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Ich halte dich: 365 Liebesbriefe von Gott.

Ich halte dich: 365 Liebesbriefe von Gott.

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Ich halte dich: 365 Liebesbriefe von Gott.

Länge:
469 Seiten
6 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 27, 2019
ISBN:
9783961223992
Format:
Buch

Beschreibung

Durchatmen. Kraft schöpfen. Und Gott begegnen. Genau dazu lädt dieses Andachtsbuch für jeden Tag des Jahres ein. Gott selbst hat in der Bibel versprochen, dass er uns immer wieder erfrischen und stärken will, wenn der Alltag mit seinen kleinen und großen Sorgen auf uns lastet. Dass er bei uns ist und uns schützt, wenn die Stürme des Lebens toben. Dass er uns leiten will, wenn wir den Weg aus den Augen verloren haben.

Lassen Sie sich von den 365 Andachten aus der Perspektive Jesu erfrischen und dazu inspirieren und ermutigen, die Beziehung zu ihm zu vertiefen!
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 27, 2019
ISBN:
9783961223992
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Ich halte dich - Carol Kent

Über die Autorin

Carol Kent ist eine Bestsellerautorin und weltweit als Rednerin auf Veranstaltungen unterwegs. Gemeinsam mit ihrem Ehemann hat sie Speak Up for Hope gegründet, eine Non-Profit-Organisation, die sich um Gefängnisinsassen und ihre Familien kümmert.

Gemeinsam mit ihrem Mann Gene lebt sie in Lakeland, Florida. Ihr einziges Kind, Sohn Jason, sitzt wegen Mordes lebenslang im Gefängnis.

Für meine Mama,

Pauline Afman.

Ich danke dir dafür,

dass du mich immer wieder daran erinnerst,

mein Leben zu jeder Zeit in Gottes Hand zu legen.

Vorwort

Haben Sie schon einmal einen dieser Anrufe bekommen, die einen völlig umhauen? Vielleicht kam mit diesem Anruf die Hiobsbotschaft, dass Sie Krebs haben. Vielleicht erfuhren Sie dadurch, dass jemand aus Ihrer Familie bei einem Unfall ums Leben gekommen ist und ein anderer bleibende Schäden davongetragen hat. Aber manchmal bringen diese unerwarteten Anrufe auch wunderbare Überraschungen: Jemand heiratet oder erwartet endlich ein Kind. Oder vielleicht hat jemand angerufen, um Ihnen eine Stelle in einem Unternehmen oder einer Gemeinde anzubieten, die sich genau mit Ihren Gaben deckt. Egal, ob Sie nun eine gute oder eine schlechte Nachricht erhielten: In diesem Augenblick wussten Sie genau, dass sich Ihr Leben dadurch für immer verändern würde.

Mir ging es genauso.

Es war kurz nach halb eins, als das Telefon klingelte und meinen Mann und mich aus dem Tiefschlaf riss. Gene ging ran, und ich versuchte, an seinem Gesichtsausdruck abzulesen, wer am anderen Ende der Leitung war. Sein Blick war starr vor Entsetzen, als er mich schließlich ansah und sagte: „Jason wurde gerade verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, den Ex-Mann seiner Frau ermordet zu haben."

Mir wurde schlagartig übel. Ich versuchte aufzustehen, aber meine Beine wollten mich nicht tragen, und so kroch ich ins Bad. Meine Gedanken wirbelten wild durcheinander. Was ist denn hier los? Unser Sohn ist doch noch nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Er war ein guter Student und hat einen ausgezeichneten Abschluss an der Militärakademie gemacht. Haben sie den Falschen verhaftet? Ist das alles nur ein böser Traum? Oder ein schlechter Scherz?

Kurz nach dem Studium an der Militärakademie hatte er eine Frau mit zwei kleinen Töchtern kennengelernt. Wir waren alle begeistert, als sie heirateten. Jason liebte es, Ehemann und Stiefvater zu sein. Aber am Horizont lauerte schon etwas Unerwartetes: Es bestand der Verdacht, dass der leibliche Vater seine Töchter missbraucht hatte, weshalb er sie nicht unbeaufsichtigt sehen durfte. Obwohl es keine stichhaltigen Beweise für den Missbrauch gab, war Jason fest davon überzeugt, dass etwas vorgefallen war.

Jason wurde kurz darauf nach Hawaii versetzt. Das bedeutete, dass er, seine Frau und seine Stieftöchter weit vom leiblichen Vater der Mädchen entfernt leben würden. Allerdings bedeutete dies auch, dass die Auflagen für das Besuchsrecht des Vaters wahrscheinlich gelockert werden würden: Die Mädchen würden vermutlich im Sommer sechs Wochen unbeaufsichtigt mit ihrem leiblichen Vater verbringen. Jason fürchtete um die Sicherheit der beiden, was ihn in jeder Hinsicht zutiefst belastete – geistig, emotional und geistlich. Und dann tat er das Unvorstellbare – er nahm die Sache selbst in die Hand.

