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Das magische Amulett #17: Der Irre vom Hochhaus: Romantic Thriller
Das magische Amulett #17: Der Irre vom Hochhaus: Romantic Thriller
Das magische Amulett #17: Der Irre vom Hochhaus: Romantic Thriller
eBook104 Seiten1 Stunde

Das magische Amulett #17: Der Irre vom Hochhaus: Romantic Thriller

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Über dieses E-Book

Das magische Amulett Band 17
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 93 Taschenbuchseiten.

Das Beford-Hochhaus wird zu einer tödlichen Falle! Und während der Sohn und Erbe des verstorbenen Steward Beford mehr und mehr erschütternde Erkenntnisse sammelt, kämpft Brenda Logan darum, die Kräfte zu enträtseln, die im Hintergrund des bedrohlichen Geschehens walten. Was geschah damals auf jener seltsamen Altertums-Expedition?
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum6. Juli 2019
ISBN9783739641416
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    Buchvorschau

    Das magische Amulett #17 - Jan Gardemann

    Der Irre vom Hochhaus

    Das magische Amulett Band 17

    Roman von Jan Gardemann

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 93 Taschenbuchseiten.

    Das Beford-Hochhaus wird zu einer tödlichen Falle! Und während der Sohn und Erbe des verstorbenen Steward Beford mehr und mehr erschütternde Erkenntnisse sammelt, kämpft Brenda Logan darum, die Kräfte zu enträtseln, die im Hintergrund des bedrohlichen Geschehens walten. Was geschah damals auf jener seltsamen Altertums-Expedition?

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

    © by Author

    © Cover by Firuz Askin, 2016

    © dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    © Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Prolog

    Es herrschte das reinste Tohuwabohu. Sämtliche Schubladen waren aufgerissen. Unter einem Wust von Papieren ragte ein Bein hervor!

    Ich erschrak fürchterlich. Dann trat ich auf den unordentlichen Papierhaufen zu und schaufelte die losen Blätter, die auf der Erde lagen, hektisch beiseite. Wenig später hatte ich ein Gesicht freigelegt und erstarrte. Die gebrochenen Augen zeigten, dass ich einen Toten gefunden hatte. Seine Züge waren vor Furcht und Entsetzen wie entstellt. Ich erkannte, dass es Harold Gardian war. Er musste Schreckliches gesehen haben, bevor er starb. Wahrscheinlich war er keines natürlichen Todes gestorben! Unwillkürlich musste ich an den unheimlichen Schatten denken, den ich hinter der Eingangstür bemerkt hatte. War er der Grund für das namenlose Grauen, das sich in dem Gesicht von Harold Gardian widerspiegelte? Hatte ich Gardians Mörder gesehen? Ängstlich sah ich mich um und lauschte in die gespenstische Stille hinein ...

    1

    Der Beford Tower stand in der Cannon Street. Das Bürohochhaus, das von dem Millionär und Großunternehmer Steward Beford erbaut wurde, hob sich von den anderen Gebäuden mit ihren eintönig erscheinenden Fassaden aus verspiegeltem Glas, Chrom und grauem Marmor angenehm ab.

    Mit seinen unzähligen schmalen, erleuchteten Fenstern reckte sich der Tower in den düsteren Abendhimmel. Die Fassade aus gelbem Sandstein schimmerte im Glanz der untergehenden Sonne golden wie Honig. Breite Simse, die mit gotischen Wasserspeiern verziert waren, unterteilten das Hochhaus in fünfzehn Stockwerke. Reste von Schnee und Eis bedeckten die dämonischen Steinfiguren und ließen sie noch unheimlicher erscheinen. Von den Simsen hingen lange Eiszapfen. Ich konnte den kalten Wind hören, wie er um die Ecken des Hochhauses strich.

    Ich legte meinen Kopf in den Nacken und betrachtete die Fassade mit einer Mischung aus Faszination und Unbehagen.

    Das Gebäude verjüngte sich nach oben und erinnerte mich entfernt an einen geheimnisvollen Tempel oder eine Pyramide.

    Dieser Eindruck wurde durch das imposante Portal noch verstärkt. Der von Säulen eingefasste bogenförmige Eingang war reich mit Rosetten und phantasievollen Fabelwesen aus Stein verziert. Hoch oben im obersten Stockwerk prangte ein rundes, buntes Mosaikfenster, hinter dem es geheimnisvoll leuchtete.

    »Ein imposantes Gebäude, nicht wahr, Brenda?«, ließ der Mann an meiner Seite sich vernehmen. Er lehnte lässig an einem alten Fahrrad und war ebenfalls in die Betrachtung des Beford Towers versunken. Sein Name war Professor Salomon Sloane. Er war der Direktor des British Museum, wo ich als Archäologin und Amulettforscherin arbeitete.

