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Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 44: Merlins Grab
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 44: Merlins Grab
Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 44: Merlins Grab
eBook107 Seiten1 Stunde

Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 44: Merlins Grab

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Über dieses E-Book

Morgan of Launceston und sein Knappe Boyd stürzen in der Nähe von Tintagel, dem Winterquartier der Rebellen, einen Abhang hinunter und stoßen dabei auf eine verborgene Höhle mit einem Sarkophag, den sie unbedingt näher untersuchen wollen. Dafür benötigen sie jedoch Hilfe.

Es stellt sich auch heraus, dass Meraud, die Falkenfrau, seit einiger Zeit von Träumen heimgesucht wird, die von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden sind, in denen ihr eine Gestalt regelrecht befiehlt, zu ihr zu kommen. In diesen Träumen wird ihr eine Höhle gezeigt, die bis auf die letzte Kleinigkeit der Höhle gleicht, die Morgan und Boyd entdeckt haben. Ob diese geheimnisvolle Gestalt den weißen oder schwarzen Mächten angehört, kann sie nicht feststellen, noch weniger, was sie eigentlich von ihr will.

Sir Rygan, der Burgvogt von Lahnydrock Castle, heckt unterdessen einen hinterlistigen Plan aus, wie er die Rebellenführer endlich unschädlich machen kann und erzielt dabei sogar erste Erfolge, wie er glaubt.

SpracheDeutsch
HerausgeberBEKKERpublishing
Erscheinungsdatum5. Okt. 2019
ISBN9781393824534
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    Buchvorschau

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 44 - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 44: Merlins Grab

    von Tomos Forrest

    ––––––––

    Zyklus: Die Rebellen von Cornwall, Band 28

    ––––––––

    IMPRESSUM

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Titelbild: Nach einem Motiv von Alexandre Évariste Fragonard mit Steve Mayer, 2019

    Lektorat/Korrektorat: Kerstin Peschel

    Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

    © dieser Ausgabe 2019 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Klappentext:

    Morgan of Launceston und sein Knappe Boyd stürzen in der Nähe von Tintagel, dem Winterquartier der Rebellen, einen Abhang hinunter und stoßen dabei auf eine verborgene Höhle mit einem Sarkophag, den sie unbedingt näher untersuchen wollen. Dafür benötigen sie jedoch Hilfe.

    Es stellt sich auch heraus, dass Meraud, die Falkenfrau, seit einiger Zeit von Träumen heimgesucht wird, die von der Wirklichkeit nicht zu unterscheiden sind, in denen ihr eine Gestalt regelrecht befiehlt, zu ihr zu kommen. In diesen Träumen wird ihr eine Höhle gezeigt, die bis auf die letzte Kleinigkeit der Höhle gleicht, die Morgan und Boyd entdeckt haben. Ob diese geheimnisvolle Gestalt den weißen oder schwarzen Mächten angehört, kann sie nicht feststellen, noch weniger, was sie eigentlich von ihr will.

    Sir Rygan, der Burgvogt von Lahnydrock Castle, heckt unterdessen einen hinterlistigen Plan aus, wie er die Rebellenführer endlich unschädlich machen kann und erzielt dabei sogar erste Erfolge, wie er glaubt.

    ***

    1.

    „Mooorgaaan!"

    Der Schrei übertönte sogar die Brandung und schreckte ein paar Möwen auf, die jetzt unruhig über den Felsen kreisten. Boyds Füße hatten keinen Grund mehr, und während er sich verzweifelt bemühte, doch noch einen Halt an dem brüchigen Felsgestein zu finden, spürte er, wie sich auch die Wurzel aus dem Boden löste, an der nun sein ganzes Gewicht hing.

    Verzweifelt sah er unter sich und rechnete sich seine Überlebenschancen aus, wenn er hier hinunterstürzte. Als er den Kopf wieder nach oben drehte, hatte sein Herr den Rand erreicht und umklammerte seine Arme. Dazu lag er lang ausgestreckt an der Felsenkante.

    „Ich habe dich, Boyd, nur die Ruhe! Kannst du einen Fuß an den Fels stemmen und dort Halt finden? So bekomme ich dich allein nicht wieder hoch!"

    Der Knappe versuchte es noch einmal, diesmal nicht wild mit den Füßen strampelnd wie bei seinen vorherigen Versuchen, sondern behutsam tastend. Schließlich atmete er erleichtert auf, als der rechte Fuß tatsächlich Halt auf einem Felsenstück fand. Jetzt tastete er mit dem linken Fuß weiter, aber alle Versuche waren vergeblich. Plötzlich knirschte etwas, sein rechter Fuß schwebte wieder frei und polternd fielen einige Steine hinunter.

    „Sir ... ich kann ... nicht ..."

    „Boyd, versuche es noch einmal mit beiden Beinen. Ich zähle bis drei, dann stemmst du dich mit den Füßen ab und ich reiße dich nach oben!"

