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Das magische Amulett #57: Verbannt in eine andere Welt: Romantic Thriller

Das magische Amulett #57: Verbannt in eine andere Welt: Romantic Thriller

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Das magische Amulett #57: Verbannt in eine andere Welt: Romantic Thriller

Länge:
113 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 28, 2019
ISBN:
9783739668543
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 57
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

Diesmal werden Brenda Logans Fähigkeiten als Amulettzerstörerin auf eine ausgesprochen harte Probe gestellt: In dem kleinen Ort Berrymond bekommt sie es mit einem abtrünnigen Meister aus der Amulettwelt zu tun, der die gesamte Umgebung unter seinen Bann gezwungen hat. Ein komplexes, bizarres Abenteuer erwartet Brenda und ihren Mann Daniel, in dem die Dinge anders sind, als sie zunächst scheinen! Wird Brendas Liebe zu Daniel stark genug sein, um die besondere Prüfung zu bestehen, die ihrer harrt?
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 28, 2019
ISBN:
9783739668543
Format:
Buch

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Das magische Amulett #57 - Jan Gardemann

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VERBANNT IN EINE ANDERE WELT

Das magische Amulett Band 57

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

Diesmal werden Brenda Logans Fähigkeiten als Amulettzerstörerin auf eine ausgesprochen harte Probe gestellt: In dem kleinen Ort Berrymond bekommt sie es mit einem abtrünnigen Meister aus der Amulettwelt zu tun, der die gesamte Umgebung unter seinen Bann gezwungen hat. Ein komplexes, bizarres Abenteuer erwartet Brenda und ihren Mann Daniel, in dem die Dinge anders sind, als sie zunächst scheinen! Wird Brendas Liebe zu Daniel stark genug sein, um die besondere Prüfung zu bestehen, die ihrer harrt?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Das Rasseln der Ketten hallte hohl und verloren in dem Gewölbe wider. Die Vergeblichkeit ihrer Befreiungsversuche einsehend, stellte Adina das Reißen und Zerren an den Ketten schließlich ein. Aus eigener Kraft würde sie sich nicht befreien können, es fiel ihr schwer, dies einsehen zu müssen. Adina versuchte nun, irgendetwas in dem seltsamen nebligen Dunst zu erkennen, der das Gewölbe ausfüllte. Die Schwaden wallten träge zwischen der gewölbten Decke und dem kalten Steinfußboden umher. Hier und da war er gespenstisch beleuchtet, was Adina vermuten ließ, dass sich dort eine Lichtquelle im Nebel verbarg. Prüfend sog sie die Luft durch die Nase ein. Es roch muffig und feucht, wie in einem alten, vergessenen Kellerraum ...

1

Trotz des Scheinwerferlichtes, das von oben in den Bühnenraum flutete, herrschte hinter dem geschlossenen Theatervorhang schummeriges Halbdunkel. Das war kein Wunder, denn Adina Home war vor wenigen Augenblicken aus ihrem kleinen Umkleidezimmer am rechten Rand der Bühne getreten. Sie mochte das grelle Licht der Scheinwerfer nicht und hatte es mit einem kurzen Wink ihrer linken Hand auf ein erträgliches Maß gedimmt.

Suchend blickte Adina sich auf der Bühne um. Das rosafarbene, seidige Kleid, das ihren Körper sanft umschmeichelte, unterschied sich im Farbton nur um einige unbedeutende Nuancen von dem Teint ihrer Haut, so dass sie in dem schummerigen Licht fast nackt wirkte. Das nachtschwarze Haar reichte ihr bis wenig über die Schultern; es schimmerte bläulich und geheimnisvoll, wie das Gefieder eines Raben.

In diesem Moment bemerkte Adina die dunkle Gestalt zwischen den mit goldenen Sternen und Ruhen bemalten schwarzen Kisten, die die Utensilien für Adinas Zaubershow beinhalteten.

Kaum merklich schüttelte Adina den Kopf, hob den Arm und beschrieb mit dem Zeigefinger eine kreiselnde Bewegung.

Augenblicklich stieß ein greller Lichtstrahl direkt auf die Gestalt herab und riss sie gnadenlos aus dem Halbdunkel, in dem sie verborgen gewesen war.

Erschrocken fuhr der alte Mann herum, den Arm über das Gesicht erhoben, um seine Augen vor dem grellen Licht zu schützen.

»Lass den Unfug, Adina!«, rief er mürrisch zu der jungen Frau hinüber. Dabei ließ er rasch einen silbern glänzenden Gegenstand in der Innentasche seines Fracks verschwinden.

Lässig und unbefangen trat Adina auf den Mann zu. Sein Haar war silbergrau und stark gelichtet. Einige der Strähnen, die er sich über die beginnende Halbglatze gekämmt hatte, standen ihm wirr vom Kopf ab.

