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Wyatt Earp 201 – Western: Auf geheimnisvollen Pfaden

Bewertung:
141 Seiten1 Stunde

Zusammenfassung

"Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen!

Ockerfarben spannte sich der Abendhimmel über der alten Treibherdenstadt Dodge City. Friedlich schienen die alten Holzhäuser, die so dicht in der berühmten Frontstreet nebeneinander standen, dazuliegen. Vor den zahlreichen Schenken hatten sich schon die ersten Gäste eingefunden, und diejenigen, die von außerhalb kamen, hatten ihre Pferde an den Zügelholmen festgemacht. Der Tag, an dem es geschah, war ein Samstag. Es war Anfang September. Die Luft war noch sehr mild, und die Bürger, die ihr Tagwerk verrichtet hatten, genauer gesagt ihr Wochenwerk, gönnten sich einen Abendspaziergang zum Fluss hinunter. An der Ecke der Bridgestreet, im Marshals Office, stand der bullige Chief-Deputy William Barkley Bat Masterson über den Schreibtisch gebeugt und sah auf das Protokoll, das einer der Deputies ihm eben vorgelegt hatte. Der blonde Kid Kay stand am Fenster und beobachtete Masterson, sah dann zu dem schnauzbärtigen Potts hinüber und zwinkerte Lawrence zu, der hinten am Gewehrständer lehnte. Masterson richtete sich mit einem Ruck auf. "Das ist ja eine furchtbare Schweinerei, Kid. Stimmt das denn tatsächlich? Haben die Burschen denn wirklich die Fensterscheiben bei der alten Gilbert wieder eingeworfen?" "Leider ist es so." "Es ist zum Wimmern", knurrte der Chief-Deputy. "Als ob man nichts anderes zu tun hätte. Ich wette, dass der Boss das Zeug in den Papierkorb schmeißt, wenn er zurückkommt." "Weshalb schreiben Sie es denn dann immer noch auf?", brummte der lange Potts und strich sich seinen Seehundschnauzbart. Mastersons Schädel flog herum.

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