Ich war zutiefst bestürzt und begann, an Gott zu zweifeln. Als Teenager hatte ich Psalm 16, Vers 11 auswendig gelernt und gelobt, Gott zu folgen, wohin er mich auch führte: „Du zeigst mir den Weg, der zum Leben führt. Du beschenkst mich mit Freude, denn du bist bei mir; aus deiner Hand empfange ich unendliches Glück. Als ich ihm jetzt Vorwürfe machte, verspürte ich allerdings weder Freude noch Glück: „Wie konntest du das nur zulassen? Ich habe doch schon vor seiner Geburt damit begonnen, für meinen Sohn zu beten. Ich habe versucht, eine gute Mutter zu sein. Ich habe ihm vorgelebt, was es bedeutet, sein Leben mit dir zu führen und dir zu dienen! Und er war doch auch ein liebevoller Ehemann und Vater und wollte bloß seine Stieftöchter davor beschützen, missbraucht zu werden. Er ist mein einziges Kind – warum hast du nicht eingegriffen?!

Schließlich wurde Jason zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt (Sie können die Geschichte in meinem Buch When I Lay My Isaac Down nachlesen). Während der ganzen Zeit rang ich mit der Frage, wie ich jetzt weiterleben sollte. Wie konnte es mir gelingen, die Wahrheit – dass Gott gut und vertrauenswürdig ist – mit der Tatsache in Einklang bringen, dass Gott nicht eingegriffen und diese abscheuliche Tat verhindert hatte, obwohl er die Beweggründe meines Sohnes kannte?

Schließlich wandte ich mich mit meinem Kummer dorthin, wo ich schon immer Trost gefunden hatte: an die Bibel. Ich war schon seit Jahrzehnten in Leitungsfunktionen tätig. Zunächst hatte ich eine Bibelstudiengruppe geleitet und dann hatte ich Vorträge auf christlichen Konferenzen gehalten. Ich hatte erlebt, wie Frauen zum Glauben an Gott gefunden und ihn immer besser kennengelernt hatten, weil sie sich intensiv mit seinem Wort beschäftigten. Würde ich in diesem Buch auch Trost finden? Anfangs fiel es mir schwer, darin zu lesen. Das lag zum Teil daran, dass ich immer noch wütend auf Gott war, aber auch, weil die Worte vor meinen tränenfeuchten Augen verschwammen. Gleichzeitig sehnte ich mich aber verzweifelt danach, seine Stimme zu hören und endlich eine Antwort auf all meine Fragen zu finden.

Mit der Zeit gelang es mir, einen Vers oder einen Abschnitt zu lesen und dann darüber nachzudenken, was Gott mir hier wohl sagen wollte. Früher hatte ich die Bibel sehr hastig gelesen, weil ich immer viel zu tun hatte und dachte, ich hätte keine Zeit, länger über die Verse nachzudenken. Aber jetzt sehnte ich mich verzweifelt nach Gottes Reden und hielt bewusst lange genug inne, um die lebenspendenden Worte in mich aufzunehmen, die er hier zu mir sprach.

Schon bald stellte ich fest, dass ich am besten auf Gottes Stimme „hören" konnte, wenn ich intensiv über Bibelstellen nachdachte und dann das aufschrieb, was Gott mir meiner Meinung nach hier sagen wollte. Und das tröstete mich. Es war, als nähme Gott mich an der Hand, wie ein Vater sein Kind, und führte mich sanft zu seiner bedingungslosen Liebe, zu neuer Hoffnung und neuem Glauben. Je mehr ich in seinem Wort las und zu verstehen versuchte, was er mir sagen wollte, umso mehr Trost fand ich, und ich fand auch langsam zu der innigen Beziehung zu ihm zurück. Einige der Texte, die Sie auf den folgenden Seiten lesen werden, habe ich in dieser schweren Zeit geschrieben.

Jeder Tag beginnt mit einem passenden Zitat, gefolgt von einem Gebet, und endet mit einem Bibelvers oder -abschnitt. Ich habe mir die literarische Freiheit genommen, diese Botschaften so zu formulieren, als kämen sie direkt von Gott. Aber der einzige Teil der Andachten, der tatsächlich direkt von Gott kommt, sind die Bibelverse. Die Texte wurden dennoch so geschrieben, weil ich hoffe, dass Ihnen das hilft, seine Hoffnungs- und Segensbotschaften besser zu verstehen. Ich habe diese Zeilen mit viel Ehrfurcht vor Gott und unter viel Gebet aufgeschrieben. Ich wollte damit Gottes Wahrheit weitergeben – aber nur sein Wort ist die absolute Wahrheit! Wenn die Andachten einmal konkrete Zitate aus der Bibel enthalten, habe ich die jeweilige Bibelstelle angegeben.

