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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 41: König Richard, genannt Löwenherz!
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 41: König Richard, genannt Löwenherz!
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 41: König Richard, genannt Löwenherz!
eBook101 Seiten1 Stunde

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 41: König Richard, genannt Löwenherz!

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Über dieses E-Book

König Richard legt auf seinem Weg ins Morgenland in Messina auf Sizilien eine Pause ein, um sich mit weiteren Teilnehmern an dem 3. Kreuzzug zu treffen sowie auf die Ankunft seiner Mutter, Königin Eleonore, zu warten.

Was er nicht ahnt: Jemand plant einen Mordanschlag auf ihn, dem er nur mit knapper Not entgehen kann. Schnell stellt sich heraus, dass Richard und dessen Gefolge, unter ihnen auch die drei Freunde, die Ritter Morgan of Launceston, Baldwin sowie Johel, von Verrätern umgeben sind und weitere Anschläge auf das Leben des Königs und seinem Umfeld nicht lange auf sich warten lassen. Auch verschwindet plötzlich ein Ritter, und dessen Knappe wird kurze Zeit später tot aufgefunden.

Sir Morgan bekommt den Auftrag, die Verantwortlichen für diese Gräueltaten ausfindig zu machen. Dabei stößt er auf eine Verschwörung gegen König Richard. Auch vermutet man, dass hier ein Geheimbund seine Hand im Spiel hat …

SpracheDeutsch
HerausgeberBEKKERpublishing
Erscheinungsdatum11. Juli 2019
ISBN9781393515319
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    Buchvorschau

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 41 - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 41: König Richard, genannt Löwenherz!

    ––––––––

    von Tomos Forrest

    ––––––––

    Der Richard-Löwenherz-Zyklus Band 2

    ––––––––

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Titelbild: N.C. Wyeth mit Steve Mayer, 2019

    Lektorat: Kerstin Peschel

    Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

    © dieser Ausgabe 2019 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    König Richard legt auf seinem Weg ins Morgenland in Messina auf Sizilien eine Pause ein, um sich mit weiteren Teilnehmern an dem 3. Kreuzzug zu treffen sowie auf die Ankunft seiner Mutter, Königin Eleonore, zu warten.

    Was er nicht ahnt: Jemand plant einen Mordanschlag auf ihn, dem er nur mit knapper Not entgehen kann. Schnell stellt sich heraus, dass Richard und dessen Gefolge, unter ihnen auch die drei Freunde, die Ritter Morgan of Launceston, Baldwin sowie Johel, von Verrätern umgeben sind und weitere Anschläge auf das Leben des Königs und seinem Umfeld nicht lange auf sich warten lassen. Auch verschwindet plötzlich ein Ritter, und dessen Knappe wird kurze Zeit später tot aufgefunden.

    Sir Morgan bekommt den Auftrag, die Verantwortlichen für diese Gräueltaten ausfindig zu machen. Dabei stößt er auf eine Verschwörung gegen König Richard. Auch vermutet man, dass hier ein Geheimbund seine Hand im Spiel hat ...

    ***

    1.

    Die Kreuzfahrer formierten sich vor der Stadt Messina. Alle Pferde wurden ausgeladen, die Ritter schwangen sich in die Sättel und ritten vor der malerischen Kulisse der im Hafen ankernden Flotte zu einer langen Reihe auf. Die Knappen und Kriegsknechte nahmen hinter ihnen an der Wasserlinie Aufstellung, alle schauten auf die Stadt, die sich hier mit zahlreichen steinernen Häusern in der Bucht vor ihnen ausbreitete. Der Himmel zeigte ein strahlendes Blau, die Sonne hatte bereits am frühen Vormittag begonnen, ihre sengenden Strahlen auf Mensch und Tier zu senden, obwohl es bereits Herbst wurde. Doch das Jahr 1190 war für seine Wetterkapriolen gefürchtet. Auf dem Mittelmeer herrschten viel zu früh für die Jahreszeit immer wieder fürchterliche Stürme, und der September war noch so heiß wie die Monate davor. Aber die Heerführer der Engländer sahen das als eine gute Vorbereitung für die zu erwartende Hitze im Heiligen Land und befahlen bei allen Ausritten die vollständige Kampfausrüstung.

    Jetzt kam endlich der Augenblick, den sich alle herbeigesehnt hatten, seit sie sich an Bord der Nefs im Hafen von Marseille begeben hatten. König Richard ritt an ihnen vorüber, die Hand zum Gruß leicht angehoben, den Kopf zu seinen Rittern gewandt, ein leichtes Lächeln umspielte seinen Mund.

    Dann erreichte er die Gruppe der cornischen Ritter, und auf ein Zeichen Morgans schrien die drei Freunde gemeinsam mit ihren Gefolgsleuten kraftvoll heraus: „König Richard – für immer!"

