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Transformation durch Wertsprungmanagement: Der Vorstoß in neue unternehmerische Dimensionen

Transformation durch Wertsprungmanagement: Der Vorstoß in neue unternehmerische Dimensionen

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Transformation durch Wertsprungmanagement: Der Vorstoß in neue unternehmerische Dimensionen

Länge:
371 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
21. Aug. 2019
ISBN:
9783593442181
Format:
Buch

Beschreibung

Wertsprungpotenziale nutzen – Unternehmenswert steigern

Kein Geschäftsmodell trägt für die Ewigkeit, schon gar nicht in Zeiten von Digitalisierung und rasanten technologischen Umbrüchen. Unternehmen müssen sich regelmäßig neu erfinden, um den Anschluss nicht zu verlieren. Dazu eignet sich Wertsprungmanagement – eine extrem fokussierte und dynamische Form der Unternehmensentwicklung.

Denn egal, ob Ihr Unternehmen bereits in der Krise steckt, erste Anzeichen für stagnierende Entwicklungen erkennbar sind oder in Zeiten unternehmerischer Erfolge Vorsorge für die Zukunft getroffen werden soll: Die Suche nach Wertsprungpotenzialen lohnt sich.

Wie diese Suche systematisch angegangen wird, welche Wertsprungstrategien angewandt werden können und wie sich durch die passenden Wertsprunghebel der Unternehmenswert signifikant steigern lässt, zeigt das vorliegende Werk. Dabei stützen sich die Autoren auf zahlreiche Beispiele aus Unternehmen, die die Wertsprungmethode erfolgreich genutzt haben.
Herausgeber:
Freigegeben:
21. Aug. 2019
ISBN:
9783593442181
Format:
Buch

Über den Autor

Marius Fuchs ist als Strategieberater, Verwaltungsrat und Turnaroundmanager in Unternehmen tätig, die sich in tiefgreifenden Veränderungen befinden. Er ist seit 2018 hauptamtlicher Dozent am Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern.


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Buchvorschau

Transformation durch Wertsprungmanagement - Marius Fuchs

Marius Fuchs

Cuno Pümpin

Transformation

durch Wertsprungmanagement

Der Vorstoß in neue unternehmerische Dimensionen

Campus Verlag

Frankfurt/New York

Über das Buch

Wertsprungpotenziale nutzen – Unternehmenswert steigern Kein Geschäftsmodell trägt für die Ewigkeit, schon gar nicht in Zeiten von Digitalisierung und rasanten technologischen Umbrüchen. Unternehmen müssen sich regelmäßig neu erfinden, um den Anschluss nicht zu verlieren. Dazu eignet sich Wertsprungmanagement – eine extrem fokussierte und dynamische Form der Unternehmensentwicklung. Denn egal, ob Ihr Unternehmen bereits in der Krise steckt, erste Anzeichen für stagnierende Entwicklungen erkennbar sind oder in Zeiten unternehmerischer Erfolge Vorsorge für die Zukunft getroffen werden soll: Die Suche nach Wertsprungpotenzialen lohnt sich. Wie diese Suche systematisch angegangen wird, welche Wertsprungstrategien angewandt werden können und wie sich durch die passenden Wertsprunghebel der Unternehmenswert signifikant steigern lässt, zeigt das vorliegende Werk. Dabei stützen sich die Autoren auf zahlreiche Beispiele aus Unternehmen, die die Wertsprungmethode erfolgreich genutzt haben.

Vita

Marius Fuchs ist als Strategieberater, Verwaltungsrat und Turnaroundmanager in Unternehmen tätig, die sich in tiefgreifenden Veränderungen befinden. Er ist seit 2018 hauptamtlicher Dozent am Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern. Cuno Pümpin ist Unternehmer und war Verwaltungsrat sowie Beirat internationaler Konzerne in Europa und den USA. Über 20 Jahre wirkte er als Extraordinarius für Managementlehre und Strategie an der Universität St. Gallen (HSG). Er blickt auf über 50 Jahre aktive Managementerfahrung zurück. Bei Campus hat er bereits mit Marius Fuchs das Werk »Vom Manager zum Investor« veröffentlicht.

Wir widmen das Buch all denen, die den Mut haben, eigene Wege zu gehen und Neues zu erlernen.

Persönlich widme ich das Buch meiner Frau Hemma und unseren

lieben Kindern Fridolin, Quentin, Emilie und Amadea. Das Buch bündelt viel Geduld und Verständnis von allen – herzlichen Dank

für die großartige Unterstützung!

