Wenn man ihn rief, konnte alles noch viel schlimmer werden, anstatt sich zum Guten zu wenden.

    Wenn man Crossos um Hilfe bat, konnte sich jederzeit sehr leicht das Gegenteil einstellen. Rethea war sich all dessen bewusst.

    Sie kannte das enorm hohe Risiko. Wenn sie dennoch Crossos herbeibeschwor, kann man sich vorstellen, in welcher Zwangslage sich die Schamanin befand. Sie und jene, die ihr vertrauten, die sie händeringend gebeten hatten, das große Wagnis einzugehen, weil sie sonst bald alle ihr Leben verlieren würden. Der Tod stand bereits vor ihren buckeligen Lehmhütten und würde schon bald eintreten – wenn nicht endlich der entscheidende Schritt getan wurde.

    Wenn Crossos nicht half, war alles verloren.

    Wenn Crossos nicht half, waren alle verloren.

    Wenn Crossos nicht half, starben die Dylen aus. Crossos musste helfen, sonst gab es auf der ganzen Prä-Welt Coor bald keinen einzigen Dylen mehr.

    Die Dylen waren ein kleiner Stamm, ein friedliebendes Völkchen, das von Malock, einem ebenso weisen wie gerechten Mann, angeführt wurde.

    Sie ernährten sich von Beeren, Wurzeln, Wald- und Feldfrüchten sowie von Rinden und Blättern verschiedenster Pflanzen, waren gesund und kräftig, und alles Leben war ihnen so heilig, dass sie es nur dann vernichteten, wenn ihr eigenes Leben davon bedroht wurde.

    Sie waren gutmütig und hilfsbereit, genossen ihr Dasein niemals exzessiv, sondern stets demutsvoll, gemäßigt und bescheiden und freuten sich auf eine sehr einfache Art über ihre Existenz. Die Dylen waren ein sehr angenehmes Volk.

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