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Die Briefe des Paulus: Bibliothek des Neuen Testaments

Die Briefe des Paulus: Bibliothek des Neuen Testaments

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Die Briefe des Paulus: Bibliothek des Neuen Testaments

Länge:
156 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 6, 2019
ISBN:
9783749402687
Format:
Buch

Beschreibung

Band 5 einer eigenen Übersetzung des Neuen Testaments mit einem Nachwort
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 6, 2019
ISBN:
9783749402687
Format:
Buch

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Die Briefe des Paulus - Books on Demand

Vom Herausgeber ist bereits erschienen: Jörg Scholz (Hrsg.), Frühe Sammlungen von Jesusworten - Rekonstruktion der Spruchquelle Q und das Thomas-Evangelium, Kiel/Stuttgart 2000.

Vorwort

Dieser Band der „Bibliothek des Neuen Testaments" wird hiermit in einer 4. Auflage vorgelegt.

Es sind ehrwürdige und mitunter auch fremde Dokumente. So, wie der Übersetzer für sich selbst immer wieder Neues fand und manches auch nach langem Nachdenken dunkel blieb, so mag es auch der Leserin, dem Leser gehen. Wenn die Neuübersetzung eine anhaltende Spannung beim Lesen und ein Verständnis für den Sinn erreicht, dann hat sie ihren Zweck erfüllt. Da sie sich sehr am griechischen Text des Neuen Testaments orientiert, bleibt die Sprache „sperrig" und vermeidet ein gewollt modernes Deutsch. Ein Nachwort zu jedem Bändchen soll das Verständnis der Schriften erleichtern, ohne alle Detailfragen zu behandeln.

Textgrundlage für die Übersetzung des Neuen Testaments ist Nestle-Aland, Novum Testamentum Graece, 27. Auflage, Stuttgart 2001.

Herzlich danken möchte ich meiner Frau für alle Unterstützung.

Jörg Scholz

Zitate aus der jüdischen Bibel, dem Alten Testament für die Christen, sind in diese Klammern gesetzt: « »; Texte oder wichtige Wörter, die sich in den ältesten Handschriften nicht finden, in diese: [ ], erklärende Ergänzungen in diese ( ). Nicht kenntlich gemacht sind die Stellen, wo eine griechische Verbform ohne Subjekt vorliegt, in der Übersetzung aber zur besseren Verständlichkeit dieses Subjekt ergänzt wurde (häufig Namen).

Inhalt

An die Gemeinde in Thessalonich

Der erste Brief an die Gemeinde in Korinth

An die Gemeinde in Philippi

An Philemon

Der zweite Brief an die Gemeinde in Korinth (und die Provinz Achaja)

An die Gemeinden in Galatien

An die Gemeinde in Rom

Nachwort

An die Gemeinde in Thessalonich

1

¹Paulus, Silvanus und Timotheus der Gemeinde in Thessalonich in Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus: Gnade euch und Friede!

²Wir danken Gott allezeit für euch alle durch die Erwähnung in unseren Gebeten ³und denken immerzu an euer Werk im Glauben und an die Mühe in der Liebe und an die Geduld in der Hoffnung auf unseren Herrn Jesus Christus - vor unserem Gott und Vater. ⁴Und wir wissen, von Gott geliebte Brüder und Schwestern, um eure Erwählung, ⁵denn unsere Gute Botschaft kam nicht allein im Wort zu euch, sondern auch in Kraft und im heiligen Geist und in großer Gewissheit. Ihr wisst doch um unser Auftreten unter euch um euretwillen. ⁶Und ihr seid unsere und des Herrn Nachfolger geworden, weil ihr das Wort in viel Bedrängnis mit aus heiligem Geist kommender Freude aufgenommen habt. ⁷So wurdet ihr ein Vorbild für alle Gläubigen in Mazedonien und Achaja. ⁸Denn von euch ist das Wort des Herrn nicht allein in Mazedonien und Achaja hinaus geschallt, sondern an alle Orte ist euer Glaube an Gott hinaus gedrungen, so dass es keine Notwendigkeit für uns gibt, etwas darüber zu sagen. ⁹So erzählen sie selbst von uns, welche Aufnahme wir bei euch fanden, und wie ihr euch zu Gott von den Götzen weg bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen ¹⁰und seinen Sohn vom Himmel her zu erwarten, den er von den Toten auferweckt hat, Jesus, der uns aus dem kommenden Zorngericht rettet.