Marius Fuchs

Persönlich widme ich das Buch – einmal mehr – meiner lieben Familie. Cuno Pümpin

Inhalt

Vorwort

Einleitung

Prolog: Eine Firmengeschichte

Der Ausbruch aus der Blockade

Der Wertsprung-Workshop

Wie funktioniert Transformation durch Wertsprungmanagement?

TEIL I Der Wertsprung

Was ist ein Wertsprung?

Der Wertsprung: Ziele und Merkmale

Geplante Entwicklung

Spezifische Ereignisse

Signifikanter Anstieg

Sprunghafter Anstieg

Zeitverzögerungen von Wertsprüngen

Unternehmenswert

Ideale Konstellationen für Wertsprünge

Das ideale Zeitfenster für Wertsprünge

Kurzfristiger, opportunistischer Zeithorizont

Mittelfristiger Zeithorizont

Spezielle Unternehmenssituationen als attraktive Konstellationen für Wertsprünge

Neudefinition organisationaler Grenzen als Quelle für Wertsprungstrategien

Geschwindigkeit schafft vorteilhafte Konstellationen

Digitalisierung und neue Technologien ermöglichen neue Konstellationen

Die Attraktivität von Wertsprungstrategien

Ist eine Unternehmensentwicklung mit Wertsprüngen überhaupt realistisch?

Nutzen für Anspruchsgruppen und Eigendynamik als Triebfedern

Sind Wertsprungstrategien für alle Unternehmen generell anwendbar?

Was sind die Voraussetzungen für eine Wertsprungserie?

Fallbeispiel: Digitalisierungsstrategie als Start für eine Wertsprungserie

Die Wertsprungstrategie als Startschuss zur Transformation

Voraussetzungen für eine wertsprungorientierte Unternehmensentwicklung

Fazit: Wann lohnt sich eine Wertsprungstrategie überhaupt?

TEIL II Die Wertsprungmethode

Einführung

Das Wertsprungpotenzial

Der Wertsprunghebel

Der Wertsprungpromotor

Der Wertsprungertrag

Die wesentlichen Fragen der Wertsprungmethodik

Multiple Verbindungen bringen Eigendynamik

Wertsprungmanagement als Lösung für Defizite in der Unternehmensentwicklung

Den starren Blick auf etablierte Produkt und Marktfelder aufbrechen

Beschlossene Strategien konsequent umsetzen

Die Dynamik der Lebenszyklusphasen richtig einschätzen

In großen Dimensionen denken

Erträge und Unternehmenswert nachhaltig und signifikant steigern

Den Promotor richtig installieren

Die sechs Leitsätze zur Defizitbewältigung am Beispiel von Netflix

Den starren Blick auf etablierte Produkt- und Marktfelder aufbrechen (1. Defizit)

Beschlossene Strategien konsequent umsetzen (2. Defizit)

Die Dynamik der Lebenszyklusphasen richtig einschätzen (3. Defizit)

In großen Dimensionen denken (Defizit 4)

Erträge und Unternehmenswert nachhaltig und signifikant steigern

Den Promotor richtig installieren (Defizit 6)

Fazit: die kraftvolle Kombination der Wertsprungbausteine

Wertsprünge brauchen hervorragende Promotoren

Wer eignet sich zum Promotor?

Charaktereigenschaften des Promotors

Die Motive von Wertsprungpromotoren

Aufgaben des Promotors

Der machtpolitische Prozess

Die wirtschaftliche Lage als wichtiger Faktor

Fazit: Was muss der Promotor beachten?

Grundstrategien des Wertsprungpromotors

Wertsprungpotenziale bilden die entscheidende Erfolgsbasis

Was sind Wertsprungpotenziale?

Interne und externe Potenziale

Interne Potenziale

Externe Potenziale

Bewertung attraktiver Wertsprungpotenziale

Kreatives Suchen nach Wertsprungpotenzialen

Wertsprunghebel für ganz große Erfolge

Der Hebel als altbewährtes Instrument

Mechanische Hebel

Hebelwirkung durch die Multiplikation von SEP

Champions mit viel Potenzial für expansive Nachfolgelösungen

Sonderanlässe als Basis für innovative SEP

Strategische Hebel durch M&A-Aktivitäten

Weiterentwicklung einer SEP für die Expansion

Virale Hebel

Eigendynamik durch Persönlichkeiten bei einem Start-up

Die Persönlichkeit als Weißer Ritter bei Turnarounds

Persönlichkeiten und Influencer als gezielt angesetzte Multiplikatoren

Disruptionen durch Social Media Influencer

Digitale Hebel und die Kraft neuartiger Kombinationen

Wie werden Hebel bewertet?

