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Bruckmann Reiseführer Kanada der Westen: Zeit für das Beste: Highlights, Geheimtipps, Wohlfühladressen
Bruckmann Reiseführer Kanada der Westen: Zeit für das Beste: Highlights, Geheimtipps, Wohlfühladressen
Bruckmann Reiseführer Kanada der Westen: Zeit für das Beste: Highlights, Geheimtipps, Wohlfühladressen
eBook723 Seiten3 Stunden

Bruckmann Reiseführer Kanada der Westen: Zeit für das Beste: Highlights, Geheimtipps, Wohlfühladressen

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Über dieses E-Book

Handverlesene Autoren-Tipps und Empfehlungen für eine individuelle Reiseplanung, über 400 inspirierende Fotos und eine praktische Faltkarte zum Herausnehmen sorgen nicht nur für eine stressfreie Planung, sondern auch für einen entspannten Urlaub in Kanadas Westen.
British Columbia, Vancouver, Sunshine Coast und die Rocky Mountains. Der Westen Kanadas hat Regenwälder, Wüsten, Sandstrände und ist dabei heimelig-alpin. Dieser Reiseführer präsentiert die Sehenswürdigkeiten in Kanadas Westen mit jungen Metropolen, weiter Landschaft und Holzfällerromantik.
So entdecken Sie neben den Highlights auch jede Menge Geheimtipps, die Ihren Urlaub unvergesslich machen. Und es bleibt dabei immer Zeit für authentische Restaurants oder Hotels und die besten Shopping-Hotspots.
SpracheDeutsch
HerausgeberBruckmann Verlag
Erscheinungsdatum27. Juli 2018
ISBN9783734314018
Bruckmann Reiseführer Kanada der Westen: Zeit für das Beste: Highlights, Geheimtipps, Wohlfühladressen
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    Buchvorschau

    Bruckmann Reiseführer Kanada der Westen - Heike Wagner

    Die Heimat der Weißkopfseeadler sind die Flüsse, Seen und Küsten Nordamerikas.

    HIGHLIGHTS | GEHEIMTIPPS | WOHLFÜHLADRESSEN

    "There it lay, for the time being all ours, those

    miles of peaks rising above us, one after the

    other, each more beautiful than the last."

    Mary T. S. Schäffer Warren, Entdeckerin und frühe Reisende

    zum Athabasca Valley, 1908

    Ein Anziehungspunkt für Urlauber: die grandiosen Weiten des kanadischen Nordens.