    Richard zügelte sein Pferd und blieb direkt vor Morgan, Baldwin und Johel stehen, die, wie alle Männer, über ihren Kettenhemden den Waffenrock trugen. Aber die drei waren die Ersten unter ihnen, die einen roten, steigenden Löwen auf ihrer Brust trugen. Das Wappen der Grafen von Poitou hatte sich Richard selbst als Wappen für den Kreuzzug gewählt.

    „Ich danke Euch, meine Freunde! Das ist ein Zeichen, das uns eint und zum Sieg über die Sarazenen führen wird!"

    „In hoc signo vinces – in diesem Zeichen werden wir siegen!", rief Sir Morgan laut heraus, und einige der anderen Ritter zuckten zusammen. Ein Waliser murmelte sogar etwas von Lästerung, denn eigentlich war mit dem Zeichen das heilige Kreuz gemeint. Aber jetzt war der Begeisterungssturm nicht mehr aufzuhalten – der Ruf flog von Mund zu Mund und setzte sich hundertfach fort.

    Schließlich gab der König ein Zeichen, und die ersten Ritter trabten an, schlossen zu ihrem König auf und begannen ihren Triumphzug durch die Stadt. Die Bevölkerung hatte schon mit großer Aufregung das Einlaufen der Flotte verfolgt, jetzt standen die Menschen in dicken Trauben vor ihren Häusern und schauten ängstlich auf die glänzenden Helme, Speerspitzen und Schwerter, die da in einem so langen Zug in die Stadt zogen.

    Der Zug des Königs führte schnurgerade zur riesigen Kathedrale, die kurz vor ihrer Vollendung stand. Der davor befindliche Platz reichte aus, um sämtliche Ritter in einer ähnlichen Formation Aufstellung beziehen zu lassen. Diesmal wählten sie eine Position, die sie mit dem Rücken zur mächtigen Kirche Aufstellung nehmen ließ. Die Knappen und die Kriegsknechte bezogen die anderen Seiten, sodass der Platz von den englischen Kreuzfahrern umstellt war.

    In der Mitte verharrte König Richard, ungeduldig nach allen Seiten blickend. Seine Unruhe übertrug sich auch auf sein Pferd, das ständig mit den Hufen scharrte. Endlich kam aus einer Seitengasse eilig eine Kommission zu Fuß gelaufen, die offenbar ihre liebe Not hatte, nicht ihre runden Stoffmützen zu verlieren oder über die Säume ihrer langen Surcotten zu stolpern. Die Männer gehörten wohl zum sizilianischen Adel, worauf Richard sofort beim Anblick ihrer kostbaren Gewänder schloss. Allerdings hatte er nicht die Absicht, ihnen in irgendeiner Weise freundlich zu begegnen. Kaum hatten sie sich vor ihm versammelt und tief verbeugt, als er sie schon mit einer weit über den Platz donnernden Stimme empfing:

    „Wo ist meine Schwester?"

    Einer der älteren Männer mit schlohweißen, schulterlangen Haaren, ließ sich auf beide Knie herunter und hob die Hände bittend zu dem Reiter.

    „Wir bitten Euch, Herr, verschont uns und unsere Stadt! Wir sind nicht schuld an dem Unglück, das unsere hoch geschätzte Königin Johanna betroffen hat!"

    „Und warum höre ich dann, dass sie sich in Gefangenschaft befindet?", donnerte Richard erneut in großer Lautstärke.

    „Das war Tankred von Lecce, der sich selbst zum König ernannt hat!, rief der Weißhaarige mit Verbitterung aus. „Wir haben uns dagegen gewehrt, waren aber machtlos! Tankred hat sich mit Gewalt widersetzt und auch Eure Schwester gefangen genommen! Bitte, Herr, verschont unsere Stadt, der König hat sich nach Palermo begeben und hält sich dort in der Festung auf! Erlaubt mir, Euch meinen Palast anzubieten! Wir werden gemeinsam dafür Sorge tragen, dass Eure Schwester freigelassen wird!

    König Richard nickte leise zu den Worten des Mannes, dann erkundigte er sich:

    „Wie ist dein Name, alter Mann?"

    „Giovanni d'Aragó, Sire. Ich gehöre zu einem uralten Geschlecht auf Sizilien und verfüge über einigen Einfluss, den ich ..."

    „... den du offenbar nicht genutzt hast, als ein Bastard nach der Krone griff!", fiel ihm Richard polternd ins Wort. „Aber gut, ich vertraue dir. Wir werden den Palast beziehen und du wirst in der Zwischenzeit eine Botschaft an Tankred schicken, der sich König von Sizilien nennt, und ihm ein Ultimatum von zwei Wochen stellen.

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