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Dr. Brinkmeier 31 – Arztroman: Zwei kleine Herzen brauchen Liebe

Bewertung:
103 Seiten1 Stunde

Zusammenfassung

Dr. Max Brinkmeier besitzt außergewöhnliche Fähigkeiten. Dennoch ist er, der lange Jahre erfolgreich in Afrika praktiziert hat und dort so viele Menschenleben retten konnte, einen Augenblick ratlos, als ihn der Hilferuf von daheim erreicht. Sein Vater, der in einem kleinen bayerischen Bergdorf als Landarzt mit ebenso großem Geschick jahrzehntelang tätig gewesen ist, kann die heimatliche Praxis nach einer Herzattacke nicht länger weiterführen.
Max war damals nicht ganz im Frieden von zu Hause geschieden, und jetzt überlagern sich bei ihm verschiedene existentielle Gefühle.
In Afrika hat er eine wirkliche Lebensaufgabe gefunden. In der Heimat wird er dringend benötigt.
Die Ärztin, der seine große Liebe gilt, wirkt mit ihm gemeinsam auf der Missionsstation und ist inzwischen fest verwurzelt auf dem afrikanischen Kontinent.
Dr. Max Brinkmeier muß sich entscheiden – und Sie erwartet die spannendste, gefühlvollste Arztromanserie! Die beliebte Schriftstellerin Sissi Merz erreicht in diesen eindrucksvollen Romanen den Höhepunkt ihres Schaffens.

"Jetzt beruhige dich halt, Tina. Wir sollten mal versuchen, vernünftig über die Angelegenheit zu reden." Dr. Josef Brinkmeier schaute seine Schwiegertochter mitleidig und auch ein wenig hilflos an. Wie ein Häuflein Elend hockte sie auf seinem Sofa und heulte in ihr nasses Taschentuch. Sein Blick wanderte zu der Hauserin Afra, die nun die Stube betrat, und ihn wissen ließ: "Der Lukas ist draußen. Er will die Tina sprechen." "Ich ihn aber net! Er soll sich schleichen, zu seiner … Freundin!", giftete die hübsche Blondine, wobei die kalte Verzweiflung aus ihrer Stimme sprach. "Ich bitt dich, Tina, das hat doch keinen Sinn. Der Lukas ist dein Mann, und du solltest dir zumindest anhören, was er dir zu sagen hat, finde ich", versuchte der pensionierte Landarzt von Wildenberg seine Schwiegertochter zu beschwichtigen, erreichte damit aber nichts. Im Gegenteil; Tina stellte sich stur. "Also schön, ich rede erst mal allein mit meinem Sohn", entschied Dr. Brinkmeier daraufhin und verließ kopfschüttelnd seine gute Stube. Er konnte kaum nachvollziehen, wie sich ein friedlicher Winterabend so unvermittelt und unabänderlich in ein mittleres Chaos verwandelt hatte. Noch vor einer Stunde hatte Josef auf seinen Sohn Max und Anna Stadler, die nette Apothekerin, gewartet, die zusammen bei ihm zu Abend hatten essen wollen. Dann war Tina aufgetaucht, völlig aufgelöst und verzweifelt, und hatte behauptet, es gebe für sie nur noch einen Ausweg, die Scheidung.

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