    INHALT

    Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen

    Willkommen in Westkanada

    VANCOUVER UND UMGEBUNG

      1Downtown Vancouver

      2Stanley Park

      3Granville Island

      4Westspitze der Burrard Peninsula

      5North Vancouver

      6Squamish

      7Whistler

      8Hope

    VANCOUVER ISLAND

      9Victoria

    10Pacific Marine Circle Route

    11Südliche Gulf Islands

    12Nanaimo

    13Courtenay und Comox Valley

    14Port Alberni

    15Tofino und Ucluelet

    16Pacific-Rim-Nationalpark

    17Port Hardy

    SÜDLICHES BRITISH COLUMBIA

    18E. C. Manning Provincial Park

    19Osoyoos

    20Penticton

    21Kelowna

    22Vernon

    23Shuswap Lakes

    24Kamloops

    25Castlegar

    26Nelson

    27Cranbrook und Fort Steele

    28Golden

    29Revelstoke-Nationalpark

    30Arrow Lakes und Slocan Lake

    NÖRDLICHES BRITISH COLUMBIA

    31Wells Gray Provincial Park

    32Williams Lake und Bella Coola

    33Barkerville und Bowron Lake Provincial Park

    34Prince George

    35Die Hazeltons

    36Prince Rupert

    37Dawson Creek

    ROCKY MOUNTAINS, BC, ALBERTA

    38Mount Robson Provincial Park

    39Yoho-Nationalpark

    40Kootenay-Nationalpark

    41Banff-Nationalpark

    42Icefields Parkway

    43Jasper-Nationalpark

    ALBERTA

    44Calgary

    45Canmore

    46Drumheller

    47Fort Macleod

    48Lethbridge

    49Edmonton

    50Waterton-Lakes-Nationalpark

    REISEINFOS

    Westkanada von A–Z

    Kalender

    Kleiner Sprachführer

    Register

    Impressum

    MEHR WISSEN

    Vancouvers Lebenslust

    Kunst und Kultur der First Nations

    Weinanbau

    Umgang mit Bären

    MEHR ERLEBEN

    Tour von Vancouver nach Banff

    Günstig durch Westkanada

    Für Kinder und Familien

    Stattlicher Sitz der Provinzregierung British Columbias

    Reflexionen der Berge im Little Waterfowl Lake des Banff-Nationalparks

    Kreativität und Lebensfreude beim Craft Market auf Nelsons Baker Street

    Stau- und abgasfrei zur Arbeit: Cowboys der Halfway Ranch im Chilcotin Country

    Ausstieg auf Zeit: Mit dem Canadier unterwegs auf dem einsamen Clearwater Lake

    Populäres kanadisches Symbol: Seit 1965 ziert das rote Ahornblatt Kanadas Flagge.

    Vom Stanley Park schweift der Blick über den Coal Harbour zu Vancouvers Skyline.

    TOUR VON VANCOUVER NACH BANFF

    1. TAG:

    VANCOUVER – KAMLOOPS, 428 KM

    Trans Canada Highway längs von Fraser und Thompson River

    Morgens. Bei der Fahrt durch das Fraser Valley genießt man unterwegs auf einem Spaziergang den hübschen Anblick der schleierartigen Bridal Veil Falls.

    Mittags. Kurzer Rundgang durch den Ortskern von Hope mit seinen Wandgemälden und kunstvollen Kettensägenskulpturen. Anschließend Lunch im trendigen »Blue Moose Café«.

    Nachmittags. Mit der Hell‘s Gate Air Tram hinunter zum »Höllentor«, der engsten Stelle des Fraser River Canyon, wo sich Beobachtungsplattformen, Ausstellungen, eine Lachstreppe, eine Hängebrücke, Souvenirläden und ein Restaurant befinden.

    Abends. In Kamloops bietet sich nach einem Spaziergang im Heritage Park am Ufer des South Thompson River eine kurze Erkundung des Stadtzentrums an. Im »The Art That We Are Café« werden Vollwertgerichte serviert und Kunstwerke verkauft.

    2. TAG:

    KAMLOOPS – REVELSTOKE, 213 KM

    Vormittags. In die Kultur der Ureinwohner eintauchen kann man im Secwepemc Museum anhand von rekonstruierten Grubenhäusern, essbaren Pflanzen und der Tradition des storytelling.

    Mittags. Lunch im »Simply De Vine Coffee Shop & Bistro« in der gemütlichen Kleinstadt Chase. Anschließend Stopp am historischen Squilax General Store and Hostel. Die ausrangierten Eisenbahnwaggons hinter dem Laden dienen der Jugendherberge als Übernachtungsquartiere.

    Nachmittags. Ein kanadisches Naturschauspiel sondergleichen bietet der Besuch des für seine Lachszüge bekannten Roderick Haig-Brown Provincial Park. Die den Adams River hochziehenden roten Lachse kann man im Oktober bewundern. Alle vier Jahre ist es eine besonders stattliche Anzahl.

    Spätnachmittags. Auf der Weiterfahrt nach Revelstoke zwei Fotostopps, der erste an der Last Spike Historic Site bei Craigellachie, wo anno 1885 der letzte Nagel des transkontinentalen Schienenstrangs eingeschlagen wurde, und der zweite bei »Three Valley Gap«, der malerisch am See gelegenen Hotelanlage mit dem roten Dach.

