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Die Kelten der Antike: Geschichte Einer Unterschätzten und Mysteriösen Hochkultur
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Die Kelten der Antike: Geschichte Einer Unterschätzten und Mysteriösen Hochkultur
eBook118 Seiten47 Minuten

Die Kelten der Antike: Geschichte Einer Unterschätzten und Mysteriösen Hochkultur

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Über dieses E-Book

Die Kelten der Antike: Geschichte einer unterschätzten und mysteriösen Kultur

Die faszinierende Kultur der Kelten kennenlernen

Interessierst Du Dich für die Geschichte der Kelten?

Willst Du mehr über die keltischen Götter und Mythen wissen?

Waren die Kelten wirklich kulturlose Barbaren?

"Die Kelten der Antike haben zweifellos gelebt, doch sie haben so gut wie keine Aufzeichnungen hinterlassen. Das macht es schwierig, ihre Spuren zu verfolgen. Bei ihrer Erforschung, die bis heute nicht abgeschlossen ist, muss man zum einen auf das zurückgreifen, was man ausgegraben hat und ihnen zuordnen kann. Zum anderen wertet man die Daten und Fakten aus geschichtlichen Darstellungen aus. Zu diesen Schriften gehören beispielsweise Texte von Plinius dem Älteren, Cassius Dio, Diodorus Siculus und nicht zuletzt von Cäsar, der in seinem Werk "De Bello Gallico" den Gallischen Krieg beschreibt.

Die Kelten waren auch kein homogenes Volk in dem Sinne, dass sie einem einzigen König unterstellt gewesen wären und eine einheitliche Gesellschaftsordnung und Lebensweise gehabt hätten. Vielmehr war das entscheidende Element, das sie einte, ihre spezielle Sprache. Dazu kamen dann vergleichbare kulturelle Gewohnheiten und religiöse Überzeugungen. Wenn man also von "den Kelten", z. B. in kriegerischen Auseinandersetzungen, spricht, dann handelt es sich in der Regel um einen Teil der existierenden Volksstämme. Ein Stamm konnte 20.000 Mitglieder haben, aber auch 200.000. Es ist durchaus denkbar, dass verschiedene Stämme sprachlich soweit auseinander lagen, dass ihre Verständigung schwierig war."

Lerne in diesem hilfreichen Ratgeber...

... die wahre Natur der Kelten kennen

... wie die Kelten das römische Trauma auslösten

... die keltische Gesellschaft und Sozialordnung

... wie der Alltag der Kelten aussah

... was die keltischen Frauen ausmachten

... was die keltischen Druiden charakterisierte

... welche keltische Götter und Mythen existierten

... welche kulturellen Errungenschaften den Kelten zuzuordnen sind

... die Waffen, Rüstungen und Helme der Kelten

... welche Persönlichkeiten die keltische Geschichte prägten

... und vieles, vieles mehr!

Sichere Dir noch heute die Chance und erfahre mehr über das geheimnisvolle keltische Volk

SpracheDeutsch
HerausgeberNiels Lobmann
Erscheinungsdatum10. Aug. 2019
ISBN9781393260400
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    Buchvorschau

