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Lean Management für Einsteiger: Grundlagen des Lean Managements für Kleine und Mittelständische Unternehmen – mit Vielen Praxisbeispielen

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Lean Management für Einsteiger: Grundlagen des Lean Managements für Kleine und Mittelständische Unternehmen – mit Vielen Praxisbeispielen

Länge:
109 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Aug 3, 2019
ISBN:
9781393138907
Format:
Buch

Beschreibung

Lean Management für Einsteiger: Grundlagen des Lean Managements für kleine und mittelständische Unternehmen – mit vielen Praxisbeispielen

Implementierung von Lean Management in Unternehmen

Kennst Du Die vielversprechenden Vorteile von Lean Management?

Willst Du wissen, wie Lean Management auch für kleine und mittelständische Unternehmen funktionieren kann?

Weißt Du, woran die meisten Unternehmen bei der Einführung von Lean Management scheitern?

Erlerne anhand von Praxisbeispielen, wie Lean Management in Unternehmen wirklich funktioniert.

"Als der Gründer einer indischen Bank sich wunderte, warum immer weniger Kunden Kreditanträge stellten, untersuchte er den Prozess, der den Hypothekenkreditantrag regelt. Präsident Jairam Sridharan fand heraus, dass solch ein Antrag insgesamt durch 30 Hände ging. Kein Wunder, dass niemand so lange warten wollte. Die Axis Bank suchte nach Lösungsansätze und fand sie letztlich nicht in der Technologie, sondern in der Philosophie: dem Lean Management. Diese japanische Produktionsmethode hat es mittlerweile auch ins Management und in die Serviceindustrie geschafft. Kern ist, dass nichts verschwendet werden soll. Das Wort Lean bedeutet schlank, und in den meisten Fällen werden in der Tat Firmen und Unternehmen verschlankt.

Dabei spielt die Größe keine Rolle, für kleine und mittlere Unternehmen ist es unter Umständen sogar einfacher, sich zu verschlanken, weil man eben nicht so groß ist. Verschlankung heißt aber nicht zwangsläufig Kosten sparen, Personal entlassen oder outsourcen, oder Geschäftsbereiche schließen. Der Unterschied zwischen der Verschlankung nach klassischem Vorbild und dem Lean-Ansatz ist, dass es prozessorientiert ist. Verschlankt wird nur, wo es notwendig ist, um den Prozess zu verbessern. Eventuell werden auch nur die Prozesse selbst verändert, ohne dass damit wirklich Kosten verbunden sind. "

Lerne in diesem hilfreichen Ratgeber...

... was die bemerkenswerte Geschichte des Lean Managements ausmacht

... welche interessanten Facetten die Lean Philosophie hat

... welche grundlegenden Methoden im Lean Managementexistieren

... die Einsatzbereiche von Lean Management

... was sich hinter dem Begriff Lean Leadership verbirgt

... was ein Lean-Start-up charakterisiert

... wovon Erfolg und Scheitern beim Lean Management abhängen

... und vieles, vieles mehr!

Sichere Dir noch heute die Chance und lerne die grundlegenden Schritte zur erfolgreichen Implementierung von Lean Management – erläutert anhand vieler praktischer Beispiele

Freigegeben:
Aug 3, 2019
ISBN:
9781393138907
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Lean Management für Einsteiger - Maximilian Tündermann

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Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Geschichte des Lean Manufacturing