    Abends. Ankunft in Revelstoke

    3. TAG:

    REVELSTOKE – GOLDEN, 148 KM

    Morgens. Auf dem kurvenreichen Meadows in the Sky Parkway geht es hoch zum Gipfelplateau des Mount Revelstoke, wo sich wunderbare Wildblumenwiesen und viele Wanderwege samt tollen Aussichten erstrecken. Sie sind Teil des Revelstoke-Nationalparks.

    Mittags. Entspannen kann man sich gut in British Columbias heißen Quellen. Das Thermalbad Canyon Hot Springs liegt im idyllischen Albert Canyon zwischen den beiden großen Nationalparks Revelstoke und Glacier.

    Nachmittags. Einblicke in eine echte Hochgebirgswildnis liefert die Fahrt durch den Glacier-Nationalpark. Touristischer Anlaufpunkt ist das Rogers Pass Discovery Centre am gleichnamigen Bergpass, dessen interessant aufbereitete Ausstellungen die Geschichte des Highway- und Eisenbahnbaus im Park präsentieren.

    Abends. Ankunft in Golden.

    4. TAG:

    GOLDEN – LAKE LOUISE, 85 KM

    Vormittags. Besuch der Rocky Mountain Buffalo Ranch im Blaeberry Valley, wo man gemeinsam mit dem Ranchbesitzer auf Bisonbulle Chester Jr. und seine Kühe und Kälber trifft. Tolle Fotogelegenheiten, und zum Schluss wird gezeigt, wie man nach Art der Ureinwohner Feuer macht. Nach Wunsch auch längere Aufenthalte möglich.

    Mittags. Fahrt durch den großartigen Yoho-Nationalpark mit seinen Aussichtspunkten und Wanderwegen. Stopp in Field und Lunch im »Siding General Store Café«.

    Nachmittags. Nicht auslassen sollte man im Yoho-Nationalpark den Abstecher zum smaragdgrünen Emerald Lake einschließlich eines Stopps an der Natural Bridge. Beim nächsten Abstecher geht es via Yoho Valley Road zu den Takkakaw Falls, unterwegs lohnt ein Stopp am Upper Spiral Tunnel Viewpoint. Weiter geht die Fahrt auf dem Trans Canada Highway, hinter Field ist der Aussichtspunkt auf den Lower Spiral Tunnel der nächste Stopp. An der Kicking Horse Pass National Historic Site findet sich die Gedenkstätte zum Eisenbahnbau über die gleichnamige Passhöhe.

    Abends. Ankunft in Lake Louise

    5. TAG:

    LAKE LOUISE – BANFF, 58 KM

    Morgens. Eine Wanderung entlang des Lake Louise zum »Lake Agnes Teahouse« bietet schöne Seeansichten vom Ufer und diversen Aussichtspunkten in der Höhe. Im rustikalen Teehaus am Lake Agnes gibt es Lunch, bevor man wieder absteigt.

    Mittags. Mit den roten Kanus vor der bergigen Kulisse des Lake Louise zu paddeln, ist ein Traum. Anschließend bietet sich ein afternoon tea im Chateau Lake Louise an.

    Nachmittags. Vom Ort Lake Louise geht es zum Moraine Lake in einem wunderschönen Seitental. An dem von zehn zackigen Gipfeln umrahmten See befinden sich eine Lodge und ein Kanuverleih. Von einem steinernen Hügel am See gewinnt man einen wunderbaren Überblick. In die nähere und weitere Umgebung ziehen sich Wanderwege.

    Abends. Ankunft in Banff

    6. TAG:

    BANFF

    Morgens. Gemütlicher Rundgang durch Banff Townsite samt Frühstück und Einkaufsbummel auf der Banff Avenue und ihren Nebenstraßen.

    Vormittags. Besuch der Banff Park Museum National Historic Site, wo man Exponate der heimischen Fauna und eine bemerkenswerte Nationalparkarchitektur des 19. Jahrhunderts sehen kann.

    Mittags. Lunch in der »Eddie Burger & Bar« in Banff Townsite, einem populären Lokal, das hauptsächlich Gourmet-Burger, Hot Dogs, Salate und viele verschiedene Biersorten auf der Speisekarte stehen hat.