Transformation durch den Einsatz von Wertsprunghebeln

Wertsprungertrag als entscheidender Faktor

Formen von Wertsprungerträgen

Wertsprungertrag in direkter Form als Cashflow

Indirekt als bilanzierte Wertsteigerung

Nicht bilanzierbare Wertsteigerung

TEIL III Generische Wertsprungstrategien und Vorgehensweisen

Grundstrategien für Wertsprungmanagement

Wertsprungmanagement als dezidiertes Geschäftsmodell

Wertsprungmanagement als Parallelstrategie

Wertsprungmanagement als Opportunitätsstrategie

Generische Wertsprungstrategien im Lebenszyklus

Einleitung: Der Lebenszyklus als Taktgeber

Die Pionierphase

Der Steilpass zum Wertsprung: der Großauftrag

Auch möglich: Wertsprünge trotz Verlusten

Die Wachstumsphase

Die Reifephase

Das süße Gift der Sparmaßnahmen

Die Niedergangsphase

Ein Sanierungsfall enthält viel Wertsprungpotenzial

Das Vorgehen bei Wertsprungstrategien

Strategische Neuorientierung zum Ausbruch aus der Stagnationsfalle

1. Schritt: Anspruchsvolle Anker setzen

Teamzusammensetzung und Unternehmenskultur bestimmen mit

2. Schritt: Ausarbeiten der Methodenbausteine

3. Schritt: Verbindungen suchen und Business-Case erstellen

4. Schritt: Umsetzung starten und überwachen

Fallbeispiel: Das reife Unternehmen – der schwindende Markt als Chance

Schrumpfender Markt im Bereich Print-Medien

Sensibilisierung für Neues und Undenkbares

Der Blick auf neue Horizonte

Die Wertsprungoptionen

Eckpunkte der Strategie hinsichtlich des Unternehmenswertes

Beispiel für einen Turnaround mit Wertsprungmanagement

Das Schmücken der Braut als klassisches Wertsprungprojekt

TEIL IV Transformation durch Wertsprungmanagement

Lethargie proaktiv vorbeugen

Führungsstile von Promotoren für die Transformation

Stil 1: Coachen

Stil 2: Pushen

Stil 3: Beschleunigen

Stil 4: Ausschöpfen

Stil 5: Infiltrieren

Fazit: Flexibilität ist beim Führen notwendig

Wegweisungen für die Transformation durch Wertsprungmanagement

Schlusswort

Epilog: 8 Thesen zum Wertsprungmanagement

Anhänge

Anhang 1: Vorgehen bei der Suche nach Wertsprungpotenzialen

Wichtige Aspekte bei der Nutzenpotenzialsuche

Informationsanalyse: Vorgehensweise

Stärken und Grenzen des menschlichen Denkens: menschliche und soziale Einflüsse

Inhalte: unternehmens- und umfeldbezogene Informationen

Auswertung: Verdichtung und Aufbereitung

Organisation: Ablauf und Timing der Informationsanalyse

Anhang 2: Wertsprunghebel

Operative und finanzielle Hebel

Die Multiplikation als klassischer Hebel

Multiplikation von Prozessen

Systemmultiplikation

Strategische Erfolgspositionen als mögliche Hebel

Zeitliche Hebel

Organisatorische Hebel

Kooperationen als flexible Hebel

Kulturelle Hebel

Anhang 3: Wertsprungertrag – einfaches Beispiel zur finanzwirtschaftlichen Hebelwirkung

Zahlenbeispiel zum Leveraging-Effekt

Zahlenbeispiel mit risikoadjustiertem Leveraging-Effekt

Hebeleinsatz im Private-Equity-Geschäft

Anhang 4: Wegweisungen zur Transformation durch Wertsprungmanagement

Wegweisungen für Wertsprungpromotoren

Wegpunkte für eine wertsprungorientierte Führungskultur

Wegweisungen zum wertsprungorientierten Risikomanagement

Wo lauern Risiken?

Risikogrundsätze wertsprungorientierter Unternehmen

Literatur

Anmerkungen

Einleitung

Prolog: Eine Firmengeschichte

Der Wertsprung: Ziele und Merkmale

Ideale Konstellationen für Wertsprünge

Die Attraktivität von Wertsprungstrategien

Einführung

Wertsprungmanagement als Lösung für Defizite in der Unternehmensentwicklung

Wertsprünge brauchen hervorragende Promotoren

Wertsprungpotenziale bilden die entscheidende Erfolgsbasis

Wertsprunghebel für ganz große Erfolge

Wertsprungertrag als entscheidender Faktor

Grundstrategien für Wertsprungmanagement

Generische Wertsprungstrategien im Lebenszyklus

Das Vorgehen bei Wertsprungstrategien

Führungsstile von Promotoren für die Transformation

Epilog: 8 Thesen zum Wertsprungmanagement

Anhänge

Über die Autoren

Register

Vorwort

Dieses Buch richtet sich an ambitionierte Führungskräfte und Unternehmer, die konkrete Antworten auf die Frage suchen, wie sie ihr Unternehmen zu großen Erfolgen führen können.