Ich will Sie mit diesem Buch vor allem daran erinnern, dass Gott Ihre Hand hält – gleichgültig, was gerade in Ihrem Leben passiert. Aus seiner Hand empfangen wir unendliches Glück (Psalm 16,11), und das gilt selbst dann, wenn es in unserem Leben gerade drunter und drüber geht. Ich möchte Ihnen vorschlagen, dieses Buch als Ergänzung zu Ihrer täglichen Bibellese zu lesen. Schlagen Sie die angegebenen Bibelverse in Ihrer Lieblingsübersetzung nach, und wenn Sie einer besonders anspricht, dann können Sie das jeweilige Thema dort weiter vertiefen.

Ich bete und hoffe, dass sich durch die Texte in diesem Buch Ihre Beziehung zur Bibel vertieft und dass Sie erkennen, dass diese Gottes Liebesbrief an Sie ist. Versuchen Sie, Gottes Wahrheiten, die Sie in der Bibel finden, auf Ihr tägliches Leben anzuwenden, während Sie die Texte lesen und geduldig auf das hören, was er Ihnen sagen will. Halten Sie diese Botschaften auch in einem Gebetsbuch fest – achten Sie aber darauf, dass sie mit Gottes Wahrheit und seinem Wesen übereinstimmen! Und denken Sie immer daran: Er hält sie. Immer und überall.

1. Januar

Ein Neuanfang

Gott kann Dinge vollbringen, er kann für Sie sorgen, Ihnen helfen, Sie retten und bewahren, Ihre Feinde besiegen … Er kann das tun, was Sie nicht können. Er hat schon einen Plan … Gott ist nicht überrascht, wenn etwas geschieht. Wenden Sie sich ruhig an ihn.   Max Lucado

Das neue Jahr hat gerade begonnen. Es gibt viel zu tun! Wenn du darüber nachdenkst, welche Aufgaben anstehen und welche Herausforderungen dich erwarten, kommt es dir vielleicht so vor, als würde dir alles über den Kopf wachsen und als könntest du das unmöglich alles schaffen. Normalerweise hast du alles im Griff, aber im Augenblick bremst dich etwas Unvorhergesehenes aus. Ich bin ein Gott, der es liebt, Neuanfänge und neue Hoffnung zu schenken. Wie wäre es also, wenn du in diesem Jahr noch einmal neu anfangen würdest? Bitte mich doch einmal bewusst darum: „Herr, schenke in mir einen Neuanfang. Erschaffe aus dem Chaos meines Lebens etwas ganz Neues." Ich verspreche dir eines: Ich werde dich hören. Wenn ich das Wichtigste in deinem Leben bin und wenn du mich um Weisheit bittest, damit du gute Entscheidungen triffst, werde ich dir auch ein gutes Urteilsvermögen schenken. Ich werde dich Schritt für Schritt führen. Du bist nicht allein. Ich kenne deinen Namen und liebe dich. Wenn du meine Hand ergreifst, werde ich mit dir gehen und den vor dir liegenden Weg mit meinem Licht erleuchten.

Gott, schenke mir einen Neuanfang. Erschaffe aus dem Chaos meines Lebens etwas ganz Neues.   Psalm 51,10 (The Message)

2. Januar

Lass die Sorgen los

Sich sorgen heißt, man trägt die Last von morgen mit der Kraft von heute – man trägt also zwei Tage auf einmal. Es heißt, man ist schon vor der Zeit beim Morgen. Sich sorgen nimmt dem Morgen nichts von seinem Leid, aber es raubt dem Heute die Kraft.   Corrie ten Boom

Du bist angespannt und machst dir wegen etwas Sorgen. Es gibt Probleme auf der Arbeit und in der Familie, ganz zu schweigen von finanziellen Schwierigkeiten. Es fällt dir schwer, dich auf das zu konzentrieren, was du heute erledigen musst, weil du immer im Hinterkopf hast, dass die vor dir liegende Woche viele solcher Herausforderungen birgt. Du weißt einfach nicht, was du tun sollst. Die Ungewissheit liegt wie eine schwere Last auf dir.

Du brauchst dir keine Sorgen zu machen – sprich einfach mit mir! Ich gehe so gern auf deine Bitten ein. Bitte, und ich werde dir geben! Suche, und du wirst finden! Klopfe an, und dir wird die Tür geöffnet! Es hat gar keinen Sinn, sich über Dinge zu sorgen, die noch nicht passiert sind und vielleicht nie passieren werden. Das raubt dir nur die Kraft, die du brauchst, um den heutigen Tag zu bewältigen. Wenn du mich um Hilfe bittest, werde ich dir zum richtigen Zeitpunkt alles geben, was du brauchst. Ich bin nie zu spät!