    Nachmittags. Das Baden in den Upper Banff Hot Springs wird durch das Panorama der umliegenden Berge einfach großartig. Nach dem Besuch des Thermalbads geht es mit der Banff Gondola auf den Sulphur Mountain. Vom Gipfelplateau eröffnet sich eine grandiose Aussicht auf Banff und Umgebung.

    Abends. Dinner im »Sleeping Buffalo Dining Room« in der Buffalo Mountain Lodge.

    DAS SOLLTEN SIE SICH NICHT ENTGEHEN LASSEN

    Walbeobachtungstouren gehören zum touristischen Pflichtprogramm an der Westküste.

    Vancouver Lookout am Harbour Centre Tower (S. 31)

    Bei gutem Wetter ist der Vancouver Lookout Tower – sei es die Aussichtsetage oder das Drehrestaurant – ein exzellenter Startpunkt für die Stadtbesichtigung. Vom Aussichtsturm am Hafen eröffnet sich das 360°-Panorama der wunderschön zwischen Bergen und Meer gelegenen Stadt. Mit einem Ticket sind zwei Auffahrten gestattet, sodass man den Blick einmal am hellen Tag und einmal bei abendlicher Dunkelheit genießen kann.

    Cathedral Lakes Lodge (S. 119)

    Hoch in den Bergen inmitten der Wildnis British Columbias gelegen, versinnbildlicht die Cathedral Lakes Lodge die Tradition der rustikal-eleganten Lodges in Westkanada. Gepaart mit wunderbaren kulinarischen Eindrücken, erleben die Gäste hier ein Potpourri aus Naturerfahrungen, Tierbeobachtungen, Bergwanderungen und anderen sportlichen Aktivitäten sowie geselliger Entspannung.

    Eagle Wing Whale Watching (S. 283)

    Die nach ökologischen Standards ausgeführten Walbeobachtungstouren schenken den Gästen eindrucksvolle Naturerlebnisse an der Westküste. In der geschützten Juan-de-Fuca-Straße vor Victoria sind Sichtungen von Buckel- und Grauwalen, Orcas, Delfinen, Seelöwen und Seehunden sowie Weißkopfseeadlern fast immer garantiert.

    Küstenwanderung im Pacific-Rim-Nationalpark (S. 107)

    Strandwanderungen gehören zu den beliebtesten Aktivitäten im Bereich des Pacific Rim auf Vancouver Island. Von Muscheln übersäte Sandbereiche erstrecken sich entlang des Wellengürtels, wo unablässig das Meer temperamentvoll an den Rand des Kontinents schlägt. Kurze Wanderungen führen von den mit Treibholz übersäten Stränden in den angrenzenden dichten Regenwald.

    Radtour um den Stanley Park (S. 40)

    Mit einem Leihfahrrad auf dem Seawall um den Stanley Park zu fahren, ist bei gutem Wetter eines der schönsten Erlebnisse in Vancouver. Gegen den Uhrzeigersinn geht es rund um die 400 Hektar große »grüne Lunge« der Stadt, mit fantastischen Blicken auf Burrard Inlet, North Shore und Lions Gate Bridge. Unterwegs trifft man außerdem auf die bekannten Totempfähle, den markanten Uferfelsen »Siwash Rock« und fabelhafte Sandstrände.

    Der Long Beach im Pacific-Rim-Nationalpark macht seinem Namen alle Ehre.

    Abend am Inner Harbour von Victoria (S. 75)

    Am späten Nachmittag versammeln sich Victorias Besucher am Rand des Inner Harbour, um den Blick auf die illuminierten Parlamentsgebäude, die Schiffe im Hafen und die untergehende Sonne zu genießen. Für ein paar Stunden unterhalten street buskers, Victorias vielseitige, internationale Straßenkünstler, das internationale Publikum mit Comedy, Musik, Gesang und Artistik.