    Die Kelten der Antike - Niels Lobmann

    Inhaltsverzeichnis

    I. Wer waren die Kelten?

    1. Stämme

    2. Europäer

    3. Hallstatt-Zeit

    4. Latène-Zeit

    5. Charakteristika

    II. Historischer Abriss

    1. Frühe Expansion

    2. Vordringen nach Italien

    3. Trauma der Römer

    4. Schlacht von Telamon

    5. Einfall in Mazedonien

    6. Vormarsch nach Kleinasien

    7. Kampf gegen Rom

    8. Romanisierung

    III. Gesellschaft und Sozialordnung

    1. Fortschrittliche Kenntnisse

    2. Regierung

    3. Schichten

    4. Könige

    4.1 Reichtum

    4.2 Königsgeschlecht

    4.3 Leben und Tod

    5. Krieger

    5.1 Stellenwert in der antiken Welt

    5.2 Verhalten im Kampf

    5.3 Einstellung gegenüber dem Krieg

    5.4 Erziehung zum Kampf

    5.5 Organisation im Krieg

    6. Bauern

    6.1 Bewirtschaftung der Äcker

    6.2 Viehhaltung

    7. Handwerker

    7.1. Eigener Stil

    7.2 Materialien

    7.3 Design und Motive

    8. Handel und Geld

    8.1 Handel

    8.2 Geld

    9. Medizin

    9.1 Kenntnisse der Chirurgie

    9.2 Medizinische Maßnahmen

    IV. Der Alltag

    1. Leben in Häusern

    2. Ehe und Familie

    2.1 Ehe

    2.2 Scheidung

    2.3 Mehrere Partner

    2.4 Kinder

    2.5 Hochzeitsrituale

    3. Kleidung

    4. Feste

    4.1 Samhain

    4.2 Imbolg

    4.3 Beltane

    4.4 Lugnasad

    4.5 Bedeutung

    V. Frauen

    1. Soziale Stellung der Frauen

    2. Tätigkeiten

    3. Image in der antiken Welt

    4. Entwicklung der Gesellschaft zur Männerdominanz

    5. Rechte der Frauen

    6. Mythologische Frauen

    VI. Druiden

    1. Zuordnung

    2. Religiöse Hoheitsaufgaben

    3. Rechtsprechung durch Druiden

    4. Oberhaupt

    5. Privilegien und Ausbildung

    6. Weitreichende Tätigkeitsfelder

    7. Heilige Pflanzen

    8. Grundsätze der Druiden

    VII. Religion

    1. Nachfahren der Götter

    2. Naturphilosophie

    3. Opferstätten und Opfer

    4. Riten der Druiden

    5. Menschenopfer

    6. Die Anderswelt

    7. Bedeutung von Kesseln

    VIII. Götter und Mythen

    1. Götter

    1.1 Viele Götter

    1.2 Ana

    1.3 Dagda

    1.4 Lugus

    1.5 Lug

    1.6 Morrigan

    1.7 Brigid

    1.8 Belenus

    1.9 Teutates

    1.10 Cernunnos

    1.11 Ogmios

    1.12 Grannus

    1.13 Eriu

    1.14 Druiden-Götter

    2. Mythen

    2.1 Große Anzahl an antiken Mythen

    2.2 Beispiel: Kinder von Lir

    2.3 Beispiel: Geschichte von Rhys und Meneir

    IX. Kulturelle Errungenschaften

    1. Kalender

    1.1 Mond- und Sonnenjahr

    1.2 Bauern-Kalender

    2. Sprache und Schrift

    2.1 Indogermanische Sprachfamilie

    2.2 Schriftsprache

    X. Waffen, Rüstungen und Helme

    1. Waffen

    2. Rüstungen

    3. Helme

    XI. Persönlichkeiten

    1. Caractacus

    2. Boudicca

    3. Vercingetorix

    I. Wer waren die Kelten?

    1. Stämme

    Die Kelten der Antike haben zweifellos gelebt, doch sie haben so gut wie keine Aufzeichnungen hinterlassen. Das macht es schwierig, ihre Spuren zu verfolgen. Bei ihrer Erforschung, die bis heute nicht abgeschlossen ist, muss man zum einen auf das zurückgreifen, was man ausgegraben hat und ihnen zuordnen kann. Zum anderen wertet man die Daten und Fakten aus geschichtlichen Darstellungen aus. Zu diesen Schriften gehören beispielsweise Texte von Plinius dem Älteren, Cassius Dio, Diodorus Siculus und nicht zuletzt von Cäsar, der in seinem Werk „De Bello Gallico" den Gallischen Krieg beschreibt.

    Die Kelten waren auch kein homogenes Volk in dem Sinne, dass sie einem einzigen König unterstellt gewesen wären und eine einheitliche Gesellschaftsordnung und Lebensweise gehabt hätten. Vielmehr war das entscheidende Element, das sie einte, ihre spezielle Sprache. Dazu kamen dann vergleichbare kulturelle Gewohnheiten und religiöse Überzeugungen. Wenn man also von „den Kelten", z. B. in kriegerischen Auseinandersetzungen, spricht, dann handelt es sich in der Regel um einen Teil der existierenden Volksstämme. Ein Stamm konnte 20.000 Mitglieder haben, aber auch 200.000. Es ist durchaus denkbar, dass verschiedene Stämme sprachlich soweit auseinander lagen, dass ihre Verständigung schwierig war.

    2. Europäer

    Die Kelten der Antike kann man als die ersten Europäer ansehen. Sie waren in vielen Regionen zu Hause. Zum Beispiel lebten die Helvetier in der Schweiz und die Galater in der heutigen Türkei. Die Kelten bevölkerten Ansiedlungen von den Britischen Inseln bis jenseits der Alpen, doch sie vermischten sich im Laufe der Zeit auch mit alpinen Stämmen und ebenso mit Stämmen aus dem Mittelmeergebiet.

    Wo genau ihr Ursprung liegt, ist bislang nicht hundertprozentig erforscht. Viele Historiker vermuten, dass ihre Vorfahren bis in die sog. Urnenfeldzeit (ca. 1200 bis 750 v. Chr., benannt nach der Beerdigungskultur, die Toten zu verbrennen und in Urnen zu bestatten) zurückreichen. Im Allgemeinen bezeichnet man die antiken Kelten als Angehörige verschiedener Stämme und Volksgruppierungen in der Eisenzeit, die Europa besiedelten. Die Eisenzeit wird von ca. 750 v. Chr. bis 500 n. Chr. definiert, doch die antiken Kelten existieren nicht so lange. Schon im ersten Jahrhundert nach Christus

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