Bittet Gott, und er wird euch geben! Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, und euch wird die Tür geöffnet! Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet.   Matthäus 7,7-8

3. Januar

Erinnere dich

Erinnern Sie sich an Ihre Geschichte mit Gott. Denken Sie zurück an die Zeiten, in denen Gott Ihnen gezeigt hat, wie sehr er Sie liebt … Erinnern Sie sich daran, wie sehr Sie ihn geliebt haben? Erinnern Sie sich an die Freude, die Tränen? Erinnern Sie sich daran, wie er Sie getröstet, in den Arm genommen und Sie geführt hat?   Ken Gire

Denke einmal über all die Segensgeschenke nach, die ich dir in der Vergangenheit gemacht habe. Du warst doch immer zutiefst glücklich und zufrieden, wenn du gespürt hast, dass ich deine Beziehungen und deine Arbeit segne.

Aber im Moment sieht dein Leben anders aus. Es ist schwieriger und nicht mehr so vorhersehbar. Und vielleicht fragst du dich, ob ich dich wohl aus den Augen verloren habe oder ob ich denn nicht mitbekomme, dass dein Leben gerade so herausfordernd ist. Aber ich bin da, wo ich immer bin – ganz nah bei dir. Wenn du mich nicht sehen kannst, heißt das nicht, dass ich nicht da bin. Selbst wenn du glaubst, dass ich mich weit von dir entfernt habe, bin ich immer da, so nah, dass ich jeden deiner Atemzüge spüre. Halte einmal inne. Atme tief durch, und erinnere dich an all die Dinge, die wir früher gemeinsam erlebt haben. Schreibe doch einmal auf, wann meine Gegenwart dich getröstet und dir Frieden geschenkt hat.

Erinnerst du dich an Mose? Ich bin ihm in einem brennenden Dornbusch erschienen und habe ihm gesagt, dass er auf heiligem Boden steht. Lausche auf das leise Reden meiner Stimme. Wo auch immer ich bin, ist heiliger Boden, auch hier und jetzt, wo du stehst. Vergiss das nie.

„Komm nicht näher!, befahl Gott. „Zieh deine Schuhe aus, denn du stehst auf heiligem Boden!   2. Mose 3,5

4. Januar

Warte

Auf Gott zu warten erfordert die Bereitschaft, Ungewissheit zu ertragen, in unserem Inneren eine unbeantwortete Frage zu haben, unser Herz mit dieser Frage zu Gott zu erheben, wann immer sie in unsere Gedanken dringt.   Elisabeth Elliot

Ich möchte, dass du lernst, wie wichtig Beharrlichkeit ist. Manchmal kommt es dir so vor, als würde ich zu langsam eingreifen. Dass alles nach deinem Zeitplan abläuft, ist dir wichtiger als das, was du während des Wartens lernen könntest. Aber halte durch, hab Geduld (Psalm 27,14). Selbst wenn es dir so vorkommt, als würde ich nicht auf dein Gebet antworten: Ich bin schon dabei, dir eine Antwort zu geben – wenn das auch vielleicht nicht die Antwort ist, die du erhofft hast. Ich habe unter Umständen beschlossen, dass ich meine Größe und Macht anders zeigen will, als du erwartest.

Endloses Hoffen macht das Herz krank; ein erfüllter Wunsch schenkt neue Lebensfreude. Lies in meinem Wort, während du darauf wartest, dass ich dein Gebet beantworte. Achte einmal darauf, wie ich durch die Bibel zu dir spreche oder durch den Ratschlag von Menschen, die auch regelmäßig Zeit mit mir verbringen, oder durch innere Eindrücke, wenn du mich um meine Führung bittest. Deine unbeantworteten Fragen bringen dich näher zu mir – und genau dort solltest du sein. Es gibt keinen besseren Ort.

Endloses Hoffen macht das Herz krank; ein erfüllter Wunsch schenkt neue Lebensfreude.   Sprüche 13,12

5. Januar

Kraft

Gott kann chronische Schmerzen und Schwäche und auch andere Leiden als Meißel gebrauchen, um unser Leben zu formen. Wenn wir uns schwach fühlen, vertieft sich unsere Abhängigkeit von Christus, denn er ist derjenige, der uns täglich neue Kraft schenkt. Je schwächer wir uns fühlen, umso mehr werden wir uns an ihn an lehnen. Und je mehr wir uns an ihn lehnen, umso stärker werden wir.   J. I. Packer

Weil du zu mir gehörst, bist du stärker, als du denkst. Oberflächlich betrachtet fühlst du dich vielleicht schwach, nicht imstande, den vor dir liegenden Tag zu bewältigen. Du machst dir Sorgen und bist unsicher, wenn wichtige Entscheidungen anstehen. Doch du musst diese Entscheidungen fällen, denn sie können nicht warten, bis dein Weg wieder ebener wird.

Ich will dir heute ein geistliches Geheimnis verraten: Wenn du dich machtlos fühlst und nicht in der Lage bist, Entscheidungen zu fällen, dann kannst du dich in deiner Schwachheit darauf verlassen, dass ich dir Kraft geben werde.