    Bella Coola Grizzly Tours (S. 173)

    Die intakte Natur des gemäßigten Regenwalds an der Küste British Columbias ist die Heimat der Grizzlybären. Eine große Population ist in den wilden, einsamen Bergen des Great Bear Rainforest um das Bella Coola Valley zu Hause. Mit dem Boot geht es die dicht bewaldeten Küsten entlang zu den besten Fressstellen der Grizzlybären, die man von Bord aus beobachten kann. Mit etwas Glück zeigen sich unterwegs außerdem Orcas, Buckelwale, Schwarzbären und andere Wildnisbewohner.

    Fährfahrt durch die Inside Passage (S. 188)

    Von den weißen Schiffen der BC Ferries oder einem der riesigen Kreuzfahrtschiffe offenbart sich die stille, oft regenoder nebelverhangene Schönheit der Inside Passage am besten. Die Traumroute nach Prince Rupert verläuft durch die ruhigen Gewässer zwischen dem straßenlosen Festland und den vielen unbewohnten Inseln, vorbei an dunkelgrünen Bergwäldern, gelegentlich hervorblitzenden Gipfeln und verfallenden Überresten historischer Fischfabriken.

    Kirmesvergnügen beim Besuch der Calgary Stampede

    Spaziergang auf dem Athabasca Glacier im Jasper-Nationalpark (S. 221)

    Vom Columbia Icefields Centre geht es mit einem der mit Panoramafenstern und großen Rädern ausgestatteten Spezialbusse hinauf auf den Athabasca Glacier. Ein Stopp in hochalpiner Umgebung ermöglicht einen kurzen Spaziergang auf dem zerklüfteten Eis des Gletschers, der aus einem der größten nicht polaren Eisfelder der Welt stammt.

    Besuch der Calgary Stampede (S. 234)

    Ob bareback bronc riding, barrel racing, bull riding, Kutschenrennen, Country-Musik-Konzerte, Kirmes oder Viehschauen – bei der zehntägigen, größten Rodeoveranstaltung West-Kanadas erlebt man alle Facetten der traditionsreichen Cowboykultur Albertas.

    Spaziergang zu den Hoodoos im Dinosaur Provincial Park (S. 247) Eindringliche Formen und satte, erdige Farben kennzeichnen die bizarren Sandsteintürmchen und kargen Schluchten des einsamen Naturparks im Süden Albertas, der zu den Weltnaturerbestätten der UNESCO gehört. Dinosaurierknochenfunde gaben dem Park seinen Namen.

    Bootstour im Waterton-Nationalpark (S. 267)

    Auf den klaren, kalten Wassern des langgestreckten Waterton Lake schippert die »MV International« unermüdlich durch die spektakuläre, schroffe Bergwelt der Rocky Mountains bis hinein in die USA oder setzt Wanderer am Startpunkt des hochalpinen Crypt Lake Trail ab.

    Mit der »MV International« den Waterton Lake erkunden

    WILLKOMMEN IN Westkanada

    Ein Fischadler auf abendlicher Futtersuche bei Bella Coola an Kanadas Westküste

    Eine Reise durch Westkanada kann Wal- und Bärenbeobachtungstouren, Radtouren und Wildwasser-Rafting einschließen. Darüber hinaus bietet sie abwechslungsreiche Stadtrundgänge, erholsames Baden in heißen Quellen, Besuche einzigartiger Nationalparks, UNESCO-Welterbestätten, First-Nations- und Pionier-Orte. Westkanada hält großartige Aussichtspunkte und hochrangige Museen sowie entspannende Aufenthalte in rustikal-eleganten Lodges, gemütlichen Bed & Breakfasts und historischen Hotels bereit. Das ist Westkanada – und noch vieles mehr!