»Hast du etwa wieder getrunken, Frederic?«, fragte Adina milde. Sie ließ den Lichtstrahl, den sie hatte erscheinen lassen, langsam wieder versiegen, denn an Frederics verkniffenem Gesichtsausdruck konnte sie ablesen, dass das Licht nicht nur seine Augen peinigte, sondern auch sein Ehrgefühl verletzt hatte.

Resigniert ließ Frederic die Schultern hängen. Er blickte nicht einmal zu der jungen Frau auf, als sie nun sanft seinen Arm berührte.

»Du hattest mir doch versprochen, mit dem Trinken aufzuhören«, sagte sie geduldig.

Frederic drehte den Kopf zur Seite, damit Adina die Tränen nicht bemerkte, die in seinen Augen schwammen.

»Ich wollte mich für die Show ein wenig stärken«, meinte er ausweichend.

»Gerade vor einer Vorführung solltest du auf den Alkohol verzichten«, meinte Adina streng. »Einen betrunkenen Assistenten kann ich nicht gebrauchen!«

Adina bereute ihre Worte sofort.

Frederic presste verbittert die Lippen zusammen und nickte. »Nicht gebrauchen«, wiederholte er Adinas Worte rau.

»So war das doch nicht gemeint«, beeilte Adina sich zu versichern. Sie schlang ihre schlanken Arme in einer grazilen Bewegung um Frederics Nacken. Da sie hochhackige Pumps trug, brauchte sie sich gar nicht erst auf die Zehenspitzen stellen, um Frederics Lippen zu erreichen und zu küssen.

Genießend schloss der alte Mann die Augen, legte Adina die zitternden Hände auf die Hüften und zog sie an sich. Zwei Tränen kullerten ihm dabei über seine Wangen.

Als Adina Frederics Tränen auf ihrem Gesicht spürte, machte sie sich besorgt wieder von ihm los.

Liebevoll fuhr sie ihm mit den Fingern durch sein schütteres ergrautes Haar und strich die Strähnen wieder über die kahle Stelle seines Schädels.

»Siehst du«, sagte sie tadelnd und wischte ihm mit den Daumen die Tränen aus den Augenwinkeln. »Das kommt alles vom Trinken. Du solltest die Finger von diesem Teufelszeug lassen, früher hast du doch auch nicht getrunken.«

»Früher war ich ja auch noch jung und kräftig«, fuhr Frederic sie unwirsch an und stieß ihre Hände fort. »Sieh dir doch nur an, was für ein Wrack in all den Jahren aus mir geworden ist!«

Er schlug sich mit der Faust theatralisch auf seine eingefallene Brust; ein hohler dumpfer Ton entstand dabei.

»Der körperliche Verfall ist eine ganz natürliche Alterserscheinung«, meinte Adina begütigend. »Du musst dich deswegen doch nicht grämen.«

»Ach ja?«, rief Frederic angriffslustig. »Und warum siehst du noch immer genau so jung und verführerisch aus, wie zu dem Zeitpunkt, als ich dich vor fünfzig Jahren kennenlernte?«

Adina warf dem geschlossenen Theatervorhang einen besorgten Blick zu.

Doch in dem Zuschauerraum war es still. Anscheinend hatte sich die Gesellschaft, vor der sie heute Abend ihre Zaubershow aufführen sollte, noch nicht in dem Zuschauerraum eingefunden. Es stand also nicht zu befürchten, dass ihr Gespräch mitgehört wurde.

»Es ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, über diese Dinge zu sprechen«, meinte Adina trotzdem. »Wir sollten uns lieber auf die Show vorbereiten.«

Frederic winkte ab. »Da gibt es nichts vorzubereiten«, meinte er bitter. »Während du zauberst, stehe ich sowieso nur dämlich auf der Bühne herum und reiche dir die Utensilien, die du benötigst. Die Zeiten, da ich mich aktiv an den Zaubertricks beteiligen konnte, sind längst passé!«

Adina presste die Lippen aufeinander und atmete durch die Nase hörbar aus. Sie stemmte die Fäuste in die Hüften, legte den Kopf schief und blickte Frederic unverwandt in die wässerigen Augen.

»Mir ist es egal, wie gebrechlich dein Körper geworden ist«, meinte sie überzeugt. »Ich liebe dich noch immer, Frederic. Daran wird sich auch nie etwas ändern!«

»Auch dann nicht, wenn du vor meinem Grabstein stehst?«, fragte Frederic hart. »Wie viele Jahre wird es dauern, bis die Erinnerung an unsere Liebe in dir verblasst ist? Fünf Jahre? Zehn? Oder gar fünfzig?«

Er holte den silbernen Flachmann unter seinem Frack hervor, entkorkte den Verschluss und setzte die Flasche an, um einen tiefen Schluck zu nehmen.

Doch plötzlich begann die Flasche in einem grellen Licht aufzuleuchten. Frederic fluchte

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