Denke einmal über dieses Mysterium meiner Kraft nach, die sich gerade in deiner Schwachheit zeigt: Wenn du an einem Tiefpunkt angelangt bist, bist du eher bereit, dich in allem auf mich zu verlassen, denn du weißt, dass du ohne meine Hilfe nicht weiterkommst. In dem Augenblick, in dem du dir eingestehst: „Ich schaffe es nicht allein. Ich kann mich nur noch an dich klammern, Gott. Du bist das Einzige, was ich noch habe", kann meine Kraft am besten durch dich wirken. Lerne den folgenden Vers auswendig, und sprich ihn dir immer vor, wenn du neue Kraft brauchst: Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.

Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.   Philipper 4,13

6. Januar

Lobpreis funktioniert

Gottes höchstes Glück ist der Lobpreis seines Volkes, in dem seine Größe widerhallt.   John Piper

Ich will dich am Anfang dieses neuen Jahres vor eine Herausforderung stellen. Eigne dir eine neue Gewohnheit an: Fang an, mich zu loben. Du musst dich dazu nicht an einen stillen Ort zurückziehen oder deinen Tagesablauf ändern. Lobe mich einfach immer, wenn du allein bist, denn: Ich wohne dort, wo mein Volk mir Lobpreislieder singt (Psalm 22,4). Wenn du das tust, wirst du merken: Durch den Lobpreis fühlst du dich innerlich leichter und ermutigt.

Fang einfach damit an, dass du meinen Namen und meine Eigenschaften aussprichst: Abba Vater, Heiliger, Erlöser, Heiland, Beschützer, Retter, Tröster, Schöpfer, der Ich bin, der Gott, dem nichts unmöglich ist, der herrliche Gott, deine Hoffnung, deine Kraft, deine Burg, der Allgegenwärtige, Allmächtige und Allwissende, der Gerechte, der, der vergibt, der, der dich liebt. Wenn du mich auf diese Weise lobst, wirst du überrascht sein zu spüren, wie sehr du dir doch bewusst wirst, dass ich in jeder Lebenslage bei dir bin. Ich werde all das und noch viel mehr für dich sein. Richte deinen Blick auf mich, und spüre, wie Lobpreis dich von deiner Entmutigung befreit.

Wir wollen nicht aufhören, Gott im Namen von Jesus zu loben und ihm zu danken. Das sind unsere Opfer, mit denen wir uns zu Gott bekennen.   Hebräer 13,15

7. Januar

Den Sinn entdecken

Der Sinn unseres Lebens liegt nicht nur in dem, was wir tun. Auch wer wir sind und wie wir sind, trägt dazu bei … Wenn wir zu Gott gehören, liegt uns das am Herzen, was auch ihm ein Anliegen ist, und wir bringen uns mit ganzer Kraft in diese Dinge ein.   Jan Johnson

Nimm dir einen Augenblick Zeit, um auf dein Leben zurückzublicken – auf die Zeit, als du Sinn und Ziel deines Lebens entdeckt hast, das, was deinem Leben eine Bedeutung gibt. Wenn du das tust, wozu ich dich erschaffen habe, wirst du dich erfüllt fühlen. Wenn du weißt, warum sie so wichtig ist, wird dir auch harte Arbeit viel Freude bereiten. Ich habe dich als einzigartiges Meisterwerk erschaffen – kein anderer Mensch auf dieser Welt ist so wie du und hat die gleichen Gaben wie du. Und deshalb wirst du dich nur dann wirklich glücklich und zufrieden fühlen, wenn du deine Gaben zu meiner Ehre einsetzt.

Wenn du den Sinn und das Ziel deines Lebens aus den Augen verloren hast, dann lag das vielleicht daran, dass du entmutigt warst oder vor großen Herausforderungen standst. Aber auch Hindernisse können zu einem Sprungbrett werden, wenn du die vorübergehenden Unannehmlichkeiten annimmst und dann trotzdem weiter dem Weg folgst, den ich für dich vorgesehen habe. Und wenn du manchmal an einer Kreuzung stehst und nicht weißt, welchem Weg du folgen sollst, kann es sein, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt. Doch gleichgültig, wie du dich entscheidest: Es muss immer im Einklang mit meinem Wort sein.

„Denn ich weiß genau, welche Pläne ich für euch gefasst habe, spricht der Herr. „Mein Plan ist, euch Heil zu geben und kein Leid. Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung.   Jeremia 29,11; NL

8. Januar

Haltung bewahren

Wir können die Vergangenheit nicht ändern … Wir können nichts daran ändern, dass Menschen so handeln, wie sie handeln. Wir können auch das Unausweichliche nicht ändern. Das Einzige, was wir tun können, ist, auf unserer einzigen Saite zu spielen – unserer inneren Haltung.   Charles Swindoll

Deine Einstellung besteht aus den ausgesprochenen und unausgesprochenen Meinungen, die dein Leben prägen. Der Apostel Paulus schrieb aus einer Gefängniszelle in Rom: „Ihr sollt so leben, wie es der Botschaft von Christus entspricht (Philipper 1,27). Du hast jeden Tag die Wahl: Du kannst auf die negativen Stimmen hören oder so leben, „dass ihr der Guten Nachricht von Christus Ehre macht (Philipper 1,27; GN). Selbst in den größten Prüfungen des Lebens kannst du dich dafür entscheiden, die gleiche Haltung beizubehalten, die auch Paulus damals hatte.