Die rasante Digitalisierung und die zunehmenden geopolitischen Unberechenbarkeiten lösen Strukturen auf, die lange als unverrückbar galten. Die sich daraus ergebenden neuen Regeln eröffnen ungeahnte Chancen für große Durchbrüche. Gleichzeitig bewegen sich viele Unternehmen in festgefahrenen Bahnen. Sie machen wohl Fortschritte, schöpfen aber die sich bietenden Möglichkeiten bei Weitem nicht aus.

Hier setzt das Wertsprungmanagement an: Es ist eine auf Umbruchphasen fokussierte Form der Unternehmensentwicklung. Die Wertsprungmethode sucht nach Opportunitäten mit dem Ziel, den Unternehmenswert sprunghaft zu erhöhen. Die konsequente Ausrichtung der Organisation auf attraktive Wertsprungpotenziale und deren Verknüpfung mit verstärkenden Wertsprunghebeln löst eine nachhaltige Transformation aus. Der Prozess beginnt mit der unvoreingenommenen Suche nach Möglichkeiten zur Wertsteigerung und dem Durchbrechen von eingefahrenen Denk- und Verhaltensweisen.

Wertsprungmanagement ermöglicht einen Freischlag aus wirtschaftlichen, strategischen und führungsmäßigen Blockaden. Gute Wertsprungstrategien verändern die Lebenslinien des Unternehmens und der beteiligten Führungskräfte.

Wissen entsteht durch Teamarbeit. Wir sehen das Schreiben eines Buchs als strukturiertes Zusammenführen von Informationen, Wissen und Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Zeitdimensionen und Fachrichtungen. Damit ist auch schon gesagt, dass ein Buch immer eine umfassende Teamarbeit ist.

Wir sind den vielen Kolleginnen und Kollegen, die direkt, indirekt und vielleicht auch zufällig zu diesem Buch beigetragen haben, zu großem Dank verpflichtet. Namentlich erwähnen möchten wir Dr. Silvio Bonaccio, Dr. Silvio Inderbitzin, Urs Ledermann, Pierre-Alain Mathier, Dr. Bernd Pfister und Beat Unternährer für ihre kostbare Zeit für Interviews.

Einen ganz besonderen Dank sprechen wir unseren Probelesern Dr. Hemma Fuchs, Remo Hediger und Dr. Toni Calabretti für ihre wertvollen Hinweise aus. Ein zusätzlicher Dank gebührt den beiden Letztgenannten für die umfassende Unterstützung während des ganzen Entstehungsprozesses dieses Buchprojektes. Speziell danken wir dem Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern für das Zeitbudget in der Abschlussphase.

Das Buch liegt in der aktuellen Form dank dem Campus Verlag und der außerordentlich kompetenten und angenehmen Zusammenarbeit mit Patrik Ludwig als verantwortlichem Lektor vor.

Marius Fuchs Cuno Pümpin

Zug, im Mai 2019  Rapperswil-Jona, im Mai 2019

Einleitung

Beim Schreiben des vorliegenden Buches hielten wir uns an die folgenden Grundsätze:

Erstens soll sich das Buch auf das Wesentliche konzentrieren. Es soll eine sinnvolle Grundlage für Praktiker, namentlich Unternehmer und ambitionierte Führungskräfte, bieten.

Zweitens soll das Buch die wichtigsten Erkenntnisse der Strategielehre enthalten – insbesondere diejenigen, die sich über Jahrzehnte in der Praxis bewährt haben und die Anforderungen der Gegenwart und Zukunft erfüllen.

Drittens soll der Stoff anhand zahlreicher Beispiele illustriert und dem Leser einfach zugänglich gemacht werden. Dieser soll die Methode selbstständig in seinem Unternehmen anwenden können.

Praxis und Lehre zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Strategieumsetzung signifikant steigt, wenn alle Beteiligten frühzeitig ein möglichst gleiches Verständnis der Ziele und des Vorgehens haben. Unser Buch ist daher bewusst in einer Einfachheit und Länge gehalten, die es allen erlaubt, es als Vorbereitungslektüre zu lesen und als Methodenleitfaden zu verwenden. Die zahlreichen Beispiele unterstützen den Wissenstransfer auf die konkreten Fragestellungen und inspirieren zum Entwickeln eigener Ideen.¹

Das Buch gliedert sich in vier Teile:

Der erste Teil »Der Wertsprung« erläutert die grundlegenden Ideen und Kernbegriffe des Wertsprungmanagements.