    „Sir Morgan, ich ..."

    „Eins – zwei – drei, jetzt, Boyd!"

    Der Knappe presste seine Füße gegen die Felswand und versuchte, sich dabei nach oben zu schnellen. Er spürte, wie Morgan mit aller Macht an seinen Handgelenken zog, dann gab etwas nach, und der Knappe kam ins Rutschen. Was sich eigentlich in diesem Moment abspielte, war ihm gar nicht bewusst, aber dann spürte er, dass er rutschte, und gleich darauf hatte er auch noch das Gewicht von Morgan auf sich, der ebenfalls keinen Halt mehr fand.

    Laut schreiend rutschten die beiden Männer in einer Geröllhalde auf das Meer zu. Schließlich gab es einen harten Schlag, der Boyd den Atem nahm, denn er prallte mit dem Rücken auf. Alles um ihn herum wurde schwarz, und sein letzter Gedanke galt in diesem Augenblick seiner Magrit, dann verlor er das Bewusstsein.

    Boyd schlug die Augen nach einer ganzen Zeit wieder auf und spürte, wie ihm jemand leichte Schläge auf die Wangen gab und zu ihm sprach. Verwundert blinzelte er und starrte in das Gesicht seines Ritters. Morgan blutete aus einer Wunde an der Stirn und sah aus, als hätte er sich aus einem Bergrutsch befreit, aber er lachte, als sein Knappe die Augen mit einem lauten Stöhnen öffnete und behutsam den Kopf hob.

    „Was ist, Boyd, kannst du dich bewegen? Hände, Arme? Dein Rücken?"

    Boyd bewegte mechanisch Arme und Beine, dann drehte er sich etwas auf die Seite und stöhnte erneut laut. Sein ganzer Körper fühlte sich wie zerschlagen an, aber offenbar hatte er sich nichts gebrochen. Er bewegte vorsichtig Hände und Arme, dann noch einmal die Beine – alles funktionierte, aber zugleich brannte sein Gesicht und der Rücken schickte mächtige Schmerzwellen zu seinem Gehirn.

    „Das ... scheint noch einmal gut gegangen zu sein, Sir ..., stammelte Boyd und griff die dargebotene Hand, um wieder auf die Beine zu kommen. „Und Ihr, Sir Morgan, ist bei Euch alles in Ordnung?

    Sein Ritter hatte sich schon zur Seite gedreht und war offenbar durch etwas anderes abgelenkt, kaum dass er seinen Knappen aufstehen sah. Verwundert blickte Boyd sich um. Augenscheinlich hatten sie tatsächlich mehr Glück als Verstand gehabt. Sie befanden sich inmitten einer gewaltigen Geröllhalde aus faustgroßen Steinen, die sie wohl mit heruntergerissen hatten, als sie von der Felsenkante abrutschten. Das Geröll hatte sich auf einer Art Plattform gesammelt, die ihnen den Sturz ins Meer ersparte. Gelegentlich spritzte die Gischt zu ihnen herauf und erinnerte daran, dass sie sich an einer Felswand in der Nähe von Tintagel Castle befanden.

    „Sir Morgan?"

    Erschrocken drehte sich Boyd herum.

    Eben hatte er hinüber zur Burgruine geschaut und sich dann erneut zu seinem Ritter umgedreht, aber der war plötzlich wie vom Erdboden verschwunden.

    „Hier bin ich, Boyd, komm zu mir, aber achte auf deine Füße. Ich möchte nicht mit den ganzen Steinen den Rest hinabrutschen!"

    Die Stimme seines Ritters klang merkwürdig gedämpft, und erst jetzt entdeckte der Knappe das Loch in der Wand, das offenbar durch ihren Sturz freigelegt wurde. Behutsam kletterte er über die rutschigen Steine, schaute in die Öffnung und erkannte die Umrisse des Ritters in dem Dämmerlicht der Höhle. Sie schien nicht viel mehr als einen Menschen aufnehmen zu können, und als Boyd sich am Eingang festhielt und vorsichtig einen Schritt hinein machte, musste er auf seinen Kopf achten, um sich nicht zu stoßen.

    „Was ist das hier, Sir?, erkundigte sich Boyd, und Morgan, der die Wände abgetastet hatte, antwortete: „Ich vermute mal, dass es sich um eine Grabkammer handelt.

    „Eine Grabkammer? Hier, mitten im Felsen?"

    „Zumindest steht im Hintergrund des Raumes etwas, das aussieht wie ein Sarkophag. Wir brauchen Licht, um die Höhle besser durchsuchen zu können. Außerdem Werkzeug, um die Steinplatte anzuheben."

    „Ihr wollt – Ihr wollt das Grab öffnen, Sir?"

    Morgan lachte hell auf.

    „Ja, natürlich, warum nicht? Das ist doch ein bemerkenswerter Fund, findest du nicht?"

    „Nein, Sir, ehrlich gesagt, finde ich das gar nicht.

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