    Was am Urlaub in Westkanada am meisten überwältigt, ist, dass der langgehegte Traum von Freiheit und Abenteuer weitergeträumt werden kann. In den beiden westkanadischen Provinzen British Columbia und Alberta führen gut ausgebaute Highways zu grandiosen, einsamen und für unsere europäischen Vorstellungen beinahe unermesslich großen Naturlandschaften, in denen wilde Tiere frei leben und der Mensch nur zu Gast sein kann. Zuvorkommende, gastfreundliche Menschen bieten dem interessierten Reisenden kulturelle und kulinarische Besonderheiten und ermöglichen durch ihre Arbeit und ihren Einsatz außergewöhnliche Reiseerlebnisse. Das Beste an der Sache ist aber, dass man mit ihrer Hilfe den Reisetraum Kanada aktiv mitgestalten kann. Hilfreich ist die hervorragende touristische Infrastruktur.

    Traumurlaub in Westkanada

    Am besten mietet man ein Auto oder Wohnmobil in Vancouver oder Calgary. Je nach Bedarf nimmt man eine gute Straßenkarte mit oder mietet sich ein modernes Navigationssystem dazu, und dann geht es los! British Columbia ist 944 735 Quadratkilometer groß und Alberta 661 848 Quadratkilometer, das macht zusammen über 1,6 Millionen Quadratkilometer Land zwischen der US-Grenze im Süden und Alaska und dem Yukon im Norden, zwischen dem Pazifischen Ozean im Westen und der Provinz Saskatchewan im Osten, das es zu erforschen gilt.

    Was kann man als Kanadareisender so im Allgemeinen in drei bis vier Wochen erleben? In erster Linie heißt es, weniger auf die Kilometerleistung zu achten und unterwegs, so oft es geht, aus dem Fahrzeug auszusteigen, um die Landschaft, die Städte und Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Individualreisende sind in der Lage, nach Lust und Laune und persönlicher Neigung in ihrer gegebenen Zeit ein Wunschprogramm zu absolvieren. Dabei gibt es ein Potpourri der schönsten Landschaften, größten Sehenswürdigkeiten und interessantesten Menschen Kanadas zu genießen, eine Fülle an fantastischen Festivals zu erleben, bei abwechslungsreichen Besuchen von Freilichtmuseen und Wanderungen in der Natur die Kunst, die Flora und Fauna sowie die Geschichte des Landes kennenzulernen.

    Kanadier pflegen ein enges Verhältnis zur Natur, Campingaufenthalte oder Wochenendwanderungen haben einen festen Platz sowohl im Alltag als auch im Urlaub und gehören beinahe immer zum Lebensstil dazu. Naturliebhaber finden in Westkanada ein reiches Betätigungsfeld. Auf wunderbaren Rundreisen – auch mit Kindern – lassen sich grandiose Landschaften perfekt mit den vielfältigen Aktivitäten im Freien, mit Freiheit und Abenteuer kombinieren: Fotografieren, Wandern, Bergsteigen, Picknicken, Inseltouren mit dem Kajak oder Seeumrundungen per Kanu, Rad fahren in den Tälern oder mit dem Mountainbike die Pisten hinab, Rundflüge mit dem Wasserflugzeug, Ausritte, Bären-, Wal- oder andere Tierbeobachtungen, Wildwasser-Rafting auf schäumenden Flüssen durch ursprüngliche Täler, Schwimmen und Angeln in sauberen Seen, Skilaufen und Snowboarden in den schneereichen Bergen der Coast Mountains und der Rocky Mountains und … und … und … – den Möglichkeiten für einen Traumurlaub sind kaum Grenzen gesetzt!

    Städtefans unter den Touristen finden vor der Kulisse urbaner Szenerien in Westkanada, allen voran Vancouver, Victoria, Calgary und Edmonton, eine pulsierende Mischung aus Kultur, Gastronomie, Shopping, Entertainment und Nachtleben. Erlebnisreiche Sightseeing- und Städtetouren können auf der Reise jederzeit, auch kurzfristig, eingeplant werden. Cafés, Pubs und Restaurants, die Strände zahlreicher Provincial Parks, botanische Gärten und Stadtparks, Ausflugsschiffe, Theater etc. bieten außerdem mehr als genug Gelegenheiten zu den notwendigen Ruhepausen zwischendurch.

    Westkanada hat schneereiche Küstenberge.