3. Lean Philosophie

3.1 Grundlagen des Lean Managements

3.2 Die Vier Prinzipien

3.3 Das Team

3.2.1 Prinzip 1: Was ist das Verständnis von Nutzen

3.2.2 Prinzip 2: Wo entsteht Verschwendung?

3.2.3 Prinzip 3: Pull etablieren

3.2.4 Prinzip 4: Ständige Verbesserungen auch im Team

3.4 Eine Kultur, die Probleme löst

3.4.1 Eine gute Atmosphäre am Arbeitsplatz

3.4.2 Klare Ziele vorgeben

3.4.3 Kommunikation

3.4.4 Richtige Motivation

3.4.5 Eigene Personalkapazitäten nicht verschwenden

3.4.6 Mitarbeiter sich selbst entwickelten lassen

3.4.7 Hoshin Kanri

4. Methoden im Lean Management

4.1 Kaizen

4.2 Kaikaku

4.3 Kanban

4.4 Six Sigma

4.5 5S

4.6 5 Why

4.6 Andere Methoden

5. Wann und wo kann Lean eingesetzt werden?

6. Anforderungen an das Management

6.1 Kosten

6.2 Akzeptanz bei Mitarbeitern

6.3 Klarer Nutzen

7. Lean Leadership

8. Lean Start-up

8.1 Business Model Canvas

8.2 Kundenorientierung

8.3 MVP

8.4 Agile Arbeitsumgebung

8.5 Design Thinking

8. Erfolgsfaktoren und Probleme im Lean Management

8.1 Faktoren, die eine Lean Einführung erschweren können

8.2 Erfolg in Lean messen

9. Zusammenfassung

1. Einführung

Als der Gründer einer indischen Bank sich wunderte, warum immer weniger Kunden Kreditanträge stellten, untersuchte er den Prozess, der den Hypothekenkreditantrag regelt. Präsident Jairam Sridharan fand heraus, dass solch ein Antrag insgesamt durch 30 Hände ging. Kein Wunder, dass niemand so lange warten wollte. Die Axis Bank suchte nach Lösungsansätze und fand sie letztlich nicht in der Technologie, sondern in der Philosophie: dem Lean Management. Diese japanische Produktionsmethode hat es mittlerweile auch ins Management und in die Serviceindustrie geschafft. Kern ist, dass nichts verschwendet werden soll. Das Wort Lean bedeutet schlank, und in den meisten Fällen werden in der Tat Firmen und Unternehmen verschlankt.

Dabei spielt die Größe keine Rolle, für kleine und mittlere Unternehmen ist es unter Umständen sogar einfacher, sich zu verschlanken, weil man eben nicht so groß ist. Verschlankung heißt aber nicht zwangsläufig Kosten sparen, Personal entlassen oder outsourcen, oder Geschäftsbereiche schließen. Der Unterschied zwischen der Verschlankung nach klassischem Vorbild und dem Lean-Ansatz ist, dass es prozessorientiert ist. Verschlankt wird nur, wo es notwendig ist, um den Prozess zu verbessern. Eventuell werden auch nur die Prozesse selbst verändert, ohne dass damit wirklich Kosten verbunden sind.

Wenn Du heute eine Firma führst, wirst Du schnell feststellen, dass sich zwei oder drei Jahre nach der Gründung so etwas wie Routine einsetzt. Das Geschäft läuft – hoffentlich gut – die Kunden sind zufrieden, die Umsätze wachsen, der Profit auch. Genau in dieser Phase fangen viele Firmen an, die Organisation zu vergrößern, bürokratische Hürden aufzubauen und durch den Erfolg verwöhnt sich selbst nicht mehr zu reflektieren. Mit einem Lean Management hingegen wird diese Gefahr minimiert, weil es eine ständige Verbesserung mit sich bringt, bei der es kein Zurücklehnen gibt.

Dieses Buch soll Dir Einblicke ins Lean Management geben und Dir helfen, es zu verstehen. Beispiele von anderen Unternehmen können Dich dabei unterstützen, auch selbst über die Einführung von Lean Management nachzudenken oder zuerst einmal zu analysieren, wie und wo es in Deinem Unternehmen eingesetzt werden kann.

2. Geschichte des Lean Manufacturing

Das Lean Management kannst Du eigentlich nur verstehen, wenn Du weißt, woher es kommt. Die Ursprünge liegen im Lean Manufacturing, das vor allem bei den japanischen Autoherstellern entwickelt wurde. Die Grundlage bildete dabei die Art und Weise, wie der Autokonzern Toyota arbeitete: Das Toyota Produktionssystem, bei dem es vor allem darum geht, Verschwendung zu vermeiden und zu minimieren, ist heute noch weltweit beachtet und von vielen Mitbewerbern kopiert worden. Toyoda Sackichi entwickelte das System bereits 1902, es wurde aber ständig verbessert. Sein Sohn Kiichiro formte dann den Just-in-Time-Gedanken, bei dem nur der Nachfrage entsprechend produziert wurde. Das war auch deshalb notwendig, weil es damals kaum Rohstoffe gab und einige Märkte wegen des Krieges den Japanern nicht zugänglich waren. Es blieb den Automobilbauern gar nichts anderes übrig, als Ressourcen-sparend zu arbeiten, wenn man die Wirtschaft wieder ankurbeln wollte. Der Ingenieur Taiichi Ohno war es, der aus den Überlegungen eine Produktionsmethode formte, deren Hauptmotto eben war, Verschwendung zu vermeiden: The starting concept of the Toyota production system was, as I have emphasized several times, a thorough elimination of waste.[1]

Das höchste Ziel dabei ist, Produktivität zu erhöhen, ohne Abstriche bei der Qualität und den Lieferzeiten zu machen. Das Jidoka-Prinzip ist die eine Säule und sichert Qualität durch einen Prozess, bei dem Fehler früh erkannt und ebenso früh auch beseitigt werden, und zwar grundlegend. Dazu gehören:

●  Produktion anhalten

●  Handbücher erstellen

●  Fehlermeldung

––––––––

Die zweite Säule ist die Just-in-Time-Produktion: Es wird nur das gemacht, wenn es gebraucht wird, in der Menge, in der es gebraucht wird und wie es vom Kunden verlangt wird. Damit wird zum einen das Prinzip der Kundenorientierung festgeschrieben, zum anderen aber auch die Verschwendung vermieden. Bestandteile dieser Säule sind:

●  Nur für Kunden produzieren, nicht fürs Lager (Build-to Order)

●  Pull

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