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Ihr letztes Ding: Kriminalroman

Ihr letztes Ding: Kriminalroman

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Ihr letztes Ding: Kriminalroman

Länge:
111 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
7. Juli 2019
ISBN:
9783739622149
Format:
Buch

Beschreibung

Kriminalroman von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 106 Taschenbuchseiten.
In alter Rechtschreibung

Jack Baker ist sich genau so sicher, wie sein Auftraggeber Daniel Sharandon: Der Diebstahl des Rolls Royce und der Mord an dessen Chauffeur war nicht das Werk eines Einzelgängers! Als sich der Detektiv für seinen Recherchen als Stuntman in eine Filmgesellschaft schleusen lässt, lernt er neben vielen zwielichtigen Gesellen auch die zauberhafte, talentierte Schauspielerin Ruby McFerrin kennen, die ihm weiterhelfen kann. Doch als der gefährliche Killer Blake Evans eines Tages die Pistole auf ihn richtet, scheint sein Schicksal endgültig besiegelt.
Herausgeber:
Freigegeben:
7. Juli 2019
ISBN:
9783739622149
Format:
Buch

Über den Autor


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Ihr letztes Ding - A. F. Morland

IHR LETZTES DING

Kriminalroman von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 106 Taschenbuchseiten.

In alter Rechtschreibung

Jack Baker ist sich genau so sicher, wie sein Auftraggeber Daniel Sharandon: Der Diebstahl des Rolls Royce und der Mord an dessen Chauffeur war nicht das Werk eines Einzelgängers! Als sich der Detektiv für seinen Recherchen als Stuntman in eine Filmgesellschaft schleusen lässt, lernt er neben vielen zwielichtigen Gesellen auch die zauberhafte, talentierte Schauspielerin Ruby McFerrin kennen, die ihm weiterhelfen kann. Doch als der gefährliche Killer Blake Evans eines Tages die Pistole auf ihn richtet, scheint sein Schicksal endgültig besiegelt.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

EDITION BÄRENKLAU, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius

Roman © by Autor und Edition Bärenklau, 2015

Erstveröffentlichung als Druck 1984.

Cover © by Firuz Askin

Sommer 1983, New York

Brian Dee hielt ein Streichholz an seine Zigarette, warf es dann achtlos auf den Boden und zog den Rauch tief in sich hinein. Er stand hinter eine Schleedornhecke und beobachtete seit zwanzig Minuten einen Mann, der mit großer Hingabe einen Wagen wusch. Es war nicht irgendein Wagen, sondern ein Rolls-Royce Silver Shadow und Brian Dee wollte ihn haben. Unbedingt. Aus diesem einen Grund war er hier. Er wollte den Rolls stehlen. Bring ihn nur auf Hochglanz, dachte Dee und lachte in sich hinein. Damit ich mich nicht genieren muß, wenn ich damit durch die Stadt kutschiere. Brian sog noch einmal tief an seinem Glimmstengel der an der Spitze hellorange aufglomm. Der dicke Chauffeur auf der anderen Seite trat zwei Schritte zurück, legte den Kopf schief und betrachtete wohlwollend sein Werk. Er hauchte weiter über Chromteile und brachte sie zum Glänzen, indem er sie mit dem Jackenärmel seiner Livree polierte, dann nahm er den Eimer auf, der vor dem teuren Wagen stand, drehte sich endgültig um und verschwand. Es war so weit. Brian Dee zerdrückte die Glut an der Zigarette und steckte das halb gerauchte Stäbchen wieder ein. Geduckt lief er zu dem Wagen, den er sich unter den Nagel reißen wollte.

Er war jung und schnell, ein sportlicher Typ, zäh und ausdauernd. Niemand nahm Notiz von ihm. Brian erreichte den Rolls-Royce, riß die Tür auf und schwang sich hinter das Steuer. Der Schlüssel steckte. Großartige Bedienung. Besser konnte es gar nicht laufen. Dee brauchte die Zündung nicht einmal kurzzuschließen. Er wollte den Motor starten, doch da fiel der Schatten einer massigen Gestalt auf ihn. Der Chauffeur war unvermittelt zurückgekehrt. Dee hatte nicht wirklich damit gerechnet, daß er so bald wiederkommen würde. Ein paar Minuten mehr hätte der Dicke sich schon Zeit lassen können. Der Fahrer öffnete empört die Tür. „Das darf ja wohl nicht wahr sein! polterte er. „Jetzt klauen die einem den Wagen schon fast unterm Hintern weg. Und das am helllichten Tag! Los, raus, Freundchen, damit ich dir eine Tracht Prügel verabreichen kann. Und anschließend übergebe ich dich der Polizei. Da kannst du dich dann über mich beschweren.

In seinem runden Gesicht zeichneten sich Unmutsfalten und ein erster Wutanfall ab. Brian Dee brach der Schweiß aus. Er klaute, nicht zum ersten Mal ein Auto. Noch nie hatte es Schwierigkeiten gegeben, und plötzlich hatte er dieses Pech. Der Fahrer knurrte ihn an wie eine bissige Bulldogge. „Hast du was an den Ohren? Aussteigen! Dee grinste schief. „Ist ja schon gut, Mann. Regen Sie sich wieder ab. Sie missverstehen die Situation." Er hob abwehrend die Hände und versuchte unschuldig zu grinsen.

