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Mami Bestseller 33 – Familienroman: Was Mathilde sagt...

Bewertung:
127 Seiten1 Stunde

Zusammenfassung

Große Schriftstellerinnen wie Patricia Vandenberg, Gisela Reutling, Isabell Rohde, Susanne Svanberg und viele mehr erzählen in ergreifenden Romanen von rührenden Kinderschicksalen, von Mutterliebe und der Sehnsucht nach unbeschwertem Kinderglück, von sinnvollen Werten, die das Verhältnis zwischen den Generationen, den Charakter der Familie prägen und gefühlvoll gestalten.
Mami ist beliebt wie nie! Unsere Originalreihe hat nach über einem halben Jahrhundert nun bereits mehr als 2.800 neue, exklusive Romane veröffentlicht.

Eine sympathische Familie lebt vor, wie schön das Leben sein kann, wie man mit den kleinen und großen Sorgen des Alltags souverän umgehen, wie man Probleme meistern, wie man existentiellen Nöten tief empfundene Heiterkeit und Herzenswärme entgegensetzen kann.

Mami ist als Familienroman-Reihe erfolgreich wie keine andere!

Constanze Hermann strich sich die blonden Locken aus der Stirn. Ihre Wangen waren vom schnellen Laufen gerötet. Vorsichtig schaute sie hinüber zu der großen Normaluhr, die im Vestibül des Hotels "Zum goldenen Anker" die Angestellten zur Pünktlichkeit mahnte. Zwei Minuten vor acht, sie hatte es wieder einmal geschafft. Aufatmend setzte sie sich an ihren Arbeitsplatz. Constanze war Empfangssekretärin in dem renommierten Hotel, obwohl sie gerade erst einundzwanzig Jahre alt war. Ihre guten Zeugnisse und Empfehlungen, die sie vorweisen konnte, hatten ihr diese begehrte Stellung verschafft. Vielleicht hatten auch ihre hübsche Erscheinung und ihr offenes, freundliches Wesen eine gewisse Rolle bei der Einstellung gespielt. Die Hotel­eigentümerin, Dorothea Klinger, war nämlich der Meinung, daß die Rezep­tion immer von einer hübschen und gescheiten Person besetzt sein sollte. Der erste Eindruck, den die Gäste beim Betreten der Hotelhalle hatten, war so wichtig für das Ansehen des ganzen Hauses. Eckehard Braun, Hotelkaufmann und rechte Hand der Direktorin, schlenderte mit spitzbübischem Gesicht vorbei. "Na, Conni, konntest du mal wieder nicht aus den Federn kommen?" neckte er das junge Mädchen. "Ich war ja pünktlich", gab sie zurück. "Punkt acht saß ich an meinem Schreibtisch, wie mein gestrenger Boß wohl bemerkt haben dürfte. Und im übrigen..., mein Arbeitstag hat schon vor drei Stunden begonnen." Nachdenklich und mit verhaltener Zärtlichkeit betrachtete Eckehard Braun ihr Gesicht, über das jetzt ein Schatten gefallen war.

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