2

¹Denn ihr wisst selbst, Brüder und Schwestern, von unserer Aufnahme bei euch: Sie ist nicht vergeblich gewesen. ²Obwohl wir zuvor gelitten hatten und misshandelt worden waren in Philippi, wie ihr wisst, fanden wir in unserem Gott den Mut, bei euch die Gute Botschaft Gottes mit letztem Einsatz zu verkünden. ³Denn wenn wir zum Glauben ermutigen, geschieht das nicht aus Täuschung noch aus Unlauterkeit noch mit List; ⁴sondern wir reden so, wie wir von Gott für würdig befunden wurden, uns die Gute Botschaft anzuvertrauen - nicht, um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. ⁵Denn wir sind nie mit Schmeichelworten aufgetreten, wie ihr wisst, noch mit versteckter Gewinnsucht - Gott ist Zeuge. ⁶Wir haben auch nicht Ehre von Menschen gesucht, weder von euch noch von anderen. ⁷Obwohl wir unser Ansehen als Apostel Christi hätten geltend machen können, traten wir vielmehr mit Milde unter euch auf. Wie eine Mutter ihre Kinder liebkost, ⁸so fühlten wir uns zu euch hingezogen und waren gewillt, euch nicht allein an der Guten Botschaft Gottes Anteil zu geben, sondern auch an unserem Leben - so lieb seid ihr uns geworden. ⁹Erinnert euch doch, Brüder und Schwestern, an unsere Mühe und Anstrengung: Während wir Nacht und Tag arbeiteten, um niemandem unter euch zur Last zu fallen, verkündeten wir unter euch die Gute Botschaft Gottes. ¹⁰Ihr und Gott seid Zeugen, wie heilig und gerecht und untadelig wir uns euch gegenüber, den Glaubenden, erwiesen. ¹¹Ihr wisst auch, dass wir jeden einzelnen unter euch wie ein Vater seine Kinder ¹²ermahnt und getröstet und beschworen haben, würdig vor Gott zu leben, der euch berufen hat zu seinem Reich und zur Herrlichkeit.

¹³Und darum danken auch wir Gott fortwährend, dass ihr die von uns empfangene Gottesbotschaft nicht als Menschenwort aufnahmt, sondern - was es denn wahrhaftig ist - als Gottes Wort, das in euch, den Glaubenden, auch wirksam ist. ¹⁴Denn ihr, Brüder und Schwestern, seid Nachfolger der Gemeinden Gottes geworden, die in Judäa in Christus Jesus bestehen. Ihr habt ja dasselbe von euren eigenen Landsleuten erlitten wie auch sie von den Juden. ¹⁵Die haben auch den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und stehen im Gegensatz zu allen Menschen. ¹⁶Sie hindern uns, zu den Völkern zu ihrer Rettung zu sprechen, um ihr Sündenmaß ständig aufzufüllen. Der Zorn (Gottes) ist aber für immer über sie gekommen.

¹⁷Brüder und Schwestern, nachdem wir für kurze Zeit wie Verwaiste von euch gewesen sind - nach dem Angesicht, nicht dem Herzen -, haben wir uns aber desto mehr beeilt, euer Angesicht zu sehen mit großer Sehnsucht. ¹⁸Darum wollten wir zu euch kommen - ich, Paulus, mehrmals -, doch der Satan hat uns gehindert. ¹⁹Denn wer ist unsere Hoffnung oder Freude oder Ruhmeskranz - wenn ihr nicht - vor unserem Herrn Jesus Christus bei seinem Kommen? ²⁰Ihr seid wirklich eine Ehre für uns und die Freude.

3

¹Als wir es deshalb nicht mehr aushielten, entschlossen wir uns, allein in Athen zurückzubleiben, ²und entsandten Timotheus, unseren Bruder und Mitarbeiter Gottes an der Guten Botschaft von Christus, um euch zu stärken und in eurem Glauben aufzurichten, ³damit niemand wankend würde in diesen Bedrängnissen. Denn ihr wisst selbst, dass wir dazu bestimmt sind. ⁴Denn schon, als wir bei euch waren, sagten wir es euch voraus: Wir würden bedrängt werden - wie es ja auch geschehen ist und ihr es wisst. ⁵Darum habe ich es auch nicht länger ertragen und (ihn) ausgesandt, um bezüglich eures Glaubens Genaueres zu erfahren, ob euch nicht vielleicht der Versucher auf die Probe gestellt habe und unsere Arbeit vergeblich gewesen wäre.