    Touristische Infrastruktur

    Dank des hohen kanadischen Lebensstandards, eines hervorragenden Straßennetzes und einer exzellenten touristischen Infrastruktur mit Restaurants, Hotels, Tankstellen und Geschäften findet man sich in Westkanada als Besucher und Individualreisender sehr gut zurecht. In den größeren Orten und Städten finden sich im Allgemeinen die Vertreter qualitativ hochwertiger nationaler und internationaler Hotelketten, ebenso jede Kategorie von Restaurant sowie Filialen bekannter Restaurantketten, sodass für Übernachtung und Verpflegung fast immer gesorgt ist. Auch in den Provincial Parks und Nationalparks existiert je nach Gegebenheit eine verlässliche Infrastruktur mit Campingplätzen, Visitor Centres und Wanderwegen.

    Angesichts der weiten Wege und der immensen Größenordnung des Landes bekommt der Besucher den Eindruck, ohne Auto geht gar nichts. Das stimmt beinahe – Kanada ist das Land der Autofahrer und bietet höchsten Fahrkomfort inklusive breiter, wohl gepflegter Highways und Stadtstraßen, genügend Tankstellen und bequemer Rastplätze.

    Aber auch der öffentliche Nahverkehr in den Städten ist in den letzten Jahren geradezu aufgeblüht. Ob europäisches Vorbild, verbaute Innenstädte oder steigende Energiepreise, in Vancouver, Victoria, Calgary und Edmonton funktioniert nichts mehr ohne Skytrains, U-Bahnen und Busse. Praktisch, effizient und relativ preiswert bringen sie Menschen in die Stadtzentren und zu den Sehenswürdigkeiten und wieder hinaus in die Vororte oder zum Flughafen.

    Einkaufen und Übernachten

    Beim Thema Einkaufen gibt es außer dem eigenen Budget kaum irgendwelche Grenzen. Die West Edmonton Mall und andere größere und kleinere Einkaufszentren, Geschäftsstraßen wie die Robson Street in Vancouver oder die Stephen Avenue Mall in Calgary sowie Kaufhäuser, Boutiquen und Fachgeschäfte als auch Kunstgalerien, Weingüter, Bauern- und Kunsthandwerksmärkte mit »typisch« regionalem oder kanadischem Angebot sind darunter zu finden.

    Bei so vielen Eindrücken im Reiseland Westkanada kann man im Allgemeinen nachts gut schlafen. Viele Touristen buchen dazu bereits zu Hause das passende Wohnmobil, und den Wohnmobiltouristen wird der Urlaub in Westkanada leicht gemacht. Nach dem Flug lässt man sich per Taxi zum Wohnmobilvermieter bringen. Ähnliches gilt für Automieter, die ihren Leihwagen gleich vom Flughafen mitnehmen können. Dann steht der bequemen Fahrt zu den touristischen Highlights British Columbias und Albertas nichts mehr im Wege. Unterwegs finden Reisende Campingplätze aller Kategorien, von den abgelegensten, wildesten Naturplätzen in den Provincial und Nationalparks bis hin zu den komfortabelsten privaten Campingplätzen. Eines wird schnell klar, sowohl mit dem Wohnmobil als auch mit Zelt und Auto kann man großartige Urlaube in West-Kanadas Natur machen.

    Beeindruckend: das Dach der West Edmonton Mall

    Je nach Geldbeutel, Zeit und Wunsch können Kanadatouristen auch aus einer äußerst vielgestaltigen Palette an fest überdachten Übernachtungsangeboten wählen, darunter Hotels, Motels und Bed and Breakfasts aller Kategorien, rustikale Lodges und Ranchhäuser, einsame Blockhütten, mondäne Skiresorts, Jugendherbergen und vieles mehr. In seiner ganzen Vielfalt spannt sich der Bogen von der einfachen Hütte am rauschenden Bergfluss bis hin zum schlossähnlichen Luxushotel, wo man im Stil der Eisenbahnreisenden des 19. Jahrhunderts vornehm schwelgen kann. Egal, welchen Stil man bevorzugt, am besten wählt man schon von zu Hause aus per Internet die passende Übernachtungsmöglichkeit für die Nacht nach der Ankunft und jene vor dem Abflug sowie für bestimmte Feiertage und Sommerwochenenden, damit man sorglos an- und abreisen kann.

