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Bolthar, der Wikingerfürst Band 13: Idun, die Unsterbliche

Bolthar, der Wikingerfürst Band 13: Idun, die Unsterbliche

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Bolthar, der Wikingerfürst Band 13: Idun, die Unsterbliche

Länge:
90 Seiten
3 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
3. Aug. 2019
ISBN:
9781393281863
Format:
Buch

Beschreibung

König Harald führt Krieg gegen alle Jarle und deren Männer, die sich ihm nicht unterwerfen und taufen lassen. Besonders Bolthar der Wikingerfürst und seine Krieger sind ihm ein Dorn im Auge. Er ist einer der letzten großen Kämpfer, die sich erfolgreich gegen den selbsternannten König wehren konnten. Seine Art zu kämpfen, die an die eines Berserkers heranreicht, macht ihn zu einem überaus starken und erfolgreichen Gegner.

Doch auch Harald hat starke Verbündete. Da sind zum einen die sagenumwobenen Krieger um Advardi dem Zwerg, von denen man sagt, dass sie unbesiegbar seien, keinen Schmerz kennen und stets eine tödliche Waffe führen, und da ist auch eine Kriegerin mit roten Haaren, die überall auftaucht, wo man sie nicht vermutet, die wie ein großer Krieger zu kämpfen vermag, und die für einige Idun ist, die Göttin der Unsterblichkeit …

Herausgeber:
Freigegeben:
3. Aug. 2019
ISBN:
9781393281863
Format:
Buch

Über den Autor


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Bolthar, der Wikingerfürst Band 13 - Tomos Forrest

Bolthar, der Wikingerfürst Band 13:

Idun, die Unsterbliche

––––––––

Tomos Forrest

––––––––

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

© Cover: 123 RF mit Steve Mayer, 2019

Created by Thomas Ostwald mit Jörg Martin Munsonius, 2019

Lektorat/Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2019 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

König Harald führt Krieg gegen alle Jarle und deren Männer, die sich ihm nicht unterwerfen und taufen lassen. Besonders Bolthar der Wikingerfürst und seine Krieger sind ihm ein Dorn im Auge. Er ist einer der letzten großen Kämpfer, die sich erfolgreich gegen den selbsternannten König wehren konnten. Seine Art zu kämpfen, die an die eines Berserkers heranreicht, macht ihn zu einem überaus starken und erfolgreichen Gegner.

Doch auch Harald hat starke Verbündete. Da sind zum einen die sagenumwobenen Krieger um Advardi dem Zwerg, von denen man sagt, dass sie unbesiegbar seien, keinen Schmerz kennen und stets eine tödliche Waffe führen, und da ist auch eine Kriegerin mit roten Haaren, die überall auftaucht, wo man sie nicht vermutet, die wie ein großer Krieger zu kämpfen vermag, und die für einige Idun ist, die Göttin der Unsterblichkeit ...

***

1.

„So etwas habe ich noch nie zuvor gesehen!"

Bolthar strich sich über den Bart, und leise klimperten die eingeflochtenen silbernen und goldenen Ringe aneinander. Die Männer standen dicht beieinander, ein einziger Griff würde genügen, um den Schild aufzunehmen und die Position im Schildwall auszufüllen. Dann würden die jüngeren Krieger die erste Reihe bilden, die Erfahrenen hinter ihnen deckten sie mit ihren Schilden gegen Hiebe von oben und stachen zugleich mit ihren einfachen Sviða, den langen Speeren, zwischen ihnen durch nach den Angreifern. Sollte es dem Gegner gelingen, die erste Reihe zu durchbrechen, so trafen sie auf die alten, erfahrenen Männer, die durch die harte Schule zahlreicher Schlachten gegangen waren.

An ihren Armen zeigten die Silberreifen ihren Reichtum an, viele von ihnen hatten sich ebenfalls silberne Ringe in das Haupthaar sowie in die kräftig gewachsenen Bärte geflochten. Das waren natürlich zugleich Herausforderungen an die Gegner, diese sich zu holen.