    Professor Sloane war mit dem Rad in die Cannon Street gekommen. Er schloss seinen antik aussehenden, aber verkehrstüchtigen Drahtesel nun an einen Laternenpfahl an, der von kleinen Schneehaufen umgeben war.

    »Warten Sie, bis Sie das Haus betreten haben«, fuhr er dabei gutgelaunt fort. »Es wird ihr Archäologenherz höher schlagen lassen.«

    Weiße Kondenswölkchen standen dem Professor beim Reden vor dem Mund. Es war bitterkalt, obwohl der Winter sich eigentlich langsam dem Ende zuneigen sollte. In seinem Alter war der Winter hässlich und unansehnlich geworden. Die Schneereste in den Straßen waren vor Dreck ganz schwarz. Überall lagen Müll und alte Zeitungen herum, die der Schnee monatelang in sich eingeschlossen hatte und nun Stück für Stück wieder freigab.

    »Lassen Sie uns hineingehen«, forderte ich den Professor auf. Ich fror bereits erbärmlich.

    Ich hakte mich bei dem Professor unter und gemeinsam schritten wir auf das eindrucksvolle Portal zu.

    Professor Sloane trug einen gelben Kaschmir-Mantel. Er hatte zum Anlass seiner Einladung in den Beford-Tower einen orangefarbenen Anzug angezogen und dazu eine grüne Fliege angelegt

    Professor Sloane war in farbenfrohe Kleidung vernarrt. Noch nie hatte ich ihn in einem grauen oder schwarzen Anzug gesehen. Stets war er bunt gekleidet, was dem korpulenten, alternden Professor mit seinem stark gelichteten grauen Haar und dem gepflegten Vollbart auch durchaus zu Gesicht stand.

    Nachdem wir den Eingang passiert hatten, fanden wir uns in einer hohen Halle wieder. Der Boden zeigte ein eindrucksvolles Mosaik aus verschiedenfarbigen Steinen. Dargestellt war ein römisches Bad mit leicht verhüllten Männern und Frauen, deren Körper sehr idealisiert wirkten.

    Eine Allee aus hohen schlanken Säulen, die oben ein ausladendes Kranzgesims aufwiesen, säumte das Mosaik, führte zu den beiden Aufzügen am gegenüberliegenden Ende der Halle.

    »Das Mosaik und die Säulen sind originalgetreue Nachbildungen aus einem römischen Bad, das das British Museum in Zusammenarbeit mit italienischen Archäologen in der Nähe von Rom ausgrub«, erklärte der Professor stolz.

    »Steward Beford hat damals fast die gesamten Kosten dieser Unternehmung getragen. Im Gegenzug gewährte die italienische Regierung dem Geschäftsmann, von den Säulen und dem Mosaik eine Kopie anzufertigen. Als besonderes Dankeschön schenkte man ihm sogar eine der originalen Säulen. Es ist die erste in dieser Galerie. Den Unterschied bemerkt aber nur ein geschultes Auge.«

    Ich ließ meinen Blick über das Mosaik und die Säulen schweifen. Ich hatte schon viel über Steward Bedford und seine großzügigen Zuschüsse gehört, die er dem British Museum fast regelmäßig zukommen ließ. Der alte Steward hegte ein außerordentliches Interesse für die Archäologie. Dies war seinem Hochhaus, das gleichzeitig der Verwaltungssitz seiner zahlreichen Wirtschaftsunternehmen war, auch deutlich anzusehen. Es strotzte vor archäologischen Fundstücken und aufwendigen Nachbildungen.

    Ich betrat dieses legendäre Gebäude heute zum ersten Mal. Ich fühlte mich sehr geschmeichelt, dass Professor Sloane ausgerechnet mich als Begleiterin für diese Gala ausgewählt hatte. Auf diese Weise erhielt ich endlich Gelegenheit, mich in dem Hochhaus einmal umzusehen.

    Der Anlass für diese Veranstaltung war allerdings nicht geeignet, in helle Freude auszubrechen. Der alte Steward Beford war vor wenigen Wochen an altersbedingtem Herzversagen gestorben. Sein Sohn Kurt sollte nun seine Stelle an der Spitze der Konzerngruppe einnehmen.

    Ein Job, um den ich den jungen Kurt Bedford nicht beneidete. Heute Abend sollte die offizielle Übernahme der Geschäfte durch Kurt Beford gefeiert werden.

    Professor Salomon Sloane und ich schritten langsam auf die Fahrstühle zu.

    Auf halbem Weg entdeckte ich plötzlich einen Empfangstresen

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