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Der Kriminal-Roman 1 – Kriminalroman: Soko Münsterland

Bewertung:
208 Seiten2 Stunden

Zusammenfassung

Den Anfang bildet die SOKO Münsterland um den erfahrenen Hauptkommissar Max Braukhoff und seine unerschrockene Kollegin Marita Crohn. Das Ermittlerteam hat es mit einer düsteren Mordserie zu tun und kann nicht ahnen, dass zwei verschiedene Frauenmörder voneinander unabhängig die finstere Gegend um Haus Waldeslust unsicher machen. Die erfolgreiche Schriftstellerin Inge Beister wartet mit einer Wendung auf, die auch eingefleischte Krimileser überraschen wird.

Anette erwartete ihn am Straßenrand. Hinter ihr lag ein Waldgelände. Auf der anderen Straßenseite dehnten sich Kartoffel- und Rübenäcker. Graue Nebelbänke senkten sich an diesem Spätherbstnachmittag über die norddeutsche Tiefebene. Das Münsterland, im Sommer eine schöne grüne Region, doch in dieser Jahreszeit hatte sie etwas Schwermütiges. Hier gab es nur wenige Lichter, die die Städte und Dörfer in dieser Jahreszeit stimmungsvoll erhellten. Die attraktive junge Frau wartete auf einen Kunden. Anette Schneider war durch Zufall in die Prostitution geraten. Ihre Eltern waren bereits geschieden, als ihr Vater ein Verhältnis mit Lorna Lanz, einer Bordellchefin zu pflegen begann. Es war keine heimliche Beziehung. Lorna war oft bei ihnen zu Gast, denn Anettes Mutter lebte ja mit ihrem neuen Partner in Amerika. Gern wäre die damals Achtzehnjährige mitgegangen, doch als der Freund ihrer Mutter versucht hatte, sich ihr auf intime Weise zu nähern, hatte sie darauf verzichtet. Lorna wurde dann später ihre Freundin. Als Architekt hatte Lorna Alfred Schneider dann später zu dem ansehnlichen Etablissement verholfen, das Lorna ›Waldeslust‹ nannte. Alfred scheiterte in seinem Beruf, als er an einem Rohbau ein Treppengeländer ungesichert ließ. Eine Frau war gestürzt und hatte ihn verklagt. Er bekam Berufsverbot, und damit fielen auch seine beträchtlichen Einnahmen weg. Jetzt musste Anette für den Unterhalt sorgen, während ihr Vater seinen Kummer im Alkohol ertränkte. Sie gab ihren Beruf als Kosmetikerin auf und nahm das Angebot, in Lornas Haus zu arbeiten, an. Es war für sie lukrativer.

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