Schweigen herrschte nach Bolthars Ausspruch, aber fünfzig Augenpaare waren auf den Gegner gerichtet, der nicht nur ungewöhnliche, eckige Schilde vor sich aufgerichtet hatte, sondern zudem fast vollkommen dahinter gedeckt war. Man sah nur die behelmten Köpfe von ihnen, sonst nichts. Ein Hornsignal ließ alle aufhorchen, und Bolthar bemerkte, wie plötzlich die Köpfe hinter den hohen, eckigen Schilden verschwanden und sich die Schilde auf ihre Linie zubewegten. Blitzschnell überlegte der Jarle aus dem Norden seine Taktik. Mit Zeichen deutete er seinen Unterführern Gulkollur und Bjor an, dass sie den Angriff nicht abwarten würden.

Mit einer schnellen Bewegung hob Bolthar seine riesige Axt und schulterte sie. Dann erklang sein mächtiger, alles übertönender Schlachtschrei:

„Hlórriði!"

Das war einer der Namen für den Donnergott Thor, und Gode Afdrif hatte darum gebeten, ihn als Schlachtruf zu verwenden. Der blinde Priester stand etwas abseits, das seltsame Wolfskind wie immer an seiner Seite, um ihm zu berichten und ihn zu führen.

„Lauft!", war der nächste Ausruf Bolthars, und mit weit ausgreifenden Schritten flog er förmlich auf die Reihe der Rechteckschilde zu. Schon krachte seine mächtige Breiðöx-Axt auf den ersten Schild und spaltete ihn in zwei Hälften. Der zweite Schlag traf den Schildträger, noch bevor der seinen Speer erheben konnte. Links und rechts neben dem Jarle folgten seine Krieger dem Beispiel, schlugen mit Äxten auf die Schilde und versuchten dabei, sie ihren Trägern aus den Händen zu reißen. Diejenigen, die nur mit einem Sax und einem Speer bewaffnet waren, sprangen die Gegner an, beide Füße voraus, und rissen schon mit diesem ersten Versuch eine Lücke in die Reihe der Angreifer.

Die jüngeren Krieger voran, dicht gefolgt von den erfahrenen Männern, wurde die erste Bresche schnell vergrößert. Nach allen Seiten fuhren Axt und Schwert auf die Körper der Männer hinunter, die sich hinter den großen Schilden verborgen hatten. Nach ganz kurzer Zeit sah es so aus, als würden Bolthars Krieger die Reihen der Angreifer gleich beim ersten Zusammenprall vernichtend schlagen.

Dann aber erfolgte ein Hornsignal, die schon im Rückzug begriffenen Feinde formierten sich plötzlich erneut, und die großen Schilde wurden dicht zusammengestellt, um gleich darauf einer Gruppe von Bogenschützen die erforderliche Sicherheit zu geben. So konnten sie innerhalb kurzer Zeit einen mörderischen Pfeilhagel auf Bolthars Männer abgeben, und mit vor Wut glühendem Gesicht bemerkte Bolthar, wie einer nach dem anderen neben ihm getroffen wurde.

Es war Gulkollur, der Gelbkopf, der durch seine mutige Tat das Schlimmste verhinderte und den Ausgang dieser Schlacht wieder drehte.

„Reißt die Schilde nieder, sonst sind wir heute alle in Odins Halle!", schrie er seinen Kriegern zu, und mit gutem Beispiel führte er den ersten Hieb nach einem der großen Schilde. Der Bogenschütze hatte gerade einen Pfeil abgeschossen und den Mann neben Gelbkopf in den Oberschenkel getroffen, als die mächtige Axt des Unterführers in das Lindenholz krachte und die Splitter herumflogen. Doch Gelbkopf hatte seinen Hieb so ausgeführt, dass seine Axt tief genug im Schild steckte, als er sie wieder an sich riss. Dieses Verfahren war nicht nur bei ihm erfolgreich, sondern auch bei seinem Jarle Bolthar, der schon beim ersten Angriff auf diese Weise mehrere Feinde ausgeschaltet hatte.

Jetzt liefen die Axtträger an ihren Kameraden vorüber, schlugen auf die großen Schilde und rissen sie im nächsten Augenblick zur Seite. Das brachte leider weitere Verluste unter Bolthars Männern mit sich, denn oft standen zwei oder drei Bogenschützen hinter den Schilden bereit, um sofort ihre Pfeile auf die Angreifer abzuschießen. Brüllend wie ein verwundeter Stier hieb der Jarle der Nordmänner nach links und rechts, spaltete einen weiteren Schild, schlug einem Mann den Kopf herunter, ließ die Breitaxt krachend in den Brustkorb eines

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