Im zweiten Teil »Die Wertsprungmethode« zeigen wir die Funktionsweise der Methode sowie das Vorgehen bei der Planung und Umsetzung eines Wertsprungs.

Der dritte Teil »Generische Wertsprungstrategien und Vorgehensweisen« zeigt Grundstrategien für Wertsprünge in typischen Lebenszyklusphasen.

Der vierte Teil »Transformation durch Wertsprungmanagement« vertieft die zentralen Erfolgsfaktoren für die Anwendung der Wertsprungmethode.

Indikative Marschtabelle für Quer- und Schnellleser: Das Buch ist so konzipiert, dass der Leser den einführenden ersten Teil in weniger als einer Stunde lesen kann. Er erhält so ein gutes Grundverständnis der Methode und kann seine eigenen Ideen und Gedanken damit verknüpfen und weiterentwickeln.

Teil II geht vertiefend auf die einzelnen Bausteine der Wertsprungmethode und deren Interaktion ein. Die Kapitel können einzeln mit einer Lesezeit von ungefähr je 20 bis 35 Minuten erschlossen werden.

Teil III und Teil IV sind so strukturiert, dass man sich nach eigenen Interessen gezielt damit auseinandersetzen und die Beispiele für die eigene Anwendung reflektieren kann. Als Ganzes lassen sich beide Teile in rund 60 bis 90 Minuten lesen.

Der Epilog fasst die Kernaussagen in acht Thesen zusammen und gibt praxisnahe Handlungsanleitungen.

Im Anhang finden sich vertiefende Ausführungen zu Inhalten der Methodenbausteine.

Prolog: Eine Firmengeschichte

Der Ausbruch aus der Blockade

Felix, ein etablierter Unternehmer, hat seine Firma in den vergangenen 18 Jahren mit viel Elan und Engagement aufgebaut. Das Unternehmen produziert und vertreibt Komponenten für die Fahrzeugindustrie. Der Umsatz liegt im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Belegschaft umfasst etwa 200 Mitarbeitende. Seit etwa fünf Jahren stagniert das Unternehmen.¹

Diese aktuelle Situation steht im krassen Gegensatz zu Felix’ Plan. Das Unternehmen in der jetzigen Verfassung ist nicht die glänzende Perle, die er sich erträumt und zum Ziel gesetzt hatte. Er schätzt den Unternehmenswert auf 45 bis 50 Millionen Euro. Er wollte aber die magische Mauer von 100 Millionen durchbrechen. In seiner Zwischenanalyse kommt er zu dem ernüchternden Resultat, dass nicht nur alle bisherigen Versuche zu wachsen gescheitert sind, sondern sie haben – trotz aller Anstrengungen – bestenfalls geholfen, das erreichte Niveau knapp halten zu können. Besorgniserregend ist zudem, dass der Neukundenzuwachs weitgehend zum Stillstand gekommen ist. Gleichzeitig sind die Margen unter Druck, und der anstehende Investitionsaufwand in Entwicklung und Produktionsmittel lastet schwer. Seine Konkurrenten bewegen sich in einer ähnlichen Bahn. Der Innovationsgrad ist eher niedrig und die Branche reif. Sie ist aber gleichzeitig noch nicht reif genug für eine große Konsolidierung mit der Möglichkeit auf ein potenziell attraktives end-game.

Felix sieht drei Grundstrategien: a) die Braut schmücken und zeitnah zum jetzigen Wert verkaufen, b) weiterführen und mit laufenden Verbesserungen den Unternehmenswert möglichst stabil halten oder c) den aktiven Aufbruch in eine neue Zukunft angehen.

Seine Überlegungen führen zum klaren Schluss, dass Option b) »Halten des Niveaus« sowohl finanziell als auch aus Motivationssicht nicht sinnvoll ist. Das Risiko, dass eine mögliche externe oder interne Krise in den kommenden fünf bis sieben Jahren den Unternehmenswert in kurzer Zeit auf die Hälfte absinken lässt, ist durchaus gegeben. Bleibt der baldmögliche Verkauf (Option a) oder der Sprung nach vorn (Option c). Beide Optionen haben zwar unterschiedliche Gesinnungen, sind aber weitgehend miteinander verknüpft. Felix überlegt: Wenn er das aktuelle Geschäftsniveau so beibehalten und gleichzeitig auf der bestehenden Basis zusätzlich neue innovative Wege einschlagen kann, gewinnt

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