⁶Nun aber ist Timotheus zu uns von euch gekommen und hat uns gute Nachricht von eurem Glauben und eurer Liebe gebracht, und dass ihr uns allezeit in guter Erinnerung habt und euch danach sehnt, uns zu sehen, wie wir auch euch. ⁷Da sind wir euretwegen, Brüder und Schwestern, getröstet worden in aller unserer Not und Bedrängnis durch euren Glauben; ⁸so dass wir nun aufleben, wenn ihr im Herrn feststeht. ⁹Denn welchen Dank können wir Gott abstatten für euch bei aller dieser Freude, die wir euretwegen vor unserem Gott haben, ¹⁰wobei wir bei Nacht und am Tag ganz besonders darum bitten, euer Angesicht zu sehen und das zu vollenden, was eurem Glauben noch fehlt?

¹¹Unser Gott und Vater selbst aber und unser Herr Jesus bahne unseren Weg zu euch. ¹²Euch aber lasse der Herr wachsen und überreich werden in der Liebe zueinander und zu allen - wie wir zu euch sind: ¹³Damit er eure Herzen stärke, um untadelig in Heiligkeit zu sein vor unserem Gott und Vater beim Kommen unseres Herrn Jesus mit allen seinen Heiligen.

4

¹Im Übrigen nun, Brüder und Schwestern, bitten und ermutigen wir euch in dem Herrn Jesus, in dem, was ihr von uns empfangen habt im Hinblick auf euren Lebenswandel und zum Gefallen Gottes - ihr lebt ja schon so! -, noch vollkommener zu werden. ²Denn ihr wisst, welche Weisungen wir euch gegeben haben durch den Herrn Jesus.

³Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung: Die Unzucht zu meiden, ⁴und dass ein jeder unter euch über seinen eigenen Körper die Herrschaft zu gewinnen wisse in Heiligung und Wertschätzung, ⁵nicht in Leidenschaft der Begierde wie die Völker, die Gott nicht kennen. ⁶Niemand erlaube sich Übergriffe und übervorteile seinen Bruder bei Geschäften, weil der Herr in gerechter Weise Strafe üben wird für das alles, wie wir es euch vorausgesagt und bezeugt haben. ⁷Denn Gott hat uns nicht zur Unreinheit berufen, sondern zur Heiligung. ⁸Wer dieses nun missachtet, der missachtet nicht einen Menschen, sondern Gott, denselben, der seinen heiligen Geist in euch gibt.

⁹Über die geschwisterliche Liebe zu schreiben, gibt es bei euch keine Notwendigkeit; denn ihr wurdet selbst von Gott gelehrt, einander zu lieben, ¹⁰und so tut ihr es auch an allen Brüdern und Schwestern in ganz Mazedonien. Wir ermahnen euch aber, Brüder und Schwestern, noch vollkommener zu werden ¹¹und euren Ehrgeiz daran zu setzen, euch ruhig zu verhalten und um die eigenen Dinge zu kümmern und mit euren eigenen Händen zu arbeiten, wie wir es euch geboten haben, ¹²damit ihr gegenüber den Außenstehenden anständig auftretet und auf niemanden angewiesen seid.

¹³Wir wollen aber nicht, dass ihr in Ungewissheit seid, Brüder und Schwestern, über die Verstorbenen, damit ihr nicht bekümmert seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. ¹⁴Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird auch Gott die Verstorbenen durch Jesus geleiten - mit ihm zusammen. ¹⁵Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, werden keinesfalls den Verstorbenen zuvorkommen. ¹⁶Denn er selbst, der Herr, wird beim Wecksignal, dem Ruf eines Erzengels und der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die in Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. ¹⁷Danach werden wir Lebenden, die Übriggebliebenen, zugleich mit ihnen auf Wolken weggetragen werden, zur Begegnung mit dem Herrn in der Höhe, und so werden wir allezeit mit dem Herrn zusammen sein. ¹⁸So tröstet einander mit diesen Worten.

5

¹Über die Zeiten jedoch und Fristen muss euch, Brüder und Schwestern, nichts geschrieben werden; ²denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. ³Wenn die Menschen rufen: Friede und Sicherheit! dann wird sie das Verderben plötzlich überraschen wie die Wehe die Schwangere, und sie werden bestimmt nicht entrinnen. ⁴Ihr aber, Brüder und Schwestern, seid nicht in der Finsternis, damit euch der Tag wie ein Dieb überraschen könnte. ⁵Denn alle seid ihr Kinder des Lichtes und Kinder des

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