Beschäftige dich mit dem Leben von Jesus. Er ist das ultimative Beispiel dafür, wie man in einer alles andere als vollkommenen Welt leben und dabei doch meine Ziele nicht aus den Augen verlieren kann. Manchmal bist du vielleicht ein wenig entmutigt, weil Menschen, die dir nahestehen, falsche Entscheidungen treffen. Oder du fühlst dich schwach, wenn andere dir das Leben schwer machen. Achte in solchen Situationen auf das, was dir durch den Kopf geht, und bitte mich um inneren Frieden. „Richtet eure Gedanken ganz auf die Dinge, die wahr und achtenswert, gerecht, rein und unanstößig sind und allgemeine Zustimmung verdienen; beschäftigt euch mit dem, was vorbildlich ist und zu Recht gelobt wird. … lebt so, wie ich es euch gesagt und vorgelebt habe. Dann wird der Gott des Friedens mit euch sein" (Philipper 4,8-9; NGÜ). Bitte mich um Hilfe. Bitte mich um neue Kraft, dann wirst du in der Lage sein, trotz all der Herausforderungen so zu leben, zu denken und zu fühlen, wie es mir gefällt.

Was ihr auch tut, tut es ohne zu klagen und zu zweifeln.   Philipper 2,14; NL

9. Januar

Sprich mit mir

Hüten Sie sich vor allem in Ihren Gebeten, Gott Grenzen zu setzen, nicht nur durch Unglauben, sondern auch dadurch, dass Sie sich einbilden, Sie wüssten, was er tun kann.   Andrew Murray

Gebet bedeutet einfach nur, dass du dich mit mir unterhältst. Du redest. Du hörst zu. Du erzählst mir, was gerade gut läuft, was schlecht ist. Du erzählst mir von dem, was dir Freude bereitet oder Sorgen macht, und manchmal erzählst du mir auch unter Tränen von deinen größten Nöten. Ich antworte dir dann durch mein Wort und manchmal auch durch den klugen Rat von Menschen, die ebenfalls viel Zeit mit mir verbringen. Gelegentlich spreche ich vielleicht durch Eindrücke zu dir, die du bekommst, wenn du über Bibelverse nachdenkst und mich um Hilfe bittest oder wirklich in allen Situationen meinen Willen tun willst.

Das größte Hindernis für erhörte Gebete ist der Unglaube. Du betest vielleicht für eine Sache, aber du glaubst nicht wirklich daran, dass ich antworten oder in deine Situation eingreifen werde. Hast du vergessen, dass ich der Schöpfer des Universums bin und unermessliche Ressourcen habe, die ich dir nur zu gern zur Verfügung stellen möchte? Bete mutig, und rechne damit, dass ich dir antworten werde. Ich antworte vielleicht anders, als du es erwartest, aber ich weiß, was am besten für dich und die Menschen ist, für die du betest.

Wenn jemand unter euch Weisheit braucht, weil er wissen will, wie er nach Gottes Willen handeln soll, dann kann er Gott einfach darum bitten. Und Gott, der gerne hilft, wird ihm bestimmt antworten, ohne ihm Vorwürfe zu machen. Aber wer ihn fragt, soll auch wirklich mit seiner Antwort rechnen! Denn einer, der zweifelt, ist so aufgewühlt wie eine Meereswoge, die vom Wind getrieben und hin- und hergeworfen wird.   Jakobus 1,5-6; NL

10. Januar

Mitgefühl

Mitgefühl verlangt von uns, dorthin zu gehen, wo Schmerz ist, an Orte des Leides zu gehen, Zerbruch, Angst, Verwirrung und Qual zu teilen. Mitgefühl fordert uns heraus, mit den Notleidenden aufzuschreien, mit den Einsamen zu trauern, mit den Weinenden zu weinen.   Henri Nouwen

Schau dich einmal um: Gibt es Menschen in deinem Umfeld, die noch dringender Hilfe benötigen als du? Du bist dir dessen vielleicht nicht bewusst, aber ich helfe dir auch dadurch, geistlich zu wachsen, dass ich dich auffordere, das zu tun, was mein Sohn getan hat. Wenn du in den Evangelien liest, wirst du feststellen, dass Jesus Menschen in Not mit Mitgefühl begegnet ist, und oft wurden sie geheilt, weil er sie körperlich berührte. Richte deinen Blick einmal bewusst auf eine Person, die Hilfe braucht. Bitte mich darum, ihr auf kreative und spürbare Art und Weise etwas Gutes zu tun. Du denkst vielleicht, dass du nicht die finanziellen Mittel hast, um etwas zu bewirken, aber denke daran: Oft ist Geldmangel nicht das größte Problem der Menschen.