    Essen in Westkanada

    Essen gehen gehört in Kanada zum modernen Lebensstil. Von praktischen Fast-Food-Lokalen über erschwingliche Familien- und Spezialitätenrestaurants bis hin zum exquisiten Gourmettempel findet man sein persönliches Königreich des Geschmacks. Neue kulinarische Konzepte sind aufgetaucht, in vielen Restaurants gehören vegetarische und vegane Gerichte längst zum festen Repertoire. Aber gleichzeitig mit der leichten, modernen Küche wird nach dem Motto »from farm to table« vermehrt auf Altbewährtes wie traditionelle Rezepte und frische Zutaten aus der Region zurückgegriffen. Steaks sind in Westkanada immer eine Option. Die kräftigen Rinder von den Weiden Albertas werden hoch geschätzt. Viele Sorten Fisch, Meeresfische und -früchte stammen fangfrisch aus den Tiefen des Pazifiks direkt vor der Haustür British Columbias. Lachs, ob geräuchert oder frisch, gilt als »typisch kanadische« Delikatesse, die es vakuumverpackt oder in Dosen auch zum Mitnehmen zu kaufen gibt.

    Gastown: die Gastronomieszene Vancouvers

    Die moderne kanadische Küche ist des Weiteren von multikultureller Vielfalt geprägt. In Vancouver beispielsweise, aber auch in Victoria, Calgary, Edmonton und anderen weltoffenen Städten, können Gäste aus einer internationalen Fülle an Restaurants wählen, sei es chinesisch, indisch, deutsch, italienisch, griechisch, spanisch oder argentinisch. Neben den internationalen Spuren stehen in den letzten Jahren verstärkt auch die traditionellen Gerichte der verschiedenen Gruppen kanadischer Ureinwohner auf den Speisekarten des Landes. Zunehmend betreiben die Ureinwohner auch eigene Restaurants, wie das hervorragende »Kwisitis Feast House« im Pacific-Rim-Nationalpark.

    Wohnmobiltouristen, die sich vorzugsweise mit Lebensmitteln selbst versorgen, können dies problemlos unterwegs erledigen. Meistens gibt es in den Ortschaften einen oder mehrere größere Supermärkte einer landesweiten Kette, auch kleine Läden und Tankstellen verkaufen Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs. Je nach Saison mit unterschiedlichem Angebot gut gefüllte Obst- und Gemüsestände und -märkte an den Straßen sind ein Markenzeichen des Okanagan Valley, der Gulf Islands und vieler anderer landwirtschaftlich geprägter Regionen.

    Klischees, Symbole – oder einfach »Kanada«?

    Ist die Rede von Westkanada, so entstehen sogleich Bilder vor dem inneren Auge von roten Ahornblättern, türkisblauen Seen vor gezackten, vergletscherten Gipfelketten, wilden Grizzlybären und rot berockten Reitern, von Holzfällern, Cowboys und Goldsuchern in karierten Hemden und derben Stiefeln. »Urtypisches kanadisches« Symbol ist das rote Ahornblatt, das auch die markante und beliebte rotweiße Landesflagge ziert. Im kanadischen Westen gibt es von der Natur her allerdings zwar kaum Ahornbäume, diese bleiben eher dem Osten, vor allem der Provinz Quebec, vorbehalten. So ist Ahornsirup zwar kein Produkt des Westens, wird aber dort vor allem über Pancakes geliebt. Auch die »Mounties«, die berittenen, rot berockten, straff organisierten Polizeistaffeln, deren Gründung in die Pionierzeit Albertas zurückreicht, gelten als »typisch kanadisch«, ebenso wie das sirrende Nordlicht, die Elche in den borealen Nadelwäldern, die Grizzlybären in den unbesiedelten Regionen

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