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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 42: Assassinen gegen Löwenherz

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 42: Assassinen gegen Löwenherz

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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 42: Assassinen gegen Löwenherz

Länge:
102 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
29. Juli 2019
ISBN:
9781393723554
Format:
Buch

Beschreibung

In der Vergangenheit konnte König Richard, der von seinen Rittern den Ehrennamen "Löwenherz", ob seiner Art zu kämpfen, erhalten hatte, mehreren Anschlägen auf sein Leben mithilfe seiner Getreuen Sir Morgan of Launceston, Sir Baldwin of Dartmoor sowie Sir Johel de Vautort entgehen, oft nur mit knapper Not. Die Vermutung, dass hier eine Verschwörung gegen den König im Spiel ist, erhärtet sich und wird schließlich zur Gewissheit.

Morgan versucht mit einer List, die Verschwörer zu entlarven und stößt dabei auf einen Gegner, der sich stets im Verborgenen aufhält, gnadenlos zu kämpfen vermag und den man niemals unterschätzen darf. Auch scheint er stets einen Schritt voraus zu sein, um dem König eine neue Falle stellen zu können, die nicht immer im Vorfeld entdeckt werden kann …

Herausgeber:
Freigegeben:
29. Juli 2019
ISBN:
9781393723554
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 42 - Tomos Forrest

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 42: Assassinen gegen Löwenherz

von Tomos Forrest

––––––––

Der Richard-Löwenherz-Zyklus Band 3

––––––––

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

© Titelbild: James William Glass mit Steve Mayer, 2019

Lektorat/Korrektorat: Kerstin Peschel

Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

© dieser Ausgabe 2019 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

In der Vergangenheit konnte König Richard, der von seinen Rittern den Ehrennamen „Löwenherz", ob seiner Art zu kämpfen, erhalten hatte, mehreren Anschlägen auf sein Leben mithilfe seiner Getreuen Sir Morgan of Launceston, Sir Baldwin of Dartmoor sowie Sir Johel de Vautort entgehen, oft nur mit knapper Not. Die Vermutung, dass hier eine Verschwörung gegen den König im Spiel ist, erhärtet sich und wird schließlich zur Gewissheit.

Morgan versucht mit einer List, die Verschwörer zu entlarven und stößt dabei auf einen Gegner, der sich stets im Verborgenen aufhält, gnadenlos zu kämpfen vermag und den man niemals unterschätzen darf. Auch scheint er stets einen Schritt voraus zu sein, um dem König eine neue Falle stellen zu können, die nicht immer im Vorfeld entdeckt werden kann ...

***

1.

Mit gemischten Gefühlen stand König Richard, seit Kurzem mit dem Beinamen „Löwenherz" geehrt, am Ufer der Stadt Messina und starrte in die Morgenröte über dem Meer. Wie ein goldener Ball stieg die Sonne aus den Fluten und begann ihren Weg am Himmel entlang. Schon zu dieser frühen Stunde spürten die versammelten Ritter des Kreuzfahrerheeres die Wärme, die auch diesen Tag wieder erglühen lassen würde, obwohl es erst März war.

Der König saß auf einem prächtigen Schimmel, der unruhig immer wieder mit den Hufen scharte und seine Ohren nervös spielen ließ. Richard sprach mit ruhiger Stimme auf ihn ein, klopfte seinen Hals und starrte auf den winzigen Punkt am Horizont, der in der Straße von Messina sichtbar wurde. Seine Augen waren sehr gut, aber dennoch war es sein Bogenschütze Logan, der zuerst das Banner erkannte und seinem König darauf ansprach.

„Sire, ich bin mir ganz sicher, das Banner unserer Königin auf der Nef zu sehen, die dort in rascher Fahrt hereinkommt!"

Richard antwortete nicht, richtete sich aber hoch im Sattel auf und beschattete seine Augen. Insgeheim bewunderte er Logan für sein scharfes Auge, aber nun erkannte auch er das längliche, rote Tuch, auf dem sich ein schreitender Löwe befinden musste. Im Gegensatz zu ihrem Sohn verwendete die Königinwitwe weiterhin den schreitenden Löwen, das Wappen von Aquitanien, während Richard für den Kreuzzug den aufsteigenden Löwen auf rotem Grund bevorzugte, das Wappen der Grafen von Poitou.

Die breite, schwerfällige Nef machte eine erstaunlich rasche Fahrt, das einzige Segel dieser Schiffsart blähte sich im Wind, der vom Meer in die geschützte Bucht von Messina blies und auch die Wartenden mit einer angenehmen Brise umfächelte. Bald wurden die Aufbauten deutlicher erkennbar und die dicht an der Schanz gedrängten Köpfe, die nun ihrerseits Ausschau zum Ufer hielten.