Wenn du jemandem hilfst, der sich danach sehnt, dass zerbrochene Beziehungen wieder heilen, oder auf das Kind einer jungen Mutter aufpasst, die sich überlastet fühlt, oder Zeit mit jemandem verbringst, der einsam ist, oder mit jemandem betest, der von seinem Ehepartner betrogen wurde, dann folgst du dem Beispiel von Jesus. Und du wirst noch etwas erleben: Du wirst merken, dass es dir selbst auch besser geht und dass meine Gegenwart dich umgibt, wenn du anderen mit Mitgefühl begegnest.

Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen, denn sie waren erschöpft und hilflos wie Schafe, die keinen Hirten haben.   Matthäus 9,36

11. Januar

Führung

Gott führt uns fast immer Schritt für Schritt. Er zeigt uns den Plan für unser Leben nicht auf einmal. Und unsere Bestrebung, Gottes Willen kennen zu wollen, geht oft aus dem Verlangen hervor, „Gott über die Schulter zu schauen", um zu sehen, was er vorhat.   Jerry Bridges

Es gibt Tage, an denen du dir sehnlich wünschst, ein Problem oder eine Herausforderung sofort hinter dir zu lassen. Du weißt zwar, dass ich gute Absichten für dein Leben habe, hast aber trotzdem das Gefühl, im Nebel herumzustolpern. Du weißt, dass es mir Freude macht, dich durch mein Wort und durch einen inneren Impuls zu leiten, würdest aber doch am liebsten die Lektionen überspringen, die du in deiner aktuellen Situation vielleicht lernen sollst.

Entspann dich. Ich hetze dich niemals durch eine undurchsichtige Situation hindurch, sondern werde dir immer zur rechten Zeit die Einzelheiten offenbaren. Ich habe immer den besten Weg für dein Leben (Psalm 32,8). Konzentriere dich auf das, was heute ansteht. Halte nach Anzeichen meiner Gegenwart Ausschau, wenn du Menschen, Problemen, Alltagsaktivitäten und neuen Gelegenheiten begegnest. Dann wirst du merken, dass du überraschende Fortschritte machst – emotional, geistig, körperlich und geistlich. Ich werde meine liebevollen Pläne für dein Leben tatsächlich verwirklichen – und egal, was dir auf dem Weg dorthin geschieht: Ich werde dich nicht im Stich lassen.

Der Herr wird alles zu einem guten Ende bringen. Herr, deine Gnade gilt für alle Zeit. Verlass mich nicht, denn du hast mich erschaffen.   Psalm 138,8; NL

12. Januar

Ablehnung überwinden

Bestätigende Worte von Mutter oder Vater sind wie ein Lichtschalter. Wenn Sie zur rechten Zeit bestätigende Worte in das Leben eines Kindes hineinsprechen, ist es, als würde ein ganzer Raum voller Möglichkeiten hell erleuchtet.   Gary Smalley

Manchmal kommen dir urplötzlich schlimme Dinge in den Sinn, die du schon mal erlebt hast. Verletzungen, die dir jemand zugefügt hat. Du hast dich als Kind oder als Jugendliche so sehr bemüht, es den Menschen in deinem Leben recht zu machen – aber manchmal haben sie trotzdem nicht so reagiert, wie du es dir erhofft hattest. Du hast dich nach Ermutigung gesehnt, aber Ablehnung, Kritik und harsche Worte gehört oder standst sogar vor einer Mauer des Schweigens. Das hat dich damals sehr verletzt und es tut auch heute noch weh. Deshalb hast du dir eine harte Schale zugelegt, um dich in Zukunft vor Schmerz zu schützen, aber diese Schale ist zu einem Gefängnis geworden.

Es gibt eine Stimme, die dich nie verletzen wird: meine Stimme. Achte einmal darauf, wie ich immer wieder zu dir sage: „Ich habe nie aufgehört, dich zu lieben. Ich bin dir treu wie am ersten Tag." Gleichzeitig will ich dir aber auch zeigen, wie du andere überschwänglich lieben kannst. Sei offen und ermutige die Menschen in deinem Umfeld. Lass nicht zu, dass die Verletzungen, die dir in der Vergangenheit zugefügt wurden, dich davon abhalten, deine Familie zu lieben. Lerne aus den Ereignissen der Vergangenheit, und schaffe dir eine ganz andere Zukunft – eine Zukunft mit vielen liebevollen Beziehungen. Sei die Erste, die andere aufbaut, indem du laut aussprichst, was die betreffende Person gut gemacht hat. Weil du von mir geliebt wirst, kannst du die erfahrene Ablehnung hinter dir lassen und in der Beziehung zu den Menschen, die du liebst, ein neues Kapitel aufschlagen.