„Was gibt es da misszuverstehen? Du wolltest den Rolls stehlen."

„Ja, so muß es für Sie aussehen" , sagte Dee heiser. In seinem Kopf überschlugen sich die Gedanken. Er mußte jetzt schnell abwägen, wenn er heil aus dieser verkniffenen Situation rauskommen wollte.

„Aber manchmal trügt der Schein. Ich habe noch nie in einem so tollen Schlitten gesessen, verstehen Sie? Ich wollte nur mal sehen, Was das für ein Gefühl ist." Der Chauffeur verlor die Geduld. Er griff mit seiner großen Hand in den Wagen und packte den Autodieb. Brian Dees Blouson klaffte auf, und der Dicke sah die Pistole, die der Verbrecher im Gürtel stecken hatte. Und dann ging alles sehr schnell. Dee hatte keine Lust, sich aus dem Rolls-Royce zerren und verprügeln zu lassen. Er mußte schnellstens weg von hier, aber das war nicht möglich, solange ihn der Dicke festhielt. Er hatte plötzlich einen entschlossenen Gesichtsausdruck. Blitzartig schnappte er sich die Pistole. Er rammte sie gegen den Chauffeur und drückte ab. Der Knall war leier als er gedacht hatte. Der Dicke ließ ihn augenblicklich wieder los. Seine Augen weiteten sich in grenzenlosem Schrecken, während er in einer aussichtslosen Abwehrhaltung etwas zurücktorkelte. Fassungslos starrte er auf den rasch größer werdenden Blutfleck hinab, der sein weißes Hemd rasch einfärbte.

Er gab keinen ton von sich, sondern knickte ein und viel erst auf die Knie und bekam dann Übergewicht und kippte nach hinten.

Dee startete und raste los. Noch lebte der Dicke, sein rechter Arm zuckte, aber sein Leben hing bereits an einem sehr dünnen Faden.

*

„Wunderbar, sagte Daniel Sharandon. Er lächelte und war bester Laune. „Dann darf ich Ihnen also morgen Abend meinen Wagen schicken, Miß Wheeler. Sie wissen nicht, was für eine große Freude Sie mir machen. Wir werden einen unvergeßlichen Abend zusammen verbringen. Damit legte er auf. Seit einem halben Jahr versuchte er etwas näher an Megs Wheeler heranzukommen. Bisher stets ohne Erfolg. Sie war in festen Händen gewesen. Seit drei Wochen war diese Beziehung jedoch zu Ende. Sharandon hatte davon erfahren und seine Chance sofort wahrgenommen. Megs Wheeler war eine äußerst attraktive Frau. Sharandon wollte sich mit ihr schmücken. Er trat ans Fenster und lächelte sein Spiegelbild an. Er war fünfzig, wirkte sehr elegant und distinguiert, und es gab eine Menge Frauen, denen Heinos graue Schläfen gut gefielen. Plötzlich starrte er durch sein Spiegelbild, und … seiner Freude wich einem eisigen Schrecken, denn dort draußen war etwas Entsetzliches im Gange. Er sah, wie sein Chauffeur einen jungen Mann aus dem Rolls Royce zerren wollte und wie der Gangster einen Schuß auf seinen Fahrer abfeuerte. Sharandon hatte das Gefühl, vor Schreck erstarrt zu sein. Erst als der Rolls-Royce Silver Shadow losraste, konnte sich der Industrielle aus der Erstarrung lösen und aus dem Haus stürmen. Sein Herz hämmerte wie verrückt gegen die Rippen. Er regte sich nicht so sehr wegen des Wagens auf - natürlich ärgerte ihn auch das - doch viel mehr entsetzte ihn, daß der Dieb auf Paul O'Toole, den Fahrer, geschossen hatte. Sharandon lief in Richtung Garage. O'Toole hatte sich noch einmal aufgerappelt und kam ihm entgegen. Er wankte wie ein Betrunkener. „Paul, preßte der Industrielle hervor. „Mein Gott ...

„Mr. Sharandon ... Man hat auf mich geschossen… O'Tool´s Gesicht war wächsern, seine Augen wurden glasig, ein leichtes Zucken lief über seine Wangen. Er stolperte über die eigenen Füße, verlor das Gleichgewicht und fiel seinem Arbeitgeber in die Arme. Er war zu schwer für Sharandon. Der Industrielle konnte ihn nicht festhalten. O'Toole rutschte langsam an ihm hinunter. Das Blut des Chauffeurs tränkte jetzt auch den taubengrauen Anzug seines Arbeitgebers. Paul O'Toole röchelte. Sharandon ließ ihn so langsam wie möglich zu Boden gleiten. „Ich sorge dafür, daß Sie gleich ins Krankenhaus kommen, Paul, keuchte Sharandon. „Man wird Sie operieren. Machen Sie sich keine Sorgen, das kommt schon wieder in Ordnung. Machen Sie sich keine Sorgen, Paul ! „Mr. Sharandon … Ich … Es tut mir leid … „Ich bin sofort wieder bei ihnen, Paul", versprach Daniel Sharandon und wollte ins Haus laufen, doch Paul O'Toole sah ihn

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