Nicht lange danach ankerte die Nef, und mit einem großen Ruderboot wurde die Königin mit ihrer Gesandtschaft abgeholt, während viele kleine Fischerboote dafür sorgten, dass auch die Kriegsknechte der Ritter und natürlich die weiteren Begleiter Eleonore von Aquitaniens an Land gebracht wurden. Richard hatte seiner Mutter die Nef nach Reggio zum Festland geschickt, denn er wusste, dass sie eine sehr lange und beschwerliche Reise hinter sich gebracht hatte. Nichts sehnte sie sich mehr herbei als einige Tage der Ruhe und des Friedens.

Als die noch immer schöne Königinwitwe galant die Hand Sir Morgans nahm, die er hilfreich beim Aussteigen anbot, bezeigten die wartenden Kreuzfahrer ihre Referenz, indem sie das Knie vor ihr beugten.

Mit raschem Blick überflog Eleonore von Aquitanien die hier versammelten Ritter, musterte kurz die in der Bucht ankernden Schiffe und rümpfte die Nase beim Anblick der von den Masten einiger hier ankernden Schiffe wehenden, blauen Banner mit der goldenen Lilie. König Philipp II. von Frankreich war also ebenfalls hier eingetroffen. Offenbar plante man bereits wieder die Abfahrt, denn zahlreiche kleine Boote mit einem winzigen Segel, oder gerudert von mehreren Männern, brachten Fracht zu ihnen hinüber.

Einen Moment lang blieb König Richard noch im Sattel, dann schwang er ein Bein elegant herum und stand lachend vor Eleonore von Aquitanien, seiner Mutter, die zwei Könige überlebt hatte und die Königin über Nordfrankreich und England war.

Nein, Richard Löwenherz beugte nicht das Knie vor der über siebzig Jahre zählenden Königinwitwe, sondern neigte nur leicht sein Haupt, sodass seine in der Morgensonne rötlich-blond schimmernden Haare in die Stirn fielen. Er trug weder Helm noch Bundhaube, sondern nur einen schmalen, silbernen Stirnreif als Zeichen seiner Würde. Seine Mutter verstand es meisterhaft, diese Begegnung nach langer Zeit der Trennung zu einem besonderen Ereignis zu gestalten.

Mit einer graziösen Bewegung raffte sie ihre kostbare Cotte ein wenig, sodass die bestickten Säume aus dem Wasser kamen, das sie unweigerlich beim Aussteigen umspült hatte. Dann hakte sie sich bei ihrem Sohn ein, der sie nun strahlend, wie ein glorreicher Eroberer, seinen Rittern präsentierte und dafür brausende Jubelrufe der Männer erhielt. Die Knappen kümmerten sich um seinen Schimmel, der unwillig schnaubte, als er am Halfter geführt wurde.

Aber das war noch nicht das Ende der Zeremonie, die sich Eleonore erdacht hatte. Mit einer hoheitsvollen Handbewegung deutete sie auf das Boot, aus dem eben eine junge, feingliedrige Frau stieg, sich das Gebände am Hals etwas zurückzog und damit ein klein wenig mehr von ihrem hübschen Gesicht zeigte.

„Sire, darf ich Euch Eure Braut zuführen?", sagte die Königinwitwe und deutete auf Berengaria von Navarra, die schüchtern neben ihr stehen geblieben war und sich nicht traute, den Blick auf ihren Zukünftigen zu richten. Das erwärmte die Herzen der Ritter, und es war Johel de Vautort, der einen tiefen Seufzer angesichts solch zarter Lieblichkeit ausstieß.

Richard konnte diesen Augenblick ebenfalls nicht ohne erkennbare Rührung meistern, und wer, wie Sir Morgan und auch der neben ihm verharrende Baldwin of Dartmoor, wusste, wie die beiden künftigen Eheleute zueinander standen, der musste unwillkürlich lächeln.

Es war seit einiger Zeit Gesprächsstoff in den abendlichen Runden, dass Richard Löwenherz noch auf Sizilien Berengaria heiraten würde.

„Was für eine rührende Liebesgeschichte!, bemerkte noch vor zwei Tagen der Minnesänger Johel und schlug seine Laute an. „Richard und Berengaria – nun erfüllt sich der Traum der Liebenden doch noch!

„Was bist du doch für ein unglaublicher Märchenerzähler!", brummte aber der rothaarige Hüne an seiner Seite und strich den bis auf die Brust reichenden Vollbart. „Kaum hörst du etwas von einer ehelichen Verbindung, da gehen

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