Ich habe nie aufgehört, dich zu lieben. Ich bin dir treu wie am ersten Tag.   Jeremiah 31,3; GN

13. Januar

Winterzeiten

Man kommt nicht dadurch am schnellsten zur Sonne und ins Tageslicht, indem man westwärts rennt und der untergehenden Sonne nachjagt, sondern indem man sich nach Osten wendet, mitten in die Finsternis, bis man den Sonnenaufgang erreicht.   Gerald L. Sittser

Steckst du gerade im längsten Winter deines Lebens? Jedes Mal, wenn du meinst, den Hoffnungsschimmer einer neuen Lebensphase zu entdecken, bricht der nächste Sturm über dich herein. Der trübe Winter mit seinen kahlen Bäumen, mit den eisigen Temperaturen und dem stürmischen Wind spiegelt deine Gefühle wider. Wo sind nur die farbenprächtigen Blumen geblieben? Du verspürst manchmal das Bedürfnis, einfach kehrtzumachen und vor den Anforderungen und den Menschen davonzulaufen, die auf dich zählen. Es ist einfach zu schwer. Zu viel. Nicht machbar. Unfair. Ich verstehe, dass du dich danach sehnst, dass dein Leben sich ändert.

Doch ich will dir neue Kraft und neuen Mut schenken. Wenn du auch in diesen schweren Zeiten an mir festhältst, werde ich dir beibringen, wie du der Dunkelheit entgegentreten und Lichtstrahlen auf deinem Weg finden kannst. Hab keine Angst. Du bist nicht allein. Ergreife meine Hand, und dann stellen wir uns gemeinsam den Hindernissen, bis du das Licht wieder sehen kannst. Nach dem Winter folgt immer der Frühling. Vertrau mir. Ich habe einen liebevollen Plan für dich, und du wirst bald sehen, wie meine Absichten Wirklichkeit werden. Geh entschlossen weiter.

Der Herr ist mein Licht, er rettet mich. Vor wem sollte ich mich noch fürchten? Bei ihm bin ich geborgen wie in einer Burg. Vor wem sollte ich noch zittern und zagen?   Psalm 27,1

14. Januar

Hoffnung

Gottes Gnade ist das, was mir tagtäglich am meisten Hoffnung gibt, weil ich weiß, dass seine Gnade mir in jeder Lage Kraft geben wird und dass nichts Gott überraschen kann.   Rick Warren

Du kannst jeden Morgen hoffnungsvoll aufwachen und dich auf das freuen, was ich an diesem Tag für dich tun werde. Eine der schlagkräftigsten Waffen des Feindes ist die Entmutigung. Er macht die Stelle ausfindig, an der du am verwundbarsten bist, und redet dir ein, dass alles noch schlimmer werden wird. Er will dir weismachen, ich hätte dich vergessen und du solltest am besten aufgeben. Aber wenn du mit Hoffnung erfüllt bist, kannst du die Dinge auch aus einer anderen Perspektive sehen. Weil du zu mir gehörst, kannst du zuversichtlich darauf warten, wie ich diese Situation klären werde und welche positiven Auswirkungen das auf dein Leben haben wird.

Was musst du dafür tun? Konzentriere dich auf meine Verheißungen, dann tritt die Hoffnung an die Stelle der Entmutigung (Römer 15,4). Konzentriere dich auf das, was du über mich weißt, und gib negativen Gedanken keinen Raum. Meine Mittel und Möglichkeiten stehen dir jederzeit zur Verfügung. Ich bin ganz nah bei dir. Ich will das Beste für dich. Ob du glücklich bist, hängt nicht von perfekten Umständen oder positiven Gefühlen ab, sondern davon, dass du deine Hoffnung auf mich setzt (Psalm 146,5). Ich wünsche mir so sehr, dass du mit großer Freude und vollkommendem Frieden erfüllt bist und die Hoffnung durch die Kraft meines Heiligen Geistes in dir wächst.

Deshalb wünsche ich für euch alle, dass Gott, der diese Hoffnung schenkt, euch in eurem Glauben mit großer Freude und vollkommenem Frieden erfüllt, damit eure Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes wachse.   Römer 15,13

15. Januar

Unerschütterlicher Glaube

Aus Glauben zu leben bedeutet, niemals zu wissen, wohin man geführt wird, aber doch den zu kennen und zu lieben, der uns führt.   Oswald Chambers

Manchmal steht deine Welt kopf. Du stellst fest, dass dein Familienleben nie so glücklich, erfolgreich und sorgenfrei ist, wie du es dir erträumt hast. Die Entscheidungen eines anderen haben sich nicht nur auf sein Leben negativ ausgewirkt, sondern auch deine Zukunft wird jetzt automatisch – weil du ihn liebst – anders aussehen. Das kommt dir unfair vor und

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