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Rechnungswesen: 360 Grundbegriffe kurz erklärt

Rechnungswesen: 360 Grundbegriffe kurz erklärt

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Rechnungswesen: 360 Grundbegriffe kurz erklärt

Länge:
142 Seiten
56 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 13, 2017
ISBN:
9783739802879
Format:
Buch

Beschreibung

Welcher Berufstätige kennt das nicht: man ist in einer neuen Abteilung, einer neuen Position oder gar in einem neuen Unternehmen. Neue Aufgaben sind stets mit einer Vielzahl neuer Begriffe verbunden. Auszubildende müssen sich noch öfter mit neuen Bezeichnungen auseinandersetzen und diese verstehen. Auch Studierende werden Semester für Semester mit vielen Begriffen konfrontiert.

Was ist der beizulegende Wert, was versteht man unter Cash generating Unit, Doppik, oder der AfA-Tabelle und wofür steht eigentlich BilKoG?

Dieses kompakte Buch gibt einen Überblick über die wichtigsten Grundbegriffe des Fachbereichs Rechnungswesen. Der Autor legt besonderen Wert darauf, dass die 360 Begriffe kurz und knapp erklärt werden. Das handliche Format erleichtert ein unbeschwertes Nachschlagen.

Weitere Themen der 360°-Reihe: Bankwirtschaft, Betriebswirtschaft, Controlling, Finanzierung, Finanzmarkt, Management, Marketing, Personalmanagement, Unternehmensbewertung, Volkswirtschaft, Wirtschaftspolitik, Wirtschaftswissenschaften.
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 13, 2017
ISBN:
9783739802879
Format:
Buch

Über den Autor


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Rechnungswesen - Hans Geldern

Zwischenergebniseliminierung

A

■ Abschluss, konsolidierter

Konzernabschluss oder Abschluss, der durch Joint Venture Accounting entsteht.

■ Abschlussprüfer

Person oder Gesellschaft, die freiwillige oder Pflichtsprüfungen bei Kapitalgesellschaften, Genossenschaften oder Unternehmen, die unter das PublG fallen, durchführt. Sie werden bei der AG von der Hauptversammlung gewählt und vom Aufsichtsrat bestellt.

■ Abschreibung

Eine Abschreibung ist der wertmäßige Maßausdruck für die Abnutzung wirtschaftlicher Güter. Abschreibung können für Verbrauchsgüter (z.B. Rohstoffe, Warenlager) und für Gebrauchsgüter (z.B. Maschinen) vorgenommen werden. Abschreibung sind sowohl in der pagatorischen Gewinn- und Verlust-Rechnung als auch in der kalkulatorischen Betriebsergebnisrechnung (kurzfristige Erfolgsrechnung) erfolgswirksam.

■ Abschreibung, lineare

Abschreibungsmethode, bei der ein konstanter Anteil der Anschaffungsausgaben auf eine Periode der Nutzungsdauer allokiert wird.

■ Abschreibung, nutzungsbezogene

Für die Bestimmung des Abschreibungsaufwands wird das Abschreibungspotenzial entsprechend seines relativen Verbrauchs auf die Nutzungsdauer allokiert.

■ Abschreibungen, planmäßige

Allokation der Anschaffungsausgaben auf die Nutzungsdauer durch z.B. lineare oder degressive Abschreibungsmethode.

■ Absetzung für Abnutzung AfA

Hier handelt es sich um einen steuerrechtlichen Terminus für Abschreibung. Als Abschreibungsmethode ist nur die lineare Methode zugelassen. Die gewöhnliche Nutzungsdauer eines Vermögensgegenstands lässt sich der amtlichen AfA-Tabelle entnehmen.

■ Abstimmkonto

Hier handelt es sich um ein Konto, auf das die Salden aller Konten einer Nebenbuchführung gebucht werden. Das Abstimmkonto für die Kreditorenbuchhaltung ist z.B. das Accounts Payables Account (A/P account).

■ AfA-Tabelle

Hierbei handelt es sich um eine Richtlinie der Finanzverwaltung zur standardisierten Schätzung von betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von allgemein verwendbare Anlagegütern.

■ Agio

Ein Agio ist ein Aufschlag. Das Agio entsteht bei der Emission neuer Aktien (erster Börsengang: Initial Public Offering (IPO)). Das Agio ist der Unterschied zwischen dem festgelegten Nennwert der Aktie und dem Emissionswert. Die Erlöse werden als Kapitalrücklage in die Bilanz eingestellt.

■ Aktiva

Die Aktiva bilden die Vermögensgegenstände der Bilanz; sie werden auf der linken Bilanzseite notiert. Die Aktiva werden in Anlagevermögen, Umlaufvermögen und den aktivischen Rechnungsabgrenzungsposten unterteilt. Die Gliederung richtet sich nach der zunehmenden Liquidierbarkeit der Vermögensgegenstände.

■ Aktiva, freie

Hierbei handelt es sich um im Eigentum des Schuldners befindliche Vermögensgegenstände, welche nicht mit Ansprüchen auf Aussonderung oder Absonderung belastet sind.

■ Akzept

Begriff für die schriftlich auf dem Wechsel abgegebene Willenserklärung des Bezogenen, dass er den Wechsel akzeptiert und sich zur Zahlung verpflichtet.

2. Begriff für einen vom Bezogenen akzeptierten Wechsel.

■ Anhang

Der Jahresabschluss setzt sich nicht nur aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) zusammen, sondern umfasst bei größeren Kapitalgesellschaften auch den Anhang und den Lagebericht. Der Anhang dient der Erläuterung von Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung. Abweichungen vom bisherigen Gliederungsschema, Änderungen der Bewertungsmaßstäbe und die Bilanzierungsmethoden sind ausführlicher zu erläutern. Auch Verpflichtungen, die in der Bilanz nicht explizit erwähnt werden, müssen im Anhang kommentiert und ausgeführt werden.

■ Anlagegut

Als Anlagegut wird ein Wirtschaftsgut bezeichnet, das in der Bilanz unter dem Anlagevermögen ausgewiesen wird. Zu den Anlagegütern zählen Immaterielle Vermögensgegenstände (z.B. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen, Firmenwert), Sachanlagen (z.B. Grundstücke, Maschinen, Anlagen im Bau) und Finanzanlagen (z.B. Anteile an verbundenen Unternehmen).

■ Anlageleistungen

Hierbei handelt es sich um Leistungen eines Finanzintermediärs, die es einem Geldgeber ermöglichen, nicht für Investitions- oder Konsumzwecke benötigte Zahlungsmittelbestände gegen das Versprechen späterer Rückzahlung dem Finanzintermediär oder durch dessen Vermittlung einem Dritten zu überlassen.

■ Anlagen im Bau

Anlagen im Bau können Gebäude, Maschinen, Transportsysteme und andere Anlagegüter sein, die sich noch im Bau befinden und nicht fertiggestellt sind. Am Bilanzstichtag werden Anlagen im Bau vom Sachanlagevermögen gesondert aufgelistet, da für sie noch keine Abschreibung möglich ist.

■ Anlagenbuchhaltung

Hierbei handelt es sich um die Nebenbuchhaltung, in der für jeden Sachanlagevermögensgegenstand ein einzelnes Konto geführt wird. Das Abstimmkonto für die Anlagenbuchhaltung ist das Konto Sachanlagen (Property, Plant and Equipment).

■ Anlagespiegel

Hierbei handelt es sich um eine Liste nach IFRSs für eine Gruppe von Sachanlagen. Dagegen nach deutschem HGB: für jeden einzelnen Vermögensgegenstand die historischen Anschaffungskosten, das Anschaffungsjahr und die kumulierten Abschreibungen.

■ Anlagevermögen

Das Anlagevermögen erstreckt sich auf alle Vermögensgegenstände, die langfristig im Unternehmen sind (Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Beteiligungen, Geschäfts- und Firmenwert, immaterielle Vermögensgegenstände wie Patente).

■ Ansatzvorschriften

Hierbei handelt es sich um Regelungen, die die Aktivierung (recognition) von Jahresabschlusspositionen festlegen.

■ Anschaffungs- und Herstellungskosten AHK

Die Anschaffungs- und Herstellungskosten (AHK) sind die Gesamtkosten, die für die Beschaffung bzw. Herstellung anfallen.

■ Anschaffungs-/Herstellungskosten, historische

Hierbei handelt es sich um den zurückgeführten Wertansatz für das Vermögen. Die Anschaffungskosten enthalten den Nettoeinkaufspreis, abzüglich von z.B. Rabatten. Ebenfalls zählen nach IAS 16 die Aufwendungen dazu.

■ Anschaffungskosten

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu den Anschaffungskosten bilanziert (Anschaffungswertprinzip, Pagatorik). Zu den Anschaffungskosten dürfen die Anschaffungsnebenkosten (Fracht, Montagekosten) hinzugefügt werden. Die Anschaffungskosten sind stets Nettopreise (Umsatzsteuer wurde abgezogen). Die Umsatzsteuer kann als Vorsteuer geltend gemacht werden. Der Wertansatz darf auch bei einer Wertsteigerung des Vermögensgegenstands nicht erhöht werden. Es gilt das Niederstwertprinzip.

■ Anschaffungsnebenkosten

Aktivierungspflichtige Nebenkosten des Erwerbs sind alle Aufwendungen, die gemacht werden müssen, um den angeschafften Vermögensgegenstand in einen betriebsbereiten Zustand zu

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